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Wo liegen die Chancen ?

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    am 22.06.2017 11:36:08 | IP (Hash): 33579265
    Ich halte sehr viel von der Ernährung. Doch was kann sie bei Diabetes erreichen? Zum Beispiel Atkins. Wenig Kohlenhydrate, reichlich Eiweiß und reichlich Fett. Will mir nicht so richtig einleuchten. Oder Schnitzer. Wenig Eiweiß, reichlich Kohlenhydrate. Gewöhnungsbedürftig, aber es gefällt mir besser. Was haltet Ihr davon?
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    am 22.06.2017 12:06:30 | IP (Hash): 991063678
    Hallo charlih,

    klappt den die BZ-Messung jetzt bei dir?

    Wenn ja, dann kannst du dir die Antwort mit dem BZ-Messgerät sehr schnell selber geben. Der BZ wird nach einer KH-reichen Mahlzeit stark erhöht, bei Fett und Eiweiß sehr viel weniger. Insofern kann ich dir eine moderate Reduzierung der KH bestens empfehlen. Das was du an Kalorien durch weniger KH einsparst, kannst du dann mit Kalorien aus Fett und Eiweiß auffüllen. Auf gut deutsch: bei Reduzierung der KH kannst du Fett und Eiweiß erhöhen.

    Ob die Schnitzer-Variante mit reichlich KH bei dir wirkt, kannst du ja ausprobieren. Bei mir wäre das keine mögliche Variante. Häufig werden auch KH mit viel Ballaststoffen, also Vollkornprodukte, empfohlen. Ob das für deinen BZ eine Möglichkeit ist, kannst du auch ausprobieren.

    Ich persönlich ernähre mich mit LCHF mit starker Reduzierung der KH und habe damit meinen BZ, meine Allgemeingesundheit und mein Wohlbefinden bestens im Griff. Eine Andere Möglichkeit, die ich dir auch bestens empfehlen kann, wäre eine Ernährung mit LOGI, das auf moderate Reduzierung der KH setzt und sowohl die Menge als auch die Qualität der KH beachtet.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 22.06.2017 14:18:54 | IP (Hash): 1337978854
    Jaja, der gute alte "Zahnarzt Schnitzer" - Da kann man auch gleich nach "Dr. Hamer" (dem bereits vor 30 Jahren die Approbation entzogen wurde) u. Co therapieren bzw. sterben.

    Bereits in der Vergangenheit sind div. Personen durch die Empfehlungen solcher Personen zu Schaden gekommen u. einige haben es nicht überlebt - Siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/diabetes-tod-von-maedchen-sieghild-bewaehrungsstrafe-fuer-eltern-a-1017984.html

    Ist zwar aus einem älteren Beitrag, aber dennoch hat sich meine Meinung dazu nicht geändert.:
    Poth schrieb:
    Desweiteren muss man sehr vorsichtig sein da es Personen gibt die die Angst gekonnt ausnutzen - Da werden dann Wunderpillchen angepriesen deren nutzen nicht nachgewiesen ist u. die dazu noch sehr teuer sind.

    Diäten wie LOGI, LCHF u. wie sie alle heißen, können den Verlauf positiv beeinflussen. Hier im Forum gibt es min. 2 Personen die sich so ernähren u. heute noch leben. ^^
    Das einzige was zählt ist der Erfolg u. das man sich mit dieser Ernährungsweise/Lebensstil wohl fühlt.
    Jedoch sollte man, da es div. Erkrankungen gibt bei denen eine solche Diäten sogar schaden kann (z.B. Fettstoffwechselstörung) vorher mit seinem Arzt besprechen!



    Gerade in (ich stopf sie alle mal in diese eine Kategorie - Auch wenn sie eine, eng mit diesen verbundene, Subkultur darstellen!) Reichsbürgerkreisen, werden "Wundermittelchen" wie "MMS" ( https://de.wikipedia.org/wiki/Natriumchlorit ) mit div. Heilungsversprechen (Krebs, AIDS, Homosexualität, Diabetes...) angepriesen!

    Es muss einem klar sein das diese "Wundermittelchen" gerne in sog. "Schneeballsystemen" verkauft werden u. jeder daran verdient u. der Konsument (bestenfalls!) keinen Schaden von diesen "Wundermittelchen" davon trägt.
    Desweiteren muss einem klar sein das dieser Personenkreis doch sehr komische Verschwörungstheorien (Haarp, CheMTRails, Morgelons, Hohlerde, Flatearth, Neuschwabenland, NWO, Bilderberger, Rothschild, NWO, BRD-GmbH, Hooton-Plan...) vertritt u. man dann doch seine eigenen Rückschlüsse zum Geisteszustand dieser Personen ziehen kann/sollte.
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    am 22.06.2017 15:57:27 | IP (Hash): 897238128
    Poth schrieb:
    Jaja, der gute alte "Zahnarzt Schnitzer" - Da kann man auch gleich nach "Dr. Hamer" (dem bereits vor 30 Jahren die Approbation entzogen wurde) u. Co therapieren bzw. sterben.

