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Basalbedaf Typ2
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Dibein
Rang: Gastam 15.02.2017 12:59:53 | IP (Hash): 461769334
neffez schrieb:
hallo bin seit 1974 typ 1 und hab keinerlei beschwerten auser das halt alles mit zucker hergestellt wird. fruchtzuker (honig,feigen.)vertrag ich gut aber mit glukose zucker ist halt nicht so gut. sonst ist alles bestens hatte natürlich 2009 einen schlag leicht kann also noch Auto fahren. alles gute mfg steffen
Hallo Steffen,
Gut das es bei dir funktioniert. Einfachzucker in den Lebensmitteln ist heute gang und gebe. Um das zu vermeiden bleibt einem nur der Verzicht auf fertige Lebensmittel. Auf der anderen Seite ist auch der Einfachzucker als Gewürz in einer Speise ja nicht unbedingt schlecht. Die Menge macht es halt.
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 15.02.2017 16:42:49 | IP (Hash): 427647987
Der Basalinsulinbedarf wird mittels Nüchtern BZ auf 80-90mg/dl eigestellt
gemäss Sanofi. Der Einheitenbedarf kann hierfür sehr individuell sein und
das muss Jeder selber herausfinden.
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Dibein
Rang: Gastam 16.02.2017 13:14:09 | IP (Hash): 849469216
neffez schrieb:
hallo bin seit 1974 typ 1 und hab keinerlei beschwerten auser das halt alles mit zucker hergestellt wird. fruchtzuker (honig,feigen.)vertrag ich gut aber mit glukose zucker ist halt nicht so gut. sonst ist alles bestens hatte natürlich 2009 einen schlag leicht kann also noch Auto fahren. alles gute mfg steffen
Hallo Steffen,
Mir ist da aus der Schulung noch ein Grund für den Zucker in Lebensmitteln wieder eingefallen. Auch wenn das mehr in den Bereich Ernährung fällt:
Ich hab mich schon einigemal gefragt was z.B. Zucker in im abgepackten Frühstücksmett oder ähnlichen Produkten zu suchen hat. Niemand käme auf die Idee sich Zucker anstelle von Salz auf das Mettbrötchen zu streuen.
Ein Grund wird sein das Zucker eine konservierende Wirkung hat. Das bedeutet das man das abgepackte Mett in der SB Theke für einen bestimmten Zeitraum haltbar macht (einhalten der Kühlkette vorausgesetzt). Wenn ich mir jetzt beim Metzger gehacktes frisch durchlassen lasse. Dann wird der fast immer sagen "bitte aber heute oder spätestens Morgen verbrauchen". Weil er eben keinen Zucker zufügt.
Ein weiterer Grund ist natürlich der das Zucker in vielen Rezepten für eine Suppe oder eine Wurst auch als Gewürz benutzt wird. Mal mehr mal weniger.
Für den Diabetiker ist dann halt die Summe wichtig. Auch der Honig ist da leider keine Alternative denn der der Zucker geht genauso schnell ins Blut wie der des raffinierten Einfachzucker aus der Tüte. Leider gilt das auch für Fruchtzucker die allerdings noch Ballaststoffe mitbringen wenn man diese dann wirklich als Obst isst auch hier ist kaum ein Unterschied bezogen auf dei BZ Wirkung zwischen raffinierten Fruchtzucker und raffinierten Einfachzucker.
Aber die Aussage "Die Menge machts" steht.;)
Ergänzung: Und jetzt habe ich mir noch einen Gedanken gemacht was das mit dem Thema zu tun haben könnte. Meine Milchlmännchen Rechnung geht nu so:
Der Typ 2er produziert noch, je nach Verschleiß der daran beteiligen Organe, noch eigenes Insulin welches ggf. noch ausreicht den Basisbedarf des Körpers und einen Teil den Essinsulins zu decken. Gestützt wird das oft zunächst mal durch orale Medikamente die durch unterschiedliche Mechanismen in erster Linie die KH Aufnahme durch die Nahrung steuern und Glucose Bildung in der Leber hemmen. So kann der Mensch der noch ein ausreichend Insulin produziert über die Runden kommen wenn er die Leistungsfähigkeit seiner oralen AntiDiabetiker nicht überfordert. Das ist jetzt nicht wissenschaftlich klingt für mich aber Plausibel.
