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Prädiabetes T2 mit/ohne Metformin
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am 25.07.2017 12:03:43 | IP (Hash): 1609156963
Hallo,
nach Ernährungsanpassung, Sport und Gewichtsabnahme sind meine Werte im Bereich von Prädiabetes (morgens nüchtern unter 126, 2h nach dem Essen unter 199). Nun nehme ich aktuell noch 500mg Metformin morgens und 500mg Metformin abends. Ab welchem Zeitpunkt sollte man auf das Metformin ganz verzichten?
Bis auf anfängliche Eingewöhnungsphasen soll Mefformin ja (fast) keine Nebenwirkungen haben, aber wo eine Wirkung da auch eine Nebenwirkung (auch wenn sie nicht gleich ersichtlich ist).
Von daher frage ich mich, ob es für den Körper nicht besser ist ohne das Medikament weiter klar zu kommen? Oder sollte man (auch bei halbwegs guten Werten) Metformin weiterhin einnehmen?
Wie sind eure Erfahrungen? -
am 25.07.2017 12:20:13 | IP (Hash): 1609156963
Oder mal anhand von Beispielzahlen ausgedrückt:
Ohne Metformin nüchtern Ø 120, 2h nach dem Essen Ø 170
Mit Metformin nüchtern Ø 100, 2h nach dem Essen Ø 150
Ist es da ratsam bei so "geringen" Unterschieden Metformin weiterhin zu nehmen? -
am 25.07.2017 13:19:16 | IP (Hash): 812061977
Gesund gibt die Leber immer nur so viel Glukose aus, wie zum Auffüllen auf unsere gesunde Grundhöhe meistens irgendwo zwischen 70 und 90mg/dl fehlt. Ausnahmen die Spitzen nach dem Essen. Die können dann für wenige Minuten bis in den Bereich von 140-160 reichen.
Bei uns mit Typ2 ist die Regelung defekt, die die Glukoseausgabe begrenzt. Da gibt die Leber mit zunehmender Tendenz zu viel Glukose aus, und so lange und so gut unsere Insulinproduktion noch funktioniert, gleicht die die zunehmend zu viele Glukose mit zunehmend mehr Insulin aus.
Das heißt also umgekehrt, dass auch dann, wenn wir unseren Blutzucker in den völlig gesunden Bereich zu begrenzen schaffen, unsere Leber noch mehr als normal notwendig und gesund an Glukose ausgibt und unser Pankreas entsprechend mehr als normal notwendig und gesund an Insulin.
Hauptwirkung vom Metformin ist das Bremsen der Glukoseausgabe der Leber immer und nicht nur nach dem Essen. Und die Wirkung kann selbst dann noch nützlich sein, wenn der Blutzucker völlig im gesunden Bereich verläuft. Daumendrück für die weitere BZ-Verbesserung :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 25.07.2017 14:34:05 | IP (Hash): 43073022
hjt_Jürgen schrieb:
Und die Wirkung kann selbst dann noch nützlich sein, wenn der Blutzucker völlig im gesunden Bereich verläuft.
Demnach müsste es ja am Besten sein, wenn ich die maximale Dosis (das waren glaube ich 3000mg/Tag) zu mir nehmen würde, egal wie "gut" meine Werte auch sein mögen?
Bearbeitet von User am 25.07.2017 14:34:36. Grund: . -
am 25.07.2017 15:16:41 | IP (Hash): 782377955
r2d2 schrieb:
Demnach müsste es ja am Besten sein, wenn ich die maximale Dosis (das waren glaube ich 3000mg/Tag) zu mir nehmen würde, egal wie "gut" meine Werte auch sein mögen?
Nein, die sinnvoille maximale Dosis sind 2000mg/Tag.
Es gibt eine Studie mit dem Ergebnis, dass mehr als 2000mg/Tag nur bei sehr wenigen Diabetikern eine weitere Verbesserung bringt. Die meisten Diabetologen berücksichtigen das und verschreiben nicht mehr als diese 2000mg. Hausärzte berücksichtigen dieses Studienergebnis seltener.
Mit den Nüchternwerten um 100mg/dl wäre ich persönlich zufrieden, die ca. 150mg/dl in 2 Stunden nach dem Essen wären mir ein ganzes Stück zu hoch. Insofern würde ich ausprobieren, ob du die mit 2000mg/Tag noch ein bisschen niedriger hinbekommst. -
am 25.07.2017 15:20:00 | IP (Hash): 43073022
Rainer schrieb:
die ca. 150mg/dl in 2 Stunden nach dem Essen wären mir ein ganzes Stück zu hoch.
Als Diabetiker? Wieso das denn? Außerdem waren das nur Beispieldaten.
Wo sollten denn die Werte liegen?
Bearbeitet von User am 25.07.2017 15:21:08. Grund: . -
am 25.07.2017 15:34:58 | IP (Hash): 782377955
r2d2 schrieb:
Wo sollten denn die Werte liegen?
Das ist höchstpersönlich deine eigene Entscheidung, deshalb habe ich auch betont, dass sie mir zu hoch wären.
