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Habe ich Diabetes oder nicht? Chance es wegzukriegen?

  • Sina

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 13:47:36
    hallo!
    ich habe eben nach einem forum für diabetiker gesucht, weil ich mich einfach nicht auskenne.
    meine vorgeschichte:
    im mai 2008 wog ich bei 1.68 noch 124 kg . bin 30 jahre.
    grund des übergewichtes war einfach: wahllos frustmampfen, keine bewegung.
    dieses übergewicht entstand nach und nach in einem zeitraum von ca. 8-9 jahren.
    seit 2 jahren waren leicht erhöhte zuckerwerte vorhanden. also nüchternwerte so um die 110 oder 114.
    dann habe ich im mai 2008 als mir klar war, dass das so nicht weitergeht so einen test über 3 monate machen lassen, diesen hbac1 wert oder wie der heisst. der wert im mai 2008 war 6,6.
    dann habe ich seit mai konsequent begonnen abzunehmen. meine methode ist denkbar simpel, aber denke ich die logischste:
    bewegen, viel mehr bewegen und weniger fett, weniger süsskram, mehr gemüse. ordentliche essenszeiten. also einfach normal essen.
    jetzt der stand im januar2009: gewicht 107 kg und der heutige wert von diesem hbac1 wert war 6,4. nüchternwerte schwanken. oft um die 85, dann mal 93. als ich einen schweren infekt hatte, war er mal bei 119.
    meine frage: habe ich da nun einen diabetes oder nicht? ist die tendenz so, dass man sagen kann, dass ich das eventuell noch in den griff bekomme? müsste dieser 3 monatswert nicht schon deutlich niedriger sein? oder sind 2 stellen hinter dem komma wenn ich immer noch so schwer bin relativ okay? wer kann mir zu allen fragen etwas sagen?
    ich wäre euch sehr dankbar!
    wünsche euch allen ein erfolgreiches 2009!!!!!
    sina
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 14:35:31
    Hallo Sina,

    du hast wahrscheinlich Diabetes, um Klarheit zu verschaffen solltest du einen oGTT machen lassen. Den Diabetes kriegst du, wenn du ihn hast nicht wieder weg.

    Die gute Nachricht ist, dass du deinen Diabetes in den Griff bekommen kannst. Je eher du damit anfängst, desto einfacher ist das. Abnehmen und viel Bewegung ist schon ein sehr guter Schritt.

    Wenn du mehr tun willst, dann besorge dir ein BZ-Messgerät und teste deine pp-Werte (postprandial = nach den Mahlzeiten). Um gesund zu bleiben, empfehle ich dir 140-120-100mg/dl nach 1-2-3h. Andere empfehlen weitaus laschere Grenzen, z.B. 140 nach 2h. Dein Doc wird dir vielleicht sagen, wenn dein A1c unter 6,5 liegt, dann reicht das. Die Entscheidung liegt ganz allein bei dir.

    Alles Gute, Rainer
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 16:42:24
    hallo ,
    dein bemühen ist hoch anzuerkennen, genau wie deine erfolge.
    nur eins bitte nicht aus dem auge verlieren, bei vielen bringt eine gewichtsabnahme, in bezug auf bz werte etwas, bei vielen aber nicht !
    trotzdem viel glück. mfg. klaus von klausdn
  • Sina

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 17:08:54
    hallo ihr beiden!
    schon mal danke für eure schnellen antworten.
    was ich noch vergessen hatte. vor ca. einem halben jahr. also als ich noch null abgenommen hatte, da hatte ich mal so nen oralen zuckerbelastungstest gemacht. also dieses trinken von dieser zuckerlösung.
    nüchtern hatte ich an diesem morgen 108 und eine stunde nach trinken der lösung 132 und zwei stunden nach trinken der lösung 130.
    hilft das noch ein wenig an info?
    kann man also eher nicht sagen, dass man das ruder noch rumreissen kann? wenn man konsequent bewegung hat und ernährungsmässig sich sinnvoll verhält?? mein internist hat das nämlich behauptet, aber ich bin derzeit allgemein sehr verunsichert. von Sina
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 17:31:26
    Du hast ja schon ne Menge gerissen, Respekt. Und mit Deinem Zuckerwassertest stuft Dich niemand als Diabetiker ein. Wenn Du aber nun mit Rumreißen meinst, dass Du anschließend wieder so viele Brötchen essen oder Cola trinken kannst, wie Du willst, ohne dass Dein Blutzucker damit ungesund ansteigt, dann wird das eher nicht gehen. Wenn Du allerdings drauf achtest, so zu essen, dass Dein Blutzucker ne Stunde nach dem Essen nach Möglichkeit um 120 bleibt und auch in seltenen Fällen 140 nicht überschreitet, hast Du gute Chancen, dass Du mit diesen vergleichsweise kleinen Einschränkungen gesund auskommst :-)

    Übrigens: Für's Rausfinden, mit welchen Mengen von welchem Futter Dein Blutzucker im gesunden Rahmen bleibt, reicht ne Woche bis 14 Tage einigermaßen systematisch Messen. UND dabei kannst Du auch gleich schauen, wie anstiegsverhindernd sich das vielleicht auch bei Dir auswirkt, wenn Du den einen oder anderen Teil Deines normalen Bewegungspensums direkt im Anschluss an eine Mahlzeit legst.