    Bereits in der Vergangenheit sind div. Personen durch die Empfehlungen solcher Personen zu Schaden gekommen u. einige haben es nicht überlebt - Siehe http://www.spiegel.de/panorama/justiz/diabetes-tod-von-maedchen-sieghild-bewaehrungsstrafe-fuer-eltern-a-1017984.html


    Das ist schlicht fake-news-Niveau! Denn in dem verlinkten Artikel geht es um einen eindeutigen Fall von Typ1 und um einen eindeutig anderen Mediziner als Dr. Schnitzer! Der wendet sich wesentlich an Typ2 und erzält niemandem was vom Insulin-Pferd, sondern ermutigt im Gegenteil jeden, der seinen Empfehlungen folgt, die mit dem eigenen BZ-Messer zu verfolgen und sofort wieder zur haus-/fachärztlich verordneten Therapie zurück zu kehren, wenn der BZ über die damit normal erreichten Ergebnisse ansteigt.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 22.06.2017 15:58:32. Grund: Ergänzung
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    am 22.06.2017 16:18:48 | IP (Hash): 213711202
    In dem verlinkten Zeitungsartikel geht es um Eltern die auf die "neuen germanischen Medizin" (des bereits erwähnten "Dr. Hamer") vertraut haben u. deren Tochter letzten Endes starb. Das sich dieser Artikel auf den Zahnarzt Schnitzer bezieht, habe ich mit keiner Silbe erwähnt - Dennoch zeigt er sehr gut was "Snake-Oil-Verkäufer" anrichten können.

    Die "Lügenpresse" hat bereits 1986 folgendes über den Zahnarzt Schnitzer geschrieben.:
    schrieb:
    Manchen, die sich der Körner- und Gemüsekost des Dr. med. dent. anvertrauten, gelang es nach Jahren, "wieder herzhaft in einen Apfel zu beißen"; andere meldeten, nicht minder überglücklich, "regelmäßigen und guten Stuhlgang". Über 400 verschiedene Leiden, von Hämorrhoiden bis zur Sehschwäche, vom einfachen Infekt bis zum lebensbedrohenden Organleiden, seien - so behauptet Schnitzer - durch seine Kost gelindert oder gar geheilt worden...

    Inzwischen haben sich freilich auch Staatsanwälte um den selbsternannten Ernährungs-Propheten gekümmert. Sie witterten eine unerlaubte Allianz aus humanem Gesundheits- und schwäbischem Geschäftssinn, denn der Zahnarzt zog mit Getreidekost, dazugehörigen Körnermühlen und selbstverfaßten Aufklärungsschriften über die "zivilisierte Urnahrung" ein Millionengeschäft auf...

    Diese Einschätzung bestätigte, in einem Gerichtsgutachten, der Wuppertaler Ernährungswissenschaftler Karl Jahnke: Als reine "Magie" wertet er die Körnerbotschaft aus St. Georgen; die Schnitzer-Fibeln strotzten geradezu vor "irreführenden Aussagen über Stoffwechselvorgänge, Entstehung, Ursachen und Pathophysiologie von Krankheiten", so der Professor - nur wer einem Ernährungswahn aufsitze, lasse sich vormachen, daß in den Körnern etwas anderes sitze als schlichte "chemische Substanzen"....


    Quelle.: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13518758.html vom 16.06.1986
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    am 22.06.2017 16:40:16 | IP (Hash): 33579265
    Persönliche Erfahrungen über Jahre sind extrem wertvoll. Sehr interessant.

    Die Messung klappt noch nicht, Rainer. Ich überlege, wie ich die Kappe abschleife, ohne sie zu zerstören. Ersatzkappen gibt es nicht.

    Grüßli
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    am 22.06.2017 16:53:36 | IP (Hash): 897238128
    1. Da steht nichts von einem rechtskräftigen Urteil.

    2. Der zitierte Artikel ist von 1986, also aus der Zeit, als die BZ-Selbstmessung noch Zukunftsmusik war und als auch Gutachter die Auswirkungen von Diätvorschlägen auf den alltäglichen Blutzucker-Verlauf überhaupt nicht kannten und vor allem für Typ2 auch für völlig überflüssig hielten.

    Die nennenswerte Begrenzung des BZ-Verlaufs als allgemein anerkanntes Behandlungsziel auch für Typ2 kam erst mit der Auswertung der UKPDS (United Kingdom Prospective Diabetes Study) in der 2. Hälfte der 90ger Jahre.

    Und dass sich der BZ mit der vom alten Dok Schnizer propagierten Ernährungsweise gegenüber den Standard-Empfehlungen erheblich senken lässt, steht heute außer Zweifel. Das kann auch jeder, dem das Futter schmeckt, bei sich selbst nachprüfen.

