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Vorsicht mit Umstellungen bei der Insulintherapie
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Pozilei
Rang: Gastam 11.01.2009 22:05:05
@Anke
Ich sehe da auch nur eine einzige "böse" Hausärztin, die die Hauptrolle bei deinem Elend zu spielen scheint.
Keine Erwähnung eines Arztwechsels, kein Diabetologe, kein Kassenwechsel ...
Zu deinem ominösen Notarzt-"Drama" v. Anf. März 2006:
Auch ich kann mich noch sehr gut erinnern, du hattest nur verpennt u. das Tel. nicht gehört. So schriebst du es damals im DDZ-Forum u. machtest dich über den Notarzt-Einsatz lustig. Von den anderen Usern gab's dann heftig einen drüber, weil du die Besorgnis deiner alten Mutter so lächerlich gemacht hattest.
Und jetzt sollen wir wohl denken, dass der Notarzt kam, weil du seinerzeit fast am Humaninsulin "verreckt" wärst ...
:-))) von Pozilei -
Daniela
Rang: Gastam 11.01.2009 22:46:30
Hallo ihr Lieben,
muss noch etwas ergänzen:
Obwohl ich aus persönlichen Erfahrungen der Meinung bin, dass TI die bessere Therapie als HI, AI darstellt - weil TI merkbar (bei mir jedenfalls) "besser" wirkt, kann ich wegen der aufgetretenen Insulinallergie nur zu Umstellungen raten wenn sie notwendig sind.
Eine echte Zwickmühle der Gefühle!
Ich würde gern jedem hier raten, es einfach mal zu versuchen, aber wegen der Gefahr der Antigenität, die aus der Applikation entsteht (die Haut ist ein großer Teil des Immunsystems, das IgE-vermittelt reagiert) geht es eben nicht, denn die Lebensqualität mit Insulinallergie ist im Arsch!
Trotzdem, die Gefahr der unbemerkten Hypoglykämie, die Gefahr sensorische Störungen zu entwickeln (Anke hat das mehrfach geschrieben und das bestätigt meine Erfahrungen) besteht, d.h. ich rate euch insulinpflichtigen zu mehr Aufmerksamkeit euch selbst gegenüber, messt auch mal außer der Reihe (tun zwar schon viele, aber trotzdem ;-)) und esst mal ne BE mehr vor Aktivitäten, bei denen unbemerkte Hypos gefährlich werden können!!!
Alles Liebe und Gute, Daniela -
Anke
Rang: Gastam 12.01.2009 08:19:56
@Daniela:
@all:
...ich möchte mich auf deinen letzten Absatz beziehen:
Ganz wichtig finde ich vor allen Dingen,wenn bemerkt wird ,das etwas nicht stimmt,bitte immer den Arzt befragen(selbst wenn man 5x in der Woche hingehen muß)und natürlich auch hinterfragen,gerade wenn es z.B. auch um die "Einstellung" (nicht ihr selbst habt euch "eingestellt" sondern der Arzt -die Verantwortung liegt bei ihm !)geht.Der Arzt ist verpflichtet eure Beschwerden ernst zu nehmen -laßt euch nicht abwimmeln -es geht schließlich um eure Gesundheit !
Sensorische Störungen können und müßen nicht sofort auftreten. Sie können sich auch durchaus erst nach einer Umstellung verstärkt bemerkbar machen(Nervenschädigungen dieser Art kann ich als als heimtückisch bezeichnen -eigene Erfahrungen) -sie sind oft bleibend.
Eine Allergie kann einem das Leben extrem schwer machen oder auch fast unmöglich ,besonders wenn es um so eine Allergie geht unter der Daniela leidet -aber nix für ungut ,liebe Daniela -"unbemerkte Hypoglykämien" sind weitaus gefährlicher...alldieweil sie unvohersehbar auftreten und direkt tödlich sein können(Dead-in Bed-Symdrom).
Eine Allergie läßt sich durch Vermeidungsverhalten und z.B. mit einer Desensiblisierung bekämpfen.Jeder Stoff,jede Subtanz kann ein Allergen sein...man reagiert meist einmalig mit einem anaphylaktischen Schock und landet auf der Intensivstation.
Man kennt seine Allergien und hat einen Allergiepaß(je mehr mögliche Allergene um so affiger reagiert der Körper -das ist Fakt)
Für dich alles Gute !
von Anke -
Grünkohl
Rang: Gastam 12.01.2009 15:02:31
"nicht ihr selbst habt euch "eingestellt" sondern
der Arzt - die Verantwortung liegt bei ihm !"
Jetzt wird mir auch klar, woher Anke ihre Hypoglykämien hat/hatte. Für die Einstellung ist der Diabetiker selbst verantwortlich (bei ICT/CSII), selbstverständlich sollte er alles mit dem Diabetologen absprechen (Ich rede nicht von Ersteinstellung/Umstellung). Sie dreht es schon wieder, wie sie es braucht und wieviele "dead-in-bed"-Fälle gibt es denn in Deutschland?? Ich habe da nirgends etwas gefunden! -
Hammy
Rang: Gastam 12.01.2009 15:37:08
Und geschickt mit einem "nichts Neues sagenden"
Beitrag übergeht sie ihre Lügen. Wäre ja auch Mist, wenn man darauf etwas sagen würde und sich damit selbst der Unglaubwürdigkeit preisgibt! von Hammy -
Delfina
Rang: Gastam 12.01.2009 16:42:56
Das würd mich jetzt auchmal brennend interessieren!