    Daumendrück, Jürgen
  • Sinaa

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 17:47:51
    o)
    also ich habe sicherlich NIE wieder vor sobald ich normalgewicht habe und vielleicht akzeptable werte wieder cola und brötchen en mass reinzuhaun ;-)))
    ich habe kapiert, dass ich konstant mein leben lang gesund essen und mich bewegen muss (nicht nur wegen diabetes, gibt ja genug anderen kram, den man mit übergewicht sehr negativ fördert; z.b. hatte ich durchs übergewicht bluthochdruck, die blutdrucktabletten kann ich bereits weglassen, da ich einen blutdruck aus dem lehrbuch mittlerweile habe *g*)
    mir ist schon klar, dass ich mir eine lebensweise permanent angewöhnen muss die sinnvoll ist. ich denke der groschen ist gefallen und ernährungsmässig fällt es mir nicht mehr schwer. ich esse wirklich vernünftig.
    ich meinte schon, mit der neuen vernünftigen lebensweise das irgendwie noch abhalten können.
    frage: der zuckerbelastungstest war ja vor einem halben jahr. dass die werte schlechter wären, würd ich jetzt einen machen ist nicht so wahrscheinlich, wenn ich so viel abgenommen habe und dieser HB wert auch etwas gesunken ist??
    ein forumsteilnehmer meinte ja anhand der werte dass das schon ein diabetes sei. ich bin jetzt doch ein wenig verunsichert? von Sinaa
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 18:34:24
    nein das ist nach den "wilkürlich" festgesetzten werten kein dm. nur was hast du davon ?
    nach mm garnichts !
    wir sollten immer an "uns" denken, und für uns denken und handeln.
    ob du irgendwelchen docs "imponierst" ist doch völlig nebensächlich.
    du selbst hast "dir" doch gezeigt was alles geht, und das ist wichtig.
    gute bz werte, grundsätzlich und auch nach dem essen, sind die markierungspunkte für dich.
    der hba1c von gesunden ist nämlich um 5%.
    daher mach dir nicht zu hohe ziele, besser weiter solche die erreichbar sind.
    weiter viel gesundheit in 2009. weiter so !
    mfg. klaus von klausdn
  • Sina

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 19:48:27
    zu hohe ziele will ich mir gar net stecken ;o)
    denn ich muss ja die ziele immer überschaubar haben.
    ich frage mich die ganze zeit, wäre das auch so gekommen, hätte ich nicht jahrelang wegen psychischer probleme mich so vollgestopft? das ist für das jetzt und hier völlig egal. denn es ist jetzt wie es ist. aber es würde mich interessieren, ob wenn man die veranlagung hat es eh bekommt, oder nicht. denn nciht jeder dicke hat automatisch solche zuckerwerte.
    ich hoff halt, dass ich durch rigerose ernährung und sport das irgendwie in den griff bekomme. ich hab einfach angst und weiss gar nicht wovor von Sina
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 20:57:18
    hallo sina,

    fachoffiziell hast du eine störung des zuckerstofwechsels, der oft, aber nicht immer, in diabetes mündet. einige von uns sehen da nur graduelle unterschiede.
    faktisch ist der unterschied nur die warscheinlichkeit, das in soundsoviel jahren folgeerkrankungen auftreten, sowie einige versicherungstechnische aspekte. dein glück ist es, daß du zu einem zeitpunkt aktiv wurdest, während der du selbst durch eigenverantwortliche masnahmen die erfoltge der terapie wesentlich selbst bestimmen kanst.

    stoffwechselstörungen sind genetisch bedingt, wobei sich ursache und wirkung letztendlich gegenseitig begünstigen. bei normalgewicht hättest du diese symptome warscheinlich 20-30 jahre später bekommen. alter ist in diesem metier auch ein faktor.
    für dich bedeutet es, daß du mit aktiver gestaltung eine folgetherapie/folgeerkrankung hinauszögern kannst, aber die werte auch fachoffiziell absichern solltest, da die warscheinlichkeit eines voll anerkanten und behandlungsbedürftigen diabetes nachwievor nur eine frage der zeit ist. von thomas2002
  • Freimaurer

    Rang: Gast
    am 02.01.2009 22:39:41
    Ich glaub das ist ein Fake.
    Eine 2. Anke oder so ähnlich.
    Denn der Nickname Sina rückwärts gelesen bedeutet Anis.
    Sina ist weiblich. Anke auch.

    MfG

    Freimaurer
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 00:30:36
    Hallo Sina,

    dein A1c und deine oGTT-Werte, zumindest der 1h-Wert passen aus meine Sicht nicht ganz zusammen. Deshalb ist es nicht ganz eindeutig, ob du Diabetes hast oder nicht. Aber Klaus hat recht, eigentlich ist das ganz egal. Wenn du das Ruder rumreissen willst, dann kannst du das jetzt tun.

    Arbeite weiter an deinem Gewicht, bewege dich viel und ernähre dich bewusst. Dann kannst du die Krankheit auf dem jetzigen, noch leicht handhabbaren Stand halten und brauchst keinerlei Angst vor diabetischen Folgeerkrankungen zu haben. Miss einfach mal 2 Wochen lang 1 Stunde nach dem Essen deine Werte und probiere aus, was dich über 140 bringt. Wahrscheinlich musst du dich zusätzlich zu dem, was du jetzt schon tust, gar nicht viel einschränken.

    Das ist mehr Wert, als genau zu wissen, ob du schon Diabetes, Prädiabetes oder noch gar keine ärztlich anerkannte Stoffwechselstörung hast. So sehr viel würde dir dein Doc sowieso nicht helfen, schließlich hast du ja schon einen A1c unter 6,5. Ich glaube allerdings nicht, dass das ausreicht, um ein Fortschreiten der Krankheit wirksam zu verhindern. Das schafft dein Doc nicht, das kannst nur du bewerkstelligen. Du bist auf dem besten Weg dorthin - mach weiter so. von Rainer
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 08:32:22
    Hallo Sina!

    Wie ist man darauf gekommen, bei deinen Nüchternwerten einen oGTT zu machen bzw. den HbA1c-Wert zu bestimmen?

    Der HbA1c-Wert beträgt bei stoffwechselgesunden Menschen nicht 5 %, sondern er bewegt sich zwischen 4 und 6 %. 6,4 und 6,5 % sind unter Einbeziehung einer entsprechenden Toleranz durchaus akzeptabel!