Wenn nun etwas mehr kaputt ist und ich immer und ständig unabhängig von der KH Aufnahme einen zu hohen BZ habe. Kippe ich Basis Insulin nach (genaugenommen spritzt man das. Aber der Gedanke das in den Whisky Cola mischen zu können klingt reizvoll). Nun habe ich bei nahe null KH Aufnahme einen guten nüchtern BZ. Wenn ich Nahrung aufnehme bewirken die zur Unterstützung eingesetzten oralen Antidiabetiker einen positiven Postprandialen BZ Verlauf. Das bedeutet sie machen das was sie auch bei der reinen oralen Therapie machen. Damit das Kind mit dem Basalen Insulin und den Tabletten einen Namen hat nennt man das sinniger weise ungefähr Balsal unterstützte Orale Therapie oder BOT. Und jetzt kommt die Kurve zum Zucker.
Nehme ich null Essen zu mir würde das Basale Insulin, ob nun selbst Produziert oder künstlich zugeführt, mir einen gesunden BZ Verlauf garantieren (Leider wäre ich bald tot weil ich da nichts Esse und trinke).
Und dann kommt die ICT die Intensivierte Konventionelle Therapie. Die CT überspringe ich mal weil ich die doof finde. Das ist in meinen Augen BOT ohne orale Medis. Es wird in der regel 2 mal am Tag ein Mischinsulin bestehend aus Basal und Bolus gespritzt und verlangt einen recht starren Tagesablauf. Also eher was für Wasserleichen.;)
Also bei ICT ist der Basislbedarf durch Basalinsulin gedeckt ggf. beim Typ2er auch noch dazu eine Steuerung der Glucose Bildung in der Leber durch Metformin und dann wird für den Zucker aus den KH;s die ich zu mir nehme Bolus Insulin in einem zu ermittelnden Faktor der über den Tag variiert gespritzt um zu verhindern das der BZ über einen gewünschten Wert steigt. Und eigentlich beginnt hier auch das Hypo Risiko in der Therapie des Typ2 Diabetikers wenn er mehr Bolus Spritzt als er braucht.
Da gibt es noch viele andere Therapien aber BOT und ICT ist das was ich verstehe CSII wäre auch noch gut erkläbär aber kommt für mich nicht in Frage da ich einen relativ geordneten Basalbedaf habe und ich meinen BZ Verlauf wohl mit ICT gut steuern könnte, (Ich muss aber erwähnen das ich die Maschinen echt spannend finde und wenn die nicht so teuer wären hätte ich so ein Dingen um den genannten Whisky möglichst spektakulär in die Cola zu pumpen. Natürlich trinke ich aber nur alkoholfreien Whiskey mit Cola Light:))
PS:: Also bei BOT kann auch ein Hypo drohen wenn man überdosiert (vermeintlich vergessene Injektion doppel ausgeführt oder einfach zu doll am Einstellrädchen dreht) oder wenn man doch mal eine Vene erwischt.
Viele Grüße
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 16.02.2017 14:48:08. Grund: ps -
am 16.02.2017 18:31:31 | IP (Hash): 607846774
Hallo Dirk,
ich hätte zwei kleine Ergänzungen:
1. zur Ernährung;
Ein weiterer Grund, warum in Fertignahrung viel Zucker reingemixt werden muss, ist die Fettpobie, Fett ist ein ausgezeichneter Geschmacksträger. Wenn man es rausnimmt, weil sich die fettarmen Produkte besser verkaufen lassen, Irgendwie muss man dann auf andere Weise wieder Geschmack reinbringen - gemacht wird das vorzugsweise mit viel Zucker.