Je näher deine BZ-Werte an die von Gesunden herankommen, desto größer ist sind deine Chancen, dass dein Diabetes sich nicht von Jahr zu Jahr verschärft. Klar muss man dabei Aufwand und Nutzen abwägen, aber Metformin ist aus meiner Sicht ein kleiner Aufwand, wenn man es verträgt. Wenn sich dein Diabetes verschärft, was er vermutlich bei deinen Werten ohne Metformin recht zügig in wenigen Jahren machen wird, dann wird der Aufwand erheblich höher,
Bearbeitet von User am 25.07.2017 18:37:46. Grund: . -
am 25.07.2017 16:14:29 | IP (Hash): 812061977
Zur Orientierung:
Grenzwerte zur Diagnose von Diabetes sind 125mg/dl morgens nüchtern oder/und 200mg/dl 2 Stunden nach dem Einfüllen von 75g Glukose oder/und HBA1c 6,5.
WICHTIG: Das eigene Messgerät hat meistens sehr viel weniger, aber kann bis zu plusminus 15% Fehlertoleranz haben.
Gesund bei gleichem Essen & Trinken höchstens:
Morgens nüchtern 90-100mg/dl, in der höchsten Spitze etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen der Glukose für wenige Minuten an 140-160mg/dl, nach 2 Stunden wieder unter 100, und HBA1c 5,7.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 26.07.2017 07:27:27 | IP (Hash): 1926295446
Rainer schrieb:
Wenn sich dein Diabetes verschärft, was er vermutlich bei deinen Werten ohne Metformin recht zügig in wenigen Jahren machen wird, dann wird der Aufwand erheblich höher,
Ok, mit Meformin kann ich meine Werte aktuell noch ein wenig nach unten drücken.
Wenn ich das richtig verstanden habe, "betäubt" Metformin die Leber und bremst so die Glukoseausgabe.
Aber läßt die "Betäubung" nicht irgendwann nach bzw. wird schwächer, so daß man mit weiteren/anderen Mitteln gegensteuern muß?
Ist es also nicht besser so lange wie möglich ohne Metformin auszukommen und erst bei einer Verschlechterung der Werte damit anzufangen, um den "größeren Aufwand" weiter hinauszuzögern?
Oder anders gefragt:
Ist es auf lange Sicht besser so früh wie möglich mit Mefformin anzufangen oder so spät wie nötig?
Die Deviese lautet doch eigentlich: so früh wie nötig, so spät wie möglich
Bearbeitet von User am 26.07.2017 07:46:05. Grund: . -
am 26.07.2017 10:48:02 | IP (Hash): 1168369334
Dein Einwand ist super logisch. Dem steht allerdings die Erfahrung entgegen, dass das immer höhere Ansteigen und Verlaufen des Blutzuckers und die entsprechend immer stärkere Medikation zum Senken und Niedrigerhalten mit druchschnittlich höherem Blutzucker zunimmt. Rainer nennt die Zunahme an Blutzucker und Medis Verschärfung, und je gesünder man seinen Blutzucker zu Anfang dieser Entwicklung vor allem mit dem Ess- und Bewegungsverhalten und mit so nem einfachen Medi wie Metformin steuert, desto langsamer eben diese Verschärfung. Und vielleicht sogar noch besser.
Denn obwohl die Medizin bislang fachoffiziell sogar davon abrät, mehren sich die guten Erfahrungen derer, denen es gelungen ist und gelingt, ihren Blutzucker auf diese Weise in den völlig gesunden Rahmen zu senken und da drin dann sogar völlig ohne Medis für Jahre zu halten.
Wenn wenigstens 1 Jahr mit HA1c 6 und besser und morgens nüchtern maximal 100mg/dl gelingt, wird das tolle Ergebnis Remission (deutlich verschieden von Typ1) genannt.
WICHTIG: Damit die Remission gelingt, muss man zu den über 50% Typ2 gehören, bei denen das überhaupt funktionieren kann. Und der gesunde Blutzucker ist keine Heilung, sondern den gibt es nur so lange, wie das passende Behandlungs-Verhalten beibehalten wird und so lange das eben funktioniert.
Ob man zu denen gehört, bei denen die Remission gelingt, kann man nur selbst ausprobieren.
Und wenn’s dann nicht gelingt, erreicht hat man damit immerhin den gesunden Blutzucker mit der Sicherheit vor diabetischen Folgekrankheiten erreicht und das mögliche Minimum an Medikation und die auch wieder mit immer mehr Einzelerfahrungen belegte Aussicht, dass die über Jahre so gering bleiben kann :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 26.07.2017 11:02:32 | IP (Hash): 1119726392
hjt_Jürgen schrieb:
Ob man zu denen gehört, bei denen die Remission gelingt, kann man nur selbst ausprobieren.
Ja und sollte man das dann mit oder ohne Mefformin ausprobieren?
Wenn ich jetzt z.B. ein Jahr lang mit Metformin die Werte erreiche und dann das Medikament absetze, dann schnellen doch die Werte wieder hoch und die Remission ist futsch?
