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Frage an die Typ 2er

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    am 30.06.2017 08:39:22 | IP (Hash): 283702437
    Hi hoo liebe Leut´
    nur mal eine Frage an die Typ 2er zwecks Neugier , wer von euch regelt seinen BZ mit reiner Ernährungsumstellung und wer hilft mit der Spritze nach ?
    Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?
    Ich Frage wegen Erfahrungsaustausch was das Essen betrifft, vielleicht hat ja der eine oder andere eigene Rezepte entwickelt die anderen vielleicht auch helfen könnten .
    Freu mich auf eure Antworten !

    Diabetiker aller Länder vereinigt euch !
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 09:04:28. Grund: dto
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    am 30.06.2017 11:03:13 | IP (Hash): 58820789
    Dass ich mit dem Pen nachhelfe, weißt Du. Dieses Rezept für’s Rausfinden, wie viel ohne Pen geht, hast Du hier schon X mal gelesen http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf Zum Essen findest Du unendlich viele Rezepte allein schon in den beiden größten Foren bei LOGI und LCHF. Habe beides mit sehr gutem Erfolg über viele Jahre genossen und Aldi-Feinkost dafür als vollkommen ausreichend erlebt.

    Vor über 100 Jahren hat übrigens Elliott P. Joslin (Gründer des Joslin Diabetes Center) für damalige Verhältnisse sehr intensiv untersucht und belegt, was sich allein mit BZ-schonenderer Futterauswahl an besserem Auskommen mit dem Diabetes erreichen lässt. Damals übrigens vorwiegend Typ 1, weil Typ 2 damals nur dann auf den Schirm kam, wenn er schon Jahrzehnte überlebt hatte und z.B. mit abfaulenden Füßen und Beinen als sehr wahrscheinlich diabetisch auf den Schirm kam. Nein, die hatten damals noch keine Schirme ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 11:05:50. Grund: Ergänzung
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    am 30.06.2017 11:48:47 | IP (Hash): 283702437
    Hi Jürgen
    gelesen habe ich da auch schon vieles, aber ich war bis jetzt immer der Meinung das 1er auf Grund der ständigen Insulinspritze auf die Ernährung nicht so achten müssen, und denen das ganze am Schließmuskelausgang vorbei geht was sie essen.
    Was ich auch mittlerweile festgestellt habe, das ist die extrem große Palette der Diabetiker und ihr Umgang mit der Krankheit.
    Da gibt es die, die sich einen Dreck scheren und einfach so weiter leben wie vorher, bis zu denen die
    gleich ihren Glauben wechseln und nach buddhistischen Regeln in ihrer eigenen Welt leben.
    Wie ich ja schon geschrieben habe bin ich ja kein großer Freund von diesem genadle , und bin dabei ( auch dank meiner Frau !) das langfristig bzw. auf Dauer mit der Ernährungsumstellung zu meistern.
    Meine Werte sagen mir jedenfalls das ich wohl auf dem richtigen Weg bin.
    Das was ich suche, das sind eben auch Leute mit Diabetes die den Kampf auf der Ernährungsschiene aufgenommen haben und bereit sind ihre kreativen Selbstkompositionen aus der Küche an andere weiter zu geben

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    am 30.06.2017 11:54:11 | IP (Hash): 764003165
    Hi hoo liebe Leut´
    nur mal eine Frage an die Typ 2er zwecks Neugier , wer von euch regelt seinen BZ mit reiner Ernährungsumstellung und wer hilft mit der Spritze nach ?
    Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?
    Ich Frage wegen Erfahrungsaustausch was das Essen betrifft, vielleicht hat ja der eine oder andere eigene Rezepte entwickelt die anderen vielleicht auch helfen könnten .
    Freu mich auf eure Antworten !

    Ich bin T-2, bei mir wurde Febr. 2014 nach einem Schlaganfall der Diabetes festgestellt Hba1c = 10,8.
    2x täglich Metformin und 1x Insulin Lantus 18IE. Ich habe mein Essen damals total umgestellt bis jetzt.