2. zur Insulintherpie:
Auch wenn du dir mit ICT maximale Freiheit verschaffen kannst, macht es Sinn, bei deiner Ernährung auf die Menge und Qualität der KH zu achten. Mit vielen und ungünstigen KH kann der mögliche Fehler bei der Spritzmenge schnell recht groß werden. Für Typ 2ern mit den größeren Spritzmengen ist das besonders interessant. Bei den ungünstigen KH darfst du übrigens nicht nur den Zucker sehen, auch Mehl und Stärke sind ziemlich ungünstig.
Beste Grüße, Rainer
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DO NOT FEED THE TROLL!!!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Dibein
Rang: Gastam 16.02.2017 19:35:57 | IP (Hash): 849469216
Hallo Rainer,
Das stimmt, das mit dem Geschmacksträger Zucker hatte ich garnicht mehr auf dem Schirm. Die Geschichte mit den günstigen und ungünstigen KHs ist auch noch so ein Ding. Der Glykämischen Index von Lebensmitteln. Bei einigen ist das recht offensichtlich https://jumk.de/glyx/ bei anderen muss man nochmal nachdenken.
Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse. Oder ist der Spritzzeitpunkt wichtiger? Denn wenn ich mal eine theoretische Wirkzeit eines Bolus Insulins wie NovoRapid nehme das seine maximale Wirkung nach 1-2 Stunden hat und beginnt nach 10-20 Minuten zu wirken Dann würde ich das Insulin für den Kuchen möglichst früh, 20 Minuten vor dem Kuchen, spritzen um dann wenn der BZ durch den Kuchen so nach einer Stunde am höchsten wäre auch die höchste Wirkung des Insulins zu haben. Die Reibekuchen (ein Beispiel von Diabetesinfo) erfolgt der Anstieg des BZ durch die Fette beim Backen ihre höchste Ausschüttung aber erheblich später. Das bedeutet das er die Insulin Wirkung nach 1-2 nach der Injektion hatte (+Hypo), aber der BZ durch Fett bedingten niedrigen GI erst 2-3 Stunden nach der Mahlzeit stieg. Oder spielt die Menge des gespritzten Insulins da auch eine Rolle. Gut das es eine Schulung geben wird.;)
Gruß
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Cracktros
Rang: Gastam 16.02.2017 19:41:15 | IP (Hash): 1048230782
[quote=Dirk_ B.;88503]
Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.
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DO NOT FEED THE TROLL!!![/quote]
Nicht immer geht es den Sportler darum Gewicht zu reduzieren, sondern Fett nicht anzusetzen und Muskelmasse aufzubauen und u halten. Mehr Muskeln, verbrennen auch mehr Energie. :-). Und es geht auch darum, bei Ausdauer-Sportarten, genügend Energie zum durchstehen der Aktivität zu haben.
Das macht schon einen Unterschied in der benötigten Ernährung aus, zu jemanden der Gewicht verlieren möchte.
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 16.02.2017 19:42:33. Grund: Richtig zitieren _ -
Cracktros
Rang: Gastam 16.02.2017 19:48:31 | IP (Hash): 1048230782
Hallo Dirk,
der Glykemischeindex wirkt sich garnicht auf die Spritzmenge aus, sondern auf die eventuell einzuhalten Wartezeit zwischen spritzen und essen. Jemand wie ich, der kaum eine Wartezeit hat, der merkt es noch nicht einmal.
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Dibein
Rang: Gastam 16.02.2017 20:19:40 | IP (Hash): 849469216
Cracktros schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Aber auch der Sportler muss das gleiche machen wenn er sein Gewicht reduzieren will.
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Nicht immer geht es den Sportler darum Gewicht zu reduzieren, sondern Fett nicht anzusetzen und Muskelmasse aufzubauen und u halten. Mehr Muskeln, verbrennen auch mehr Energie. :-). Und es geht auch darum, bei Ausdauer-Sportarten, genügend Energie zum durchstehen der Aktivität zu haben.
Das macht schon einen Unterschied in der benötigten Ernährung aus, zu jemanden der Gewicht verlieren möchte.