Oder wie habe ich das zu verstehen? -
am 26.07.2017 15:55:58 | IP (Hash): 89289318
r2d2 schrieb:
Wenn ich das richtig verstanden habe, "betäubt" Metformin die Leber und bremst so die Glukoseausgabe.
Aber läßt die "Betäubung" nicht irgendwann nach bzw. wird schwächer, so daß man mit weiteren/anderen Mitteln gegensteuern muß?
Nein, Metformin "betäubt" die Leber nicht, es reduziert die bei Typ2-Diabetikern fehlerhaft hohe Glukoseausgabe. Dass die Wirkung nach langer Einnahmedauer nachlässt, ist nicht bekannt und wird von den Fachleuten auch nicht vermutet. -
Elfe
Rang: Gastam 27.07.2017 00:49:55 | IP (Hash): 261854363
r2d2 schrieb:
Oder mal anhand von Beispielzahlen ausgedrückt:
Ohne Metformin nüchtern Ø 120, 2h nach dem Essen Ø 170
Mit Metformin nüchtern Ø 100, 2h nach dem Essen Ø 150
Ist es da ratsam bei so "geringen" Unterschieden Metformin weiterhin zu nehmen?
Hallo r2d2,
könnte sein, daß dein Selbstversuch nicht so die Werte widerspiegeln, wie du meinst.
Um wirklich ohne Metformin einschätzen zu können, braucht es eine längere Pause.
Da reicht es nicht, nur mal einen Tag auszusetzen.
Im Umkehrschluss zur
"Pharmakokinetik
Der blutglucosesenkende Effekt setzt etwa nach zwei Wochen Therapie ein, wenn eine maximale Plasmasättigung erreicht ist."
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_12_2000
Wie auch immer, zeigt dein Test ein gutes Ansprechen auf Metformin an.
20 mg/dl Senkung ist schon was !
Warum/wieso/weshalb du Metformin nehmen sollst, wird dir dein Arzt erklärt haben.
Auf diesen solltest du hören.
Vielleicht kannst du mit ärztlicher Zustimmung das Metformin mal absetzen.
Die Bandbreite bei Typ 2ern ist ziemlich groß -
bei vielen reicht schon Gewichtsabnahme bis zum Normalgewicht und Ernährungsanpassung.
Was BZ-Werte angeht, ist meine Obergrenze nach essen 180 mg/dl = Nierenschwelle.
Ab da wird Zucker in den Urin abgegeben und belastet die Nieren.
Ich selber bin allerdings eine späte Typ 1erin mit Insulin, aber eben auch im Typ 2er-Umfeld mit ganz unterschiedlichen Varianten in der Behandlung - ohne Medikamente, mit Tabletten, oder auch sogar Insulin.
Was wann nötig ist, wird dir dein Arzt sagen, nach Verlauf deiner Laborwerte.
BZ-Werte zu senken, ist eine rein symptombezogene Vorsorgemaßnahme zu Folgeerkrankungen.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 27.07.2017 01:38:59. Grund: Text -
Adcb
Rang: Gastam 27.07.2017 01:41:41 | IP (Hash): 1717552335
Hallo r2d2
Die Nüchternwerte sollten unter 100mg/dl sein das ist klar.
Aber wenn ich Du wäre so würde ich zuerst einmal mit täglich 3x 500mg Met.
probieren und sehen wie die Werte sind.
Wenn dann irgendwann im Tag die Werte 3 Std. nach Essen über 100mg/dl sind
dann kannst Du in diesem Bereich immer noch auf 1000mg Met. steigern und sehen
wie es tut und so wärst Du dann gezielter auf der täglich max. mögliche Dosis.
Als Beispiel :
Am Morgen nüchtern unter 100mg/dl = OK ( davon ausgehen dass es passen wird. )
Am Mittag 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Mittagsdosis erhöhen.
Am Abend 3 Std. n. Essen unter 100mg/dl = OK, wenn nicht die Abenddosis erhöhen.
( Wenn das so geht, dann wärst Du täglich zwischen 1500 – 2500mg Metformin )
Glucophage Metformin Für Erwachsene :
Die Höchstdosis beträgt 3000 mg pro Tag, aufgeteilt in drei Einnahmen.
https://medikamio.com/de-de/medikamente/glucophage-500-mg/pil
Der folgende Link des ©1999 GOVI-Verlag beinhaltet viele Falschinformationen
über Metformin welche NIH.Gov der Welt Medizinreferenz längst korrigiert sind,
dass es so peinlich ist, aber für gewisses DE Laborpersonal immer noch genügt :
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm1_12_2000
.
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am 27.07.2017 10:17:27 | IP (Hash): 1523010919
Wenn ich euch also richtig verstehe sollte ich, solange meine Werte nicht beständig im "grünen" Bereich liegen, die "Höchstdosis" an Metformin (2000-3000mg) nehmen.
Also nicht nach Leitlinie der DDG handeln und auch wenn die dort angegebenen "Zielbereiche" erreicht sind weiterhin Mefformin nehmen?
