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Humaninsulin vs. tierisches Insulin - FAKTEN!

  • Daniela

    Rang: Gast
    am 27.12.2008 20:56:59
    Hallo,

    unten stehen viele Sachen, aber kaum etwas davon ist richtig (gesehen)..
    Fakten:
    Biosynthetisches Humaninsulin hat die Studien zur Zulassung *theoretisch* nicht "bestanden" ( Symposion zum biosynthetischen Humaninsulin 1983) und es gibt das Insulin doch auf dem Deutschen Markt.
    Humaninsulin wurde seit Zulassung nicht mehr verändert (darf es auch nicht, denn dann müsste ein NEU-Zulassung beantragt werden..), daher gelten die Erkenntnisse aus den Studien zur Zulassung auch heute!
    Teuscher berichtet in dem Buch "A voice for choice" von den eigenen Erfahrungen seiner langjährigen Tätigkeit als Diabetologe UND zitiert aus Literatur (diejenigen, die jetzt wieder meckern, sollten sich mal das Literaturverzeichnis des Buches ansehen, denn da sind viele Diabetologen vertreten, die ALLESAMT den Unterschied in der Unterzuckerungssymptomatik kennen!).
    Die Todesrate unter Humaninsulin (ca. 10%)ist gestiegen, im Vergleich zur Therapie mit tierischen Insulinen (< ,02%).
    Die heute erhältlichen Insuline vom Schwein stehen in der Verträglichkeit dem Humaninsulin bezüglich Allergien nicht nach, eine bessere Verräglichkeit von Humaninsulin konnte NIEMALS bestätigt werden!
    Hier reden viele wie gut es ihnen doch ginge, aber nur wenige kennen den Unterschied zwischen tierischem Insulin und Humaninsulin!
    Semilente oder Semilente-ähnliche Insuline sind unbestritten nicht zu ersetzen, eine Therapie mit Analoginsulin ist für Diabetiker mit ausgeprägtem Dawn-Syndrom nicht von gleicher Qualität und kann auch mit einer Insulinpumpe nicht unbedingt verbessert werden.
    Die Schwierigkeit tierisches Insulin in Deutschland zu erhalten ist basiert auf einer Gesetzesänderung, die besagt, dass Krankenkassen die Kosten für Medikamente die in Deutschland keine Zulassung haben, nicht übernommen werden DÜRFEN!
    Das kann auch Privatversicherte treffen..

    Dann fand ich unten folgende Aussage:
    "nur alle etwas älteren docs kennen tierisches insulin .
    und solange ist es ja noch nicht vom deutschen markt.
    novo semilente, ca 2-3 jahre."

    Na, wie gut geschult wurden denn die "neueren" Ärzte, die bereits seit 4-5 Jahren praktizieren, die kennen ein in Deutschland noch erhältliches Medikament nicht?
    Ouh, das schreit nach Verlust von Zulassung der ärztlichen Tätigkeit, denn ein Arzt MUSS alle Medikamente kennen, auch Alternativen zu denen, die er bevorzugt verschreibt...


    Und bevor das Geschrei hier weiter geht, bitte erst informieren, dann krähen ;-)

    Schöne Feiertage und liebe Grüße,
    Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 27.12.2008 21:03:22
    "Die Todesrate unter Humaninsulin (ca. 10%)ist gestiegen, im Vergleich zur Therapie mit tierischen Insulinen (< ,02%)."

    Soll natürlich <0,2% heissen..

    Habe noch etwas vergessen, die DDG ist ein "Privater Verein, der nur seine eigenen Interessen vertritt" O-Ton aus einer Antwort, die eine Bekannte mal erhalten hat..
    Das bedeutet, die DDG, die übrigens sehr Industrie-nah ist, wird natürlich immer zu Gunsten des Privaten Vereins entscheiden, die müssen sich ja auch irgendwie finanzieren ;-)
    Die Standardtherapie laut DDG für insulinpflichtigen Diabetes mellitus ist nach wie vor Humaninsulin, trotz 20 Jahre alter Erkenntnisse, aufgrund derer Humaninsulin niemals die Zulassung hätte erhalten dürfen.

    Und wer nun glaubt er sei im falschen Film, der möge nur daran erinnert werden, was auf dieser Welt eigentlich regiert - GELD.
    Es interessiert kein Schwein wie es uns geht, Hauptsache die Kasse stimmt und wir sterben langsam.

    LG, Daniela
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 27.12.2008 22:57:18
    hallo daniela,
    wenn fakten, dann :
    wieso muß ein arzt "alle" medikamente kennen ?
    er kann lesen. was hat das mit der zulassung zu tun?
    fakt ist , die human und analog insuline "haben" eine zulassung., das ist fakt.
    semilente auch das polnische wird nicht mehr vertrieben,
    auch fakt.
    tierisches insulin auch semilente wäre nicht vom markt wenn es in ausreichender menge nachgefragt woerden wäre..
    alle wirklich alle haben immer wieder betont daß jeder das insulin bekommen soll das er verträgt.
    was anscheinend nemand von euch begreift ist daß ihr den falschen anbellt -. aber das habe ich schon so oft geschrieben, und das weißt du.
    mfg. klaus
    von klausdn
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 27.12.2008 23:20:54
    sterben müssen wir alle irgendwann. Ich lebe jetzt schon 30 Jahre mit meinem Diabetes und Spritzen.
    Dann dürfen wir überhaupt keine medikamente mehr nehmen alles wird vom >Geld oder Industrie gesteuert. Ich mache einen Vorschlag lebt und geht etwas tolleranter damit um. natürlich muß mit ev. Nebenwirkungen die vielleicht auf leber oder nieren gehen umsichtig mit umgehen.
    Barbara
  • Stefan

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 00:11:15
    Hallo!

