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Kann sich Diabetes Monate im Voraus ankündigen?

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    am 23.08.2017 17:33:59 | IP (Hash): 1266891621
    Hi, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen :(

    Seit Februar geht es mir sehr schlecht. Es hat damit angefangen, dass mir plötzlich sehr übel wurde und daraus hat sich irgendwie eine chronische Übelkeit entwickelt. Noch dazu habe ich seitdem ständig Verstopfung in Verbindung mit so einem extrem aufgeblähten Bauch, was sich ohne Medikamente (Sab Simplex) überhaupt nicht von alleine gebessert hat.

    Natürlich war ich bei ganz vielen Ärzten und es wurde auf allles mögliche untersucht: Vitaminmangel, Parasiten, Schilddrüse, Intoleranz gegen Lebensmittel (Fructose, Sorbit, Gluten, Laktose) etc. und sogar eine Magenspiegelung wurde gemacht. Auf Diabetes wurde natürlich auch getestet - aber alles ohne Befund. Ich scheine völlig gesund zu sein. Die Übelkeit wird nicht durch Stress oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgelöst. An Histamin liegt es wohl auch nicht.

    Vor ein paar Wochen ging es mir dann langsam besser. Aber kurze Zeit später ist es urplötzlich wieder richtig schlimm geworden, das war vor ca. 2 Wochen. Jetzt ist mir wieder fast permanent übel. Außerdem habe ich noch dazu eine ungewöhnlich starke Mundtrockenheit und extremen Durst bekommen, was aber auch dann nicht weggeht, wenn ich viel trinke. Und heute hatte ich nach dem Essen auch stundenlang so ein Fiebergefühl im Kopf.

    Ich will so ungern jetzt schon wieder zum Arzt laufen und mich auf Diabetes testen lassen, weil die das ja eigentlich vor 2 oder 3 Monaten schon gemacht und nix festgestellt haben. Habe Angst, dass die mich dann als Hypochonder abstempeln.

    Kann es denn sein, dass sich Diabetes monatelang irgendwie "ankündigen" kann, ohne dass man es durch Blut- oder Urinuntersuchungen feststellen kann? Also kann es sein, dass man 6 Monate lang schon untr solchen Beschwerden leidet und das Diabetes aber erst nach einem längeren Zeitraum so richtig ausbricht?

    Würde mich total interessieren, ob das bei euch vielleicht auch so war, bevor bei euch Diabetes festgestellt wurde.

    Liebe Grüße
    Bearbeitet von User am 23.08.2017 17:42:26. Grund: Hab noch was hinzugefügt
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    am 23.08.2017 17:50:08 | IP (Hash): 590445953
    FO02 schrieb:
    Kann es denn sein, dass sich Diabetes monatelang irgendwie "ankündigen" kann, ohne dass man es durch Blut- oder Urinuntersuchungen feststellen kann? Also kann es sein, dass man 6 Monate lang schon untr solchen Beschwerden leidet und das Diabetes aber erst nach einem längeren Zeitraum so richtig ausbricht?

    Hallo FO02,

    nien, dass ist nahezu unmöglich. Bei Diabetes läuft es anders herum, du brauchst schon über mehrere Monate oder Jahre erhöhte BZ-Werte, ehe du etwas an deinem Befinden merkst. Schneller würdest du es bei sehr hohen BZ-Werten merken, aber so eine Vorankündigung wäre auch dabei nicht spürbar.

    Du solltst dir Diabetes als Ursache als unwahrscheinölich beiseite schieben und ernsthaft weiter nach anderen Ursachen suchen.

    Viel Erfolg bei der weiteren Suche, Rainer


    P.S.: Ein kleine Warnung: Es wird sich mit 100%iger Sicherheit ein Troll namens Adhka oder ähnlich hier melden und dir sagen, dass du auch mit gesunden BZ-Werten wahnsinnig krank seist und dass du auf jeden Fall Diabetes hättest. Du solltest seine Geschichten lieber gar nicht erst lesen - er redet dich mit seinem Geschreibsel erst richtig krank.
    Bearbeitet von User am 23.08.2017 19:48:53. Grund: .
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    am 23.08.2017 18:59:09 | IP (Hash): 1058001473
    Hallo FO02
    Das ist so ohne Zahlen der morgendlichen Nüchternwerte nicht zu sagen.