In den Leitlinien steht ja, daß erst wenn der Zielbereich nicht erreicht wird Medikamente eingenommen werden sollen.
Also stimmt das alles nicht, was die Leitlinien der DDG angeht? -
am 27.07.2017 10:38:43 | IP (Hash): 2108455638
r2d2 schrieb:
In den Leitlinien steht ja, daß erst wenn der Zielbereich nicht erreicht wird Medikamente eingenommen werden sollen.
Also stimmt das alles nicht, was die Leitlinien der DDG angeht?
Das ist so nicht richtig!
Demnach müsste ich ja dann bei perfekten Werten unter Insulin mal die Insulingabe einstellen?
Den Zielbereich erreichst Du ja nun MIT den Medikamenten. Wenn Du den Zielbereich mit noch angepassterer Ernährung und noch mehr Sport halten kannst/willst geht das natürlich auch ohne Metformin.
Falls Du Dich auf den Schwachsinn vom axxx (oder sonstwie, der Typ meldet sich ja nun dauernd neu an) beziehst: Vergiss den Quatsch einfach.
Bei Diabetes und selbstständigem Mitdenken gilt: Gute Zuckerwerte vor Sparmaßnahmen des Arztes!
Keiner gibt dir die Funktionen zurück, die Dir Folgeschäden wegen schlechterer Blutzuckerwerte und mangelhafter Therapie nimmt. Und die vielen Amputationen, Erblindungen und Dialyse-Patienten müssten nicht sein, würde sich der Patient mit dem Arzt zusammen vernünftige Ziele setzen. -
am 27.07.2017 10:55:22 | IP (Hash): 1523010919
TypEinser schrieb:
Keiner gibt dir die Funktionen zurück, die Dir Folgeschäden wegen schlechterer Blutzuckerwerte und mangelhafter Therapie nimmt.
Ja aber was sind bitte "schlechte" Werte?
Die Leitlinie der DDG sagt aus, daß ein nüchterner Wert von 100-125 mg/dl und ein Wert ein bis zwei Stunden nach der Mahlzeit von 140-199 mg/dl angestebt werden soll bzw. der HbA1c Wert bei 6,5% liegen sollte.
Demnach währen das die Grenzen, bei denen dann keine Folgeschäden auftreten? -
am 27.07.2017 11:17:23 | IP (Hash): 2108455638
Der HbA1c von 6,5 sollte für Diabetiker angestrebt werden.
Jetzt schreibst Du ja was von Prädiabetes T2 – da würde ich das Metformin in passender Dosis weiternehmen, um den Status Vollwert-T2-Diabtiker solange wie möglich rauszuzögern.
Es steht Dir natürlich frei, Medikamente zu nehmen um Deinen Blutzucker im Zaume zu halten.
Was sagt denn der Arzt zu den Inputs aus dem Forum? Du hast ja nicht zum Spaß hier gefragt....
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DO NOT FEED THE TROLL!!!
http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
am 27.07.2017 11:50:37 | IP (Hash): 1523010919
Meinen nächsten Termin habe ich erst in 2 Monaten.
Ich stelle mir halt generell die Frage, ob es (für mich) besser ist den aktuellen Status (Werte nicht im "grünen Bereich" aber unter den Vorgaben der Leitlinie) ohne Medikamente zu halten oder mit Metformin die Werte weiter nach unten zu schrauben?
Ok, je niedriger der BZ, je besser. Aber dafür Tabeltten schlucken? Was ist da das kleinere Übel? Leicht erhöhte BZ Werte (im Rahmen der Leitlinie) oder Tabletten schlucken?
Deshalb ja meine weiter oben gestellt Frage:
Ist es auf Lange Sicht besser so lange wie möglich erst einmal ohne Meformin klar zu kommen oder sollte man (auch wenn die Werte im Rahmen sind) dennoch so früh wie möglich (mit der Höchstdosis) anfangen? -
am 27.07.2017 12:45:18 | IP (Hash): 22233144
Mal ein bisschen Hintergrund Update für Deine Entscheidung:
Traditionell gilt, dass beim Typ1 der BZ krankhaft ansteigt, weil sein Pankreas kein Insulin mehr produziert. Und dass beim Typ2 der BZ krankhaft ansteigt, weil Insulin bei ihm immer schlechter wirkt (Insulinresistenz der Verbraucherzellen) und die Insulin produzierenden Zellen nach und nach infolge chronischer Überlastung eingehen.
Höher ansteigender und höher verlaufender BZ macht mit zunehmender Höhe und zunehmender Dauer zunehmend mehr der gefürchteten diabetischen Folgekrankheiten. Um sie zu vermeiden, wird der BZ behandlungsmäßig begrenzt. Der Grad der Begrenzung und seine Bewertung richtet sich in erster Linie nach den Möglichkeiten bei 3mal täglicher Behandlung. Damit gilt ein Behandlungsergebnis mit BZ-Höhe und -Schwankungen im Bereich der Diagnose-Grenzwerte als gut für alle Diabetes Typen, etwas darunter als scharf und noch weiter Richtung gesund als unmöglich.