    Bei Nüchternwerten um 85 mg/dl bzw. 119 mg/dl im Verlauf einer Infektion, kann wohl von Diabetes mellitus keine Rede sein. Üblich wäre es, nach ein bis zwei Jahren erneut den Nüchternwert zu bestimmen.

    Manchmal ergeben sich endlose Diskussionen, weil betroffene Menschen (auch Diabetiker) oftmals dazu tendieren, bei anderen nach Symptomen zu suchen.

    Stefan
  • Sina

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 09:52:27
    @freimaurer:
    ich finde es eine unverschämtheit mich als fake zu bezeichnen.
    meine eltern gaben mir diesen namen. und fertig.
    ich habe ernsthafte sorgen und probleme mit dem thema diabetes. also lass mich bitte hier mit den anderen über mein problem reden. ich bin sehr froh, dass ich sehr viele gute aspekte hier bisher bekommen habe.

    so..zu den anderen aussagen:
    der zuckertest wurde bei mir gemacht, weil mein internist meinte 114 als nüchternwert oder 110 findet er zu hoch. sieht keinen diabetes, aber er fand aufgrund meines hohen übergewichtes solle man mal checken, wie meine zuckerverbrennung funktioniert. daraufhin haben wir den zuckertest gemacht.
    er war dann der meinung, dass die werte allesamt leicht erhöht sind und wir extrem aufpassen müssen.
    nachdem ich ein wenig ein hyperchonder bin *g* rannte dann ICH auf meine idee in die apotheke um diesen hba1c machen zu lassen, von dem ich eben gehört hatte. so kam dann dieser erste wert von 6,6 zustande.
    gestern kam ich auf die idee ihn einfach noch mal machen zu lassen mit diesem 6,4 ergebnis.
    der aspekt, dass es genetisch bedingt ist und es durchaus sein kann, dass ich die symptome so oder so bekommen hätte, irgendwann, nur später und jetzt halt durch diese lotterlebensweise früher, leuchtet mir sehr ein. ich denke um es irgendwie auf dem stand zu halten, werde ich wirklich lebenslang so weitermachen müssen wie jetzt.
    das mit dem messen, 1,2,3 stunden nach dem essen und mal 14 tage protokollieren, werde ich auf jeden fall machen. ich besorge mir heute so ein gerät. sind diese dinger wirklich zuverlässig? empfehlungen, sofern man hier produkte nennen darf?
    also wenn ich alles richtig verstanden habe, habe ich keinen diabetes, aber mit sicherheit sowas wie eine vorstufe, die mich dringend wachrütteln muss. von Sina
  • Sinaa

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 10:00:09
    Nachtrag:
    ich wundere mich im übrigen auch, wegen diesem ersten Hba1c wert und den werten von diesem zuckertoleranztest. in meinen augen passt das auch nicht ganz zam.
    kann noch was anderes mit reinspielen?: die letzten 2-3 jahre war ich permanent unter extremen dauerstress, psychisch völlig ausgelaugt, phasenweise depressiv, schlafstörungen usw. könnte das auch dauerhaft irgendwie negativ mit reingespielt haben? von Sinaa
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 10:07:52
    Hallo Sina,

    formal hat man mit einem Hba1c > 6 % Diabetes (je nach Labor). Wenn er dann da ist, ist der Zielwert der Behandlung 6,5% oder 7%. Ist unlogisch, ist aber so.

    Besser ist es, wie alle o.g Schreiber sagen, ehrgeizig zu sein und um 5% anzustreben, so lange es geht.
    Da Du relativ gute Nüchternwerte hast aber einen HbA1c zwischen 6,4-6,6, vermute ich, dass Du schon ordentlich hohe postprandiale Werte hast weit über >140. Daher musst Du bei der Ernährung auch vor allem auf Stärke achten, die wird sehr unterschätzt in ihrer BZ-erhöhenden Potenz. In abnehmender Schnelligkeit verhalten sich KH wie folgt:

    1. Glucose (OGTT, Traubenzucker), 2. Stärke (Nudeln, Brot, Reis, Kartoffeln etc.) 3. Zucker (klassicher Rohrzucker in Süßigkeiten), 4. Fructose (Obst. Cave Bananen, enthalten Stärke), 5. Laktose (Milch, Milchprodukte pur). 6. Zellulose (Salat und die meisten Gemüse) praktisch KH-frei. Also KH eher von hinten essen (4-6).

    Schau mal unter index-essen.de (3 w davor) und esse viel von allen LM mit einer GL (glykämischen Last) unter 5, wenig von den LM mit 5-10 und kaum über 10.

    Die BZ-Geräte sind heute alle in etwa gleich gut oder schlecht, dürfen bis zu 20% nach oben und unten abweichen, das ist noch recht viel, daher mehrmals essen und einen Trend verfolgen. Richtig nacgelfest sind Laborwerte. Dennoch kriegst Du mit dem Messgerät schon mit, Du richtig isst oder nicht.

    LG

    Franziska
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 11:47:39
    nur zur klarstellung,
    der nüchternwert zur diabetes definition lautet 110mg/dl vollblut entspr 127mg/dl plasma.
    alles darüber gilt als pos diagnose.
    und mit der 5% hba1c von gesunden wurden früher die hplc geräte "kalibriert" (eingestellt wäre besser). bevor man sog referenzlösungen für diesen zweck hergestellt hat.
    daher kann ein gesunder keinen wert über 6% haben denn dann würde er die bz kriterien reißen.
    und die ddg empfiehlt eindeutig für dm ler hba1c unter 6,5%
    mfg. klaus von klausdn
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 17:23:27
    Hallo Sina!

    "die letzten 2-3 jahre war ich permanent unter extremen dauerstress, psychisch völlig ausgelaugt, phasenweise depressiv, schlafstörungen usw."

    Wer therapiert bei dir diese ernsthaften Erkrankungen?

