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Welche Krankenkasse ist die Beste...

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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 05.03.2017 12:08:30 | IP (Hash): 283702437
    Hallo Lighthouse
    ich versteh den Hintergrund der Gewichtsfrage nicht !
    Ich wiege jetzt 101 KG und bin rein äusserlich alles andere als Fett.
    O.K. sagen wir mal ich hungere mir die 6 KG noch runter ( was ich sowieso vor habe )
    da geh ich zum Arzt lass mir meine 95 KG bestätigen, und geh anschließend nach Hause meine Kilos wieder drauf fressen , wo ist denn da die Logik, bitte ?
    Oh, KKV´s und Logik, ich glaube da prallen zwei Welten aufeinander ! LOL


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 05.03.2017 12:21:16 | IP (Hash): 1033794873
    Wie gesagt ich habe mich noch nie richtig mit Versicherungen auserneindergesezt, bis auf einmal.
    Der Typ 1 Diabetes begleitete mich ab meinem 5. Geburtstag. Als ich einen längeren Auslandsaufenthalt plante, dachte ich an eine private KK . Die Aufschläge die, die Privaten, für mein Diabetes, haben wollten waren Überirdisch hoch. Ich konnte mich entscheiden ob ich diese Horrenden Beiträge zahle oder meinen Diabetes nicht versichere.

    Ihr könnt euch vorstellen wofür ich mich entscheiden habe.
    Von daher fällt die private aus, wenn für die Versicherung in Deutschland ähnliche Bedingungen herschen.

    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 05.03.2017 12:51:54. Grund: -
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 1093
    Mitglied seit: 21.10.2014
    am 05.03.2017 13:22:49 | IP (Hash): 417723915
    Hallo Cracktros...ich glaube, die Frage, welche Krankenkasse die Beste für Diabetiker ist, ist nicht die richtige Fragestellung. Die Frage muss lauten, welche Krankenkasse ist am leistungsfähigsten und hat den geringsten Bürokratismus?

    Ich z. B. bin bei der BKK eines großen Unternehmens, bei dem ich vor vielen Jahren auch mal beschäftigt war und aus dieser Zeit wusste, wie unbürokratisch man da vorgeht. 1996 mussten sich die BKKen liberalisieren, also für alle Pflichtversicherten öffnen. Trotzdem ist nach wie vor die überwiegende Mehrzahl der dort versicherten in dem jeweiligen Unternehmen beschäftigt.

    Das hat den Vorteil, dass die Mehrheit der Versicherten in einem Beschäftigungsverhältnis mit hohem Einkommen stehen. Somit ist das Beitragsaufkommen verhältnismäßig hoch und man kann gewissermaßen großzügig sein.

    Bei der BKK, in der ich versichert bin, genügt meist ein Anruf, ich trage mein Anliegen vor, man sagt mir, man werde sich besprechen und mir Rückmeldung geben. Dies geschieht dann innerhalb weniger Tage. Vor Jahren habe ich mal an einem Programm teilgenommen, bei dem alle anderen Teilnehmer umfangreiche wiederholte Untersuchungen über sich ergehen lassen mussten, jede Menge Anträge stellen mussten, Widersprüche einlegen usw...am Ende bekamen sie nur einen Bruchteil der Kosten erstattet. Bei mir war das alles ruckizucki passiert, ein Schreiben meines Hausarztes und noch ein Termin bei einer Diätberaterin der Krankenkasse und man hat mir telefonisch mitgeteilt, dass das Programm für mich sinnvoll sei und man die Kosten übernimmt. Erst war ich dann mal verunsichert, weil ich im Gegensatz zu allen anderen Teilnehmern keine schriftliche Kostenübernahme oder ähnliches hatte und habe nochmal nachgefragt und konnte feststellen, dass bereits alles erledigt war. Man hatte der Arztpraxis, die das Programm durchführte ein Schreiben geschickt, dass man die Kosten übernimmt und was der Arzt auf die Rechnung schreiben sollte...fertig.

    Zwischenzeitlich ist auch meine Tochter mit der gesamten Familie dort versichert. Sie hat eine schwere chronische Erkrankung...und auch bei ihr läuft alles unkompliziert, sie bekommt unbürokratisch viele Dinge bezahlt, die andere bei anderern Krankenkassen gar nicht bekommen.

    Sieh dich mal auf dieser Seite um:

    http://www.krankenkasseninfo.de/krankenkassen/liste/bkk.html

    ich glaube, da findest du alle Infos, die du brauchst...