An Anke:
hast du nie andere neue Ärzte gesucht -Hausarzt, Internist, Diabetologe, Diabet.-Abteilung am Krankhs., ev. Reha-Klinik usw...............?
Und: was ist mit Dead-in Bed-Symdrom ?
Hast du das "fast" gehabt und der DRK hat dich gerettet??
LG
von Delfina -
Anke
Rang: Gastam 12.01.2009 18:28:33
Zum Eingangsbeitrag von Daniela:
"Das Penicillin zum Beispiel ist "ein Segen für die Menschen". Aber es gibt einige Menschen, die eine Allergie auf Penicillin haben. Hier wird der Patient auch gefragt, ob er eine Allergie dagegen hat. "
(Quelle: Modernes tierisches Insulin)
...und kein Arzt der Welt würde dem Patienten Penicillin geben...
Eine kriminelle Handhabung allerdings mit Humaninsulin,hier wird versucht den Patienten brachial umzustellen -s.Daniela !Unter den Folgen leidet sie noch heute...
Man muß kerngesund sein wenn man dazu nichts sagt und vor den Verantwortlichen noch einen Diener macht...! von Anke -
klausdn
Rang: Gastam 12.01.2009 18:44:44
hallo anke,
wie immer von dir nur geschwurbel nie eine konkrete antwort. nie zum thema, nie wahres,
nein daniela hatte die allergie auf tierisches insulin, dagegen wurde sie desensibilisiert, gegen hi hat sie antikörper.
versuche doch bitte mal etwas zu schreiben wovon du etwas verstehst, wenn da nichts ist , laß es.
genauso sinnlos das mit der penicillinallergie, bevor man das nicht "weiß" also ausprobiert hat, kann man auf die frage sind sie allergisch darauf - nur antworten woher soll ich das wissen !
zudem gibt es seit langem spezielle formen die kaum allergisch wirken, und von vielen ab allergikern vertragen werden.
allem anschein nach bist du nur gegen die wahrheit allergisch.
klaus von klausdn -
Daniela
Rang: Gastam 12.01.2009 20:24:23
"Eine Allergie kann einem das Leben extrem schwer machen oder auch fast unmöglich ,besonders wenn es um so eine Allergie geht unter der Daniela leidet -aber nix für ungut ,liebe Daniela -"unbemerkte Hypoglykämien" sind weitaus gefährlicher...alldieweil sie unvohersehbar auftreten und direkt tödlich sein können(Dead-in Bed-Symdrom).
Eine Allergie läßt sich durch Vermeidungsverhalten und z.B. mit einer Desensiblisierung bekämpfen.Jeder Stoff,jede Subtanz kann ein Allergen sein...man reagiert meist einmalig mit einem anaphylaktischen Schock und landet auf der Intensivstation.
Man kennt seine Allergien und hat einen Allergiepaß(je mehr mögliche Allergene um so affiger reagiert der Körper -das ist Fakt)"
Fanden alle wirklich witzig und vorhersehbar, wie ich aufeinmal Asthmaanfälle, völlig zugeschwollenen Arm, Knie, 20 cm Durchmesser Flatschen an der Kanülenstelle und Kreislaufzusammenbruch hatte - eine Desensibilisierung dauert 2 - 3 Tage MINDESTENS und muss nicht anschlagen (mein damaliger Diabetologe hatte nicht geglaubt, dass ich das überleben werde!).
Und eine Insulintherapie mit 100 - 200 mg Cortison/Tag macht auch sehr viel Sinn.
Hast Du eigentlich eine Ahnung WOVON Du da redest?
Ich konnte nur überleben weil ich das Insulin ausgesetzt habe, jede nur geringste Dosis von weniger als 0,5 Einheiten führte zu nahezu 8 cm breiten Quaddeln während der Testung am Unterarm, bei einem insulinbedarf von ca. 40 Einheiten Insulin/Tag kannst Du Dir vielleicht doch einmal ausrechnen wie "gut man damit umgehen kann" und wie vorhersehbar das alles ist ;-)
Anke, 1 + 1 bleibt = 2 und nicht 9!
G, Daniela
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Nachtrag von Daniela
Rang: Gastam 12.01.2009 20:34:31
Klaus,
ich reagierte auf ALLE Insuline, am schlimmsten auf Analoga, Rind, gefolgt von Humaninsulin und Schweineinsulin..
Wie soll man da als TYP 1-Diabetiker das Allergen vermeiden?
Desensibilisiert wurde ich auf Humaninsulin, bin dann auf Schwein zurück wegen der Unterzuckerungen UND der Allergie - mit dem CPPharma-Insulin geht es ja wieder.
LG, Daniela von Nachtrag von Daniela