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zucker werte stimmen nicht mehr..

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    am 09.06.2017 11:45:30 | IP (Hash): 2108455638
    Stefano99 schrieb:
    iich habe so das gefühl das ein lada typ irgendwas auch mit typ 2 zu tun hat.. sprich mehr bauch, schlechterer stoffwechsel.. angst habe ich nur vor "nicht einstellbare diabetiker"... angeblich muss man diabetiker in den ersten 6,7 jahen gut einstellen, da es danach nicht mehr möglich ist......




    Typ 1 LADA ist DER Klassiker mit Restleistung!

    Somit ist die Basallücke sozusagen verbrieft – auslaufendende Restleistung der Betas.

    Die Probleme mit "Resistenzen" wie beim Typ 2 habe ich Dir schon beschrieben, kommt vom Insulinmangel, sprich:
    Basallücken.

    Und jeden Diabetiker kann man auch nach etlichen Jahren gut einstellen.
    Und zum Guten Schluss: Du solltest Dich selbst einstellen können.
    Da ist "hörensagen" und "glaub ich nicht" sowie "keine Lust auf 2 x Levemir" nicht zielführend.

    Du könnstest ja mal über's Wochenende einen "Essen-Auslass-Test" machen. Da siehst Du gut, ab wann Dein Basal vom Abend am nächsten Tag nicht mehr wirkt.
    Bearbeitet von User am 09.06.2017 11:46:48. Grund: .
  • Cracktros

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    am 09.06.2017 12:03:44 | IP (Hash): 946723164
    Ich überlasse die Diagnose lieber anderen, denke mir aber meinen Teil bezüglich des hinzugekommenen Bauches.

    Hattest du schon mal eine Schulung?
    Wenn nicht - frag doch mal deinen Arzt ob du eine bekommen könntest!

    ----'--'-----''-
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  • Cracktros

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    am 09.06.2017 12:06:34 | IP (Hash): 946723164
    ..und noch eines; falls Du eher der Typ bist, der im Eigenstudium besser lernt: Es gibt gute Bücher, zum Thema Insulintherapie.

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    am 09.06.2017 13:27:30 | IP (Hash): 52263875
    Bisher hat es ja gepasst.. somit war auch nichts zu testen oder anzupassen oder sonstiges..... das kommentar "ahnung und schimmer" finde ich überflüssig....
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    am 09.06.2017 13:38:17 | IP (Hash): 2108455638
    So ein kleines bisschen hat Jürgen ja nun Recht.

    Du als T1 (wenn auch Lada) solltest über Deine Basalversorgung bescheid wissen – auch darüber, dass Levemir eben nicht 24 hält.

    Und keiner hat was davon geschrieben, Levemir aufzuteilen.
    Da fehlt schlicht und einfach eine passende Dosis am Morgen! Aufteilen hieße, an anderer Stelle zu kürzen. Dann passt gar nix mehr...

    ---
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    http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718
  • Cracktros

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    am 09.06.2017 13:47:45 | IP (Hash): 2098373006
    7 Jahre, ohne Veränderung?
    Man, da ist ein Uhrwerk umrunder....

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    Bearbeitet von User am 09.06.2017 13:48:28. Grund: Vertippt
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    am 09.06.2017 13:57:37 | IP (Hash): 52263875
    @typ einser: danke für inputs, sind sicher hilfreich!

    klar weiss ich, dass levemir nicht 24h hält.. wie erklärst du die steiger nach dem zu bett gehen.. ich las zwar nach, dass eine homonproduktion für blutzucker steigerungen verantwortlich sind..jedoch finde ich das ausmaß zu extrem.. oder werde ich mich eher daran gewöhnen müssen abends eher kleine BE mengen zu essen...
    noch eine frage: kann es sein, dass der zuckerwert spät nachmittag leicht steigt..(ohne nahrungsaufnahme)..?

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    am 09.06.2017 14:15:11 | IP (Hash): 2108455638
    Die Hormonproduktion stellt an und für sich kein Problem abends dar, sondern ist als "Dawn-Phänomen" eher am Morgen bekannt.

    Erstmal die letzte Frage:

    Der Blutzucker sollte am späten nachmittag nicht ansteigen, normalerweise ist da die Insulinwirkung (um 15.30) am Besten und ist somit für die Basaleinstellung der niedrigste Tageswert (wenn man nichts isst.)
    Genauso ist es nachts gegen 2.00 Uhr.

