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Welche Krankenkasse ist die Beste...
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am 08.03.2017 07:54:28 | IP (Hash): 283702437
Mooorgen allerseits,
70er Jahre, das ist ein gutes Stichwort,
was mich mal interessieren würde wie der prozentuale Anstieg der Diabeteserkrankungen seit,... sagen wir mal in den letzten 40 Jahren war, nur mal so zum Vergleich !
Gibt es da so eine Kurvenblatt / Diagramm wo man das mal ablesen kann ?
Frühling !
Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
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am 08.03.2017 08:56:14 | IP (Hash): 2108455638
Guten Morgen!
Gibt es wirklich mehr Diabeteserkrankungen?
Oder werden einfach nur mehr Diabetiker "entdeckt"?
Selbst "dicke Kinder mit Typ 2" wird es auch früher schon gegeben haben, dazu kommen einheitliche Grenzwerte (das war früher auch anders) und steigende Lebenserwartung.
http://www.diabetesinfo.de/homepage/geschichte-des-diabetes/geschichte-des-diabetes-1550-v-chr-100n-chr.html
(aus Diabetes-Info . de)
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
am 08.03.2017 09:43:24 | IP (Hash): 1782479777
Es wird auch mehr Diabetes-Fälle geben, genauso wie es von vielen weiteren anderen Erkrankungen insbesondere da mehr Fälle gibt, wo die Ursachen für diese Erkrankungen bislang praktisch völlig unbekannt sind.
Und bitte jetzt nicht einwerfen, dass die aber bei Typ1 mit den autoimmun abgemurkselten Betas bekannt sei. Denn die Ursache für’s Abmurkseln ist nach wie vor völlig unbekannt, und das Abmurkseln ist ganz eindeutig nicht die Ursache der Krankheit, sondern ein erstes auffälliges Symptom.
Bislang können wir Typ1 und Typ2 ausschließlich symptomatisch behandeln und neigen in guter Medizinmann-Tradition dazu, auffällige Symptome mit den Ursachen zu verwechseln.
Praktisch ALLE Erfolge in der Diabetes-Behandlung des letzten Viertel Jahrhunderts gehen auf die früher einsetztende und bessere Behandlung von diabetischen Folgen zurück, praktisch KEINE auf eine irgendwie verbesserte Diabetes-Behandlung/Blutzucker-Einstellung/-Führung. Und die Folgekrankheiten nehmen mit der Zunahme der Betroffenen und dem durch ihre immer besserer Behandlung immer längeren Leben exponentiell zu.
Apropos Folgekrankheiten: Offene Beine waren unter den älteren Leuten (spätestens ab 40) in meiner Kindheit in den 50ger Jahren sehr verbreitet. Die würde ich heute als zu spät bis unbehandelte PNP interpretieren. Also als Diabetes-Folge, die damals noch nicht im Zusammenhang mit Diabetes gesehen wurde.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 08.03.2017 19:17:47 | IP (Hash): 789200154
[quote=General Lee;89499]Mooorgen allerseits,
70er Jahre, das ist ein gutes Stichwort,
was mich mal interessieren würde wie der prozentuale Anstieg der Diabeteserkrankungen seit,... sagen wir mal in den letzten 40 Jahren war, nur mal so zum Vergleich !
Gibt es da so eine Kurvenblatt / Diagramm wo man das mal ablesen kann ?
Frühling !
Wenn im Walde singt die Wachtel, und den Mädels juckt die Schachtel, und den Burschen steht der Ständer dann ist Frühling im Kalender !
[/quote]
Welche Daten und welche Steigerung?
Bis dato agieren alle mit Daten die, die AOK einmal ( im jahr 2000) veröffentlicht hat und einigen Stichproben. Die AOK warnte vor der Verwendung Ihrer Daten um eine Hochrechnungen auf die Gesamtbevölkerung zu initiieren, denn die AOK versichert besonders viele Diabetiker. Bei den Stichproben kommt ein grosser regionaler Unterschied in der Persistenz des Diabetes hervor. Also über welche Daten reden wir?
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Bearbeitet von User am 08.03.2017 19:24:21. Grund: , -
Cracktros
Rang: Gastam 08.03.2017 19:22:51 | IP (Hash): 789200154
hjt_Jürgen schrieb:
Seit der BZ einigermaßen zuverlässig gemessen und Diabetes nach recht einheitlichen Richtlinien diagnostiziert wird, lässt sich ein erstaunlich paralleler Anstieg von Typ1 und Typ2 beobachten. Darauf weist Du ja auch hin. Nur vergisst Du bei Deinem Hinweis, dass die 2er nicht parallel zum Typ1, sondern seeehr viel schneller an Anzahl zunehmen müssten, wenn Gewicht und Bauchumfang ursächlich für die 2er wären ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Einwand: Beide Diabetes Typen verzeichnen einen Anstieg. Aber - der Anstieg des Typ 2 Diabetes ist sehr viel Steiler.