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Hi,
das wollte ich ja auch nicht sagen. Nur das der der Sportler die gleichen Mechanismen nutzen muss wie der nicht Sportler wenn er Gewicht reduzieren will oder muss. Das bedeutet wenn du bei all deiner Aktivität 5 Kilo runter oder rauf willst (das soll ja auch schon vorgekommen sein) oder muss weil er beispielsweise für einen Wettkampf ein bestimmtes Gewicht erreichen muss oder weil der String im Hintern kneift. Dann muss der auch der trainierte Sportler weniger essen oder sich noch mehr bewegen. Das der Sportler Sport macht weil es ihm vielleicht ganz schlicht und ergreifend Spaß macht ist klar.
Also eigentlich wollte ich nur sagen das du bei all deinen Aktivitäten einen bestimmten Grundumsatz hast. wenn du nichts an diesem Veränderst bleibt dein Gewicht konstant solange du diesen Bedarf im günstigsten Fall 1:1 deckst.
Und der Nicht Sportler hat das gleiche. Der Grundumsatz bleibt konstant wenn er seinem Verhalten nichts ändert und das Gewicht bleibt konstant wenn er diesen deckt und nicht über oder unter schreitet. Will er abnehmen muss er was ändern weniger Essen oder den Grundumsatz erhöhen (noch besser alles beide) und schon nimmt er, mit erheblich weniger Begeisterung als der vollblut SPortler, ab.
Viele Grüße
Dirk
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Cracktros
Rang: Gastam 16.02.2017 20:29:42 | IP (Hash): 1048230782
Das ist richtig. Wer Gewicht reduzieren möchte, der muss auch weniger Energie aufnehmen als benötigt wird. Und das lässt sich in den allermeisten Fällen nur durch weniger Energieaufnahme und Steigerung des Energieverbrauches erreichen.
Für Insulinjunkies, wie mich, bedeutet es jede Hypo zu vermeiden, die ungewollte , zusätzliche Energie zuführen lässt und einsparen an Gesamtenergie im Futter.
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am 16.02.2017 20:59:38 | IP (Hash): 607846774
[quote=Dirk B.;88572]Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse.[/quote]Hallo Dirk,
der GI wirkt sich zunächst mal nur darauf aus, ob das Insulin schneller oder langsamer gebraucht wird. Aber da du im Gegensatz zu Cracktross noch Eigeninsulin hast, wirkt sich das bei dir auf jeden Fall auch noch auf die Menge Insulin aus, die du spritzen musst. Wenn die Glukose langsamer im Blut ankommt, dann kann auch mehr von dem Eigeninsulin wirken. Das ist ja noch da, wenn es auch zu wenig ist und zu langsam ausgegeben wird. Bei der gorßen Wirkung von Trulicity bei dir, kannst du sogar davon ausgehen, dass du noch relativ viel Eigeninsulin hast und dass der GI sich bei dir wahrscheinlich stark auf die Spritzdosis auswirken.
Du darfst dabei aber nicht nur den GI der Einzelspeisen betrachten. Die Geschwindigkeit der Verdauung wird auch stark durch Eiweiß und Fett gebremst, die in deiner Mahlzeit enthalten sind.
Beste Grüße, Rainer
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Dibein
Rang: Gastam 16.02.2017 21:40:20 | IP (Hash): 849469216
Rainer schrieb:
Dirk_B. schrieb:
Wie wirkt sich das denn auf die Spritzmenge aus? Aus der Logik könnte man meinen hoher Index = mehr Insulin Aber auf der anderen Seite bleibt die Menge der KHs die Gleiche ob ich jetzt 4 BE Appelkuchen oder 4 KH Kartoffelpuffer esse.
Hallo Dirk,
Du darfst dabei aber nicht nur den GI der Einzelspeisen betrachten. Die Geschwindigkeit der Verdauung wird auch stark durch Eiweiß und Fett gebremst, die in deiner Mahlzeit enthalten sind.