    Für deine Symptome können viele Ursachen sein und wenn noch nicht
    würde ich mit deinem Arzt reden um auch auf Mykosen zu testen, weil
    das üblicherweise erst gemacht wird wenn sonst nichts mehr übrig bleibt.

    In der heutigen Zeit kann man sagen, dass in der Hausapotheke nebst dem
    Fiebermesser, Blutdruckmesser auch ein Glukosemessgerät was nicht so
    teuer ist dazu gehört.
    Als Vorsorge schadet es dann nicht, wenn alle 1-2 Monate der morgendliche
    Nüchternwert kurz nach dem Aufstehen gemessen wird und solange wie dieser
    unter 99mg/dl nach DDG ist, dann bist Du gesund und das ist sicher auch gut
    zu wissen.

    Wünsche Dir alles Gute

    PS :
    Habe dies gepostet, weil ich nach der Vorankündigung Niemanden enttäuschen
    will, auch nicht unseren gut bekannten lieben und trottelhaften Rainer nicht !

    .
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    am 23.08.2017 19:01:30 | IP (Hash): 1266891621
    Danke für den Ratschlag, Rainer. Es wurde mehrmals Blut und Urin untersucht in den letzten Monaten und da war nichts erhöht. Dann ist es wohl tatsächlich eher unwahrscheinlich, dass es Diabetes ist. Ich hatte es als Ursache für meine Beschwerden auch eigentlich ausgeschlossen, aber wegen diesem extremen Durstgefühl das jetzt noch dazu kam, war ich verunsichert, ob es nicht vielleicht doch Diabetes sein könnte.

    Und danke auch für deinen Tipp Adhka! Das hilft mir auch sehr weiter.
    Bearbeitet von User am 23.08.2017 19:02:45. Grund: .
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    am 23.08.2017 20:03:17 | IP (Hash): 688584431
    FO02 schrieb:
    Hi, vielleicht könnt ihr mir ja weiterhelfen :(

    Seit Februar geht es mir sehr schlecht. Es hat damit angefangen, dass mir plötzlich sehr übel wurde und daraus hat sich irgendwie eine chronische Übelkeit entwickelt. Noch dazu habe ich seitdem ständig Verstopfung in Verbindung mit so einem extrem aufgeblähten Bauch, was sich ohne Medikamente (Sab Simplex) überhaupt nicht von alleine gebessert hat.

    Natürlich war ich bei ganz vielen Ärzten und es wurde auf allles mögliche untersucht: Vitaminmangel, Parasiten, Schilddrüse, Intoleranz gegen Lebensmittel (Fructose, Sorbit, Gluten, Laktose) etc. und sogar eine Magenspiegelung wurde gemacht. Auf Diabetes wurde natürlich auch getestet - aber alles ohne Befund. Ich scheine völlig gesund zu sein. Die Übelkeit wird nicht durch Stress oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit ausgelöst. An Histamin liegt es wohl auch nicht.

    Vor ein paar Wochen ging es mir dann langsam besser. Aber kurze Zeit später ist es urplötzlich wieder richtig schlimm geworden, das war vor ca. 2 Wochen. Jetzt ist mir wieder fast permanent übel. Außerdem habe ich noch dazu eine ungewöhnlich starke Mundtrockenheit und extremen Durst bekommen, was aber auch dann nicht weggeht, wenn ich viel trinke. Und heute hatte ich nach dem Essen auch stundenlang so ein Fiebergefühl im Kopf.

    Ich will so ungern jetzt schon wieder zum Arzt laufen und mich auf Diabetes testen lassen, weil die das ja eigentlich vor 2 oder 3 Monaten schon gemacht und nix festgestellt haben. Habe Angst, dass die mich dann als Hypochonder abstempeln.