Die Idee, den viel niedrigeren und viel enger begrenzten völlig gesunden BZ-Verlauf für uns Typ2 als Behandlungsziel zu sehen mit der erstaunlich realistischen Möglichkeit, den dann mit optimalem Gelingen und passendem Verhalten völlig ohne Medis über Jahre und vielleicht sogar für immer halten zu können, ist noch sehr neu. Sie ist mit den vielen bariatrischen Operationen - Magenverkleinerungen und -umgehungen - bei immer mehr besonders Dicken unter uns gekommen. Denn schon im Zeitrahmen einer Woche nach den Operationen zeigte sich bei weit über der Hälfte von ihnen völlig ohne Medis (zu OPs praktisch immer abgesetzt) ein völlig gesunder BZ-Verlauf. Und wer von denen sich dann in den Folgemonaten und -jahren passend ernährt und bewegt hat, hat für die Dauer dieses Verhaltens seine gesunden BZ häufig ohne Zuckermedis erhalten können.
Dann hat Prof. R. Taylor http://www.ncl.ac.uk/magres/research/diabetes/reversal/#overview in Newcastle die OP ohne Skalpell mit einigen Freiwilligen nachgebaut, indem sie sich schlagartig nur einverleiben durften, was sich auch nach so ner OP einverleiben lässt, und sie zeigten mehrheitlich das selbe Gelingen. Und zwar nicht nur beim BZ, sondern auch bei Glukose und Insulin, die ja bei uns Typ2 unsichtbar im Hintergrund so lange immer höher ablaufen (bislang als Insulinresistenz gedeutet), bis sie sich nicht mehr ausgleichen und der BZ messbar ansteigt. Und auch hier wieder die Möglichkeit des Erhaltens dieses Erfolgs, wenn anschließend auf den gesunden BZ ausgerichtet passend bewegt und gegessen wurde/wird.
Aktuell läuft in GB ein Großversuch mit mehreren tausend Typ2 Neudiagnosen auf 2 Gruppen aufgeteilt, einmal die Versuchgruppe nach Taylor und die anderen mit der Standard-Anfangsbehandlung. Irgendwann um 2020 rum wird’s die offizielle Auswertung geben.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Adeg
Rang: Gastam 27.07.2017 12:54:50 | IP (Hash): 1815801708
Hallo r2d2
Das Problem was Du hier unter Mithilfe gewisser Troll-Laien kreierst
ist, dass die DDG Leitlinien falsch interpretiert werden.
Auch nach DDG ist der Nüchtern 100-125mg/dl Bereich Diabetisch
und der Hauptsinn jeder Diabetes-Therapie ist mittels Medikamenten
aus dem Diabetesbereich heraus kommen und so sollte Nüchtern
immer unter 100mg/dl sein wenn man richtig verstehen würde.
Der sichere Bereich ist bis HbA1c max. 5,3% und bis max. 5,5%
ist der noch publizierte Bereich für Gesunde, alles höher ist nur
entsprechend reduziertes Risiko für Folgeerkrankungen !! !! !!
Wünsche Dir noch einen schönen Tag
PS : Der Sinn und Zweck von Medikamenten ist, dass man damit
Wieder In Den Normalen Gesunden Bereich Kommt und wenn dem
nicht so ist, dann taugen die Medikamente oder deren Einstellung
oder Ärzte NICHTS !
Dies unter dem Hinweis, dass noch heute in DE unter 10-20 jähriger
Krankengeschichte erstellt und begleitet von Ärzten, Füsse amputiert
werden. Das zum DE Qualitätsstandard.
.
Bearbeitet von User am 27.07.2017 14:43:16. Grund: Komplettierung -
am 27.07.2017 12:59:53 | IP (Hash): 2108455638
Adeg schrieb:
Das Problem was Du hier unter Mithilfe gewisser Troll-Laien kreierst
ist....
Troll-Laien – der Profi-Troll MUSS sich ja mit sowas auskennen... ;-))
back to topic:
Die Leitlinien der DDG stellen eine Empfehlung dar, die von den meisten Patienten eingehalten werden kann.
Was nicht heißt, dass man es besser machen kann!
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am 27.07.2017 13:14:52 | IP (Hash): 1523010919
Nochmal nachgefragt:
Ab welchen "schlechten" Werten sind mit späteren Folgeschäden zu rechnen?
HIER http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/erkrankungen/folgeschaeden-von-diabetes-zucker-schaedigt-schleichend-3428792.html
steht z.B.: "Liegt der Langzeitwert HbA1c unter 58 Millimol pro Mol (7,5 Prozent), sind Folgeerkrankungen nicht zu befürchten."
Also währe ich doch z.B. mit einem Wert von 6,5% auf der Sicheren Seite und bräuchte kein Metformin?
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am 27.07.2017 13:30:44 | IP (Hash): 2108455638
http://www.stern.de/gesundheit/diabetes/erkrankungen/folgeschaeden-von-diabetes-zucker-schaedigt-schleichend-3428792.html
Selten so einen schlechten Bericht gelesen...