Beste Grüße, Rainer
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Hallo Rainer,
Ja genau daher passt wohl auch Mahlzeiteninsulin besser. Ich denke das ich da am Anfang lieber mal mal einen höheren Postpr. BZ als einen Hypo riskiere. Nu kommt es auf ein paar Übungwochen mehr oder weiger auch nicht an.
Viele Grüße
Dirk
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am 16.02.2017 23:37:34 | IP (Hash): 607846774
Genau so würde ich es an deiner Stelle auch machen. Zuerst solltest du versuchen, den BZ möglichst gleichmäßig hinzubekommen, aber ruhig ein bisschen höher als das hier von einigen proklamiert wird. Wenn du das einigermaßen im Griff hast, kannst du dann später in einem zweiten Schritt das BZ-Niveau auch noch ein Stück weit absenken. Aber zum Üben und Lernen solltest du dir genügend Spielraum lassen.
Viel Erfolg dabei, Rainer
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Elfe
Rang: Gastam 17.02.2017 01:27:34 | IP (Hash): 1292333945
Hallo Dirk,
zur Ergänzung: Zucker ist nicht nur Geschmacksträger oder Konservierungsstoff, sondern auch als Füllstoff und Verdickungsmittel in verarbeiteten Lebensmitteln und sogar in Medikamenten vorhanden.
Habe übrigens Novorapid von Anfang an als Mahlzeiteninsulin. Nur dieses zu Anfang, da ich noch körpereigenes Insulin hatte (LADA, nicht 2er), um den Grundstoffwechsel zu stützen.
Basalinsulin kam erst später dazu, erst für nachts, mittlerweile auch für tags, dennoch überschaubar eher kleine Dosen.
Unterschiedliche tageszeitliche Insulinempfindlichkeit wird bei mir über Faktoren zum Mahlzeiten-Insulin berücksichtigt. Bedeutet, mittags und nachts KE zu Insulin 1:1, morgens und abends so runde 1:2.
Auch gilt die Regel, Novorapid bis Blutzucker 200 mg/dl direkt vor einer Mahlzeit zu spritzen, ohne Spritz-Ess-Abstand einhalten zu müssen.
Wirkung Insulin zum Kohlenhydrat-Tröpfeln ins Blut ist beides eine Kurve, die sich im besten Fall treffen und aufheben.
Höchste Wirkung ist beim schnellen Insulin nicht so relevant, sondern die Wirkungsdauer.
Hoher Blutzucker soll ärztlich frühestens nach 4 h korrigiert werden, um nicht in Unterzucker zu geraten.
Nun ja, erfahrungsgemäß mache ich das nach 3 h.
Steuere die Blutzuckerwerte also eher über Bolus-Insulin mit angepassten Mahlzeiten (GI)/Bedarf, als über Basal-Insulin = eher als Grundrauschen mit 2 x wenigen Einheiten.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 17.02.2017 01:40:23. Grund: Löschen Wortwiederholung -
Dibein
Rang: Gastam 17.02.2017 07:28:27 | IP (Hash): 1790136312
Hi Elfe,
Danke für deine Schilderung.
Welches Basal verwendest du?
Ich hoffe jetzt nur das am Montag meine Diabetologin bei dem Plan mit ICT bleibt und nicht noch eine Pille aus den Schrank zaubert.
Viele Grüße
Dirk
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Elfe
Rang: Gastam 17.02.2017 16:55:57 | IP (Hash): 1292333945
Hallo Dirk,
als Basal habe ich Levemir.
In 2015 hatte ich für ca. drei Monate das Tresiba (was mittlerweile aber vom deutschen Markt zurück gezogen wurde). Dieses Insulin wird 1 x täglich gespritzt, erreicht das Maximum aber erst am dritten Tag. Fand das extrem lästig, da eine Dosis-Anpassung erst am vierten Tag stattfinden konnte - Einstellungsphase langwierig.
Und nach drei Monaten hatte ich plötzlich stark geschwollene Oberschenkel, als würde sich der Körper wehren gegen diese Superlang-Insulin-Portionen.
Habe dieses Insulin dann sofort abgesetzt und bin reumütig zum Levemir zurückgekehrt.