    Immer zuerst an grundlegende Ursachen denken, bevor man sich mit Symptomen wie erhöhten Blutzuckerwerten beschäftigt!

    Z.B. ist bei Depressionen die Cortisolausschüttung erhöht (Thieme: Atlas der Physiologie). Also Übergewicht und erhöhter Blutzucker!

    Stefan
  • Sina

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 22:12:17
    tja stefan, da hast du natürlich recht...
    diese grunddinge wie depris usw. werden bei mir erst seit kurzem angepackt, weil dieser hebel, erst vor kurzem endlich in die richtige richtung kippte.
    kann es sein, dass diese erhöhten werte auch durch diese permanente deprierkrankung usw kommen?
    zugenommen habe ich aus rein psychischen gründen, weil ich wirklich so schwach nervlich war, dass ich ein lotterleben bezüglich der ernährung geführt habe.
    erst jetzt habe ich die stabilität gewonnen an allen baustellen zu schuften.
    ich denke die erhöhten werte kommen natürlich von meinem erheblichen übergewicht, aber dass diese permanente psychische komponente da wirklich reinspielen kann, war mir in der form nicht bewusst :-( von Sina
  • Sinaa

    Rang: Gast
    am 03.01.2009 22:25:10
    noch eine frage hintendran:
    wie ist es mit fettarmem joghurt (0,2 prozent fett), natürlich ungesüsst, also pur.
    ist das okay und gesund und jeden tag essbar? dazu gabs die verschiedensten antworten, als ich das schon mal andere fragte. von Sinaa
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 09:52:12
    Hallo Sina!

    Diabetes mellitus Typ 2 muß als Systemerkrankung verstanden werden. Z.B. im Deutschen Ärzteblatt sind immer wieder interessante Beiträge zum Thema zu finden.

    Ich mag hier nicht klären, ob Joghurt gesund ist oder nicht und ich mag hier auch keinnesfalls eine Diskussion über homogenisierte Milch bzw. Milhprodukte anzetteln. Eigentlich genügt ein einziger Satz: "Natürliche Ernährung ist gesund!"

    Stefan
  • Sina

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 10:37:06
    :o) danke stefan... kann dich absolut verstehen.
    nun gut, ich werde weiterhin an der ernährung feilen. es ist erschreckend, wenn man so vor sich hingelebt hat, wenn man dann mal bemerkt, dass man mit 30 NULL über lebensmittel weiss. und null darüber, wie man seinen körper pflegt ;o)
    morgen besorge ich mir wiegesagt ein zuckermessgerät und werde euren rat beherzigen und mal 14 tage ein buch über die werte nach dem essen führen. und werde bewusst mal nach dem essen mich ein paar mal nicht bewegen und die werte checken und dann bewusst mein bewegungsprogramm nach dem essen durchführen und sehen, wie sich da bei mir was verändert oder nicht. ich halte euch über die ergebnisse mal auf dem laufenden, sofern ihr daran interessiert seid ;o)
    und diesen zuckerbelastungstest, wie oft meint ihr soll ich den machen lassen? alle halbe jahre?? von Sina
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 13:07:30
    Hallo Sina,

    zum OGTT: Würde ich nur einmal machen. Wenn Du weißt, dass Du eine Prädisposition hast, kannst Du davon ausgehen, dass die lebenslang bleibt. Inwieweit sich die aktuellen Werte verbessern, kriegst Du auch über regelmäßige Eigenkontrolle der Werte und über den Hba1c-Wert eingeschätzt.
    So ein OGTT ist ein 'Terroranschlag' fürs Endothel (sagt mein Endo). Es braucht bis zu drei Tage, bis die überschüssige Glucose wieder in den Gefäßen abgeräumt wird. Mehrfache OGTTs sind nur für Studien interessant, in denen man testen will, inwieweit ein Medikament die Insulinfunktion wieder verbessert.

    Zum Joghurt, meine persönliche Meinung, das muss aber jeder für sich selbst testen:

    Wenn der keinen zusätzlichen Zucker oder Früchte enthält, hat der Joghurt etwa 5-6g KH/100g. Wenn ich 100-200g esse, sind das eine BE in Form von relativ langsamen KH, das ist bei mir ok, damit bleibe ich meist unter 140 (auch wenn ich inzwischen mit kurzwirksamem Insulin unterstütze, das brauchst Du ja noch nicht).

    Ich esse allerdings 3,5%igen Joghurt, damit ich satt werde! Außerdem verzögert der Fettgehalt die KH-Resorption auch etwas.
    Es kann sogar sein, dass Du mit fettem Joghurt, überhaupt mit mehr Fett in der Nahrung, sogar abnimmst, vorausgesetzt, Du schaffst es, täglich unter 40g KH zu bleiben (nicht so leicht, geht aber).
    Wenn Du Fett UND KH kombinierst geht es auf die Hüften.

    Kannst mal mit 'Logi-Methode' googeln.
    Nach dem Erfinder gilt die die Regel, KH starkt zu reduzieren, dafür Fett und Protein hoch. Der Körper verbessert dadurch seine Insulinresistenz sehr und verbrennt mehr. Es gibt Studien, dass mit dieser Methode sogar etwas mehr Kalorien vertragen werden und eher zur Abnahme führen, als die onst empfohlene KH-reiche und fettarme Ernährung.
    Zweiter Benefit ist, dass wegen des geringeren Insulinausstoßes langfristig das Hungergefühl weniger wird. Übrigens macht falsche Ernährung auch Stess; Zuviel schnelle KH 'jagen' den BZ schnell hoch, Insulin steuert sehr schnell gegen, in der prädiabetischen Phase geht der BZ dann unter den Anfangswert => Hunger und vor allem Cortisolausschüttung! Die dann wieder stress macht. Also stecktest Du auch in einem Circulus vitiosus.