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Hier mal was aktuelleres und vom Fachmann:
http://www.Diabetes-Heute.uni-duesseldorf.de/tools/print.html?TextID=2647
---
DO NOT FEED THE TROLL!!!
http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
am 27.07.2017 14:22:42 | IP (Hash): 43073022
TypEinser schrieb:
Hier mal was aktuelleres und vom Fachmann:
"Aus notabene medici 34 (2004)" Topaktuell !!!
Ok, dann eben nicht 7,5 sondern 6,5 - habe ich aber auch geschrieben:
"Also währe ich doch z.B. mit einem Wert von 6,5% auf der Sicheren Seite und bräuchte kein Metformin?"
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am 27.07.2017 14:27:36 | IP (Hash): 1906919874
r2d2 schrieb:
Oder mal anhand von Beispielzahlen ausgedrückt:
Ohne Metformin nüchtern Ø 120, 2h nach dem Essen Ø 170
Mit Metformin nüchtern Ø 100, 2h nach dem Essen Ø 150
Ist es da ratsam bei so "geringen" Unterschieden Metformin weiterhin zu nehmen?
ich lese hier ja schon länger mit, aber diese Werte wären mir viel zu hoch
meine Werte sind morgens nüchtern um die 100 nach 1 Stunde ca. 120 und nach 2 Stunden wieder um 100
Im Februar 2017 wurde bei mir Typ 2 festgestellt mit einem Langzeitwert von 12,0, ja ihr lest richtig, im Juni war ich dann bei 5,29 aber deshalb aufhören jetzt schon nein Danke1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.07.2017 14:33:02 | IP (Hash): 43073022
GA100 schrieb:
Im Februar 2017 wurde bei mir Typ 2 festgestellt mit einem Langzeitwert von 12,0, ja ihr lest richtig, im Juni war ich dann bei 5,29 aber deshalb aufhören jetzt schon nein Danke
Na dann schreib doch mal wie du das geschafft hast.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.07.2017 14:33:40 | IP (Hash): 22233144
Gratuliere zum bisherigen tollen Gelingen! Daumendrück für weiterso :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 27.07.2017 14:42:35 | IP (Hash): 1906919874
meine Tabletten sind
Metformin 500mg 1 – 0 – 1
Jardiance 10 mg 1 – 0 – 1
Trulicity 1,5 mg 1 x Woche
ganz wichtig die komplette Ernährung umgestellt, so wenig wie nötig Kohlehydrate ...lach ist auf dem Teller der kleinste Teil...viel Salat und Gemüse...2 oder 3 mal höchstens Fleisch....300 g Wurst reicht mir die ganze Woche am liebsten gekochter Schinken....ja und die Fasche Cola liegt seit Februar im Kühlschrank immer noch zu.....aber Sport ist immer noch Mord bei mir...nur lange Spaziergänge am Abend1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.07.2017 14:55:56 | IP (Hash): 2108455638
r2d2 schrieb:
TypEinser schrieb:
Hier mal was aktuelleres und vom Fachmann:
"Aus notabene medici 34 (2004)" Topaktuell !!!
Im Gegensatz zu dem "Mist" aus dem Spiegel-Bericht :
Ja. Topaktuell – da zählt der Info-Gehalt.
Sicher vor Folgeschäden bist Du bei möglichst niedrigen HbA1c, und die ohne Hyps (was in Deinem Fall nicht passieren kann).
Letztendlich musst Du selber wissen, ob Du mit 170 mg/dl oder gar höher nach dem Essen zufrieden bist.
Ob man "auf der sicheren Seite" ist – in Sachen Diabetes und Folgeschäden gibt es so viele andere Auslöser für Folgeschäden neben dem hohen Blutzucker, dazu zählt Blutdruck-Kontrolle und Cholesterin im Auge behalten. Mal so nebenbei...
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Adeg
Rang: Gastam 27.07.2017 15:34:37 | IP (Hash): 185485548
Willkommen GA100
Endlich auch mal Jemand der vernünftig ist und auch einen guten Arzt hat !!
Hier auch Jemand welcher T1,5D ist mit HbA1c 5,1% ohne jegliche Hypos
und so auch ohne jegliche Diabetische-Folgeerkrankungsrisiken.
Mach nur weiter so, Gratuliere !
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am 28.07.2017 09:04:57 | IP (Hash): 1906919874
ich verstehe nur Abfahrt und Bahnhof....was soll das....wenn es hier nicht gewünscht wird das sich neue Leute anmelden, bitte Bescheid geben
Ich möchte hier nicht andere Betroffene gute Ratschläge erteilen, das kann ich auch nicht bin kein Arzt und Gott sei Dank noch nicht so lange mit der Krankheit betroffen, ich kann nur meine Erfahrungen mitteilen
LG Gabi -
am 28.07.2017 09:56:41 | IP (Hash): 2108455638
Hallo GA100!
Du wurdest gerade verwechselt!