Damit kann ich gut umgehen und fein dosieren (1 x morgens und 1 x abends).
Das lasse ich mir auch nicht mehr wegnehmen, obwohl auch schon mal Lantus und aktuell Toujeo im Gespräch sind. Sollen gleichmäßiger und länger wirken und die 'Basallücke' würde geschlossen, die ich aber eigentlich gar nicht merke.
Auch möchte ich diese Nebenwirkung Schwellung nicht noch einmal riskieren. Das sind zwar nur 24 h Insuline, bleiben aber dennoch länger an Ort und Stelle als das Levemir.
Für Montag drücke ich dir ganz fest die Daumen, daß du die ICT bekommst.
Viele Grüße
Elfe -
Dibein
Rang: Gastam 17.02.2017 18:05:47 | IP (Hash): 451172544
Hallo Elfe,
danke fürs Daumendrücken. Aber ich denke mal das die Optionen zum Bolus Insulin langsam ausgehen. Ich werde mal schauen welches Basal ich nehmen werde. Mit Lantus komme ich ganz gut zurecht. Aber das Levimir soll günstiger für die Gewichtsentwicklung sein. Na schauen wir mal.
Viele Grüße
Dirk
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Cracktros
Rang: Gastam 17.02.2017 19:00:35 | IP (Hash): 1106648657
So allgemeine Aussagen lassen sich über Basal nicht machen. Im Endeffekt kommt es darauf an, dass die Wirkkurwe, des Basal, deinen Basalbedarf über den Tag nachbildet. Gibt es z.B.große Unterschiede, im Bedarf, zwischen Tag und Nacht , kann ein kürzer wirkendes Basal wie Levemir dem 24 Std. Imsulinen überlegen sein. Auch der schon erwähnte Vorteil, des Levemir, bei vielen Anpassungen ist nicht zu verkennen. Andere die einen gleichmässigen Basalbedarf, über den Tag haben, profitieren vom Lantus oder Tujeo. Das bekommt man nur durch austesten heraus. ALERDINGS - für Typ 1er, wie mich, ist das Austesten nicht so gut. Wir neigen dazu Antikörper gegen Insulin zu produzieren. Und je mehr Insuline wir uns damit versauen, je Schweiger wird die Therapie. Ich bin mir sicher, dass bei Typ 2 etwas anderes zu beachten ist, als bei Typ 1.
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Bearbeitet von User am 17.02.2017 19:41:53. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 17.02.2017 20:20:32 | IP (Hash): 1268931184
Ich werde dann mal schauen wie das mit der Einstellung Lantus + was auch immer klappt. Sollte man da wegen der Verträglichkeiten bei einem Hersteller bleiben oder ist das Schnuppe?
Viele Grüße
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 17.02.2017 20:21:12. Grund: Korrektur -
Elfe
Rang: Gastam 18.02.2017 00:45:49 | IP (Hash): 1292333945
Hallo Dirk,
nein, ist aus meiner Erfahrung nicht Hersteller-bedingt.
Alle bisher genutzten Insuline sind vom selben Hersteller:
Novorapid von Beginn an als Mahlzeiteninsulin,
Prothaphne (Emulsion) abgelöst durch Levemir .
Und auch eher kurz Tresiba, als unverträglich - "kann gar nicht sein" - war dennoch offensichtlich - bei kurzfristig ermöglichtem Termin beim Diabetologen durch optische Sichtung mit ausmessen der starken Schwellung.
Die auch zu bedenkenden Insuline Lantus und Toujeo (anderer Hersteller) wurden vom Arzt aufgrund des anderen Wirkprofils besprochen.
Ob 's passt, so oder so, muss - leider -, persönlich ausgetestet werden.
Gruß Elfe
mit Motto 'Versuch macht kluch' ;-) -
am 18.02.2017 05:26:18 | IP (Hash): 2048237866
Die T2D Therapie mit Basalinsulin auf NBZ 80-90mg/dl eingestellt
mit 3x täglich 500mg Metformin.
Metformin = Leberglukose- und Gewichts- Reduktion.