    Gruß

    Franziska

    PS. wenn Englisch kein Problem, schau auch mal hier:

    www.phlaunt.com/diabetes

  • Rainer

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 19:02:17
    Hallo Sina, hier noch 2 Tipps:

    1. Du brauchst das Messgerät nicht zu kaufen, lass es dir z.B. hier www.accu-chek.de/metertest/metertest.do oder von deinem Doc schenken. Ein paar Teststreifen sind schon dabei. Weitere musst du dann allerdings kaufen. Im Internet findest du sie billiger als in der Apotheke.

    2. Wenn du misst, dann ist für dich der wichtigste Wert der nach 1 Stunde. Der sollte möglichst nicht über 140 hinausgehen. Wenn du das erreichst, dann sind die Werte nach 2 und 3 Std. bei dir bestimmt o.k. Die musst du nicht jedesmal überprüfen, sondern nur mal als Stichprobe ermitteln. Wenn du jedesmal alle Werte messen willst, dann machen dich die Teststreifen schnell arm.

    Rainer
  • Sina

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 19:27:08
    ok, danke, diese tips werde ich alle beherzigen.
    eine vielleicht etwas alberne frage..so dumm wie es klingt, ich hab keine probleme mit blut abnehmen, infusionen oder was weiss ich. aber mir selber in den finger pieken, das trau ich mich einfach nicht. dabei weiss ich, dass es nur ein wenig zwickt, habs ja vom arzt schon machen lassen. wie habt ihr diese angst überwunden. ist mir ja fast schon peinlich zu sagen, dass ich davor angst habe von Sina
  • rudi

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 19:41:44
    hallo sina,

    es liegt alles nur an der stechhilfe.
    z.b. bei accu-chek kann es so eingestellt
    werden, dass man es nicht mal merkt.

    am besten in einer größeren apotheke
    sich ein gerät schenken lassen, gleich
    dort ausprobieren.
    man muß nur ein blatt ausfüllen um später
    mitzuteilen, wie die zufriedenheit war.

    also keine angst.

    gruss rudi
  • Ojima

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 19:44:27
    Hi, ist nur verständlich, ging mir als newbie genauso ;-). Versuche die Stechhilfe "Softclix" zu erhalten, die macht ihrem Namen alle Ehre, fange mit der geringsten Stechtiefe an. Wie man optimal vorgeht kannst Du bei www.abbott-diabetes-care.de nachlesen. Versuche Dir über das net soviel Infos wie möglich zu holen. Fast alle Hersteller der Meßgeräte haben gute Infos parat...ob man dann deren Geräte benützt ist eine andere Geschichte.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und das Durchhaltevermögen für die Umsetzung Deiner Vorstellungen und Ideen. Du wirst das schon schaffen.
    Liebe Grüße von Ojima
  • Sinaa

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 20:14:11
    ok..habe mir die schlagworte alle notiert und werde so bewaffnet morgen die grösseren apotheken bei uns stürmen.
    denn ich will nix mehr auf die lange bank schieben. ab morgen werden die werte nach dem essen gemessen, vor allem dieser 1h - wert nach dem essen.
    möchte allen danke sagen, dass ihr mir so zahlreich und wirklich SINNVOLL bisher helfen konntet. wenn ich weiter fragen habe, nerve ich euch *g*
    aber ich denke, durchhalten werde ich irgendwie jetzt schon. denn 20 kg abzunehmen, das ging ohne ehrgeiz und disziplin nicht, also werd ich den weg schon auch noch weiter aufrecht erhalten :o)
    von Sinaa
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 23:27:04
    du hast keine Diabetes und auch kein Prädiabetes....wenn du nach den oGTT nen Wert vo 130 hast dann ist das super...klar könnte der 2 Stunden Wert etwas niedriger sein aber dein Körper hat diese Belastung so gut im Griff dass Dein BZ nicht über 140 gestiegen ist

    Ich habe Prädiabetes oder sogar Diabetes und habe nach dem oGTT 240 gehabt und nach ner stunde 180 und dann 153...also sei froh ,mach weiter so und du wirst nie krank! von Michael
  • Michael

    Rang: Gast
    am 04.01.2009 23:28:33
    und kauf dir kein BZ Messgerät....die testreifen sind scheineteuer und in Deinem Fall ist das herausgeworfenes Geld! von Michael
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 09:45:04
    der bewuste einsatz von teststreifen ist nie sinlos. ggf bei INSULINER.de optusche teststreifen für ca 11 euro kaufen. von thomas2002
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 10:39:00
    @Michael:

    240 egal ob spontan oder nach OGTT sind Diabetes und kein Prädiabetes und 130 nach 1 oder 2h sind nicht 'super'. Ein Gesunder hat nach 1h 80-100.
    Außerdem kann keiner voraussagen, wie lange es gut geht ('dann wirst Du nie krank'.??).

    Es ist super, wie Sina es jetzt angehen will, und damit kann sie bestimmt viel erreichen und verhindern. Aber sie wird schon, wie ca.50-60% aller Deutschen, eine Disposition haben, die früher oder später (je nach Lebensweise) zu Diabetes führen kann.
    Und die Selbstmessungen sind schon deshalb gut, da ein Großteil der diabetischen Folgeschäden bereits im prädiabetsichen Stadium entstehen, nicht erst, wenn die Diagnoseschwelle überschritten wurden. Die Folgeschäden haben ihre eigenen 'Schwellen', vor allem wenn dann noch Bluthochdruck (bei Frauen zwar erst jenseits der Menopause, aber er kommt), erhöhtes Cholesterin und Triglyceride dazu kommen.

    Sina, ich find's gut wie Du reagierst und vielleicht hilft Dir der unfreundliche Schubs, den Dir die Werte gegeben haben, das Ruder dauerhaft rumzureißen. Jedenfalls hast Du es erkannt und lügst Dir nicht in die Tasche.