    Natürlich arbeitet kein Pharmaunternehmen aus Idealismus. Selbstverständlich steht immer der Profit an wichtiger Position. Daher sei dann auch die Frage erlaubt, wer denn eigentlich Forschungen und Studien finanziert und unter welchem Aspekt diese zu betrachten sind?

    Medikamente sind verschreibungspflichtig, weil Wirkungen, Wechsel- und Nebenwirkungen ärztlich überwacht werden sollten. Der Arzt als Pharmazeut!? Sicherlich ein Wunsch, aber eher wenig realistisch.

    Es bleibt immer abzuwägen, ob ein Medikament erforderlich ist oder nicht. Abzuwägen durch den mündigen und informierten Patienten! Sicherlich wird ein Hypertoniker bei mildem Krankheitsverlauf auf medikamentöse Behandlung verzichten können. Nebenwirkungen könnten von schwerwiegenderen Folgen sein, als Nachteile durch Verzicht. Und auch das ewige Gebet eines Für und Widers der Lipidsenker liegt vielleicht in der Entscheidungsfreiheit des Patienten. Aber es gibt Erkrankungen, die keine Chance lassen für Entscheidung und Alternative.

    Und wenn es noch so viel Information und Zündstoff gibt, wird die große Mehrheit der Patienten immer das tun, was der behandelnde Therapeut befiehlt. Ohne zu zögern und ohne zu fragen!

    Hat die Macht des Geldes schon längst gesiegt?


    Stefan
  • Anke

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 08:02:03
    @Daniela:
    @klausdn:
    @all:

    "wieso muß ein arzt "alle" medikamente kennen ?"

    Ein Arzt ist zur Aufklärung des Patienten gesetzl. (!)verpflichtet -nicht nur was Medikamente anbetrifft.
    Auch hinsichtlich der angestrebten Therapie,Heilungsplan> Kosten(z.B. beim Zahnarzt),OP, usw.
    Ein Internist mit Zusatzausbildung zum DiabetologenIn sollte/muß sich selbst um Fortbildung,"Rote Liste", "Gelbe Liste","Arzneimittelbrief usw. bemühen.

    Es ist eine vielleicht nicht allen bekannte Tatsache das während des Medizinstudiums ,den StudentenInnen nur aktuelle ,aber nicht unbedingt ältere med. Erkenntnisse vermittelt/gelehrt wird(Beispiel: Uni Hamburg,Fachbereich Medizin).
    So auch die Problematik HUMANINSULIN versus TIERISCHES INSULN.


    Ich habe seit 10 Jahren Dm und habe 8 Jahre davon Erfahrung mit HUMANINSULIN. - 8 Jahre meines Lebens wurden mir dadurch gestohlen(ich wäre fast daran verreckt)...seit 2 Jahren geht es mir unter tierischem Insulin wieder gut.
    Auf Grund meiner pers. Erfahrungen und der zur Kenntnisnahme der Erfahrungen anderer gleichfalls Betroffener...ich denke da insbesondere an das selbst unverschuldete Schicksal eines Berliner Arztes u. Biochemikers -er kann wegen HUMANINSULIN seinen Beruf seit 1987 NICHT mehr ausüben..und natürlich an die unzähligen anderen ,mir leider teilweise unbekannten Menschen/Betroffenen...bin ich der Auffassung,das HUMANINSULIN vom Markt genommen werden muß !
    Etwa Anfang der 80-ziger Jahre wurde HUMANINSULIN regelrecht auf den Markt gedrängt.
    Betroffene DiabetikerInnen wurden ebenfalls regelrecht zwangsumgestellt -"tierisches Insulin wird es nicht mehr geben"...und das obwohl viele DiabetikerInnen damit gut zu Recht kamen.
    Ein eklatanter Unterschied: Unter tierischem Insulin gab /gibt es KEINE "unbemerkten Hypoglykämien" !
    (AUSNAHME: In der Umstellungsphase von HUMANINSULIN auf tierisches Insulin und umgekehrt können derartige Probleme erneut aufttauchen -Ursache :neurochem. Störungen eben ausgelöst durch HUMANINSULIN)

    ...wenn jemand so wie ich eine derartige Körperverletzung erfahren hat ..kann das wohl kaum gutheißen,wenn die Subtanz HUMANINSULIN weitere Verwendung findet !