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    am 22.06.2017 17:38:03 | IP (Hash): 33579265
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und dass sich der BZ mit der vom alten Dok Schnitzer propagierten Ernährungsweise gegenüber den Standard-Empfehlungen erheblich senken lässt, steht heute außer Zweifel. Das kann auch jeder, dem das Futter schmeckt, bei sich selbst nachprüfen.



    Sehr interessant. Ich gestehe auch, daß mir sein Buch gefallen hat.
    Bearbeitet von User am 22.06.2017 17:38:49. Grund: Schreibfehler
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    am 22.06.2017 17:49:38 | IP (Hash): 1146589680
    charlih schrieb:
    Die Messung klappt noch nicht, Rainer. Ich überlege, wie ich die Kappe abschleife, ohne sie zu zerstören. Ersatzkappen gibt es nicht.

    Hallo Charlih,

    mit den Jahren haben wir alle mehrere Piekser gesammelt, weil es die zu den Geräten dazu gibt. Bestelle dir vom Hersteller kostenlos ein BZ-Messgerät, dann hast du einen neuen Piekser (und ein neues BZ-Messgerät, allerdings nur mit wenigen Teststreifen).

    Gut ist der Softclix von Accu-Check ( https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/2271433_-softclix-schwarz-1-stk-accu-chek.html ). Der Microlet 2 von Bayer ( https://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/1694408_-microlet-2-stechhilfe-bayer.html ) ist grottenschlecht. Dem traue ich aber am meisten zu, dass du die Stechtiefe erweitern kannst.

    Vielleicht erbarmt sich jemand und schickt dir einen überzähligen Piekser mit Lanzetten mit der Post zu. Mach mal einen Aufruf dazu, wenn du das möchtest.

    Beste Grüße, Rainer
  • Elfe

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    am 22.06.2017 18:37:17 | IP (Hash): 821348106
    charlih schrieb:
    Ich halte sehr viel von der Ernährung. Doch was kann sie bei Diabetes erreichen? Zum Beispiel Atkins. Wenig Kohlenhydrate, reichlich Eiweiß und reichlich Fett. Will mir nicht so richtig einleuchten. Oder Schnitzer. Wenig Eiweiß, reichlich Kohlenhydrate. Gewöhnungsbedürftig, aber es gefällt mir besser. Was haltet Ihr davon?


    Hallo Charlih,
    halte persönlich weder von dem einen noch von dem anderen etwas.
    Ernährung zu Diabetes bitte hier nachlesen:
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Als Diabetiker musst du Ernährung nicht neu erfinden.
    Extremes ist so oder so nicht gut.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 22.06.2017 18:37:56. Grund: _ x
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    am 22.06.2017 23:50:49 | IP (Hash): 897238128
    Elfe schrieb:

    Ernährung zu Diabetes bitte hier nachlesen:
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Als Diabetiker musst du Ernährung nicht neu erfinden.
    Extremes ist so oder so nicht gut.

    Gruß Elfe


    Unsere ausgewogenen Futter-Empfehlungen mit der tollen Pyramide wurden im US-amerikanischen Landwirtschaftsministerium Ende der 60ger Anfang der 70ger des vorigen Jahrhunderts beschlossen - ohne jede wissenschaftliche Kenne der Prozesse, mit denen das Futter in unserem Organismus verwendet wird. Und bis heute gibt es keine einzige Studie mit 24/7 Erfassung aller einverleibten Nahrungsmittel und aller physischen Aktivitäten mit mehr als 100 TeilnehmerInnen = Einzelfälle, die den besseren Nutzen dieser Nahrungszusammenstellung gegenüber allen anderen belegt hätte:

    Folglich:
    NIcht ein einziges stichhaltiges Argument, das einer Futterauswahl nach der individuellen BZ-Wirkung mit Ziel gesunder BZ mit einem Minimum an Medis widersprechen würde :)

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    am 23.06.2017 10:35:50 | IP (Hash): 33579265
    Rainer schrieb:
    bestelle dir kostenlos ein neues BZ-Messgerät, dann hast du einen neuen Piekser (und ein neues BZ-Messgerät).


    Darauf wird es wohl hinlaufen, wenn meine Schleiferei nicht funzt. Das mit den kostenlosen Messgeräten find ich prima.
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    am 23.06.2017 10:42:07 | IP (Hash): 33579265
    Elfe schrieb:
    Als Diabetiker musst du Ernährung nicht neu erfinden.



    Nun ja, Elfe. Aber ich erfinde doch gar nicht. Ich schaue mich bloß um, was klügere Leute als ich bereits gefunden haben. Das erscheint mir immer sinnvoll.
  • Cracktros

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    am 23.06.2017 12:41:19 | IP (Hash): 269668452
    hjt_Jürgen schrieb:
    Elfe schrieb:

    Ernährung zu Diabetes bitte hier nachlesen:
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Als Diabetiker musst du Ernährung nicht neu erfinden.
    Extremes ist so oder so nicht gut.