    LG
    Franziska

  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 10:45:40
    achja??...und wieso schreiben dann andere ich hätte Prädiabetes undkein Diabetes??

    und wieso messen nach neusten Methoden die Ärzte erst 2 Stunden nach dem oGTT??

    also hab ich jetzt doch Diabetes?? von Michael
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 10:48:16
    und das ein Gesunder nach dem oGTT nach einer Stunde schon wieder 80 hat iss ja wohl nen Witz...nach einer stunde hat der BZ eher seinen Höchstwert oder?? von Michael
  • Sina

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 11:09:14
    @michael
    ich danke dir für deine ermunternden worte :o)
    dass ich momentan keinen manifesten diabetes habe, das weiss ich.
    aber ich für mich denke schon, dass ich KEINESFALLS gesunde werte habe. dafür sind sie zwar nicht immens hoch, aber doch deutlich erhöht.
    und wenn ich so weitermache, dann werde ich in einigen jahren mit sicherheit einen handfesten diabetes ausbrüten.
    ich kenn zwar die werte nicht, ich weiss auch nicht ob ein gesunder nach diesem zuckertest wirklich nach einer stunde schon wieder bei 80-110 ist, aber meine werte sind einfach nicht hundertpro okay.
    auch unabhängig vom diabetes muss das gewicht runter. denn über 100 kg sind für 1,68 einfach zu viel.
    habe lang genug geschludert und könnte mir dafür selber eine klatschen.
    @ alle:
    ich sagte ja dass dieser hb wert vor einem halben jahr 6,6 war, dann habe ich 20 kg seitdem abgenommen letzte woche war er 6,4.
    kann es sein, dass es noch an der ernährung liegt? 20 kg sind ja weg und 2 stellen hinter dem komma auch weniger. weil ich habe ja die fettmengen, die süssigkeitsmengen drastisch eingeschränkt, muss aber gestehen, dass ich von der lebensmittelart noch relativ ähnlich esse. weil ich einfach nicht genau weiss, welche speisen den blutzucker senken. mit dem thema beschäftige ich mich grade. habe ja auch schon viele links dazu bekommen. möchte nur gerne wissen, ob gewicht reduzieren nicht alles ist, sondern die art der lebensmittel eben diese werte sehr mitbestimmen. dann wäre vielleicht der noch relativ hohe wert erklärbar.
    was ich mir NULL erklären kann, wieso hab ich so einen hohen hb-wert, aber relativ gute werte nach diesem zuckerbelastungstest ? wie passt das zusammen??

    von Sina
  • Franziska

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 11:55:42
    Hi Sina,

    die Gewichtsreduktion hilft Dir vor allem, die Insulinresistenz zu senken. Mit hoher Wahrscheinlichkeit hast Du Phasen gehabt, in denen Du viel zu viel Insulin produziert hast und insulinresistenz bist . warst (das ändert sich ständig, je nach Lebensweise). Das ist typisch für DM2, dass vor der Erschöpfung der BSD erst jahrelang zuviel Insulin produziert wird. In dieser Zeit sind die BZ noch normal, man erkennt es nur an hohen Insulin bzw. C-Peptid Werten (nüchtern und nachm OGTT gemessen) Leider zahlen das die gesetzlichen KK meist nicht, daher belassen es die Ärzte bei einer BZ Bestimmung. Google mal unter 'de Fronzo' da findest Du den Zusammenhang.

    Ich denke dass Deine Werte eben wegen der IR schwanken.

    Zur Essweise: Auf die Gefahr dass ich mich wiederhole: Nicht fettarm wird Deinen BZ senken, sondern nur KH- insbesondere stärkearm (wir unterschätzen oft die Stärke). Ich selbst bin z.B. schlank, habe aber bis vor 1.5 Jahren ungesunder gegessen (öfter Süßes, Reis, Kartoffeln etc.) und nur über KH-reduziertes Essen den HbA1c gesenkt. Also unter index - essen gehen ud schauen, wo sind die KH niedrig, insbesondere die glykämische Last < 5. Dann darf auch Fett drin sein!

    Gruß

    Franziska

    Michael: sog. Gelegenhetszucker über 200 ist fachoffiziell Diabetes.
  • Franziska 2

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 12:09:59
    schau Dir mal diese Datei an, ist viel Fachchinesisch, aber die Charts 9-11 beschreiben den Zusammenhang IR und BZ.

    www.praeventivmedizin-berlin.de/fileadmin/user_upload/pdf/GSAAM_Kongress2005.pdf

    Fazit: Ernährungsumstellung UND Gewichtsabnahme bringen was!

    Gruß F. von Franziska 2
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 12:44:51
    Hallo Sina,

    deine A1c- und oGTT-Werte passen nicht zusammen. Wenn du dein kostenloses BZ-Gerät hast, dann mach am besten erst einmal einen neuen oGTT:
    -mindestens 8 Std. nüchtern,
    -75 mg Glukoselösung (Traubenzucker, kein Haushaltszucker) in 5 Min. trinken,
    -wenig bewegen und nach 1 und 2 Stunden messen.
    Ich denke mal, dein 1h-Wert wird bei 180...220 rauskommen, auf jeden Fall höher, als bei deinem 1. Test. Der 0h-Wert (NBZ) ist zwar auch interessant, aber das Messgerät ist zu ungenau, um die feinen Differenzen wirklich zur Diagnose nehmen zu können. Dafür brauchst du Laborwerte.

    Die Änderung von deinem A1c von 6,6 auf 6,4 solltest du nicht überbewerten, das können Messdifferenzen sein. Aus meiner Sicht ist der Wert ungefähr gleich geblieben. Das bedeutet aber auch, dass das Abnehmen bei dir bestimmt ein wichtiger Faktor ist, aber allein nicht reicht. Dazukommen muss unbedingt bewusstes essen.