    Trozdem allen ein gutes neues Jahr 2009 !

    von Anke
  • Leser

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 13:00:17
    Woran kann man denn an Humaninsulin "verrecken" ?
    D.h., man kann sich damit umbringen ?
    Heißt das, Du hast 8 Jahre lang unter quälenden Todesschmerzen gelitten, bist in dieser Zeit "auf allen Vieren gekrochen", weil es Dir so hundsmiserabel ging, warst demnach 8 Jahre lang auf Hilfe von außen angewiesen, wie z..B. Pflegedienst ?
    Oder beschreib doch mal, wie es unter der Behandlung mit Humaninsulin Dir ergangen ist.
    Wenn Du Dich nicht dazu äußerst, gehe ich davon aus, daß es Dir gar nicht schlecht ging, oder ?

    Gruß
    ein Leser
  • Anke

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 15:59:12
    ...auf so einen hämisch-sadistischen Beitrag sollte man eigentlich gar nicht antworten -aber lies mal hier:

    http://www.zeit.de/1990/08/Der-unerwartete-Schock


    oder vielleicht ist ja Daniela bereit dazu dir zu antworten...?


    von Anke
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 16:59:38
    Können wir nicht aufhören mit Anke + Nicks zu antworten.

    Wir sind uns allen einig dass neben Analoge, Human Insulin, Tierisches Insulin auch den Diabetiker die es brauchen zur vergügung stehen muss.

    Dies Streit GEGEN Human und Analog Insulin von Anke+Nicks hat schon 2 Diabetiker Fora zum schliessen gebracht.

    LG

    Hajo Janse
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 17:22:51
    "Woran kann man denn an Humaninsulin "verrecken" ?"

    Nun, mit Einführung des Humaninsulins existiert auch das "dead in bed syndrome", es betrifft auch junge, als gesund geltende insulinpflichtige Diabetiker, aus heiterem Himmel einfach mal gestorben, woran?

    Das nächste und schwerwiegendste Problem stellt die unter HI bevorzugt auftretende unbemerkte Unterzuckerung dar, meist sind es Sekundärtodesfälle, also aufgrund einer Unterzuckerung ausgelöste Todesfälle (Unfälle, Herzversagen oder Durchdrehen des Diabetikers - Selbstmord oder Tötung von Familienangehörigen, Bekannten/Freunden).
    Prof. Teuscher berichtet davon in seinem Buch "a voice for choice", lies es nach oder befrage ihn doch persönlich, er hat seine Praxis in Bern.

    Ein anderes Problem stellt die unterschiedliche Insulinkonzentration im Gehirn dar, es wurde untersucht, dass kognitive Fähigkeiten und Bewusstsein, sowie Stimmungslage unter gentechnisch hergestelltem Insulin anders sind, ich habe es als schlechter erlebt. Seit Einführung des HI ist dem Diabetes mellitus die Depression assoziiert.

    Die Aussage die Studien seien veraltet, bzw. haben sich nicht bestätigt gilt für ca. 80% der Diabetiker, dumm ist nur, dass die restlichen 20% eine gewaltige Anzahl von Menschen ist und es laut Pharmazie-Recht nicht in Ordnung ist, dass soviele Patienten mit unerwünschten Wirkungen zu kämpfen haben. Ein Medikament gilt dann als zulassungsberechtigt wenn die Anzahl der Patienten mit unerwünschten Wirkungen, die Todesfälle gering ist, 20% ist aber nicht gering!
    Ein Medikament darf dann ausnahmsweise doch zugelassen sein, wenn es keine Alternativen mit weniger schwerwiegenden Nebenwirkungen gibt, das ist nicht der Fall, tierische Insuline wurden systematisch vom Markt genommen obwohl ihre positive Wirkung belegt ist und die Nebenwirkungen weniger schwerwiegend sind als es unter HI der Fall ist.

    Lieber Klaus,

    ein Arzt steht in der Pflicht die Medikamente zu kennen, die er verschreibt, auch muss er über Alternativen informiert sein UND den Patienten über Nebenwirkungen und Risiken aufklären, Plus und Minus auch der Alternativmedikamente darlegen können.

    Ein Diabetologe (DDG) ist ein Internist, der/die sich weiter gebildet hat und zwar durch die DDG. Der Arzt ist verpflichtet sich und Dich zu informieren, ansonsten könntest Du Dich auch von Deinem Bäcker behandeln lassen!
    Wenn nicht der Arzt weiß, dass es tierische Insuline gibt, wer denn sonst?

    Ich weiß, es geht um Lebensqualität. Tierische Insuline wirken länger und die Wirkung setzt später ein als unter Analoginsulin. Wenn aber das Leben durch BZ-Messungen, Tragen von Insulinpumpen und Dauermessgeräten eine erhöhte Lebensqualität darstellen soll, na, dann weiß ich nicht...
    Ich trage seit 2003 eine Pumpe und meine Haut weigert sich schon lange überhaupt noch Kanülen anzunehmen, egal welches Insulin ich spritze und 24h/Tag den BZ zu messen finde ich auch nicht so toll, zumal es mir nachts auch nichts hilft, wenn das Gerät quaken würde, ich würd nicht aufwachen..

    Aus eigenen Erfahrungen kann ich den Unterschied bestätigen. Während ich unter HI oder Analoga gekrampft hatte, wache ich unter Schweineinsulin bei nächtlichen Hypos auf, hab zwar nen Brummschädel danach, aber wenigstens keine Muskelschmerzen oder Herzschmerzen durch Krampfen mehr!