    Nach 12 Monate wurde das Insulin total abgesetzt, Hba1c war rückläufig.

    Jetzt habe ich schon seit einem Jahr einen Wert von 5,7, Metformin nur noch 1x täglich.
    Gewicht von 82kg auf 65kg reduziert bei 1,72cm.

    Morgens esse ich 1 Scheibe Eiweisssbrot mit fettarmen Käse
    Mittags viel Gemüse und Salate, wenn Kartoffel dann Pellkartoffel
    Abends 2 Scheiben Eiweissbrot mit Schinken oder Käse

    Viele Grüße Werner
  • Dibein

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    am 30.06.2017 12:03:55 | IP (Hash): 1205957484
    General_Lee schrieb:
    Hi Jürgen
    gelesen habe ich da auch schon vieles, aber ich war bis jetzt immer der Meinung das 1er auf Grund der ständigen Insulinspritze auf die Ernährung nicht so achten müssen, und denen das ganze am Schließmuskelausgang vorbei geht was sie essen.



    Hi GL, du kommst hier mit Dingern um die Ecke... Ich bin sicher da kommen noch Wortmeldungen von Betroffenen.

    VG

    Dirk

    ---
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    am 30.06.2017 12:45:05 | IP (Hash): 428245854
    "Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?"

    Hi General,
    ich habe diesen Satz heute morgen eher unter der Kathegorie "Verniedlichung" eingeordet... Sollte jedem klar sein, dass ein Typ1er nur über Ernährung seinen sicheren Tod nur um wenige Wochen bis Monate herauszögern kann - beim LADA evtl. etwas länger...

    Aber jetzt geht das wieder in die Richtung "Typ1er fressen und saufen, was sie wollen, weil sie ja Insulin spritzen..."
    So ist das nicht! Mit Typ1 kann und darf ich alles essen, sofern ich das Insulin richig in Menge, Zeit und Injektionsort spritze, richtig. Aber sinnlose Völlerei schadet auch Typ1ern! Wir sind nicht immun gegen Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen...
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 12:47:59. Grund: .
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    am 30.06.2017 14:04:52 | IP (Hash): 283702437
    Hi
    sieste ... das wusste ich z.b. noch nicht wie wichtig die Ernährung für die 1 er ist, schon wieder etwas dazu gelernt. Ich habe aber nicht behauptet das 1er fressen und saufen wie blöd, ich war in diesen Dingen
    etwas schlecht informiert. Was bei uns z.B. der absolute Burner ist, das macht meine Frau und schmeckt sensationell..... eine Schokocreme , schmeckt wie Nutella, hat aber keine KH und keinen Zucker, na ja, etwas Kalorien , aber vertretbar !
    Meine Frau ist mittlerweile sehr experimentierfreudig geworden. und entwickelt die geilsten Sachen.
    Aktuell bastelt sie gerade an Brötchenersatz für Burger, denn Hackfleisch , Zwiebeln usw. sind ja erlaubt.



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    am 30.06.2017 15:02:23 | IP (Hash): 1375171529
    Hi General,

    da deine Ernährung, egal wie du sie nennst, nicht weit von LOGI entfernt ist, kann deine Frau sich ganz bestimmt viele Anregungen aus LOGI-Rezepten holen. Dazu gibt es mehrere Rezeptbücher, aber einfacher ist die Suche im LOGI-Forum http://forum.nicolai-worm.de . Die Rezepte sind nur für angemeldete Benutzer sichtbar, das Anmelden dürfte allerdings nicht wirklich ein Problem sein.

