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TV Sendung über Diabetes
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am 10.06.2017 12:22:43 | IP (Hash): 455030647
Ich gehe mal noch einen Schritt weiter. Es ist nicht die drastische Kalorienreduktion, sondern die Art der ungünstigen Kalorien, die bei einer drastischen Reduktion insgesamt weniger aufgenommen werden.
Mit anderen Worten: Eine Kalorienreduktion ist nicht der Grund für die verbesserte Insulinresistenz, sondern die geringere Aufnahme von Stoffen, die sich ungünstig auf die Insulinresistenz auswirken. Der Effekt wäre vielleicht der gleiche, selbst wenn man 2500 Kalorien täglich aufnähme, dies Kalorien sich aber aus viel Gemüse, Kichererbsen und etwas Olivenöl zusammensetzten.
Die Gewichtstheorie scheitert bei mir sowieso.mdeshalb hab ich das immer so ausgedrückt: Man muss nicht dick sein für Diabetes. Es reicht, wenn man frisst wie ein Dicker. (Bewusst salopp formuliert)
Bearbeitet von User am 10.06.2017 12:25:53. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 10.06.2017 12:41:58 | IP (Hash): 1555317399
Zu lange hat man sich damit beschäftigt welche Nährstoffe man Reduzieren sollte um Kalorien einzusparen und gleichzeitig den BZ zu steuern. Es würden abertausende Diäten erfunden die irgend einen Nährstoff verbannen und andere Bevorzugen. Einfaches Schwarz- Weis- Denken statt Wissenschaft. Mit wissenschaftlichen Methoden wurde versucht, der eigenen Diät den Vorzug zu geben. Die Ergebnisse solcher Studien sind widersprüchlich.
In der Tat funktionieren fast alle Diät durch Reduktion der Kalorien und alle sind gleich gut. Es gilt nur eine individuelle Motivationsspere zu überwinden um Erfolg zu haben, beim Abnehmen, und damit bei der Steuerung des BZ.
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
Bearbeitet von User am 10.06.2017 12:46:24. Grund: - -
am 10.06.2017 13:29:42 | IP (Hash): 592041697
Die Wissenschaft hat weite Löcher:
z.B. ohne jeden Gewichtsverlust schlicht mit Fasten bis VLCD normalisieren sich BZ und Insulin bei den meisten dicken Typ2 im Zeitrahmen 1 Woche: HOMA gesund, keine IR mehr! Nix periphere IR!
z.B. mit den neuen Auspinkelpillen lässt sich sehr gut messen, was da an Glukose entsorgt wird. Und wenn man das dann mit der umlaufenden Glukose abgleicht, stellt sich raus, dass die eifrige Leber munter direkt um die Hälfte vom Auspinkelverlust ausgleicht. NIx periphere IR!
z.B. zeigt auch das Video zum Fred hier sehr schön, was angeblich beim Typ2 nicht richtig funktioniert, die Versorgung der peripheren Zellen mit Glukose. Wenn die infolge IR nicht genug Glukose aufnehmen, bleibt die im Blut und erhöht den BZ.
Nur, wenn beim Gesunden die peripheren Zellen z.B. in Ruhe weniger Glukose aufnehmen, gibt die Leber, die die Ausgabe regelt, entsprechend weniger Glukose aus.
Mithin ist nicht die zu wenige Aufnahme entscheidend für den diabetischen BZ, also nix IR, sondern die zu viele Ausgabe.
Diese Punkte sind wissenschaftlich unbestritten, auch dass sie dem IR-Model widersprechen. Aber das IR-Modell, das aus der Mitte der 80ger Jahre und damit aus ner Zeit stammt, als praktisch nichts von alledem life messbar war, was sich heute zumindest klinisch messen lässt, bestimmt nach wie vor die medizinische Denke.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 10.06.2017 14:09:32 | IP (Hash): 953489184
Mitte der 80er, eine Zeit in der ich nicht geboren war, sind der Beweis für ein kurzsichtiges Denken. Staatliches Handeln ist auf schnelle Reduktion des Blutzuckers ausgelegt. Dafür werden Kohlenhydrate reduziert und durch andere Nährstoffe ersetzt. Kurzzeitig führte diese Denke zu Erfolge. Langfristig aber nahmen Diabetiker an Gewicht zu und der Blutzucker verschlechterte sich.
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 10.06.2017 14:56:18 | IP (Hash): 592041697
ERROR:
Seit der Gebutrt der Ernährugspyramide unter George McGovern als Secretary of Landwirtschaft ende der 70ger gilt, dass 50% der Energie und gerne mehr aus KHs kommen mögen. Hat ein weilchen gebraucht, sich rund um die Welt durchzusetzen und feiert inzwischen XXX...L-Erfolge.
Hat die ADA, bei der auch die DDG eifrig abschreibt, erst vor 3 Jahren mit einem GOSSEN Fragezeichen gelockert.
An Gewicht nehmen alle zu, die mehr essen als sie verbrauchen. Dabei hilft Diabetes ungemein :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 10.06.2017 15:02:40. Grund: Ergänzung -
Cracktros
Rang: Gastam 10.06.2017 15:42:08 | IP (Hash): 953489184
Ganz offen:
Welcher Übergewichtige, egal wo auf der Welt, hällt sich an Ernährungsempfehlungen? Alle Übergewichtige Essen auch zu viel. Und es ist egal was sie gegessen haben um Fett zu werden, es ist egal ob zu viel Steak, zu viel Gimibärchen, Bier oder zu viel fette Schokolade.