    Gruß Elfe


    Unsere ausgewogenen Futter-Empfehlungen mit der tollen Pyramide wurden im US-amerikanischen Landwirtschaftsministerium Ende der 60ger Anfang der 70ger des vorigen Jahrhunderts beschlossen - ohne jede wissenschaftliche Kenne der Prozesse, mit denen das Futter in unserem Organismus verwendet wird. Und bis heute gibt es keine einzige Studie mit 24/7 Erfassung aller einverleibten Nahrungsmittel und aller physischen Aktivitäten mit mehr als 100 TeilnehmerInnen = Einzelfälle, die den besseren Nutzen dieser Nahrungszusammenstellung gegenüber allen anderen belegt hätte:

    Folglich:
    NIcht ein einziges stichhaltiges Argument, das einer Futterauswahl nach der individuellen BZ-Wirkung mit Ziel gesunder BZ mit einem Minimum an Medis widersprechen würde :)

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    Wird Ernährung als Therapie empfohlen, oder eingesetzt, wie es bei Diabetes Typ 2 der Fall ist, müsste man sie genau so betrachten wie Medikamente. Davor scheuen sich jedoch sowohl Wissenschaftler als auch Kommentatoren in Foren.

    Wirkt Ernährung, oder ist es bestenfalls ein Thema des Lifestyle´s , schlechtestenfalls eine Gelddruckmaschine für "Erfinder" mit schweren Nebenwirkungen und Langzeitschäden für User ?

    Am besten dokumentiert, und gleichzeitig umstritten, ist der Krieg um die Atkins Diät. "Berühmter Diät-Guru Atkins wog vor seinem Tod über zwei Zentner" (1) titelt die Welt. Die Süddeutsche berichtete über das"Milliardenspiel mit Kalorien" (2).

    In Studien wurde Low Carb gegen andere andere Diäten verglichen. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Low Carb sind schnellzünder. Im 1. halben Jahr nehmen Probanden schneller ab. Vorteilhaft, im 1. halben Jahr ist auch der Triglycerid- Stoffwechsel. "Bezüglich anderer Parameter des Glucose- und Lipidstoffwechsels fanden sich aber keine Unterschiede zwischen den verglichenen Diäten." So das Ärzteblatt (3).


    (1) Berühmter Diät-Guru Atkins wog vor seinem Tod über zwei Zentner (Welt Online) https://www.welt.de/print-welt/article292636/Beruehmter-Diaet-Guru-Atkins-wog-vor-seinem-Tod-ueber-zwei-Zentner.html
    (2) Milliardenspiel mit Kalorien (Süddeutsche Online) http://www.sueddeutsche.de/panorama/weniger-kohlenhydrate-milliardenspiel-mit-kalorien-1.537571
    (3) Risiken kohlenhydratarmer Diäten (Ärzteblatt) https://www.aerzteblatt.de/archiv/45951/Risiken-kohlenhydratarmer-Diaeten



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    am 23.06.2017 13:49:48 | IP (Hash): 450302364
    Der alte Dok Atkins ist wohl infolge eines Unfalls nach mehreren Wochen im Koma gestorben. Vor dem Unfall soll er Normalgewicht gehabt haben und das gewaltige Mehrgewicht ohne Bewusstsein und ohne Einfluss auf Medikation und Ernährung in seinen letzten Wochen im Krankenhausbett angesammelt haben. Die Veröffentlichkeit hat das Gewicht dann durchaus wissentlich verfälschend verkürzt als Sensation ausgeschlachtet, mit bleibendem Effekt, wie man sieht.

    Habe selbst 3 Jahr LCHF gemacht und neben der seeeehr positiven Auswirkung auf den alltäglichen BZ-Verlauf Triglyzeride nicht nur das erst halbe Jahr, sondern die ganze Zeit unter 70 gehabt. Und wenn mein Futter während dieser Zeit nur diese und ansonsten keine weiteren Vorteile gegenüber anderen Ernährungsformen gehabt hat, bewerte ich die Zeit als für mich super positiv. Werde wahrscheinlich nach dem nächsten Halbjahres-Check im August, wenn der keine deutlich besseren Laborwerte zeigt, von meinem Ausflug in den Ersatz vom Fett durch KHs wieder dazu zurückkehren.

    Alle Futterauswahl mit dem Ziel bestimmter physiologischer Auswirkungen wie weniger zu hoher BZ mit LC in den verschiedensten Formen sehe ich als Behandlungs-Verhalten - nicht zuletzt, weil es ja häufig auch wie Medikation wirkt, indem es einen mehr oder weniger großen Teil davon ersetzt. Und wenns dem User schmeckt und wenn er das angestrebte Behandlungsziel damit erreicht, sehe ich keinen Grund, dran rum zu meckern.