    Ich persönlich kann meinen Diabbetes mit einer LCHF-Ernährung und der zusätzlichen Unterstützung von 6IE Lantus gut im Griff behalten. Zu deinen Rezeptwünschen kann ich nicht viel beitragen. Ich esse ganz normale Hausmannskost, allerdings mit einer stark abweichenden Verteilung der Mengen. Um mit wenig KH gut satt zu werden, ist für mich die Ergänzung mit gesunden Fetten sehr wichtig. Zum Glück passt die gute Butter so gut wie an alles, an das Gemüse, zum Staek, zum Fischfilet u.s.w. Dir würde das vielleicht auch gut schmecken, aber deine Frau ist bestimmt eher dagegen. Im LCHF-Forum www.lchf.de/forum gibt es übrigens auch viele Rezepte und dafür braucht man sich dort nicht anzumelden. Gerade wenn es um Nachbauten von Brötchen geht, lässt sich dort vielleicht auch einiges finden. Ich selbst habe mich allerdings für so etwas noch nie interessiert.
  • Dibein

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    am 30.06.2017 16:19:09 | IP (Hash): 1863239924
    Hi GL,

    Ich bin ziemlich sicher das auch der T2er der unter Übergewicht leidet ja nicht unbedingt gerne dick ist. Leider ist es so das mir eine Eigenschaft die mir vor vielen tausend Jahren oder im jüngsten Mittelalter den da, wegen häufigen weglaufens vorm Säbelzahntiger oder Inquisitoren, nicht SOOO dicken Hintern gerettet hätte, in unseren Tagen zum Verhängnis wird. Denn alles was ich in mich reinstopfe bleibt bis auf die unverwertbaren Anteile in mir.
    In einer Zeit in der es nicht genug happahappa gab wäre ich derjenige gewesen der die größeren Chancen hatte zu überleben. Ich hätte vom lecker'n Mammut in Burgundersoße nur die Knochen, Stoßzähne und Fußnägel nicht verwertet hätte. Das eine oder andere Magertier meiner Horde hätte sich den kompletten Mammutrüssel weggenascht aber von den 1,5 Meter Rüssel auch wieder 1 Meter wieder......naja - sie wären in der frühen Keramik Abteilung, im Ideal Standard Kernprodukt* gelandet. Anschließend hätte ich den Pimpf mit der Keule eine finale Massage zukommen lassen weil er mir auch noch den Rüssel vom leckeren Mammut weggefuttert hat der ihm aber keine Kraft brachte. (Und wir alle wissen das Rüssel das leckerste am Mammut ist)
    Also zwei Eigenschaften die früher (sehr viel früher) total "Hip" und "In" waren, werden mir heute zu Verhängnis. Gutes Futterverwerten und ein ausreichendes Maß an Verfressenheit sind heute leider nicht mehr gefragt. Das gute Futterverwerten kann man nicht abschalten. Wenn das ginge dann wären alle meine Probleme mit einem Schlag fast gelöst. Und die Verfressenheit gilt es zu überwinden. Und genau da liegt die Schwierigkeit. Ich habe schon mal an anderer Stelle geschrieben: ich halte das überwinden der Esssucht (um dem ganzen mal wieder einen netten Namen zu geben) für eines der schwierigsten unterfangen.

    Ich kann mir das Rauchen abgewöhnen. Ich habe das getan, vor 18 Jahren von 60stk. am Tag auf 0. Und ich bin daran nicht gestorben. Ich habe kein verlangen mehr nach Zigaretten und kann ohne sehr gut leben.
    Ich habe das Trinken von Alkohol sehr stark eingeschränkt. Ich bin, so hoffe ich, kein Alkoholiker. Ich kann Tage, Wochenlang oder ganz ohne auskommen ohne das ich sterbe. Auch Alkoholiker können ohne zu sterben das Trinken ganz aufgeben.
    Ich habe versucht mir das Essen abzugewöhnen. Das hat nicht geklappt weil ich bei der Anmeldung dieser Idee bei meinem damaligen Hausarzt die Auskunft bekam das der völlige Verzicht auf Nahrung nur ca. 3 Wochen erfolgreich funktioniert und dann ziemlich abrupt mit dem Tod endet.

    Und da liegt das Problem: der Eßsüchtige kann seine Sucht nicht überwinden indem er einfach nichts mehr isst. Das was beim Raucher oder Alkoholiker oder anders Drogenabhängigen funktionieren kann, abgewöhnen durch völligen Verzicht, klappt beim Eßsüchtigen nicht.