Von Parallelität kann also nicht geschrieben werden.
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Bearbeitet von User am 08.03.2017 19:42:07. Grund: , -
am 08.03.2017 19:47:09 | IP (Hash): 1782479777
Cracktros schrieb:
Einwand: Beide Diabetes Typen verzeichnen einen Anstieg. Aber - der Anstieg des Typ 2 Diabetes ist sehr viel Steiler.
Von Parallelität kann also nicht geschrieben werden.
finde ich wo?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 08.03.2017 19:57:55 | IP (Hash): 789200154
hjt_Jürgen schrieb:
Cracktros schrieb:
Einwand: Beide Diabetes Typen verzeichnen einen Anstieg. Aber - der Anstieg des Typ 2 Diabetes ist sehr viel Steiler.
Von Parallelität kann also nicht geschrieben werden.
finde ich wo?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Literatur
1. IDF Diabetes Atlas (6th ed.) International Diabetes Federation, Brussels, Belgium
(2013).
2. Tamayo T, Rosenbauer J, Wild SH et al. Diabetes in Europe: an update. Diabetes Res
Clin Pract. 2014; 103 (2): 206–17.
3. Kowall B, Rathmann W, Heier M et al. Categories of glucose tolerance and conti-
nuous glycemic measures and mortality. Eur J Epidemiol 2011; 26: 637–45.
4. Heidemann C, Du Y, Schubert I, Rathmann W, Scheidt-Nave C. Prevalence and tem-
poral trend of known diabetes mellitus: results of the German Health Interview and
Examination Survey for Adults (DEGS1). Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung
Gesundheitsschutz. 2013; 56: 668–77.
5. Schipf S, Werner A, Tamayo T et al. Regional differences in the prevalence of known
type 2 diabetes mellitus in 45–74 years old individuals: Results from six population-
based studies in Germany (DIAB-CORE Consortium). Diabet Med 2012; 29: e88–95.
6. Robert Koch-Institut: Daten und Fakten: Ergebnisse der Studie »Gesundheit in
Deutschland aktuell 2010«. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes.
Robert Koch-Institut, 2012, Berlin.
7. Wilke T, Ahrendt P, Schwartz D, Linder R, Ahrens S, Verheyen F. Incidence and pre-
valence of type 2 diabetes mellitus in Germany: an analysis based on 5,43 Million
patients. Deutsch Med Wschr 2013; 138: 69–75.
8. Müller N, Heller T, Freitag MH, Gerste B, Haupt CM, Wolf G, Müller UA. Healthcare
utilization of people with Type 2 diabetes in Germany: an analysis based on health
insurance data. Diabet Med. 2015; 32 (7): 951–7.
9. Rathmann W, Scheidt-Nave C, Roden M, Herder C. Type 2 diabetes: prevalence and
relevance of genetic and acquired factors for its prediction. Dtsch Arztebl Int. 2013;
110: 331–7.
10. Rathmann W, Haastert B, Icks A, Löwel H, Meisinger C, Holle R, Giani G. High pre-
valence of undiagnosed diabetes mellitus in Southern Germany: target populations
for efficient screening. The KORA survey 2000. Diabetologia 2003; 46: 182
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Cracktros
Rang: Gastam 08.03.2017 19:59:13 | IP (Hash): 789200154
...und immer bedenken es sind nur Schätzungen und Hochrechnungen.
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Cracktros
Rang: Gastam 08.03.2017 20:26:50 | IP (Hash): 789200154
Und im Netz
http://www.diabetesde.org/system/files/documents/gesundheitsbericht_2017.pdf
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am 08.03.2017 21:10:35 | IP (Hash): 1874671218
hjt_Jürgen schrieb:
Soso, jetzt weißt Du auch schon, dass Typ2 von Gewicht und Bauchumfang kommt. Komisch an der Begründung, dass der Typ2 mit Normalgewicht und Normalumfang bislang noch nie verschwunden ist ;(
Du erweist dich wieder mal als Meister der einseitigen Betrachtungsweise. :lol:
Nein, Diabetes kommt nicht vom gestiegenen Bauchumfang, aber die Steigerung des Bauchumfangs und Steigerung des Risikos für eine Typ2-Diabetes haben gemeinsame Ursachen. Deine Schlussfolgerung, dass Adipositas und Typ2-Diabetes überhaupt nichts miteinander zu tun haben können, weil es auch andere Diabetesursachen gibt, entbehrt jeglicher Logik.
Ich behaupte nicht, dass die bessere Erkennbarkeit von Diabetes in der Statistik keine Rolle spielt, aber den Anstieg nur darauf zurückzuführen zu wollen. ist auf jeden Fall nicht richtig.