Basalinsuline Toujeo jeweils Abends gespritzt oder
Lantus bei 1/2 Dosis 2x täglich gespritzt.
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Trolls Shown By DO NOT FEED THE TROLL!!! As In The Zoo Monkey Shown By DO NOT FEED MONKEYS !
Bearbeitet von User am 18.02.2017 12:00:12. Grund: . -
Dibein
Rang: Gastam 18.02.2017 09:19:19 | IP (Hash): 587632332
Moin Elfe,
Ich werde mich da erstmal auf den Rat der Diabetologin verlassen. Eigentlich kam ich mit dem Lantus bisher ja gut aus.
Viele Grüße
Dirk
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Elfe
Rang: Gastam 20.02.2017 23:36:31 | IP (Hash): 1292333945
Dirk_B. schrieb:
Ich hoffe jetzt nur das am Montag meine Diabetologin bei dem Plan mit ICT bleibt und nicht noch eine Pille aus den Schrank zaubert.
Hallo Dirk,
ist alles ok mit dir ?
Ist dein Termin mit deiner Diabetologin nicht so verlaufen wie gewünscht ?
Melde dich doch mal.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 20.02.2017 23:37:32. Grund: Korrektur im Zitat -
Dibein
Rang: Gastam 21.02.2017 00:29:00 | IP (Hash): 1152069644
Hallo Elfe,
War nicht nach meinem Sinne. Sie hält meine Werte nicht für sooo bedenklich. Und wenn ich da nach dem Essen mal auf 190-240 hoch geht dann ist das noch nicht so schlimm auch wenn ich 3 oder 4 Stunden brauche bis ich wieder unter 150-140 bin.. Da ist man von anderen Patienten ganz andere Werte gewohnt.
Mein Argument das ich nun seit fast 3 Monaten zuhause sitze, ich wegen der BZ Schwankungen kaum aus den Augen gucken kann das schien auch irgenwie nicht zu ziehen. Ich habe mir zur Abwechslung mal eine Familienflasche Rotwein aufgemacht. Alkohol senkt ja bekanntlich auch den BZ.;)
Ich muss das ganze erstmal sacken lassen und dann wohl in Askese übergehen weil ich die BZ Anstiege nicht will weil ich mich dabei einfach nicht gut fühle.
Aber lieb das du nachgefragt hast. Nun wird dann einfach mal weiter geBOTet.:(
Liebe Grüße
Dirk
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am 21.02.2017 13:42:55 | IP (Hash): 2108455638
Hi Dirk!
Lass den Kopf nicht hängen. Ein anderes Basal-Insulin wie Levemir könnte Dir eventuell helfen.
Deine pp-Werte sind aus Diabetologen-Sicht tatsächlich ok... obwohl das heutzutage echt besser geht.
Bleib mit der ICT ruhig am Ball und nerv die Dame, dass Dir die pp-Werte nicht so zusagen und Du ja gemäß der DGE Deine Mahlzeiten einteilst und mit den Werten nicht klarkommst.
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 21.02.2017 15:57:19 | IP (Hash): 361813336
Gegen Hängekopf:
Insgesamt ist die Diabetiker-Versorgung hier in D in den letzten Jahren sehr viel besser geworden. Deswegen gibt es auch kaum noch jemanden, der sich ernsthaft beklagen müsste.
Vor so um 10 Jahren hab ich allerdings noch manche erlebt, die sich die Intensivierung ihrer Behandlung, vor allem die von Tabletten auf Insulin, einfach handfest erzuckert haben. Haben schlicht für 1 Quartal, manchmal auch 2, deutlich mehr BZ und damit HBA1c über 7,5 zugelassen, also über der Interventions-Schwelle, die für die nächste Verstärkung steht. Eigentlich immer mit der DGE-Begründung, wobei wohl immer noch (trotz des neuesten DDG/DGE-Schwenks zur Möglichkeit von LC) zieht, wenn man argumentiert, dass man sich ohne ausreichend sehr viele KHs einfach zu schlapp fühlt.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.