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  • Cracktros

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    am 23.06.2017 14:04:05 | IP (Hash): 269668452
    Nicht bedacht- oder gesäuert - werden, bei einseitiger Betrachtung, der Langzeit-Risiken .
    "Im Vergleich zur konventionellen fettreduzierten Mischkost wurde unter den kohlenhydratarmen Diäten erwartungsgemäß eine Tendenz zu höheren LDL-Cholesterin-, Harnsäure- und Harnstoffwerten sowie ein erhöhtes Nierensteinrisiko festgestellt (6, 8). Dies wirft die Frage auf, wie kohlenhydratarme Diäten langfristig abschneiden und wie sie sich insbesondere auf das kardiovaskuläre Risiko auswirken. Inzwischen weisen einige Studien darauf hin, dass eine Ernährung, die reich an gesättigten Fettsäuren und ballaststoffarm ist, das kardiovaskuläre und das Diabetesrisiko erhöht (9). Somit ist zu befürchten, dass kohlenhydratarme Diäten entsprechende Folgen haben." (3) Risiken kohlenhydratarmer Diäten (Ärzteblatt) https://www.aerzteblatt.de/archiv/45951/Risiken-kohlenhydratarmer-Diaeten



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    am 23.06.2017 14:24:41 | IP (Hash): 450302364
    Keine Ahnung, woher immer wieder aufgetischt wird, dass LC und LCHF ballastsoffarm seien. Nehme an, ähnlich wie beim vielen Eisen im Spinat immer wieder bei der selben Quelle abgeschrieben. Mein LCHF-Standard-Futter ist der große gemischte Salat mit Olivenöl und Käse. Und wenn ich durch die irre vielen Rezptvorschläge im Netz schaue, sehe ich da praktisch alle mit viel Salat und Gemüse und damit reichlich Ballaststoffen. Und das mit den gefährlich vielen gesättigten Fetten in Olivenöl und Käse erklärst Du mir noch näher?

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    am 23.06.2017 14:25:20 | IP (Hash): 770415700
    Cracktros, ich zitiere mal aus deinen Link (bitte beachte besonders das brandaktuelle Datum):
    Dt.Ärzteblatt schrieb:
    Dtsch Arztebl 2005; 102(11): A-750 / B-628 / C-586
    Hauner, Hans

    Wenn du dir ein bischen mehr Mühe gegeben hättest, dann hättest du ruhig auch Artikel über aktuelle Studien raussuchen können. Es gibt genügend, die für und genügend, die gegen Low Carb sprechen.

    Es wird dich vielleicht erstaunen, dass selbst Hans Hauner, der bei der DGE jahrelang sehr scharf gegen jegliche KH-Reduzierung, auch gegen moderate Reduzierung, gekämpft hat, unterdessen dazu eine andere Meinung vertritt:
    (Quelle: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/adipositas/article/929277/diaeten-bringen-palaeo-low-carb-vegan-co.html)
    Ärzte_Zeitung_online,10.02.2017 schrieb:
    Relativ positiv bewertete Hauner eine Ernährung mit wenig Kohlenhydraten: Low-carb ist in Maßen akzeptabel, auch wenn wir nicht genau definieren können, wie viele Kohlenhydrate optimal sind. Besonders günstig ist Low-carb bei Typ-2-Diabetikern, die dann oft besser mit ihrer Blutzuckereinstellung klar kommen."

    Charlih sucht übrigens Typ2-Diabetiker, die ihm eine geeignete Ernährung empfehlen können, mit der sie gute Erfahrungen gemacht haben. Du kannst ja wohl nur wenig Erfahrung mit Low Carb und noch weniger mit Typ2-Diabetes vorweisen.
    Bearbeitet von User am 23.06.2017 14:33:30. Grund: .
  • Cracktros

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    am 23.06.2017 14:32:34 | IP (Hash): 269668452
    hjt_Jürgen schrieb:
    Der alte Dok Atkins ist wohl infolge eines Unfalls nach mehreren Wochen im Koma gestorben. Vor dem Unfall soll er Normalgewicht gehabt haben und das gewaltige Mehrgewicht ohne Bewusstsein und ohne Einfluss auf Medikation und Ernährung in seinen letzten Wochen im Krankenhausbett angesammelt haben. Die Veröffentlichkeit hat das Gewicht dann durchaus wissentlich verfälschend verkürzt als Sensation ausgeschlachtet, mit bleibendem Effekt, wie man sieht.


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    Mag sein, dass das zutrift. Schwer vorstellbar ist es schon, dass so etwas in kürzester Zeit erfolgt. Zumeist sind es Jahre, der fehl Ernährung, die solche Folgen haben. Wäre natürlich blöd wenn es durch die Diät dazu gekommen wehre. Dann könnten die Millionen nicht mehr fließen.