Der Foren-Troll ist soeben mal wieder gesperrt worden.
Der Beitrag über Dir stammt auch von ihm...
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am 28.07.2017 12:25:28 | IP (Hash): 2073780525
Wie ist das hier, sind in diesem Forum Komplimente verboten ? ? ?
( Von den bekannten ForenTrolls )
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am 28.07.2017 12:43:59 | IP (Hash): 1926295446
TypEinser schrieb:
Der Foren-Troll ist soeben mal wieder gesperrt worden.
?? -
am 28.07.2017 14:24:00 | IP (Hash): 2108455638
r2d2 schrieb:
TypEinser schrieb:
Der Foren-Troll ist soeben mal wieder gesperrt worden.
??
Adeg
jetzt als
Adhka
angemeldet...
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http://www.diabetes-online.de/a/die-wichtigsten-werte-ein-ueberblick-1776718 -
am 28.07.2017 21:29:58 | IP (Hash): 1714181042
GA100 schrieb:
meine Tabletten sind
Metformin 500mg 1 – 0 – 1
Jardiance 10 mg 1 – 0 – 1
Trulicity 1,5 mg 1 x Woche
Hallo r2d2,
bei diesem Medikamentencocktail würde ich dir Recht geben: GA100 erkauft sich mit viel zu viel Medikamenten so niedrige BZ-Werte, wie sie wirklich nicht sein müssen.
Das ist wirklich nicht vergleichbar mit deiner Situation. Deine BZ-Werte können eine Senkung sehr gut vertragen und Metformin ist ein gutes und sicheres Medikament. Ich kann dir nur raten, es weiter zu einzunehmen. -
am 28.07.2017 23:28:41 | IP (Hash): 1673698892
Das ist unglaublich was der Rainer sich hier wieder leistet !!
GA100 hat vorbildliche Werte wie sie eigentlich jeder Diabetiker
haben müsste und sicher auch einen vorbildlichen Arzt welcher
das verschrieben hatte.
Aber dann kommt der Laien Blah-Blah Rainer und behauptet:
bei diesem Medikamentencocktail würde ich dir Recht geben: GA100 erkauft sich mit viel zu viel Medikamenten so niedrige BZ-Werte, wie sie wirklich nicht sein müssen.
PS : Der empfohlene HbA1c ist max. 5,3% um vor Folgeerkrankungen
sicher zu sein. Alles höhere ist nur reduziertes Risiko wie man weiss !
.
Bearbeitet von User am 29.07.2017 12:30:28. Grund: Komplettierung -
am 29.07.2017 06:20:23 | IP (Hash): 1906919874
Hallo Rainer,
ich gebe dir Recht, das Thema haben mein Arzt und ich beim letzten Termin besprochen. Aber da ich noch ein wenig abnehmen will...bleibt es noch so 1 oder 2 Monate...dann wird das geändert. Ich bin froh einen Arzt zu haben mit dem ich alles in Ruhe besprechen kann, der mir auch alles genau erklärt. Ich verstehe ja die ganzen Zusammenhänge noch nicht. Deswegen lesen ich ja auch schon lange hier still mit.
Hat deswegen auch schon einige Fragen dann bei meinem Termin...lach...er freut sich schon immer wenn er meine Liste sieht.
LG Gabi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.07.2017 09:02:38 | IP (Hash): 1106237568
GA100 schrieb:
Hallo Rainer, ich gebe dir Recht, das Thema haben mein Arzt und ich beim letzten Termin besprochen. Aber da ich noch ein wenig abnehmen will...bleibt es noch so 1 oder 2 Monate.
Hallo Gabi,
dann verstehe ich dich gut. Zur Senkung des BZ von dem hohen HbA1c von 12,0 waren die Mediakamente sehr gut geeignet. Aber langfristig sind sie nicht mehr alle erforderlich.
Wenn du Trulicity gut verträgst und es weiter zur Untestützung der Abnahme nehmen willst, dann halte es unbedingt fest. Ohne Diabetes und hohe BZ-Werte als Begründung bekommst du es nie wieder. Für deinen BZ bräuchtest du es wahrscheinlich nicht mehr und könntest auf einen ähnlich aber schwächer wirkenden DPP4-Hemmer (Januvia, Xelevia, ...) umsteigen oder vielleicht sogar nur mit Metformin auskommen.
Den SGLT2-Hemmer Jardiance nimmst du zur Zeit vollkommen umsonst. Der senkt die Nierenschwelle auf ca. 140mg/dl ab. Wenn du mit deinen BZ-Werten nach 1 Stunde meistens unter 120mg/dl bleibst, dann hat Jardiance gar keine Wirkung. Zum Glück bleiben bei dem Mediakament dann auch die Nebenwirkungen weg. Wenn du es die 2 Monate bis zum Arztbesuch noch nimmst, dann wäre das kein Problem. Aber dann solltest du zusammen mit deinem Arzt entscheiden, ob du zusätzlich zum Metformin entweder Jardiance oder Trulicity/Januvia nimmst, um nicht umsonst zu viele Medikamente einnehmen zu müssen. Glücklicherweise hast du ja einen Arzt, mit dem du das ausführlich besprechen kannst. Da bekommt ihr zusammen bestimmt eine gute einvernehmliche Lösung hin - das ist sehr viel Wert.