    Ich rede nicht, dass es die böse Industrie ist, vielmehr zeige ich auf die Ärzte, die es zugelassen haben, dass tierische Insuline vom Markt genommen werden können. Korrupte Ärzte, die sich pro Umstellung 100 DM in die Tasche gesteckt haben, Ärzte, denen das eigene Wohl näher liegt, als das der Patienten!
    Wer hat denn HI als Standardtherapie berufen?
    EIN PRIVATER VEREIN...

    LG, Daniela
  • Anke

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 18:27:50
    Manchen Diabetikern fehlt in diesem Zusammenhang ("unbemerkte Hypoglykämien") das berühmt berüchtigte A-HA -Erlebnis...mal selber spüren wie es ist und wenn man noch in der Lage ist selber den Bz zu messen und feststellt:Oh,20 mg/dl und man lebt noch(!)...aber keine Symtome einer Hypo....schlimm, wenn man dann einen Notarzt um Hilfe bittet und er diese Hilfe ablehnt(so geschehen in der Nacht vom 03.042006>04.04.2006)...solche und ähnliche Situationen habe ich x-mal erlebt und glücklicher Weise überlebt ...und jeder sollte wissen : Ohne Insulin würde ich auch nicht lange überleben !

    Ich bin froh,das es Schweineinsulin für mich als Alternative gibt und ich bin unbedingt dafür das Humaninsulin vom Markt verschwinden muß...oder warum sind die Krankenkassen (alle,auch die PKV) zum Beispiel bereit dazu "Hypoglykämiewahrnehmungstraining" zu bezahlen wenn es diese lebensgefährliche Problematik nicht geben würde (Bedarf)?
    Dazu gilt wiederum:
    Pharmakologisch induzierte toxische Reaktionen sind NICHT mit dem menschlichen Willen beeinflussbar !





    von Anke
  • ProundContra

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 19:57:32
    Egal was, es wird immer Pro und Contra geben!
    Denn jedes Ding hat 2 Seiten (oder noch mehr!)
    Was war denn 60 Jahre lang die Wahl derjenigen,
    die keine Wahl hatten? Sie MUSSTEN tierische
    Insuline spritzen, egal ob sie sie vertrugen oder
    nicht. Es gibt genug Diabetiker die das AHA-Erlebnis
    einer unbemerkten Hypoglykämie hatten und zwar
    mit Schweine-oder Rinderinsulin. UND? Jeder
    Mensch und damit jeder Diabetiker ist anders und
    damit stellt sich die Frage: warum nur 1 Insulin?
    Weil einige es brauchen? Wohl der falsche Ansatz!
    Die "Vertreter" der Nur-tierisches-Insulin-Fraktion
    massen sich hier an zu entscheiden, was für andere
    gut und richtig ist - das hat noch kein HI/A-Nutzer
    getan! Im Gegenteil, sie vertreten (wie Teuscher)
    die Wahlmöglichkeit. Und "dead-in-bed"? Die meisten
    sterben im Bett - zumal früher nie auf die Ursache
    des Ablebens durch tierische Insuline untersucht
    werden konnte oder gar wurde! Aber jeder sucht
    sich immer dass raus, was im bei der Argumentation
    für seine "Sache" nützt - egal ob pro oder contra!
    Und das hat etwas mit Diskussion zu tun?
    Wer uns z.B. weismachen will, er hätte mehrfach
    mit 20 mg/dl BZ noch messen können und den
    Notarzt rufen können (der dann ablehnt!!!!!), der
    hätte auch problemlos seinen BZ wieder in vernünftige
    Bereiche bringen können. Und weshalb gerät man
    denn des Nachts (ohne körperliche Betätigung) in eine
    derartige Hypo? Ganz tolles Management! Und dann
    vergisst man auch ganz nebenbei zu erwähnen,
    dass man zu Zeiten der HI-Nutzung auch noch mit
    anderen "Körpergiften" zu tun hatten. Toll, Anke!
    Klagt bitte die "korupten" Ärzte und "kriminellen"
    Pharmas und ihre "unseeligen" Vertretungen an
    und lasst uns doch bitte damit einfach zufrieden.
    Wir sind ganz einfach "zu doof", "PISA-gezeichnet"
    oder einfach nur mit dem "ruinösen" Humaninsulin
    zufrieden und wer es nicht ist, soll (und muss) sich
    intensiv darum kümmern und somit ist alles klar! von ProundContra
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 20:59:44
    An Allen

    Das pseudo wissenschaftliches Gelaber über Tierisches Insulin wird langsam DOOF.

    Ich akzeptiere dass es eine kleinere Gruppe Personen gibt die besser ab ist mit tierisches Insulin, Ich akzeptiere auch dass die grössere Gruppe besser mit Human Insulin ab ist.