    Beim Essen musst du &#8222;schnelle&#8220; KH meiden bzw. diese zusammen mit anderem essen, die die schnelle Abgabe des Zuckers in das Blut verlangsamen. Wie schnell welche KH ins Blut gehen, das ist bei jedem ein bischen anders. Deshalb ist auch das Messen und Ausprobieren so wichtig. Generell kann man sagen, dass Vollkornprodukte gut sind. Einen Anhaltspunkt geben auch GI oder GL (glykemischer Index bzw. Last), aber ganz so wichtig wie sie dargestellt werden, sind sie nicht. Entsprechende Tabellen findest du im Internet.

    Wenn du sehr viel Mut hast, dann kannst du die KH reduzieren auf max. 60..80 g pro Tag. Mut brauchst, weil du dann Fett dazunehmen musst und das ist genau das Gegenteil von den heute allgemein üblichen Ernährungsempfehlungen. Franziska hat dir Logi empfohlen, die arbeiten mit viel Gemüse, Fisch und &#8222;gesunden&#8220; Fetten (Olivenöl), es gibt auch andere Methoden. Wichtig ist: wenig KH, mäßig Eiweiß und (weil du dann auch was essen musst) Fett dazu. Diese KH-reduzierte Ernährung (low-carb) sollte sowohl für deinen BZ und für dein Gewicht als auch für deine sonstige Gesundheit gut sein. Aber es gibt genügend gegenteilige Meinungen, deshalb wäre das ein sehr großer Schritt. Versuche es lieber doch erst mal mit Vollkornprodukten und viel Gemüse.

    Rainer
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 13:11:09
    wichtig ist,wenn du einen oGTT zuhause machst ,dass du dich GAR nicht bewegst...bei mir reicht es schon aus wenn ich in der wohnung rumlaufe ,dass der BZ um 60 sinkt...also am besten sitzt du 2 stunden vorm Fernseher!! von Michael
  • Sina

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 15:24:13
    hallo ihr!
    also vielen dank schon mal wegen der ernährungssachen. es mag blöd klingen, aber ich hab grad wirklich ein problem zu begreifen, was ich essen kann, was absolut hilft BZ zu senken, was ein no go ist usw.
    ich habe ja bereits angesprochen, mein fehler war bisher, auch wenn ich 20 kg bereits weniger habe, dass ich die lebensmittelart nicht gross geändert hab, weil ichs einfach net besser wusste...
    ich habe einfach fett und süsses radikal reduziert. aber dennoch ausschliesslich meine brötchen und meinen toast und mein baguette gegessen. das ist alles ausm schrank geflogen, hab weissbrot ausschliesslich durch vollkornbrot ersetzt.
    seit letzter woche.
    z.b. esse ich dinge wie fettarmen ungesüssten joghurt mit vollkornflocken, oder ich dünste fisch und mache gemüse dazu. nudeln habe ich durch vollkornnudeln ersetzt usw. ich hoffe, dass das schon mal ein guter weg ist.
    @michael: am mut soll es bei mir nicht liegen, ich bin absolut willig alles an ernährung so umzustellen, dass nur irgendwie der BZ sich bessert und ich irgendwie die kurve kriege, also nur her mit den vorschlägen *g*. ich habe derzeit null überblick, obwohl ich alle eure links usw. mir ausgedruckt und durchgelesen habe, wie ich weiter mit dem essen verfahre, weils einfach alles auf einen schlag kommt ;o)
    noch was zu dem HB wert und dem zuckerbelastungstest:
    den zuckerbelastungstest habe ich beim internisten gemacht, die blutproben nach einer stunde und 2 stunden wurden in ein labor geschickt.
    diesen HB wert habe ich in irgendeiner apotheke machen lassen, also beide male in der selben. kann da eventuell ein fehler vorliegen? oder beim labor nach dem zuckertest? weil ich das einfach nicht begreife, dass das nicht zusammenpasst. wie ist das erklärlich??? von Sina
  • Sinaa

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 15:34:20
    @ Franziska:
    du, ich glaube ich bin grade etwas blind oder doof...wo steht das mit den kohlehydraten, also welche wenig habe und so weiter? du schriebst unter index-essen soll ich gucken..ich finds net *haare rauf* sorry von Sinaa
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 16:00:52
    Nimm hier den Wikipedia-Artikel zur Glykämischen Last als Ausgangspunkt für die Suche:
    de.wikipedia.org/wiki/Glyk%C3%A4mische_Last
    Ist auch alles ganz gut beschrieben.

    Rainer
  • RainerNachtr.

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 16:13:04
    Ich habe den Wikipedia-Artikel nochmal durchgelesen und festgestellt, dass dort im vorletzten Absatz ein Haufen Blödsinn über Fett geschrieben steht. Du siehst schon, du wirst sehr viel lesen müssen und auf viele verschiedene Auffassungen stoßen. Am Schluss musst du dir deine eigene Meinung bilden. Das wichtigste ist das Ergebnis: so essen, dass der BZ unter 140 bleibt.

    Viel Glück, Rainer von RainerNachtr.
  • Sína

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 16:18:52
    @rainer
    das ist genau das was mir grade probleme bereitet.
    ich lese extrem viel, sehe da eine meinung, dort eine andere, weiss natürlich nicht, welches essen nun für mich richtig ist usw.
    das wird lange dauern und mühe kosten, für mich das richtige zu finden.
    konkret habe ich eins net begriffen, das mit den kohlehydraten...
    man soll welche essen, aber auf menge und art der kohlehydrate achten, ja?
    bin ich mit meinem vollkornbrot, den haferflocken, den vollkornnudeln auf dem richtigen weg? fisch is auch ok, vor allem gedünstet, denke ich. und gemüse kann ich mir reinschaufeln so viel ich mag oder???
    ich peils langsam echt nimmer. das ist so ein riesen berg vor mir und ich weiss einfach nicht, wo ich anfangen soll :o((((( von Sína
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 16:48:09
    das ist auch alles echt net einfach...wenn ich zum beispiel 2 Brötchen mit wurst ess bleibt mein BZ unter 140...esse ich zwei Brötchen ohne wurst geht er auf 160.....und dann soll nochmal einer sagen dass es nicht schlimm ist diabetes zu haben von Michael
  • Campi30