    Kann es denn sein, dass sich Diabetes monatelang irgendwie "ankündigen" kann, ohne dass man es durch Blut- oder Urinuntersuchungen feststellen kann? Also kann es sein, dass man 6 Monate lang schon untr solchen Beschwerden leidet und das Diabetes aber erst nach einem längeren Zeitraum so richtig ausbricht?

    Würde mich total interessieren, ob das bei euch vielleicht auch so war, bevor bei euch Diabetes festgestellt wurde.

    Liebe Grüße




    Auch wenn ich anderen widerspreche, ja er kann sich ankündigen durch erhöhte C-Peptid Werte, oder Antikörper. ( TypII oder TypI)
    Das was du beschreibst mit Übelkeit, Unwohlsein sind keine Vorankündigungen des Diabetes.
    Das mit dem Durst schon.

    Ich würde mal mit dem Arzt abklären ob mit der Bauchspeicheldrüse alles in Ordnung ist. Zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenentzündung. Auch Ultraschall falls sie irgendwie nicht so aussehen sollte wie sie aussehen soll.

    Und lass es nicht anstehen.
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    am 23.08.2017 20:32:20 | IP (Hash): 1266891621
    Danke dir für deine Antwort.

    Dummerweise bin ich grad noch für ein paar Wochen im Urlaub und kann nicht nachschauen, ob diese Werte getestet wurden und wie hoch sie bei mir waren. Aber wahrscheinlich waren sie unauffällig und normal, sonst hätten meine Ärzte doch irgendwas dazu gesagt, nehme ich an.

    Bauchspeicheldrüse wurde auch schon untersucht, damit ist alles in Ordnung. Es wurde wirklich alles getestet, viele Sachen sogar mehrfach und ich war bei 3 verschiedenen Ärzten (u.a. einem Internisten).

    Der Durst ist wirklich extrem momentan. Einmal habe ich panisch nach meiner Mutter um Hilfe gerufen, damit sie mir was zum trinken bringt, weil es sich angefühlt hat als wäre ich kurz vorm Verdursten. Hab dann ganz viel getrunken, aber das Durstgefühl ist gar nicht weg gegangen. Ich bin sonst eigentlich nie durstig, deswegen besorgt mich das etwas. Gleichzeitig verschlimmert sich die Übelkeit beim Trinken auch noch.
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    am 23.08.2017 20:55:21 | IP (Hash): 688584431
    FO02 schrieb:
    Danke dir für deine Antwort.

    Dummerweise bin ich grad noch für ein paar Wochen im Urlaub und kann nicht nachschauen, ob diese Werte getestet wurden und wie hoch sie bei mir waren. Aber wahrscheinlich waren sie unauffällig und normal, sonst hätten meine Ärzte doch irgendwas dazu gesagt, nehme ich an.

    Bauchspeicheldrüse wurde auch schon untersucht, damit ist alles in Ordnung. Es wurde wirklich alles getestet, viele Sachen sogar mehrfach und ich war bei 3 verschiedenen Ärzten (u.a. einem Internisten).

    Der Durst ist wirklich extrem momentan. Einmal habe ich panisch nach meiner Mutter um Hilfe gerufen, damit sie mir was zum trinken bringt, weil es sich angefühlt hat als wäre ich kurz vorm Verdursten. Hab dann ganz viel getrunken, aber das Durstgefühl ist gar nicht weg gegangen. Ich bin sonst eigentlich nie durstig, deswegen besorgt mich das etwas. Gleichzeitig verschlimmert sich die Übelkeit beim Trinken auch noch.