Weiter viel Erfolg, Rainer
Bearbeitet von User am 29.07.2017 09:12:43. Grund: . -
am 29.07.2017 13:20:32 | IP (Hash): 1881656244
Rainer schrieb:
Wenn du mit deinen BZ-Werten nach 1 Stunde meistens unter 120mg/dl bleibst, ...
Kann das eigentlich gut sein, wenn man seine Werte sogar unter die von "Gesunden" steuert? Normalerweise liegt der Wert 1h nach dem Essen bei "Gesunden" bei Ø 140. -
am 29.07.2017 14:50:50 | IP (Hash): 1681285738
R2D2
Entschuldigung, aber es scheint, dass Du dich mit deinem Diabetologen
besser unterhalten solltest, nachdem Du verschiedenes noch nicht ganz
richtig verstanden hast.
Beim Gesunden wenn ausnahmsweise Pankreas und Leber perfekt
funktionieren, dann egal was der tut oder isst, geht der Wert nie
über 100mg/dl und auch nicht unter 70mg/dl !
Z.B. bei mir beim Essen geht es nicht über 110mg/dl und nach
3 Std. bin ich wieder unter 100mg/dl und das bei täglich nun
23E Lantus plus 3x 125mg Metformin und mein HbA1c 5,1%
ohne die geringsten Hypos und jeder Bluttest bestätigt nur,
dass ich ein völlig gesunder Mensch sei, da ich ja auch nicht
einen Stempel auf der Stirn habe wo geschrieben ist „Diabetic“.
. -
am 29.07.2017 14:52:26 | IP (Hash): 1906919874
Hallo Rainer,
bei einem normal Mittagessen mit Kohlehydraten habe ich immer zwischen 120 und 130 nach er Stunde nach 2 Stunden ungefähr 110…da muss ich noch ein wenig reduzieren.
Wenn ich morgens Haferflocken ca. 60 gr. pur nur mit Milch geht es hoch bis 135 aber nach 2 Stunden wieder fast Nüchternwert zwischen 85 und 95. Finde ich dann nicht so schlimm. Hält bei mir länger an bekomme nicht so schnell wieder Hunger, will ja nicht nebenher außer Haus noch anfangen zum naschen :-) . Sonst reicht mir morgens eine Scheibe Brot, bis Mittags dann.
Ich bin immer noch am Lernen will verstehen was mein Körper macht.
Deswegen bin ich für die Infos sehr dankbar
LG Gabi
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am 29.07.2017 14:59:47 | IP (Hash): 1035043934
Was für ein Schwachsinn! Bitte poste mal einige belastbare Quellen für diese Behauptungen von dir......
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am 29.07.2017 15:16:05 | IP (Hash): 1267214730
Hinner – Du solltest dich besser informieren bevor Du Schwachsinn von Dir gibst.
. -
am 29.07.2017 15:18:37 | IP (Hash): 1035043934
Und wie ist das nun mit den Quellen von dir? Kommt da noch was?
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am 29.07.2017 15:19:53 | IP (Hash): 250429643
Hier mal schön anschaulich http://blutzucker-messen.net/blutzuckerwerte/
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 29.07.2017 15:25:32 | IP (Hash): 35891962
GA100 schrieb:
... nach 2 Stunden ungefähr 110…da muss ich noch ein wenig reduzieren.
Nein, das musst du nicht. Für dich als Diabetikerin ist die Fausformel für die Zielwerte:
- nüchtern unter 100,
- nach 1 Stunde unter 140,
- nach 2 Stunden unter 120.
schon sehr ehrgeizig und durchaus ausreichend (siehe auch den Flyer aus Blood Sugar 101 http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf ). Auf diese Zielwerte würde ich an deiner Stelle die Medikamente ausrichten. Vielleicht reicht ja bei deiner angepassten Ernährung die Unterstützung nur mit Metformi bereits aus.
Zielwerte bedeutet übrigens nicht, dass nicht auch mal höhere Werte auftreten dürfen. So etwas sollte nur nicht allzu häufig passieren.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 29.07.2017 15:56:10. Grund: . -
am 29.07.2017 15:30:26 | IP (Hash): 1267214730
Hinner
Wir hatten das hier schon einmal sogar mit Beschreibungen und Diagramms
vom bekannten NIH.Gov der Weltreferenz für alle Profs, Drs und Betroffene.
Ich bin nicht bereit für präventiv auf Meckern und Beleidigungen eingestellte,
dann bei Jedem individuell immer wieder von NULL anzufangen und Zeit zu
verplempern.
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am 29.07.2017 15:33:12 | IP (Hash): 250429643
@r2d2
Vielleicht schaust Du mal, welcher HBA1c zu 140 2 Stunden nach dem Essen passt? Wäre ja dann wohl eher unterer Bereich vom mittleren BZ https://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c
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