    Und hier nochmal die selbst gemachte Erfahrung: man kann mit einer überschaubaren Anstrengung mit Disziplin, mit Kontrolle und Motivation für einige Zeit oder je nach Ausgeprägtheit dieser Faktoren für sehr lange Zeit seine Eßmengen und die Zusammensetzung seiner Mahlzeiten kontrollieren. Der eine schafft es 3 Tage, der nächste 3 Wochen, und manche schaffen das über Jahre oder sogar bis zum Zeitpunkt der Selbstkompostierung. Fällt aber aus irgend einem Grund eine der Komponenten die deine Einstellungsänderung bewirkt haben weg (Motivation usw.) dann geht die Fahrt, mit Chance, wieder in die andere Richtung.

    Ich kann nur nochmal wiederholen. Ich freue mich das es für Dich so gut klappt. Dein Gewicht ist ok. Deine Augen gucken bald wieder ganz gut aus der Wäsche. Dein BZ ist gut reguliert. Du hast Spaß an deinem "neuen" Leben.
    Nicht jeder kann seinen T2 so angehen wie du. Ein anderes Alter andere Ausgangswerte, andere Vorgeschichte, andere Begleiterscheinungen kurzum Individuell völlig anders. Ich finde du bewertest andere immer ziemlich schnell. Vor kurzem erst war es erst der Typ2er der gerne Insulin spritzt weil er nicht in der Lage ist seinen Diabetes anderes zu kontrollieren. Bitte nimm mir die Kritik nicht übel aber denk einfach mal drüber nach.

    *Ideal Standard sollte jeder kennen https://www.idealo.de/preisvergleich/ProductCategory/17515F1316955.html

    Viele Grüße

    Dirk

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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 16:25:41. Grund: .
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    am 30.06.2017 17:27:35 | IP (Hash): 1375171529
    Dirk_B. schrieb:
    Und da liegt das Problem: der Eßsüchtige kann seine Sucht nicht überwinden indem er einfach nichts mehr isst. Das was beim Raucher oder Alkoholiker oder anders Drogenabhängigen funktionieren kann, abgewöhnen durch völligen Verzicht, klappt beim Eßsüchtigen nicht.

    Hallo Dirk,

    du konstuierst wieder mal Probleme, wo keine sind. 😕

    Es geht überhaupt nicht darum, dass du dir das Essen abgewöhnst*). Es geht lediglich darum, dass du von manchen Sachen weniger isst und dafür von anderen Sachen mehr essen kannst. Mit der richtigen Motivation wäre das bestimmt nicht schwerer, als sich das Rauchen abzugewöhnen. Aus meinen eigenen Erfahrungen mit dem Rauchen abgewöhnen und der Ernährungsumstellung kann ich sogar sagen, dass letzteres leichter ist.


    *) Wobei eine vorübergehende niederkalorische Phase nach Prof. Roy Taylor, bei der garantiert niemand sterben muss, auch sehr hilfreich sein kann. Dazu bräuchte man allerdings noch stärkere Motivation. Eigentlich gibt es aber gar keine stärkere Motivation als die Aussicht, die Betazellen wieder ein ganzes Stück besser zum Arbeiten zu bringen. Wahrscheinlich fehlt dir dazu nicht die Motivation, sondern nur der Glaube, dass es wahr sein kann.
    Bearbeitet von User am 30.06.2017 17:28:07. Grund: .
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    am 30.06.2017 17:50:10 | IP (Hash): 58820789
    @Dirk
    Genau wegen der veränderlichen Ernährung, von der Du hier schreibst, hatte ich Dir im anderen Fred zu Basal-Bolus geraten. Denn mit keiner anderen Behandlung hast Du so viele Ernährungs- und auch Bewegungs-Optionen nutzen und gleichzeitig Deinen BZ zuverlässig im augenärztlich empfohlenen Rahmen halten. So sind mit ausreichend systematischer Übung zur passenden Dosierung neben der Freiheit zum Zuschlagen auch mehr oder weniger lange Episoden mehr oder weniger gezügelter Zurückhaltung möglich, ohne dass der BZ da immer wieder völlig ungesunde Kapriolen schlagen muss.