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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 23.06.2017 14:40:46 | IP (Hash): 269668452
    Rainer schrieb:
    Du kannst ja wohl nur wenig Erfahrung mit Low Carb und noch weniger mit Typ2-Diabetes vorweisen.


    Erfahrung mit Typ 2 habe ich nicht aber, mit Low Carb.
    Mein Fazit: Es schmeckt nicht, es verändert meine BZ- Werte nicht.

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    am 23.06.2017 14:42:06 | IP (Hash): 450302364
    Darin hast Du VOLL RECHT: die Art, in der der selige Dok Atkins und die Seinen LCHF ausgeschlachtet haben und z.Teil wohl noch ausschlachten, war und ist reine Geldschneiderei.
    Für LCHF wie viele und ich das machen, reicht Feinkost Aldi-Lidl-Netto-usw.....

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    am 23.06.2017 14:50:19 | IP (Hash): 450302364
    Cracktros schrieb:
    Erfahrung mit Typ 2 habe ich nicht aber, mit Low Carb.
    Mein Fazit: Es schmeckt nicht, es verändert meine BZ- Werte nicht.


    Es schmeckt Dir nicht. Und da werde ich auch nicht versuchen, Dir zu widersprechen.

    ABER für jede KH weniger verringert Deinen Bolus-Bedarf, und wenn Du nomal viel zu wenig spritzen und mit einem viel zu hohen BZ rumlaufen würdest (die dem Typ2 vergleichbare Situation), würde sich mit weniger KHs auch Dein BZ verbessern :)

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  • Cracktros

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    am 23.06.2017 16:45:30 | IP (Hash): 1015880210
    Also, bei mir haben 2 Phänomene negativ zusammen gearbeitet.

    1. Auf ein Mal musste ich FPE berechnenund Spritzen. Mach das mal bei ICT.

    2. Es gibt für jeden Menschen eine Ideale Isulin -Sensitivität. Diese ist nicht erreicht wenn sie sehr hoch ist, sondern liegt in der Mitte. Die Up Regulation führte zum totalen BZ-Chaos.

    3. Ich bin schlank. Eine Diät macht keinen Sinn.

    Ich sage also nicht, dass LC schlecht ist. Ich sage nur, das es nicht für alle geeignet ist, dass auch das Negative erwähnt gehört und das es kein Allheilmittell ist.

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    Bearbeitet von User am 23.06.2017 16:46:40. Grund: -
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    am 23.06.2017 17:18:53 | IP (Hash): 770415700
    Cracktros schrieb:
    Erfahrung mit Typ 2 habe ich nicht aber, mit Low Carb.
    Mein Fazit: Es schmeckt nicht, es verändert meine BZ- Werte nicht.

    Ein bisschen exakter sollt4est du dich schon ausdrücken: Es schmeckt DIR nicht und hat vielleicht auch DEINE BZ-Werte nicht verändert.

    Mir schmeckt es z.B. sehr gut und meine BZ-Werte sind mit weniger Medikamenten viel besser. Letzteres funktioniert übrigens nahezu bei allen Typ 2er mit Low Carb.
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  • Cracktros

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    am 23.06.2017 17:29:00 | IP (Hash): 2116298554
    Rainer schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Erfahrung mit Typ 2 habe ich nicht aber, mit Low Carb.
    Mein Fazit: Es schmeckt nicht, es verändert meine BZ- Werte nicht.

    Ein bisschen exakter sollt4est du dich schon ausdrücken: Es schmeckt DIR nicht und hat vielleicht auch DEINE BZ-Werte nicht verändert.

    Mir schmeckt es z.B. sehr gut und meine BZ-Werte sind mit weniger Medikamenten viel besser. Letzteres funktioniert übrigens nahezu bei allen Typ 2er mit Low Carb.



    Es gibt auch einen Beitrag über deinen Beitrag :-)
    ----'--'-----''-
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  • Elfe

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    am 24.06.2017 00:44:35 | IP (Hash): 821348106
    charlih schrieb:
    Ich halte sehr viel von der Ernährung. Doch was kann sie bei Diabetes erreichen? Zum Beispiel Atkins. Wenig Kohlenhydrate, reichlich Eiweiß und reichlich Fett. Will mir nicht so richtig einleuchten. Oder Schnitzer. Wenig Eiweiß, reichlich Kohlenhydrate. Gewöhnungsbedürftig, aber es gefällt mir besser. Was haltet Ihr davon?


    Hallo Charlih,
    sich so gesamt mit Ernährung zu befassen, wäre gut.
    Die Empfehlung für alle Menschen umfasst Versorgung mit allen wichtigen Inhaltsstoffen einschließlich Vitaminen, SpurenElementen und entspricht im großen und ganzen auch für Diabetiker.
    http://www.dge.de/ernaehrungspraxis/vollwertige-ernaehrung/10-regeln-der-dge/

    Was du zitierst, ist nur auf Grundbausteine Kohlenhydrate, Eiweiß, Fett beruhend.
    2er Diabetiker neigen dazu, mit Kohlenhydrat-Einsparung ihre BZ-Messwerte beeinflussen zu können. und denken nicht so an den Gesamt-Organismus.

