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Vorsicht mit Umstellungen bei der Insulintherapie

  • Daniela

    Rang: Gast
    am 10.01.2009 21:16:17
    Hallo ihr Lieben,

    im Forum wird immer wieder Umstellung auf ein anderes Insulin diskutiert, empfohlen.
    Leider, auch wenn ich nicht für gentechn. hergestellte Insuline plädieren kann (s. thread Humaninsulin vs. tierisches Insulin), jede Umstellung birgt ein Risiko der Antigenität, sprich Allergie auf ein Insulin zu entwickeln. Es spielt nahezu keine Rolle wie fremd oder ähnlich ein Insulin dem mensch. Eigeninsulin ist, jedes Insulin KANN allergische Reaktionen hervorrufen (bitte nicht mit fehlender Unterzuckerungssymptomatik verwechseln!).

    Habe vor 3 Jahren selbst eine Insulinallergie bekommen, nur durch eine Desensibilisierung kann ich heute einigermaßern mit Insulin leben. Jedenfalls hatte ich in dieser Zeit auch Kontakt zur Pharmaindustrie/Medikamentensicherheit aufgenommen, mir wurde versichert, dass aufgrund der Injektion/Resorption über die Haut zu Insulinallergie kommen kann.

    Die Wahrscheinlichkeit eine Insulinallergie zu entwickeln wächst mit jeder Insulinsorte, die man sich zuführt. D.h. verträgt man eines, ist ein Wechsel nur zu empfehlen wenn es zu schweren Problemen mit der Einstellung kommt, bzw. der Diabetes nicht einzustellen ist - nur aus Jux und Laune birgt jede Umstellung ein Risiko!
    Und dass eine Insulinallergie nicht witzig ist, das kann ich versichern!

    Tierische Insuline vom Schwein stehen übrigens heutzutage in der Verträglichkeit dem Humaninsulin NICHT nach, eine Menge Diabetiker will diese mittlerweile aufgrund von mangelhafter Unterzuckerungssymptomatik oder gar extremem "Unwohlsein" beziehen.
    Ich persönlich kam Anfang 2004 aufgrund schwerer unerwünschter Wirkungen von Insulinanaloga und Humaninsulin zum Schweineinsulin und kann befürworten, dass tierische Insuline eine feine Wirkung haben :-)

    Sollten sich ohne Hinweis auf Unterzuckerung oder extremen und lange anhaltenden BZ-Erhöhungen Müdigkeit, Vergesslichkeit, Sehstörungen, Schwindel, Blutdruckschwankungen einstellen, KANN das am Insulin liegen. Redet bitte mit euren Ärzten über die Möglichkeit, dass gentechn. hergestelltes Insulin die Ursache sein kann.
    Auch kann eine schwankende BZ-Einstellung ursächlich durch gentechn. hergestelltes Insulin bedingt sein - letztendlich gilt Augen auf und Arzt fragen.
    Sollte erwiesen sein, dass diese Probleme mit tierischen Insulinen NICHT auftreten, bitte ich den Arzt dem BfArM dies zu melden (muss man evtl. nachhaken und kontrollieren oder selbst in die Hand nehmen, ich hatte es damals selbst an das BfArM gesendet).

    Grüße, Daniela
  • Anke

    Rang: Gast
    am 10.01.2009 22:43:21
    Viele Patienten wechselten auf die neuen Insuline. Manchmal auf Grund des Enthusiasmus, der von der Ärtzte- und Wissenschaft ausging, manchmal, weil die Hersteller ihre bisherigen Insuline vom Markt nahmen oder zumindest ankündigten, dies zu tun. Die Umstellungswelle in den 80er Jahren muss heute vom medizinischen Standpunkt her jedoch als unnötiges Risiko eingestuft werden. Sie brachte der Pharmaindustrie höhere Gewinne, den Patientinnen und Patienten jedoch keine besseren Behandlungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund hielt die International Diabetes Federation 2005 in einem Positionspapier folgendes fest - auch mit Blick auf die Zunahme der Behandlung mit Analoga:

    "Es gibt keinen zwingenden Grund, eine bestimmte Insulinart einer anderen vorzuziehen, und Patienten sollten nicht ohne Grund auf eine andere Insulinart umgestellt werden."