    Wer diskutiere möchte, bitte lese so wie ich folgende Informationen:

    1. Richter. B, Neises G, Bergerkoff K, et al. Human versus animal insulin in people with diabetes mellitus: A systematic review. Endocrinol Metab Clin North Am 2002;31:3;723-49.
    2. Lam HC, Ho LT, Tang KT, et al. Immunogenicity of highly purified porcine and human insulins in diabetic patients with high titres of insulin antibody. Taiwan I Hsueh Hui Tsa Chih 1989;88:346-51. [PUBMED]
    3. Fletcher JA, Barnett AH, Pyke DA, et al. Transfer from animal insulins to semi-synthetic human insulin : a study in four centers. Diabetes Res 1990:14:151-8. [PUBMED]
    4. Smith LF. Amino acid sequences of insulins. Diabetes 1972;21 (Suppl 2): 457-60.
    5. Chance RE, Root MA, Galloway JA, et al. The immunogenicity of insulin preparations. Acta Endocrinol 1976;83:185-95.
    6. Storms GE, Luttermann JA, Van Laar T. Efficacy and immunogenicity of human and monocomponent porcine insulin: a randomized double blind study in diabetic patients previously treated with insulin. Neth J Med 1986;29:296-302. Citation.
    7. Le Floch JP, Attali JR, Cathelineau G, et al. Changes in the level of anti-insulin antibodies and circulating immune complexes in diabetics treated with human insulin or monocomponent porcine insulin for a year: a multicenter study. Presse Med 1987;16:1744-7. Abstract.
    8. Kurtz AB, et al. Circulating insulin binding antibodies. Diabetologia 1980;19:329-34. [PUBMED]
    9. Sonnenberg GE, et al. Human and porcine regular insulin are equally effective in subcutaneous replacement therapy: Results of a double blind crossover study in type 1 diabetic patients with continuous subcutaneous insulin infusion. Diabetes 1982;31:600-2. [PUBMED]
    10. Zuppinger K, et al. Comparison of human and porcine insulin therapies in children with newly diagnosed diabetes mellitus. Diabetologia 1987;30:912-5. [PUBMED]
    11. Kahn CR, et al. Immunologic reactions to insulin, insulin allergy, insulin resistance and the autoimmune insulin syndromes. Diabetes Care 1979;2:283-95. [PUBMED]
    12. Berger W, Keller U, Honegger B, et al. Warning symptoms of hypoglycemia during treatment with human and porcine insulin in diabetes mellitus. Lancet 1989;1:1041-4. Abstract
    13. Macleod KM, Gold AE, Frier BM, et al.
    Frequency, severity and symptomatology of hypoglycemia: a comparative trial of human and porcine insulins in type 1 diabetic patients. Diabet Med 1995;12:134-41. Abstract.
    14. Hirst J. Human and animal insulin compared: a thorough comparison? Diabet Med 2001;18:165-7. Citation
    15. Airey CM, Williams DR, et al. Hypoglycemia induced by exogenous insulin: human and animal insulin compared. Diabet Med 2000;17:416-32. Abstract. [PUBMED] [FULLTEXT]
    16. Peacock I, Tattersall RB, Taylor A, et al. Metabolic and hormonal parameters after insulin induced hypoglycemia in man: comparison between biosynthetic human insulin and purified pork insulin. Horm Metab Res 1985;17:351-4

    Da geht aus vor:

    Human Insulin hat deutliche Vorteile für Diabetiker, die es vertragen durch seine kurze Wirkung.

    Es gibt keiene Studien über erhöhte Mortalität.

    Mann kan nicht sagen, basiert auf Studien das Human oder tierische Insulin besser ist.

    LG

    Hajo Janse
  • Anke

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 21:07:25
    Als Humaninsulin in den 80er Jahren auf den Markt kam, hoffte man, dieses Insulin sei physiologischer und würde weniger Allergien verursachen als tierisches Insulin. Diese Erwartung erfüllte sich nicht: Beide Insulinsorten verursachen ungefähr gleich selten Antikörper. Nach 20 Jahren Erfahrung kann man sagen, dass die Behandlung mit Humaninsulin keine Vorteile bringt. Zu diesem Schluss kommt auch der neuste Cochrane-Bericht.

    Der weltweite Siegeszug des Humaninsulins verursachte im Gegenteil bei einer Minderheit von etwa 10% aller DiabetikerInnen erhebliche gesundheitliche Nachteile: Die Umstellung auf Humaninsulin kann zu Veränderung oder Verlust der Wahrnehmung von Warnzeichen bei abfallendem Blutzucker (Hypoglykämie) führen. Weitere Probleme sind Müdigkeit, Persönlichkeitsveränderungen, chronische Schmerzen und rheumatische Beschwerden. ..

    (Quelle: Stiftung Ernährung und Diabetes,Schweiz)





    "Wer uns z.B. weismachen will, er hätte mehrfach
    mit 20 mg/dl BZ noch messen können und den
    Notarzt rufen können (der dann ablehnt!!!!!), der
    hätte auch problemlos seinen BZ wieder in vernünftige
    Bereiche bringen können. Und weshalb gerät man
    denn des Nachts (ohne körperliche Betätigung) in eine
    derartige Hypo? Ganz tolles Management! "

    Was nützt dir das Beste Management wenn die SUBTANZ(hier: HUMANINSULIN) Murks ist ?

    Ich habe meinen Bz wieder unter Kontrolle gekriegt auch ohne Fremdhilfe.


    "dass man zu Zeiten der HI-Nutzung auch noch mit anderen "Körpergiften" zu tun hatten. Toll, Anke!"