    Dann solltest du dich sobald du aus dem Urlaub bist am besten in stationäre Behandlung geben um das abzuklären. Dieser quälende Durst kann so viele Ursachen haben ( Diabetes Inspidius, Nierenprobleme usw.. etc pp)

    Ich denke jeder weitere Ratschlag wäre fehl am Platz. Du gehörst in die Hände von Fachleuten die dir helfen. Sorry.
    Ich bin kein Arzt, und will dir dringend raten geh in eine Klinik.
  • Lala

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    am 23.08.2017 20:58:36 | IP (Hash): 503375022
    Wurdest du auch auf Dünndarmfehlbesiedlung getestet? Das geht nur mittels Atemtest. Man könnte zudem noch auf Pilze testen und Allergien. Blutdruck wurde getestet? Elektrolyte ebenso?
    Warst du auch beim Endokrinologen und beim Nephrologen? Wenn der Durst anhält und du tatsächlich viel trinkst, solltest du denen noch einen Besuch abstatten, es gibt durchaus (hormonelle) Störung des Wasserhaushalts. (Krankhaft) gesteigerter Durst heißt übrigens Polydipsie falls dir das hilft.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 23.08.2017 21:01:37 | IP (Hash): 1058001473
    Hallo Heliflieger
    Keine Sorge, Du wiedersprichst nicht eigentlich. Es ist nur auch so dass beim
    Typ 2 wenn der entsteht in der Regel nicht nur das Peptid-C erhöht ist,
    sondern parallel auch der morgendliche Nüchternwert der Glukose und
    was die Antikörper für Typ 1 anbelangt zeigt das nur die Voraussetzungen
    hierfür, aber bedeutet nicht mit Gewissheit dass ein Typ 1 auch je entsteht.
    Gemäss den letzten Erkenntnisse geht man auch davon aus, dass es zu
    den Typ 1 Antikörper noch einen zusätzlichen zweiten Faktor braucht
    und da wird an gewisse Viren-Typen gedacht gemäss den Tierversuchen,
    aber es ist alles noch immer ungewiss und man weiss noch nicht genau
    wie und unter welchen Umständen wirklich ein Typ 1 entsteht und warum
    sich das eigene Immunsystem gegen den Pankreas richtet.
    Lediglich eine funktionierende Immuntherapie welche das Immunsystem
    neutralizieren und umorientieren könnte, könnte eine Möglichkeit sein
    um den Typ 1 zu heilen und auch für Beta-Zellen Transplantationen
    dann die Möglichkeit bieten die es braucht damit Transplantate aus
    eigen Stammzellen dann nicht nur für 1-2 Jahre halten weil die
    Autoimmunreaktion immer noch zerstörerisch funktioniert.
    Man wird sehen wo das noch hinführt und vielleicht könnte da eine Multi-
    Immuntherapie die Lösung sein, da alle bisherigen Mono-Immuntherapien
    scheiterten und man geht davon nun aus, dass das Immunsystem halt
    viel komplexer ist als dass man lediglich mit einer Art der Medikation
    mittels Infusionenen das erreichen könnte. Wir werden sehen was da geht.

    Für FO02
    Bei Mykosen kann man auch viel Durst haben und trotz normalem Essen
    stark an Gewicht verlieren. Ein Freund von mir hatte 30kg verloren, einer
    wo sonst noch viel Sport machte und aktiv im Turnverein war und athletisch
    mitten im Berufsleben in führender Position und es hatte 3 Jahre gedauert
    bis Er aus Verzweiflung einen Heilpraktiker aufsuchte und dieser hatte dann
    den möglichen Hinweis für Mykose gegeben und es war dann Mykose wo
    vorher kein Arzt auf die Idee gekommen ist.

    Lala
    Mykose ist Pilze !

    .
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    am 24.08.2017 15:01:31 | IP (Hash): 1966707350
    Heliflieger schrieb:
    Das was du beschreibst mit Übelkeit, Unwohlsein sind keine Vorankündigungen des Diabetes.
    Das mit dem Durst schon.

    Hallo Heliflieger,

    ich melde Widerspruch an.

    Der starke Durst kommt im Zusammenhang mit einer Diabetesentwicklung dadurch zustande, dass der BZ für längere Zeit weit über der Nierenschwelle liegt und man dadurch sehr viel pnkeln muss. Da der BZ erst mit dem Diabetes ansteigt, musst du den erst mal haben, ehe sich ein diabetischer starker Durst meldet. Als Vorankündigung ist Durst völlig unbrauchbar.
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