    'Reichlich' von irgendwas ist grundsätzlich falsch.
    Viel Eiweiß und Fett wird schon allgemein nicht empfohlen, aus unterschiedlichen Gründen und Auswirkungen, viele Kohlenhydrate auch nicht.
    Die Auswahl und Kombination von Lebensmitteln ist wichtig für den gesamten Stoffwechsel.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 24.06.2017 00:46:08. Grund: Text-Korrektur
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    am 24.06.2017 08:29:16 | IP (Hash): 765082591
    Vielleicht machst Du mal ne kleine Liste von den wichtigsten Inhaltsstoffen aus Backwaren, Nudeln, Kartoffeln und Reis, die nicht auch mit Gemüse aufgenommen werden? Und bei Kartoffeln vergiss bitte nicht, dass der Löwenanteil der damit aufgezählten Inhaltsstoffe in und direkt unter der Schale sitzt und damit schon vor dem Kochen entsorgt wird :)

    ----------------------------------------------
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    am 24.06.2017 14:13:25 | IP (Hash): 33579265
    Freund Atkins hab ich jetzt mit dem Vermerk "probieren" versehen. Das dürfte nicht mal schwierig sein. Ich lass einfach das Knäcke weg. Etwas mehr Gemüse, mehr Nüsse, Samen und Körner (hab ich bereits eingebaut), und Eier, Fleisch und Fisch, und fertig ist die Probe. Ich weiß nur nicht, wie lange ich proben sollte. 2 Wochen? 4 Wochen ?

    Und großen Dank für die interessanten Meinungen (auch wenn ich nicht alles verstehe, wie das halt bei einem Anfänger so ist).

    Grüßli
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    am 24.06.2017 14:42:37 | IP (Hash): 763509145
    Hallo Charlih,

    wenn du mit dem BZ-Messgerät den Anstig des BZ nach einzelnen unterschiedlichen Mahlzeiten messen kannst, dann könntest du theoretisch jeden Tag eine andere Ernährungsform ausprobieren. Zwei Wochen mit BZ-Messung sollten also ausreichen, um festzustellen, ob es deinem BZ damit gut geht.

    Die volle Umstellung auf so eine Ernährung dauert allerdings ein bisschen länger, Am Anfang trauert man immer noch diesem oder jenem nach, das man nicht mehr oder nicht mehr in riesigen Mengen essen kann. Ich kann dir versichern, dass dieses Gefühl mit der Zeit immer mehr verblasst und du irgendwann nicht mehr denkst, dass deine neue Ernährung aus Verboten und Entsagung besteht,

    Viel Erfolg, Rainer
  • Elfe

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    am 24.06.2017 19:50:26 | IP (Hash): 453858863
    hjt_Jürgen schrieb:
    Vielleicht machst Du mal ne kleine Liste von den wichtigsten Inhaltsstoffen aus Backwaren, Nudeln, Kartoffeln und Reis, die nicht auch mit Gemüse aufgenommen werden? Und bei Kartoffeln vergiss bitte nicht, dass der Löwenanteil der damit aufgezählten Inhaltsstoffe in und direkt unter der Schale sitzt und damit schon vor dem Kochen entsorgt wird :)


    Hallo Jürgen,
    Klaro, längst gemacht :-)
    Mir geht es aber um Haferflocken, Obst, KH-haltige Hülsenfrüchte ... .
    Wer ganz streng KHs meidet, verzichtet auch auf solches.
    Natürlich sollten auch Milchprodukte verzehrt werden, wie Milch/Joghurt/Quark und nicht nur alter Käse. Der angegebene KH-Gehalt bezieht sich auf Milchzucker, der da ganz natürlich drin ist und auch nur langsam ins Blut übergeht, zumal mit dem Milcheiweiß.
    Konntest du ja lesen, daß sich unser General gerade damit schwer tut.

    Brot und Kartoffeln esse ich gerne, Haferflocken sind Basis des Morgen-Müsli.
    Außerdem gefallen mir diese Baked Potatoes ziemlich gut
    http://www.popp-feinkost.de/index.php/magazin/magazin-detail/baked-potatoes-kartoffeln-fuer-den-abend.html
    Ratzfatz 2 x 2 min Mikrowelle, sind so ca. 3 - 4 KE pro Stück.
    Jaja, Frischkochen wäre ev. besser, lohnt m.E. aber nicht für diese kleine Menge mit Wartezeit etc.

    High Fett ist definitiv nicht gesund.
    Das kann jeder lesen/hören/sehen in allen Medien und welche Folgen das haben kann:
    Herzkreislauf-Risiko bzgl. Herzinfarkt und Schlaganfall, Diabetes 2 ist da noch das kleinste Problem.