    Ein Anstieg ohne Essen deutet wieder auf eine Basallücke hin!
    Genauso wie der recht hohe Insulinbedarf bei vielen BE's am Abend.
    Ich kenne einige T1er, die auf ICT eine gute Basalversorgung haben und ab der 6ten BE das Bolus-Insulin kürzen müssen...

    Ich würde an Deiner Stelle einen Termin beim Diabetologen machen und das ganze neu einstellen.
    – Hier im Forum plädieren einige dafür, das selbst machen zu können. Ich auch, aber dazu braucht es einige Erfahrung mit den Insulinen. Eventuell könntest Du Dir eine Strategie ausdenken und zusammen mit dem Arzt durchsehen. Damit wirst Du unabhängiger in der Zukunft!
  • Cracktros

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    am 09.06.2017 16:28:15 | IP (Hash): 146919208
    Bei Betrachtung der Gesammtfragellung bleibt als Antwort das große und kleine 1×1 der Insuntherapie übrig.

    In der Tat -persönlich -bin ich der Meinung, dass Menschen in der ICT, mit Erfahrung und Schulung es beherrschen müssen. ICT basiert, meiner Meinung nach, auf Selbstverantwortung und viel Wissen, an Patienten. Im Umkehrschluss bekommen ICTler Freiheit. Ohne eigenes Zutun gibt es diese Freiheit nicht.

    Als Mitpatient helfe ich gern wo ich kann, dieses Wissen zu verbreiten, oder einen Aussenblick auf aktulle Stoffwrchsellagen zu geben. Aber es gibt auch Grenzen. Ich bin nicht Willens( und ab und an nicht fähig) hier, kostenlos, ein Buch über ICT zu schreiben.

    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 09.06.2017 16:33:52. Grund: ergänzung
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    am 09.06.2017 17:08:12 | IP (Hash): 1991602801
    "Einstellen" ist die Grundlage vom Missverständnis. Bis zum Ende der 80ger Jahre des vorigen Jahrhunderts gab’s keine BZ-Selbstmessung. Da musste INSULINER alle viertel Jahre zum Überprüfen und eben neuen "Einstellen" ins kranke Haus. Da wurde dann über mehrere Tage systematisch ausprobiert, mit wievielen Einheiten von welchem Insulin zu welchen Tageszeiten und dazu mit wievielen BEs zu den jeweiligen Mahlzeiten die Eckwerte für das vom jeweiligen Dok angestrebte Therapieergebnis erreicht wurden. Und wenn der Plan im Krankenhaus passte, war der die "Einstellung" für’s Quartal.

    Also noch mal ganz ausdrücklich: Einstellung = Insulin und Futter in festen Größen nach einem festen Stundenplan! Und als die Selbstmessung zuerst in die Arztpraxen kam, hat der Arzt die Rolle vom kranken Haus übernommen und Insulin- und Futtermengen für den Tag vorgegeben. Und als dann die Selbstmessung auch für immer mehr von uns Betroffenen möglich wurde, haben wir sie praktisch als die Überprüfung der Einstellung vor jeder Mahlzeit zu gebrauchen gelernt und ggf. mit der Mahlzeit an Insulin nachgelegt, was vorher gefehlt hatte.
    Einstellungen in dieser Art gibt es auch heute noch reichlich, wenn sie gut funktionieren im Rahmen von HBA1c 8-10 und mehr und mit Annäherung an 7 mit unangenehm zunehmenden Hypos.

    Dagegen ist für mich heute die persönliche Blutzucker-Steuerung in der eigenen Verantwortung und im eigenen Zielrahmen völlig normaler Standard. Und dazu gehört nun mal so ne Kleinigkeit, dass der aktuelle persönliche BZ-Verlauf z.B. mit 2BEs bekannt ist. Also mit der passenden Insulinmenge wann nach dem Essen wie hoch die Spitze und wann der Wirkauslauf in der Höhe vom BZ vor dem Essen? Und wie sich daran was mit wieviel mehr BEs und wieviel mehr IEs ändert?
    Klar ist Basal die notwendige Grundlage. Aber ohne die Kenne von der Boluswirkung kann ich ja gar nicht absehen, wann wahrscheinlich allein mit dem Basal kommt, was ich da gerade messe.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.