    Das ist so nicht richtig !Meine Probleme gingen im Herbst 2004 unter HUMANINSULIN erst richtig los -zu dem Zeitpunkt war ich aber bereits "trocken "...und ganz nebenbei : ALKOHOL verschleiert auf gefährliche Weise Art und Weise Hypoglykämiesymtome !
    Ich bin seit 5 Jahren ohne Fremdhilfe "trockene Alkoholikerin " !

    Aber wem erzähl ich denn das...???
    MENSCHEN;DIE SICH NICHT UNMENSCHLICHER VERHALTEN KÖNNEN...!
  • Nachtrag v. Anke

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 21:23:01
    @HajoJanse:

    Mein Tip : Besuche mal einen Nachhilfekurs in ENGLISH !


    Du hast in deinem Beitrag etwas wichtiges vergessen,hier:

    Dt.Gesellschaft für Endokrinologie,33.Symposion,1989 in Karlsruhe

    "Stärkere Beeinträchtigung sensorischer Funktionen durch Humaninsulin als durch Schweineinsulin während der Hypoglykämie."

    W.Kern,J.Born,W.Kerner,H.L.Fehm (damals Uni Ulm,Innere Medizin,I,1989)

    Referenz:
    A.Teuscher,W.Berger,1987
    in LANCET,15:S.382 -385 (1987) von Nachtrag v. Anke
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 00:19:23
    Hallo Hajo,

    kurzwirksames Humaninsulin wirkt genauso lange wie kurzwirksames Schweineinsulin..
    Der Unterschied liegt in der "Schärfe" des Wirkmaximums (eigene Erfahrung) und in den gegen regulatorischen Maßnahmen des Körpers (hormonelle).

    Die Insulinallergie betraf einen großen Anteil der Diabetiker, aufgrund von Verunreinigungen, heute liegt die Unverträglichkeit von Schweineinsulin bei weniger als 1% - genau wie beim Humaninsulin.
    Wenn es hier um die Unterschiede in der 1 Aminosäure ginge, wieso wurde dann ein Insulin designed, das sich noch mehr vom Humaninsulin unterscheidet als Schweineinsulin, ich meine die Analoginsuline. Und wieso wurde, nachdem man ja tierisches Insulin wegen der langen Wirkdauer (basal) nicht mehr wollte ein 24h-Insulin entworfen?
    Alles irgendwie unlogisch. Lantus als Beispiel kann in keinster Weise den Insulinbedarf eines normalen Typ 1-Diabetikers abdecken, das konnte nur Semilente, aber das wurde ja abgeschafft, dafür sind dann ja auch Insulinpumpen "in"..

    Hier geht es ausschließlich um Profit, nicht um uns!
    Mit Humaninsulin mussten auch die BZ-Streifen weiter entwickelt werden, wenn man seine Hypo nicht merkt, braucht man Messstreifen oder besser noch die 24h-Messung, also muss ich jetzt 2 Geräte am Körper tragen?

    Wenn man derartig abhängig von Maschinen gemacht wird, weil einem die Wahrnehmung genommen wird, empfinde ich das Leben mit Diabetes mellitus Typ 1 als menschenunwürdig..

    Lustigerweise ging man ursprünglich davon aus, dass etwa 40% von der ausbleibenden Hypoglykämiesymptomatik betroffen sind - äh, sehe ich da was falsch wenn ich dann mit dem Finger auf die zeige, die trotz dieser Annahme das Humaninsulin als "besseres Medikament" propagandiert haben?
    Naja, es sind ja dann "nur" 20% aller Typ 1-Diabetiker bekannt, die, die nichts davon wissen, weil "unbemerkte Unterzuckerungen " MERKT man ja nicht, tauchen möglicherweise nur nicht auf weil sie durch extrem guter Stoffwechselführung nicht auffallen.


    Oben hat jemand gemeint, wir würden die falschen "anbellen", ich belle doch hier niemanden an, es geht um Aufklärung, und es geht darum, dass wir uns nicht von den "Göttern in Weiß" verarschen lassen dürfen - nicht mehr und nicht weniger..

    Lieben Gruß, Daniela
  • Fotomoment - Volker Henkel

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 00:41:41
    Ich möchte hier noch einen Sachverhalt ansprechen, den ich auch bereits in einem anderen Thread erwähnt hatte. Mir geht es darum Kritik gegenüber der DDG zu üben, die mit ihrer Empfehlung gegen tierisches Insulin von vornherein das tierische Insulin in ein Schattendasein drängt.

    Das stösst mir insofern so negativ auf, als dass ich schon den Chefarzt einer Klinik angesprochen hatte, in der ich als Diabetiker manifestiert wurde. Ich fragte ihn nach meinen positiven Erfahrungen mit tierischem Insulin, wieso ich von dort nicht auf dieses Insulin aufmerksam gemacht wurde. Wie gesagt, ich habe ja erst durch meine privaten Kontakte erstmals zum tierischen Insulin gefunden, was mir erstmals ermöglicht ohne Wahrnehmungsstörungen für Hypos mit der Krankheit Diabetes zurecht zu kommen.