    Obwohl: Gerade mit solchen Ausnahme-Beispielen macht man sich dann praktisch selbst sehr deutlich (für mich immer wieder sehr motivierend), wie viel zielführender doch ne beständigere Zurückhaltung sein und wie man die doch auch genießen kann. Warum nicht vielleicht sogar bis hin zur Remission nach Taylor? Daumendrück :)

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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 18:02:34. Grund: Ergänzung
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    am 30.06.2017 17:57:20 | IP (Hash): 953489181
    Ja, ich esse was ich wil.
    Ja, ich trinke was ich wil.
    Und Nein ich bin nicht dick. Im Gegenteil ich bin dünn und Typ 1.
    Ja, zum Leben benötige ich Insuln.
    Der Grund der externen Insunzufuhr ist nicht das Essen. Der Grund ist die Lebensnotwendigkeit des Hormones Insulin und einer Auroumunerkrankung, die, die Insulunprodukition unmöglich macht.

    Würde jemand, mit Typ 1 Diabetes, kein Insulin zuführen wäre der Tod gewiss und das zu 100 %.
    Alles andere, als die Insulintherapie, ist todbringender Aberglaube.

    Ergänzeng;
    Ich halte große Teile, der Entlassungen, für stäflich besch...t.Und der Ersteller Rate ich mal einige Jahrzehnte abzuwarten, bevor Eigenlob kommt.
    ----'--'-----''-
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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 18:09:15. Grund: ergänzung
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    am 30.06.2017 18:10:12 | IP (Hash): 58820789
    Wer hat Dir auf die Zehen getreten? Niemand hat hier behauptet, dass Typ1 ohne von außen zugeführtes Insulin auskäme? Was motzt Du so?

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    am 30.06.2017 18:34:47 | IP (Hash): 197931813
    Also manches was hier geschrieben wird ist schon seltsam, zum Beispiel:

    "Vor über 100 Jahren hat übrigens Elliott P. Joslin (Gründer des Joslin Diabetes Center) für damalige Verhältnisse sehr intensiv untersucht und belegt, was sich allein mit BZ-schonenderer Futterauswahl an besserem Auskommen mit dem Diabetes erreichen lässt. Damals übrigens vorwiegend Typ 1,..."

    Zu sagen dass alleine mit "Futterauswahl" bei Typ 1 IRGENDETWAS "erreicht" wurde ist irreführend.
    Das einzige was man damals, vor der Entdeckung des Insulins, "erreichen" konnte war durch Unterernähung ein paar Tage/Wochen rauszuschinden.
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    am 30.06.2017 19:01:44 | IP (Hash): 58820789
    Was daran ist seltsam? Joslin gilt als der erste US-Diabetologe und Gründer einer der weltweit renommiertesten Diabetes Kliniken und hat tatsächlich mit der bescheidenen Lebensverlängerung via KH-armer Diät von Typ1 angefangen, und die war bis zur allgemeinen Verfügbarkeit von Insulin wenigstens in den reicheren Gesellschaften dieser Welt mit Anfang in den 40ger und 50ger Jahren des vorigen Jahrhunderts recht alternativlos. In weiten Teilen dieser Welt übrigens bis heute.

    Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen.

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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 19:21:29 | IP (Hash): 1863239924
    Rainer schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Und da liegt das Problem: der Eßsüchtige kann seine Sucht nicht überwinden indem er einfach nichts mehr isst. Das was beim Raucher oder Alkoholiker oder anders Drogenabhängigen funktionieren kann, abgewöhnen durch völligen Verzicht, klappt beim Eßsüchtigen nicht.