    (Quelle:Stiftung Ernährung und Diabetes,Schweiz) von Anke
  • Pozilei

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 16:49:45
    Zitat Daniela:
    ***Die Wahrscheinlichkeit eine Insulinallergie zu entwickeln wächst mit jeder Insulinsorte, die man sich zuführt. D.h. verträgt man eines, ist ein Wechsel nur zu empfehlen wenn es zu schweren Problemen mit der Einstellung kommt, bzw. der Diabetes nicht einzustellen ist - nur aus Jux und Laune birgt *JEDE* Umstellung ein Risiko!
    Und dass eine Insulinallergie nicht witzig ist, das kann ich versichern!***

    Danke, Daniela! - Genau! Und schon mal gar kein UNBEGRÜNDETER Insulinwechsel, nur weil Anke das gerne so hätte (obwohl ich auch niemandem zutraue, das wg. Anke überhaupt zu erwägen)!

    "Die Umstellungswelle in den 80er Jahren" ist HISTORY!!!
    Wer HEUTE (über 20 J. später!) gentechnisch hergestelltes Humaninsulin/AI benutzt und es gut verträgt (so wie ich), der bleibe dabei!

    Und wer sein HI/AI nicht verträgt, der kümmere sich alternativ um Schweineinsulin!
    Daniela ist dabei gerne mit sachlichen (!) Informationen behilflich!
    ;-) von Pozilei
  • Anke

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 17:19:54
    "Die Umstellungswelle in den 80er Jahren" ist HISTORY!!!
    Wer HEUTE (über 20 J. später!) gentechnisch hergestelltes Humaninsulin/AI benutzt und es gut verträgt (so wie ich), der bleibe dabei!"


    Noch heute wird "umgestellt" ob der Patient es will oder nicht !
    Ich habe es an eigener Haut erfahren und werde aktuell sogar damit erpresst !
    Humaninsulin hat sich meiner Kenntnis nach subtanziell nicht verändert !

    Das nur dazu ! von Anke
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 17:29:39
    Zitat: "Sie brachte der Pharmaindustrie höhere Gewinne, den Patientinnen und Patienten jedoch keine besseren Behandlungsmöglichkeiten." Daß das nicht generell stimmt, weiß Anke, denn sie hat sich oft genug mit Leuten in den Haaren gehabt, die das Gegenteil berichteten. Daß in einem kapitalistischem Wirtschaftssystem höherer Gewinn an 1.Stelle steht muß wohl nicht erklärt werden.
    Zitat: "Es gibt keinen zwingenden Grund, eine bestimmte Insulinart einer anderen vorzuziehen, und Patienten sollten nicht ohne Grund auf eine andere Insulinart umgestellt werden."
    Dann macht es ja auch überhaupt keinen Sinn, daß du von HI auf Schweineinsulin gewechselt hast, zumal du selbst mehrfach bestätigt hast, daß du KEINE Insulinallergie hast. Aber daß wir uns nicht mißverstehen: du sollst dein TI erhalten, wenn du es brauchst und über den Rest müssen wir nicht schon wieder diskutieren. Offensichtlich hast du auch wieder Danis Beitrag nicht richtig gelesen, sonst wüsstest du, daß es auch bei der Umstellung auf TI zu Problemen kommen kann. Ich bleibe weiter dabei: Jeder sollte das Insulin benutzen, daß ihm hilft und das sollte er auch ohne großes Tohuwabohu erhalten Gruß Grüni von Grünkohl
  • Pozilei

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 19:04:35
    Zitat Anke:
    ***Noch heute wird "umgestellt" ob der Patient es will oder nicht !
    Ich habe es an eigener Haut erfahren und werde aktuell sogar damit erpresst !***

    Dann sind deine Aufzeichnungen/Dokumentationen deiner HI-Unverträglichkeit und ärztl. Berichte dazu nicht ausreichend!
    Das wundert mich nicht, weil du dich ja mit allen "kriminellen" Ärzten überworfen hast wg. deiner - hier überall sehr gut nachzulesenden - Unsachlichkeiten und Lügen!
    Auch Ärzte lassen sich nicht gerne verar***en, beleidigen oder erpressen!