    Dieser Arzt sagte offen, dass 20 bis 30 Prozent aller Typ I Diabetiker wegen Wahrnehmungsstörungen unter schweren revidierenden Hypoglykämien leiden. Gleichzeitig erwähnte er die Deutsche Diabetes Gesellschaft, die tierische Insuline nicht empfiehlt. Kurzum, wegen dieser Empfehlung der DDG machen sich die Ärzte keinerlei Gedanken darüber, inwieweit tierische Insuline für jene, durch Wahrnehmungsstörungen unter schweren revidierenden Hypoglykämien leidenden Typ I - Diabetiker, eine Möglichkeit wären, besser mit dem Diabetes klarzukommen. Wie gesagt, auch mir gegenüber wurde ein entsprechender Vorschlag von ärztlicher Seite nie gemacht, doch die Umstellung auf tierisches Insulin hat bei mir erstmals meine Probleme mit unvermittelt auftretenden Hypos relativiert.

    Mir geht es also darum, dass ein für die Diabetestherapie entscheidender Verband wie die DDG, von ihrem sehr einseitigen Empfehlungshinweis gegen tierische Insuline abkehrt und damit eine offenere Umgehensweise mit tierischen Insulinen ermöglichen würde.

    Aufgrund der DDG und ihrer Empfehlung beschäftigen sich meines Erachtens Diabetologen und Ärzte überhaupt nicht mit der Frage, inwieweit tierische Insuline für Menschen mit Wahrnehmungsstörungen bei Hypos evtl. die bessere Alternative sind. von Fotomoment - Volker Henkel
  • Synergy

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 02:01:37
    Hallo,

    mal ein paar Fragen:
    Wenn ich verschiedene Ärzte, wie Hausarzt, Diabetologe anspreche auf UZ-Wahrnehmungsstörungen bekomme ich die Antwort, es läge an der langen Diabetesdauer (22 Jahre !)
    Sind die Aussagen der Ärzte "geschönt" ?
    Wenn Humaninsulin tierisches Insulin immer mehr vom Markt drängt, stimmt es, daß die Eintrittszeit des tier. gegenüb. des Humaninsulins viel später ist und der BZ-Verlauf bei tier. Insulin eher instabil ist ?

    Diese hier genannten dead-in-bed Aussagen, wurden auch aus D berichtet oder nur aus den USA ?
    Wie setzt sich denn ein plötzlicher Herztod mit dem Humaninsulin in Verbindung ?

    MfG
    Synergy


  • Anke

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 08:02:11
    @ Synergy:

    Das hat meiner Erkenntnis nach nichts damit zu tun wie lange du schon deinen Dm hast -genauso wenig wie es mit dem sogenannten Dm-Management zu tun hat.Es liegt an der Subtanz -HUMANINSULIN(nicht nur alleine die Amminosäuren machen es sondern weitaus mehr an der chem. Zusammensetzung,z.B. sogenannte "Faltungen" usw. - mit einem Exkurs in die Biochemie wäre nicht nur ich selbst überfordert)

    In der Umstellungsphase von HUMANINSULIN auf tierisches Insulin kann es durchaus zu weiteren Problemen oder gar neuen Schwierigkeiten ähnlicher Art und Weise wie vorher("unbemerkte Hypoglykämien", neurochem. Störungen/Bewußtseinsstörungen)kommen.Denkt bitte dran,eurer Körper ist keine Maschine,die man auf ON oder OFF stellen kann...der Körper braucht seine Zeit um sich von erlangten Schäden durch HUMANINSULIN zu erholen/regenerieren.
    Synergy,wenn du möchtest,nenne ich dir gerne einen Betroffenen,der Arzt und Biochemiker ist -er beantwortet dir gerne alle weiteren Fragen,die du in diesem Zusammenhang hast !


    Guten Rutsch ins neue Jahr 2009 !

    von Anke
  • Nachtrag v. Anke

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 08:26:57
    Plötzlicher Herztod unter HUMANINSULIN...
    Ich denke,das hat etwas mit der Minderversorgung durch Glucose zu tun.
    Das Herz ist ein Muskel.Durch die Minderversorgung durch Glucose im Gehirn,ist das Gehirn nicht mehr in der Lage entsprechende notwendige Funktionssignale(Reizweiterleitung) an die Muskel weiterzugeben(Blut-Hirn-Schranke) von Nachtrag v. Anke
  • Sven

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 08:55:51
    Hallo Anke!

    Das hätte ich nun aber doch ganz gern etwas genauer erklärt...

    Einfach gesagt verhindert die Blut-Hirn-Schranke, dass manche Stoffe aus dem Blut ins Hirn gelangen. Wahrscheinlich ist das auch umgekehrt so. Aber werden denn Reize des Gehirns über den Blutkreislauf zum Herzen transportiert? Wie soll das funktionieren? Ich hätte jetzt eher vermutet, dass dafür das vegetative Nervensystem zuständig ist.

    Wäre es nicht naheliegender und auch normal, dass bei Glukosemangel keine Kontraktion in den Muskelzellen des Herzen stattfinden kann?


    Sven
  • Pozilei

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 14:15:14
    Zitat Daniela: **Nun, mit Einführung des Humaninsulins existiert auch das "dead in bed syndrome", es betrifft auch junge, als gesund geltende insulinpflichtige Diabetiker, aus heiterem Himmel einfach mal gestorben, woran?**

    Hallo Dani,
    das "dead in bed syndrome" muss es dann ja heute auch noch geben, und zwar sehr häufig, da ja heutzutage HI/AI die Standard-Insuline sind und kaum noch tier. Insuline verordnet werden. Viele Diabetiker, auch junge, "gesunde" T1, sind heutzutage z.B. im DMP, das muss doch auffallen ... (?)

