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Frage an die Typ 2er

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    am 30.06.2017 17:50:10 | IP (Hash): 58820789
    @Dirk
    Genau wegen der veränderlichen Ernährung, von der Du hier schreibst, hatte ich Dir im anderen Fred zu Basal-Bolus geraten. Denn mit keiner anderen Behandlung hast Du so viele Ernährungs- und auch Bewegungs-Optionen nutzen und gleichzeitig Deinen BZ zuverlässig im augenärztlich empfohlenen Rahmen halten. So sind mit ausreichend systematischer Übung zur passenden Dosierung neben der Freiheit zum Zuschlagen auch mehr oder weniger lange Episoden mehr oder weniger gezügelter Zurückhaltung möglich, ohne dass der BZ da immer wieder völlig ungesunde Kapriolen schlagen muss.

    Obwohl: Gerade mit solchen Ausnahme-Beispielen macht man sich dann praktisch selbst sehr deutlich (für mich immer wieder sehr motivierend), wie viel zielführender doch ne beständigere Zurückhaltung sein und wie man die doch auch genießen kann. Warum nicht vielleicht sogar bis hin zur Remission nach Taylor? Daumendrück :)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 18:02:34. Grund: Ergänzung
  • Cracktros

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    am 30.06.2017 17:57:20 | IP (Hash): 953489181
    Ja, ich esse was ich wil.
    Ja, ich trinke was ich wil.
    Und Nein ich bin nicht dick. Im Gegenteil ich bin dünn und Typ 1.
    Ja, zum Leben benötige ich Insuln.
    Der Grund der externen Insunzufuhr ist nicht das Essen. Der Grund ist die Lebensnotwendigkeit des Hormones Insulin und einer Auroumunerkrankung, die, die Insulunprodukition unmöglich macht.

    Würde jemand, mit Typ 1 Diabetes, kein Insulin zuführen wäre der Tod gewiss und das zu 100 %.
    Alles andere, als die Insulintherapie, ist todbringender Aberglaube.

    Ergänzeng;
    Ich halte große Teile, der Entlassungen, für stäflich besch...t.Und der Ersteller Rate ich mal einige Jahrzehnte abzuwarten, bevor Eigenlob kommt.
    ----'--'-----''-
    DO NOT FEED THE TROLL!!!
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 18:09:15. Grund: ergänzung
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    am 30.06.2017 18:10:12 | IP (Hash): 58820789
    Wer hat Dir auf die Zehen getreten? Niemand hat hier behauptet, dass Typ1 ohne von außen zugeführtes Insulin auskäme? Was motzt Du so?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 30.06.2017 18:34:47 | IP (Hash): 197931813
    Also manches was hier geschrieben wird ist schon seltsam, zum Beispiel:

    "Vor über 100 Jahren hat übrigens Elliott P. Joslin (Gründer des Joslin Diabetes Center) für damalige Verhältnisse sehr intensiv untersucht und belegt, was sich allein mit BZ-schonenderer Futterauswahl an besserem Auskommen mit dem Diabetes erreichen lässt. Damals übrigens vorwiegend Typ 1,..."

    Zu sagen dass alleine mit "Futterauswahl" bei Typ 1 IRGENDETWAS "erreicht" wurde ist irreführend.
    Das einzige was man damals, vor der Entdeckung des Insulins, "erreichen" konnte war durch Unterernähung ein paar Tage/Wochen rauszuschinden.
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    am 30.06.2017 19:01:44 | IP (Hash): 58820789
    Was daran ist seltsam? Joslin gilt als der erste US-Diabetologe und Gründer einer der weltweit renommiertesten Diabetes Kliniken und hat tatsächlich mit der bescheidenen Lebensverlängerung via KH-armer Diät von Typ1 angefangen, und die war bis zur allgemeinen Verfügbarkeit von Insulin wenigstens in den reicheren Gesellschaften dieser Welt mit Anfang in den 40ger und 50ger Jahren des vorigen Jahrhunderts recht alternativlos. In weiten Teilen dieser Welt übrigens bis heute.

    Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 19:21:29 | IP (Hash): 1863239924
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Und da liegt das Problem: der Eßsüchtige kann seine Sucht nicht überwinden indem er einfach nichts mehr isst. Das was beim Raucher oder Alkoholiker oder anders Drogenabhängigen funktionieren kann, abgewöhnen durch völligen Verzicht, klappt beim Eßsüchtigen nicht.

    Hallo Dirk,

    du konstuierst wieder mal Probleme, wo keine sind. 😕

    Es geht überhaupt nicht darum, dass du dir das Essen abgewöhnst*). Es geht lediglich darum, dass du von manchen Sachen weniger isst und dafür von anderen Sachen mehr essen kannst. Mit der richtigen Motivation wäre das bestimmt nicht schwerer, als sich das Rauchen abzugewöhnen. Aus meinen eigenen Erfahrungen mit dem Rauchen abgewöhnen und der Ernährungsumstellung kann ich sogar sagen, dass letzteres leichter ist.


    *) Wobei eine vorübergehende niederkalorische Phase nach Prof. Roy Taylor, bei der garantiert niemand sterben muss, auch sehr hilfreich sein kann. Dazu bräuchte man allerdings noch stärkere Motivation. Eigentlich gibt es aber gar keine stärkere Motivation als die Aussicht, die Betazellen wieder ein ganzes Stück besser zum Arbeiten zu bringen. Wahrscheinlich fehlt dir dazu nicht die Motivation, sondern nur der Glaube, dass es wahr sein kann.



    Sorry Rainer,

    Wieder interpretierst du etwas in meine Geschreibsel was ich nie gesagt habe. Natürlich kann man sich das Essen nicht abgewöhnen. Ich hatte das aus versehen etwas humorvoll verpackt aber das scheint wohl problematisch zu sein.
    Trotzdem ist und bleibt es eine Herausforderung. Wäre das nicht der Fall dann hätten wir keine adipösen Diabetiker. Und LOGI und LCFH sind nicht für jeden der Weisheit letzter Schluss.

    VG

    Dirk





    ---
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    am 30.06.2017 19:41:47 | IP (Hash): 197931813
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:00:20 | IP (Hash): 1863239924
    Pelzlöffel schrieb:
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.



    Ich glaube es ist da etwas durcheinander geschossen weil GL der den Fred eröffnet hat davon ausging das der T1 seinen Diabetes ausschließlich durch Insulingabe Managt. Übrig bleibt die Frage welche Möglichkeiten der T2 Diabetiker hat aktiv in den BZ Verlauf einzugreifen. Dabei ist es das völlig verständliche Ansinnen von GL kein Insulin spritzen. zu müssen/wollen, was bei seinem derzeitigen Verlauf zunächst mal nicht zur Disposition steht. Denn er hat ja einen guten BZ, Augenprobleme werden erfolgreich behandelt, sein Gewicht hat er im Griff, er hat festen Stuhl und ein glänzendes Fell. ;)

    Viele Grüße

    Dirk


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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:11:22 | IP (Hash): 1773782075
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:16:09 | IP (Hash): 1863239924
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
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    Ist Untergewicht nicht für manche t1 Diabetiker auch ein Thema? Meine ich gelesen zu haben?

    LG

    Dirk


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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 20:20:19. Grund: t1