    Hallo Dirk,

    du konstuierst wieder mal Probleme, wo keine sind. 😕

    Es geht überhaupt nicht darum, dass du dir das Essen abgewöhnst*). Es geht lediglich darum, dass du von manchen Sachen weniger isst und dafür von anderen Sachen mehr essen kannst. Mit der richtigen Motivation wäre das bestimmt nicht schwerer, als sich das Rauchen abzugewöhnen. Aus meinen eigenen Erfahrungen mit dem Rauchen abgewöhnen und der Ernährungsumstellung kann ich sogar sagen, dass letzteres leichter ist.


    *) Wobei eine vorübergehende niederkalorische Phase nach Prof. Roy Taylor, bei der garantiert niemand sterben muss, auch sehr hilfreich sein kann. Dazu bräuchte man allerdings noch stärkere Motivation. Eigentlich gibt es aber gar keine stärkere Motivation als die Aussicht, die Betazellen wieder ein ganzes Stück besser zum Arbeiten zu bringen. Wahrscheinlich fehlt dir dazu nicht die Motivation, sondern nur der Glaube, dass es wahr sein kann.



    Sorry Rainer,

    Wieder interpretierst du etwas in meine Geschreibsel was ich nie gesagt habe. Natürlich kann man sich das Essen nicht abgewöhnen. Ich hatte das aus versehen etwas humorvoll verpackt aber das scheint wohl problematisch zu sein.
    Trotzdem ist und bleibt es eine Herausforderung. Wäre das nicht der Fall dann hätten wir keine adipösen Diabetiker. Und LOGI und LCFH sind nicht für jeden der Weisheit letzter Schluss.

    VG

    Dirk





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    am 30.06.2017 19:41:47 | IP (Hash): 197931813
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:00:20 | IP (Hash): 1863239924
    Pelzlöffel schrieb:
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.



    Ich glaube es ist da etwas durcheinander geschossen weil GL der den Fred eröffnet hat davon ausging das der T1 seinen Diabetes ausschließlich durch Insulingabe Managt. Übrig bleibt die Frage welche Möglichkeiten der T2 Diabetiker hat aktiv in den BZ Verlauf einzugreifen. Dabei ist es das völlig verständliche Ansinnen von GL kein Insulin spritzen. zu müssen/wollen, was bei seinem derzeitigen Verlauf zunächst mal nicht zur Disposition steht. Denn er hat ja einen guten BZ, Augenprobleme werden erfolgreich behandelt, sein Gewicht hat er im Griff, er hat festen Stuhl und ein glänzendes Fell. ;)

    Viele Grüße

    Dirk


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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:11:22 | IP (Hash): 1773782075
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
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  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:16:09 | IP (Hash): 1863239924
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
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    Ist Untergewicht nicht für manche t1 Diabetiker auch ein Thema? Meine ich gelesen zu haben?

    LG

    Dirk


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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 20:20:19. Grund: t1
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.06.2017 20:23:18 | IP (Hash): 1375171529
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.

    Genau das hat GL in seinem Eingangsbeitrag angedeutet und wollte deshalb die Diskussion in diesem Thread auf Typ2-Diabetiker beschränken. Fühlst du dich deshalb ausgeschlossen? Deine Erregung ist vollkommen grundlos und unverständlich.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 20:26:13 | IP (Hash): 1773782075
    [quote=Dirk B.;91789]
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
    ----'--'-----''-
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    Ist Untergewicht nicht für manche t1 Diabetiker auch ein Thema? Meine ich gelesen zu haben?

    LG

    Dirk


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    Ja, ist es. Da die Gruppe der Typ 1 Diabetiker genau den Durschnitt der Gesamtbevölkerung darstellen spielt es genau so eine Rolle wie bei allen Gesunden.

    ----'--'-----''-
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 21:00:54 | IP (Hash): 1773782075
    Rainer schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.

    Genau das hat GL in seinem Eingangsbeitrag angedeutet und wollte deshalb die Diskussion in diesem Thread auf Typ2-Diabetiker beschränken. Fühlst du dich deshalb ausgeschlossen? Deine Erregung ist vollkommen grundlos und unverständlich.