Mein persönlicher BMI liegt bei 19.4. Übergewicht ist also nichts, was mich persönlich, betrifft und ich bin kein Gegner des LC. Ich sage nur LC funktioniert über Reduktion von Kalorien.Und ich sage, dass bei der Auswahl der Diät mehr als der BZ betrachtet werden muss. Neben Diabetes steigen in Europa auch die Zahlen an Nierenversagen und Hirninfarkten. Und da spielen andere Nährstoffe, als Kohlenhydrate, eine Rolle. Also wo ist der Error? Ist also mein Error das ich an die Gesamtheit denke? Oder die Langfristigkeit?
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Bearbeitet von User am 10.06.2017 15:46:37. Grund: - -
Cracktros
Rang: Gastam 10.06.2017 16:12:03 | IP (Hash): 953489184
...und noch eins:
Hier, auf dem Portal, ist ein Artikel, der eine Studie weitergibt bei der Softdrings als Übeltäter für Übergewicht identifiziert werden. Ich bin mir Sicher, dass das Ergebniss stimmt.
Aber....
Vermute ich, würde man den Konsum von Bier oder Säfte und Übergewicht betrachtet, hätte man ein ähnliches Ergebnis. Es traut sich nur keiner dieses öffentlich zu machen.
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Bearbeitet von User am 10.06.2017 16:35:25. Grund: - -
Elfe
Rang: Gastam 11.06.2017 01:12:19 | IP (Hash): 1789549116
purea schrieb:
Der Effekt wäre vielleicht der gleiche, ... , dies Kalorien sich aber aus viel Gemüse, Kichererbsen und etwas Olivenöl zusammensetzten.
Hallo Purea,
die Grundbausteine der Ernährung sind nun mal Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette.
Über den Verdauungsweg werden die so klein aufgespalten, daß diese in die Blutbahn übergehen können.
Das resultierende Zuckermolekül aus der Stärke der Kichererbse hat kein 'Erinnerungsvermögen', aus vermeintlich gesunder Herkunft. Da interpretierst zuviel hinein.
Gewichtstheorie ist nur ein Grund-Risiko, durchaus anderes wie Veranlagung/Vererbung möglich.
Dieses lässt sich auch nicht durch vermeintlich 'gesunde' Lebensmittel verhindern, was du zu glauben scheinst.
Die allgemeinen Regeln für alle sind ist auch für diagnostizierte Diabetiker gültig.
https://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 11.06.2017 01:16:43. Grund: Korrektur Text -
am 11.06.2017 10:13:02 | IP (Hash): 1817479267
Eigentlich wollte ich dazu nichts sagen.
Doch bei dem Satz:
*Welcher Übergewichtige, egal wo auf der Welt, hällt sich an Ernährungsempfehlungen? Alle Übergewichtige Essen auch zu viel. Und es ist egal was sie gegessen haben um Fett zu werden, es ist egal ob zu viel Steak, zu viel Gimibärchen, Bier oder zu viel fette Schokolade. *
..ist mir gerade die Galle hoch gekommen.
Dann werde ich mich eben outen.
Also, ich beim BMI über 30, 70 Jahre und Typ 2.
Mein ganzes Kinderleben bestand aus * Du mußt essen, du mußt essen.*
War immer krank, immer dürr. Spitzname Storchbein. :-))
Dann die 1. Schwangeschaft.
Ein Hefekloß kann nicht besser aufgehen.
Als das Kind da war, hat kein Hemd und keine Hose mehr gepasst.
Nicht mal die Schuhe mehr.
Plötzlich hatte ich Oberweite mit E Körbchen. Vorher B.
Diese Kilos gingen nicht mehr runter.
50 Jahre mit Diät. War sogar 9 Wochen im Ernährungsinstitut Rehbrücke.
Habe mich immer mit Ernährung auseinander gesetzt.
10kg runter, 12 wieder drauf. usw usw.
Cola und süße Getränke hatte ich noch nie. Meine Ernährung war immer selbstgemacht.
Fertiggerichte fast nie. Auch nicht zu berufstätigen Zeiten.
Süßigkeiten kaufe ich höchstens für Enkel.
Also erzähle mir nichts !
Auch mit 70 kann ich mithalten, was körperliche Anstrengungen betrifft.
War immer beweglicher als mancher Schlanke. Ich fahre heute noch mit dem
ROLLER ( Tretroller) einkaufen.
Meine Blutwerte sind vom Top. Cholesterin kennt mein Blut nicht. Keine Fettleber.
Meine beste Freundin ist immer schlank gewesen. Um mal ein Kilo weniger zu haben,
hat sie 3 Tage Schokolade, Kekse, Cola weg gelassen.
Die stopft heute noch kiloweise Süßigkeiten in sich rein. Ist immer krank und unbeweglich.
So, da mußte ich jetzt los werden.
Ich habe die Sendung auch gesehen und hinterher gemeint, das ich ja kein Diabetiker sei
mit 6 -6,4. Diese Sendung war teilweise ausgemachter Blödsinn.
Fakt ist, Dicke sind NICHT immer vom Essen dick und Schlanke sind nicht immer gesünder
und beweglicher !!!
ikke
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am 11.06.2017 10:51:19 | IP (Hash): 283702437
Hi ikke
geb ich dir recht, wobei ich jetzt zu dem Thema Übergewicht noch sagen muss
das es viele Ursachen gibt, das ganze kann als Begründung alles mögliche sein
Alleine eine Fehlfunktion der Schilddrüse kann schon schuld sein.
Ich denke aber das bei den meisten Menschen schon die Ernährung ein große Rolle spielt.
Ich bin jetzt normal kein Mensch de die Schuld bei anderen sucht, aber an dieser Misere ist
maßgeblich die Lebensmittelindustrie schuld, die uns systematisch verzuckert !
Man kommt sich ja vor wie bei Hänsel & Gretel wo sie eingesperrt waren um gemestet zu werden.
Haribo macht Kinder fett und die Eltern merken`s net !