    ***

    Wie Klaus bereits schrieb: Tierische Insuline brauchen eine Lobby!
    Ich weiß, dass es die Seite "pro tierisches Insulin" gibt und dass sich der "INSULINER" oft um das Thema kümmert und Prof. Teuscher ein Buch geschrieben hat (in engl. Sprache!).

    Gibt es noch andere? Arbeiten die alle zusammen, gibt es eine Zentralstelle, die alles Relevante sammelt, dokumentiert, publiziert - und kämpft? Ist für flächendeckende Aufklärung/Infos bei Ärzten/Diabetologen bzw. Dm-Fachorganisationen gesorgt? von Pozilei
  • Hammy

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 15:04:41
    Ich persönlich finde schon die Threadüberschrift falsch!
    Nicht HI gegen tI, sondern HI und (neben) tI wäre der
    richtige Ansatz. Ich glaube, wir sind uns einig, dass
    die tierischen Insuline für die, die sie benötigen, nicht
    in Vergessenheit geraten dürfen! Weder bei den Ärzten,
    noch den "Betroffenen" bzw. beider Vertretungen. Dabei
    hilft aber die "Verteufelung" einer Insulinsorte überhaupt
    nichts. Die Pharmas sind reine Industriegiganten, denen
    logischerweise ihr Profit am Herzen liegt - egal wodurch!
    Genau so wie es Menschen gibt, die auf HI "falsch"
    oder ungewollt reagieren, gibt/gab es Menschen, die das
    tierische Insulin nicht vertragen (haben). Jeder sollte das
    Insulin nutzen und bekommen!, was ihm bei "seiner"
    DM-Führung hilft. Und wer Werte von 20 mg/dl auf die
    "Subtanz" (HI) schiebt und nicht auf seine DM-Führung,
    hat nie gelernt, wie man den DM händelt! Und sehr wohl
    hat die Diabetesdauer etwas mit den Hypowahrnehmen
    zu tun - der menschliche Körper ist nun mal sehr lern-
    und anpassungsfähig. Ich glaube die Vor- und Nachteile
    irgend eines Insulins ist immer noch von jedem DMler
    abhängig und hat 1000e Ursachen (egal, was wissen-
    schaftlich "erwiesen" ist - denn auch da gibt es Für und
    Wider!). Deshalb sollten sich die so schon "Bestraften"
    (die von DM Betroffenen) nicht auch noch untereinander
    in die Haare bekommen, gegenseitig "beschuldigen" oder
    beleidigen, sondern sich einfach um "ihren" Diabetes
    kümmern (egal mit welchem "Stoff") um die gefürchteten
    Spätschäden zu vermeiden. Und wer das nicht begreift,
    wird immer wieder Kontra bekommen... Gruss Hammy
  • Anke

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 16:04:18
    @Hammy:

    "Und wer Werte von 20 mg/dl auf die
    "Subtanz" (HI) schiebt und nicht auf seine DM-Führung,
    hat nie gelernt, wie man den DM händelt! Und sehr wohl
    hat die Diabetesdauer etwas mit den Hypowahrnehmen
    zu tun - der menschliche Körper ist nun mal sehr lern-
    und anpassungsfähig.


    ...er wird es nie begreifen,schade,eigentlich !

    Ich geb dir aber noch mal eine Chance darüber nachzudenken:

    Pharmakologisch induzierte toxische Reaktionen (hier: "die unbemerkte Hypoglykämie !!!)sind mit dem eigenen Willen NICHT beeinflussbar/steuerbar.

    ...du hast die SUBTANZ gespritzt und sie bleibt in deinem Körper -sie wirkt.
    Anders bei zum Beispiel einer Tablette,die kannst du noch auskotzen,wenn du merkst sie bekommt dir nicht(evtl.Brechmittel benutzen!).


    "sondern sich einfach um "ihren" Diabetes
    kümmern (egal mit welchem "Stoff") um die gefürchteten
    Spätschäden zu vermeiden. Und wer das nicht begreift,
    wird immer wieder Kontra bekommen..."

    Spätschäden oder vorzeitigen Tod durch eine "unbemerkte Hypoglykämie "?

    Ich denke, wer schlau ist vermeidet beides mit tierischem Insulin !gilt für insulinpfl. DiabetikerInnen)!

    Dir natürlich auch einen guten Rutsch in neue Jahr 2009 !

    von Anke
  • Nachtrag v. Anke

    Rang: Gast
    am 29.12.2008 16:14:21
    @Sven:

    ...ich habe deinen Beitrag nicht übersehen :

    ". Aber werden denn Reize des Gehirns über den Blutkreislauf zum Herzen transportiert?"

    Biochem. und neurophysiologische Prozesse sind dafür verantwortlich(Z.B.Großhirnrinde > Nerven >Herzmuskel)
    Übers Blut werden die Nährstoffe transportiert.


    ...einen guten Rutsch in neue Jahr 2009 ! von Nachtrag v. Anke