    Viel Erfolg!
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 05.03.2017 13:31:18 | IP (Hash): 274279984
    [quote=General Lee;89409]Hallo Lighthouse
    ich versteh den Hintergrund der Gewichtsfrage nicht !
    Ich wiege jetzt 101 KG und bin rein äusserlich alles andere als Fett.
    O.K. sagen wir mal ich hungere mir die 6 KG noch runter ( was ich sowieso vor habe )
    da geh ich zum Arzt lass mir meine 95 KG bestätigen, und geh anschließend nach Hause meine Kilos wieder drauf fressen , wo ist denn da die Logik, bitte ?
    Oh, KKV´s und Logik, ich glaube da prallen zwei Welten aufeinander ! LOL


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
    [/quote]

    Die privaten KVs haben Mitarbeiter, im Hintergrund, die nichts anderes machen als Risikoprognosen und Risikofaktoren zu ermitteln. Dabei sind die wenigsten, fleißigen Bienen, Mediziener, aber gute Statistiker. Übergewicht stellt, wenn man die Statistik, oberflächlich, anschaut ein hohes Risiko da.
    ....und du hast absolut recht. Dabei geht das Risiko nicht vom BMI aus, sondern von der sogenannten Waist to Hip Ratio. Tja, offt ist eine scheinbare Relation, auch wenn sie Signifikant ist, nicht gleichbedeutend mit der Kausalität.

    ----'--'-----''-
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    am 05.03.2017 15:16:10 | IP (Hash): 283702437
    .....und morgen könnte mich ein betrunkener Autofahrer überfahren !
    Ehrlich gesagt, da gefällt mir schön langsam das amerikanische System fast wieder besser, da hat man 3 Jobs und man zahlt seinen Schei.. sleber !


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 05.03.2017 15:50:08 | IP (Hash): 987565154
    General_Lee schrieb:
    .....und morgen könnte mich ein betrunkener Autofahrer überfahren !
    Ehrlich gesagt, da gefällt mir schön langsam das amerikanische System fast wieder besser, da hat man 3 Jobs und man zahlt seinen Schei.. sleber !


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !


    Die Leute die in den USA ihren "Scheiss" selber zahlen tun das aber nicht weil es die billigste und beste Lösung ist sondern bei den 3 Gehältern die sie verdienen sich immer noch keine KV leisten können. Daher waren doch die unteren und mittleren Schichten froh das endlich Obama Care kam.
    Hier ist es halt das Los der Privatversicherten. Will oder kann man sich teure all inclusive Tarife nicht mehr leisten wird halt neu bewertet. Tja und dann passt man nicht ins Schema und bezahlt am Ende mehr oder das gleiche für weniger Leistung.

    Und zum Thema selber zahlen. Hast du schon mal addiert was du bis jetzt gekostet hast und hast du mal kalkuliert was du der Kasse wahrscheinlich noch kosten wirst? Da muss auch ein alter General lange für kommandieren.;)

    viele Grüße

    Dirk
    ---
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    Bearbeitet von User am 05.03.2017 16:11:13. Grund: Korrektur
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    Mitglied seit: 27.01.2017
    am 05.03.2017 18:01:19 | IP (Hash): 283702437
    Hi Dirk
    na ja, werden schon nicht gleich am Hungertuch nagen , wenn man bedenkt das ich von denen seit 1998 so gut wie nie etwas wollte, eher gabs immer am Jahresende etwas Geld zurück.
    O.k. der Augenarzt wird summa summarum ca. 3000 Onken kosten mit den ganzen Spritzen und so, aber dann werden nur noch die Teststreifen für mein BZ Messgerät und das Metformin übrigbleiben. Also sooo schlimm wird es nicht werden wenn man bedenkt das ich über 900 Euronen pro Monat zahle.
    Oder kann sich dann die Geschäftsleitung der KK etwa am Wochenende die Peitschenhiebe bei der Stammdomina nicht mehr leisten ? LOL Ich schmeiß mich weg ! Ich lach ja immer noch !


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 05.03.2017 18:11:44 | IP (Hash): 1266004178
    Na, warte es ab. Allein mein Insulin kostet dort das 10fache. 1200 €/ Quartal nur für das Insulin, ohne Katheter, Sensoren und Testreifen oder Arztbesuch. Dort ist alles was mit Diabetes zu tun hat viel teurer als hier.

    Ich kann nur sagen der, der das US Gesundheitssystem präferiert sollte, der sollte als Diabetiker 1 Jahr dort Leben.
    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 05.03.2017 18:14:32. Grund: -
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 05.03.2017 18:42:08 | IP (Hash): 153965021
    General_Lee schrieb:
    Hi Dirk
    na ja, werden schon nicht gleich am Hungertuch nagen , wenn man bedenkt das ich von denen seit 1998 so gut wie nie etwas wollte, eher gabs immer am Jahresende etwas Geld zurück.
    O.k. der Augenarzt wird summa summarum ca. 3000 Onken kosten mit den ganzen Spritzen und so, aber dann werden nur noch die Teststreifen für mein BZ Messgerät und das Metformin übrigbleiben. Also sooo schlimm wird es nicht werden wenn man bedenkt das ich über 900 Euronen pro Monat zahle.
    Oder kann sich dann die Geschäftsleitung der KK etwa am Wochenende die Peitschenhiebe bei der Stammdomina nicht mehr leisten ? LOL Ich schmeiß mich weg ! Ich lach ja immer noch !


    Frühling !
    Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !



    Uhh ich glaube das geht nicht auf. Wenn ich das was ich seit meinem 14.(!) Lebensjahr in die KK eingezahlt habe und meine Krankheitsfälle dagegen rechne dann ist die KK noch in der Gewinnzone. Das wird sich aber u.U. zu meinem und zum Leidwesen der Kasse nun ändern. Da werde schnell horrende Summen für Arztkosten, Medis und Heilmittel fällig. Ganz davon abgesehen das ich jetzt auch Sozialhilfeempfänger wäre da ich bereits aus der Lohnfortzahlung bin und KG beziehe.
    Ein US System wird prima funktionieren solange man Gesund ist, gut verdient und immer einen potenten Unfallgegner im Falle eines Falles trifft.
    Aber leider hat das mit einer Solidargemeinschaft nicht viel zu tun und daher funktioniert das in den USA auch so gar nicht. Denn leider funktioniert auch Obama Care nur sehr rudimentär da es zu wenig Einzahler in das System gibt.
    Ich bin, auch wenn ich nicht immer alles Toll finde, heilfroh das unsere Kassen so da sind wie sie da sind. Auch wenn da sicher einiges im argen liegt und es immer was zu verbessern gibt.
    Der Missbrauch durch Funktionäre, Mitglieder, Ärzte, Pharma usw. gehört natürlich dazu. Also der Missbrauch muss nicht verbessert sondern ausgemerzt werden.;)

    Gruß

    Dirk


    ---
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    Bearbeitet von User am 05.03.2017 18:43:36. Grund: _ eingefummelt
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    Mitglied seit: 27.06.2015
    am 06.03.2017 17:46:15 | IP (Hash): 907398160
    Lighthouse schrieb:
    Moin, Moin falkreiner1948,

    interessant was Du so von Dir gibst. Du schreibst:
    Ich vertrete sehr aggressiv die Meinung, auch wenn man es könnte, niemals in die private Krankenversicherung!
    Ich bin selber fast 30 Jahre meines Lebens privat kranken versichert gewesen und habe
    nicht eine Minute bereut, da das Leistungsspektrum der privaten Krankenversicherung
    wesentlich größer ist, wie das der GKV. Aber wie alles im Leben hat auch die private Kranken-
    versicherung ihre Schattenseiten. Aber es sind nicht die Gründe, die Du in den Vordergrund
    schiebst.

    Die von Dir angeführte Begründung: ein Glück sondersgleichen denn meine Einnahmen fielen nach einem schweren Unfall für mehr als 1 Jahr auf Null (!), trotz dessen Vorauszahlung fürs Finanzamt, Berufsgenossenschaft, Miete fürs Geschäft, Telefongebüphren und viele andere Kosten für nix.
    Richtig in der PKV versichert wären Deine Einnahmen annähernd so hoch, wie zu Zeiten deiner Erwerbstätigkeit.

    https://www.1averbraucherportal.de/versicherung/private-krankenversicherung/krankentagegeld#

    Übrigens hast Du ohne Krankentagegeldabsicherung in der GKV als Selbstständiger oder freiwillig
    Versicherter ebenfalls keinen Anspruch in der GKV. Das kannst Du dem Link ebenfalls entnehmen.

    Bitte sei mir nicht böse aber bevor Du Ratschläge an andere gibst solltest Du dich vorher informieren.
    Ein gutes Argument wäre beispielsweise, wenn der PKV Versicherte Sozialhilfeempfänger wird. Erläutere den Forenlesern, was dann passiert..... Damit kannst Du punkten.

    LG Rolf




    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.




    Danke für diese richtungsweisenden Hinweise, leider nützten sie mir im Nachhinein nichts, aber auch gar nichts. Mir ist nicht bekannt, ob Du selbst Selbständig warst oder Arbeitnehmer. Eines kann als gesichert gelten:
    Wurdest Du im besetzten Ostgebiet, ehemals DDR, Anfang der 90-iger arbeitslos ohne Chance auf Arbeit im erlernten Beruf, haben sich sehr viele -auch ich - vom Arbeitsamt überzeugen lassen in der Selbständigkeit schnell und sehr leicht reich und mächtig zu werden. Raus aus den Statiskiken, hinein in die Jubelmeldungen über den Mut und die Tatkraft unserer Bürger.
    Aus verschiedenen Gründen nicht Arbeitslosengeldberechtigter startete ich dann ein Gewerbe, ohne Übergangsgelder, Beihilfen oder Sonstiges - nur mit dem was ich hatte - ich tat es, weil ich es so wollte.
    Zuallererst mußt Du bei so etwas das Sparen erlernen, Geld kannst Du erst ausgeben wenn Du es eigenommen hast ( und auch endlich bekommen hast !!! Deutsche Zahlungsmoral - nun ja ... )
    Ich habe die Selbständigkeit nicht bereut, eines jedoch, wenn Du etwas startest und keine Reserven mehr hast, passieren darf nichts. Und wenn, dann lernst Du die ganze Härte des Sozialstaates kennen.
    Ich habe mich durchgewurschtelt und viel gelernt. Zu dem in meinem Beitrag zur PKV Gesagtem stehe ich nach wie vor- aus meiner Sicht, nicht aus Deiner.