    Wie oft möchtest du es wiederholt haben?

    HeikeOV schrieb:
    "Ich möchte jetzt mit der Frage den Typ 1ern nicht zu nahe treten, aber soviel ich weiß ist es schwer bei Typ 1er Diabetes das ganze über die Ernährung zu regeln, oder ?"

    Hi General,
    ich habe diesen Satz heute morgen eher unter der Kathegorie "Verniedlichung" eingeordet... Sollte jedem klar sein, dass ein Typ1er nur über Ernährung seinen sicheren Tod nur um wenige Wochen bis Monate herauszögern kann - beim LADA evtl. etwas länger...

    Aber jetzt geht das wieder in die Richtung "Typ1er fressen und saufen, was sie wollen, weil sie ja Insulin spritzen..."
    So ist das nicht! Mit Typ1 kann und darf ich alles essen, sofern ich das Insulin richig in Menge, Zeit und Injektionsort spritze, richtig. Aber sinnlose Völlerei schadet auch Typ1ern! Wir sind nicht immun gegen Übergewicht und ernährungsbedingte Erkrankungen...




    Pelzlöffel schrieb:
    Es ist seltsam weil es den Eindruck erweckt bei Typ 1 könnte man nur durch Ernährung, ohne Insulin, etwas nennenswertes erreichen. Es ist einfach falsch das so zu formulieren, besonders wenn es in der Ausgangsfrage genau um solche Details geht.

    "Und selbstverständlich ist Zurückhaltung beim KH-Input auch bei Typ1 eine ausgezeichnet funktionierende Möglichkeit, ungesunde Höhenflüge und Schwankungen beim BZ zu begrenzen."

    Das ist etwas komplett anderes. Ja, wenn man sich Insulin spritzen kann DANN wird durch KH-arme Ernährung die Insulintherapie ggf etwas einfacher.




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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 21:02:14. Grund: Zitat
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 21:08:36 | IP (Hash): 1863239924
    Cracktros schrieb:
    Dirk_B. schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Die Ernährung spielt für Typ 1 Diabetiker, wenn sie nicht Übergewicht sind und wissen was sie tun, keine entscheidende Rolle.
    Das einzig entscheide ist das wissen um Insulin, Kohlydratmengen, Bewegung, Hormone und Erkrankungen.
    Selbst bei einen viel zu hohen Wert bringt das KH einsparen, bei modernen Insulinen und genügend Wissen und Erfahrung , garnichts.
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    Ist Untergewicht nicht für manche t1 Diabetiker auch ein Thema? Meine ich gelesen zu haben?

    LG

    Dirk


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    Ja, ist es. Da die Gruppe der Typ 1 Diabetiker genau den Durschnitt der Gesamtbevölkerung darstellen spielt es genau so eine Rolle wie bei allen Gesunden.

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    Danke für die Info. Ich dachte u.U. Untergewicht wäre auch ein Symptom für T1. Kann aber auch sein das ich das mit Übermotivation* bei der Ernährung diagnostizierter t1ser verwechsle?

    *will ich ausdrücklich nicht negativ besetzen!

    VG

    Dirk



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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 21:10:11. Grund: er
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.06.2017 21:35:28 | IP (Hash): 203775141
    Zu beginn des Diabetes nehmen Typ 1 Diabetiker stark ab. Ursache hierfür ist Der Mangel an Kohlydraten in den Zellen. Der Stoffwechsel stellt dann auf Abbau aller Energiereserven um und es findet eine Gewixhtsabnahme stat. Auch führt das ständige Wasserlassen zur Dehydration, wodurch Gewicht verloren geht. Das selbe ist auch bei einer schlechten BZ Führung der Fall. Bei guter BZ Führung entspricht der Durchschnitts BMI aller Typ 1 dem Durschnitts BMI aller Stoffwechselgesunden.


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    Bearbeitet von User am 30.06.2017 21:58:23. Grund: -