    Du solltest mal deine "Strategie" überdenken!
    Oder frag mal Volker, wie man erfolgreich mit Ärzten kommuniziert!
    von Pozilei
  • Anke

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 20:02:32
    @Pozilei:

    Bist du Anwalt,Richter,Arzt oder was bist du???

    "Dann sind deine Aufzeichnungen/Dokumentationen deiner HI-Unverträglichkeit und ärztl. Berichte dazu nicht ausreichend! "


    Du mußt ja gut über mich Bescheid wissen,alle Achtung !


    "Auch Ärzte lassen sich nicht gerne verar***en, beleidigen oder erpressen! "

    Ich kam im Februar 2006 halb tot in die Praxis meiner damaligen Hausärztin( mit einem Taxi,weil es anders gar nicht möglich gewesen wäre,ich konnte mich kaum noch auf den Beinen halten)...sie hat gesehen wie schlecht es mir ging...sie verordnete mir weiter Humaninsulin...ich war zu einer "Gegenwehr" gar nicht mehr fähig...Anfang März 2006 rief meine Mutter das DRK an und teilte ihnen mit ,das ich seit Stunden nicht mehr telefonisch zu Hause erreichbar sei...sie würde sich große Sorgen machen...das DRK mußte die Wohnungstür gewaltsam öffnen lassen...diese Ärztin verordnete mir mit Widerwillen Mitte März 2006 das erste Mal Schweineinsulin(Kassenrezept !!!) und schwärzte mich bei meiner KK ein halbes Jahr später an:
    " Fr. ...weigert sich sich auf Humaninsulin einstellen zu lassen..."

    Eine kurze Darstellung der damaligen Umstände.

    Wer verarscht hier wen und ist unfähig zu erkennen was los war ?Wer erpresst hier wen ?

    Ein Arzt muß sich erst wohl einmal daran orientieren mit welchen Beschwerden der Patient zu ihm kommt bez. ihm dann auch wohl auch mitteilt ,oder ?
    Oder weiß der Arzt schon vorher was der Patient hat ?

    Pozilei,ich bitte um mehr Zurückhaltung ,zumal du ja nicht die näheren Umstände kennst...! von Anke
  • ndjeuuu

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 20:21:10
    komisch.........seltsam..........
    wo lebst du denn -habt ihr nur einen arzt ?
    ---> arztwechsel !!!! es gibt noch andere von den "kriminellen " oder hattst du schon alle verschlißen ?
  • pööloöl

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 20:32:35
    nachtr :
    du hast dein schicksahl von 1 einzigen dussligen ärztin abhängig gemacht ?? -kein anderen arzt ,kein diabetologe gesucht ( zu faul zum suchen) ?! owehh
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 11.01.2009 21:12:14
    "wer verarscht hier wen und ist unfähig zu erkennen was los war ?" eindeutige antwort: anke verarscht uns! etlich werden sich erinnern, dass sie im ddz die geschichte mit ihre mutter völlig anders erzählt hat! sie machte sich darüber lustig, dass sie von den drk-typen aus tiefstem, gesundem schlaf gerissen wurde, weil sie die anrufe ihrer mutter nicht gehört hatte...hatte also mit dem insulin absolut nichts zu tun, aber wenn man alzheimer hat,ist man natürlich unfähig zu erkennen, was los war. es ist auch völlig egal, welche story richtig ist - anke lügt und nur dies ist entscheidend!! ein alter ddz-user