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 16:56:04
    nur mal nen beispiel

    2 brötch BZ 160
    2Brötchen mit wurst oder käse BZ 120

    toll von Campi30
  • Sinaa

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 16:58:48
    ähm dringende frage an alle!!!
    ich hab mir wie angekündigt so ein messgerät besorgt: von contour.
    wenn das wem was sagt. die in der apo meinte, das sei ganz modern, sehr genau und eins der neuesten.
    ich hab gemessen, grade eben, war zwar jetzt wahllos am tag, aber ich wollts einfach erst mal ausprobieren, wegen stechen und so.
    zur vorinfo:
    heute früh um zehn habe ich 2 vollkornbrote gegessen
    um 13.30 einen fettarmen joghurt mit haferflocken
    (nicht wundern, ich hatte nen magendarm infekt, der ist zwar ausgestanden, aber mein appetit ist etwas mau ;o) )
    und jetzt hab ich grade gemessen (16 uhr) und das gerät zeigt 70
    70??? ist das net etwas eigenartig niedrig???
    muss ich angst haben nen unterzucker zu kriegen? ich bin wirklich etwas hyperchondrisch grad veranlagt und peile nix mehr.
    falsch gemacht kann ich nix haben oder? ich hab gestochen. 2 sekunden gewartet, blutstropfen hochgedrückt, auf den sensor, er hat kurz geblinkt und dann stand da 70 von Sinaa
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 17:05:26
    Sina, ich versuche mal, das alles zu sortieren:

    1. Gängige Meinung, die in D von allen offiziellen Fachleuten vertreten wird:
    gesund essen = wenig Fett, mäßig Eiweiß und folglich viel KH. Das sagen die Fachleute auch uns Diabetikern und beweisen das sogar noch (???!!!). Also bleibt dem Diabetiker als einziges Mittel, langsame KH (Vollkorn, nach GI oder GL) zu essen. Bei leicht erkrankten Diabetikern (mit noch einigermaßen gut arbeitender Phase 2) funktioniert das auch ganz gut.

    2. Franziskas und meine Meinung ist, dass Diabetiker gleich die KH reduzieren sollten, weil nur die den BZ erhöhen. Wir und natürlich noch einige andere sagen:
    gesund essen für Diabetiker = wenig KH (max. 80g pro Tag), mäßig Eiweiß und der Rest Fett. Brot, Kartoffeln, Reis u.s.w. werden stark reduziert und dafür viel Gemüse gegessen. Das enthält zwar auch KH, aber weniger. Franziska empfiehlt die Logi-Ernährung und deshalb nur die &#8222;gesunden&#8220; Fette (Olivenöl ...). Ich habe meine Angst vor Fetten vollkommen abgelegt und esse auch gern Butter, Sahne u.s.w.

    Wie schon gesagt, reicht für dich als leichter Diabetiker Varinante 1. wahrscheinlich aus. Die Variante 2. (low-carb) kann aber auch sehr interessant sein, damit lässt sich nämlich auch besser abnehmen. Wenn du dazu ein paar Links haben möchtest, dann schreib mir mal eine eMail. Die meisten Artikel sind allerdings auf englisch, auf deutsch ist nicht allzu viel dazu zu finden. Keine Angst, ein bischen was deutsches gibt es doch, z.B. Nicolai Worm mit Logi oder Ulrike Gonder zu den Fetten.

    Ich hoffe, ich konnte dir das Thema etwas sortieren. Die Qual der Wahl kann ich dir nicht abnehemen.
    von Rainer
  • Rainer.

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 17:16:08
    Der Wert sagt dir nicht viel, 14.30 wäre interessant gewesen.

    Die 70 kann darauf hindeuten, dass dein BZ nach 1 Std. zu hoch war, dadurch wurde zuviel Insulin ausgeschüttet und damit wurde dein BZ auf 70 gesenkt. Eventuell ist es auch nur ein mit Messfehlern behaftete Normalwert (80...85). Schone deine Teststreifen und miss lieber planvoll. von Rainer.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 17:21:05
    Moin Sina,

    dass Du inzwischen mit jedem Beitrag mehr durcheinander kommst, kann ich mir gut vorstellen. Und noch gemeiner wird es, wenn Du 10 Leute mit etwa den Werten nimmst, die Du von Dir kennst, diesen 10 bei Ausgangswert 100 mg/dl je 1 Scheibe von dem selben Vollkornbrot servierst und 1 Stunde weiter 10 verschiedene Werte zwischen etwa 120 und 220 mg/dl messen kannst. Da geht zur eigenen Orientierung wirklich nur das konkrete eigene Ausprobieren mit dem Messgerät als Kompass.

    Wenn Englisch kein Problem ist, findest Du hier eine Super-Anleitung:
    http://alt-support-diabetes.org/newlydiagnosed.htm

    Daumendrück, Jürgen

    Übrigens:
    Gesunde Menschen wachen mit 60-80 mg/ld auf und erreichen etwa ne Stunde nach dem Einfüllen von ganz vielen Kohlenhydraten=Zucker für ein paar Minuten um 120 oder kurz darüber, nie über 140, und sind nach 2 Stunden wieder zurück in ihrer Ausgangshöhe irgendwo zwischen um 60 bis um 80. Unterzucker ist unter 50 mg/dl.
  • Michael

    Rang: Gast
    am 05.01.2009 17:31:18
    ich bleibe dabei dass du gar nix hast,keine vorstufemkeienePradiabetes und auch keine diabetes....mach nochmal den oGTT daheim und wir sehn weiter von Michael