    Überspitzt wäre Currywurst mit Pommes und Mayo da super gesund.
    Butter überall auf Brot, in Gemüse ... à la Fernsehkoch.
    Ist absurd, auch wenn sich das so mancher wünschen würde.

    Lohnt schon, sich über Vitamine - fett/wasser-löslich; Fette - gesättigt/ungesättigt; Eiweiß tierisch/pflanzlich und Verwertbarkeit zu informieren.

    Auch über Kohlenhydrate zu recherchieren, warum/wieso/weshalb ist gegeben.
    Größte Verbraucher sind Gehirn und Muskeln.
    Die allseits zitierten Ketone eines einzelnen LCHF-Verkäufers sind im Abbauweg ziemlich ungesund, auch für Versorgung zur Leistungsfähigkeit nicht ausreichend.

    Wenn überhaupt, ein 'einfaches' Ernährungskonzept sein soll, lieber Charlih, dann m.E. Flexi-Carb
    http://flexicarb.rivaverlag.de/#pyramide

    Gruß Elfe
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    am 24.06.2017 21:50:16 | IP (Hash): 765082591
    Elfe schrieb:
    Die allseits zitierten Ketone eines einzelnen LCHF-Verkäufers sind im Abbauweg ziemlich ungesund, auch für Versorgung zur Leistungsfähigkeit nicht ausreichend.


    Wenn Deine Fettwarnung zutreffen würde, müssten viele jugendliche Epileptiker schwere Herzkreislauf- und jede Menge weitere Probs haben, denn da geht LCHF (von einem einzelnen verblendeten Verkäufer???) über Jahre, Entwicklungsjahre, mit so um 20g KH/Tag - unter seeehr enger ärztlicher Kontrolle :(

    ----------------------------------------------
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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 24.06.2017 23:46:46 | IP (Hash): 453858863
    Schon befremdlich, was so alles zur LCHF-Verteidigung herangezogen wird.
    Hat mit Diabetes eigentlich nichts zu tun.
    Therapie von Diabetes bezieht sich heutzutage auf normale Lebensumstände.
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    am 25.06.2017 10:44:27 | IP (Hash): 310070146
    Elfe schrieb:
    Therapie von Diabetes bezieht sich heutzutage auf normale Lebensumstände.

    Was auch immer jemand für sich als normal ansieht. Dabei gehört Elfe zu der aussterbenden Spezies, die selbst im 21. Jahrhundert die mit aufwändigen und nicht besonders leckeren chemischen Prozessen künstlich gehärtete Margarine noch als natürliches Lebensmittel bezeichnen. Zum Glück und sehr zum Ärger von Unilever und den anderen Margarinegiganten sterben solche Leute langsam aus. Selbst die Versuche, die Margarine mit einem Anteil gesunder Butter zu versehen, bringen nicht den erhofften Effekt. Ist ja auch ganz klar, wie will jemnd den Leuten weiter erzählen, dass Margarine gesünder als Butter ist, wenn man gleichzeitig dieses Lebensmittel zur Verfeinerung der Margarine einsetzt.

    Für alle die es wirklich interessiert: Es gibt bisher keine Studie, die der Butter und insgesamt dem Milchfett negative Wirkungen auf Herz- und Kreislauf nachweisen konnte. Die Verteufelung beruht nur darauf, dass Butter einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren besitzt und das für einzelne gesättigte Fettsäuren ein Nachteil gefunden wurde. Die Butter wird damit einfach nur in Sippenhaft für gesättigte Fette genommen. Man stelle sich das Gleiche mal für einen Apfel vor. Äpfel habe einen hohen Anteil an Fruktose, Fruktose ist böse also müssten auch Äpfel sehr ungesund sein. Zum Glück weiß man, dass Äpfel nicht ungesund sind. Außerdem haben Äpfel keinen finanzstarken Gegner, der viele viele Millionen in eine Anti-Äpfel-Kampangne steckem würde. So viel Glück hat die gesunde und schmackhafte Butter nicht gehabt. Deshalb ist es schön zu sehen, dass sich die Vernunft an dieser Stelle langsam wieder gegen Werbemillionen durchsetzt.

    Wenn jemand tatsächlich nicht weiß, wie gut in Butter gedünstestes Gemüse, z.B. Möhren- oder Kohlrabigemüse, Blumenkohl oder Erbesen schmeckt, der kann es - von Vorurteilen abgehalten - nur noch nicht probiert haben.
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    am 25.06.2017 11:41:23 | IP (Hash): 33579265
    Rainer schrieb:
    Zwei Wochen sollten ausreichen.



    praktikabel.

    Elfe schrieb:
    Ein einfaches Ernährungskonzept.



    Auch, es kann ruhig ein wenig kompliziert sein, helfen soll es.

    Vielleicht sollte ich in meine Atkins-Probe noch ein wenig Fett einbauen.

    Grüßli