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    am 28.08.2017 10:11:18 | IP (Hash): 688584431
    Lassen mich selbst an mir Zweifeln. Ich habe nun schon so lange LC gemacht, gerade heute morgen überkam mich die Lust auf eines dieser in der LC Gemeinde unaussprechlich bösen Dinger. Ein leckeres Brötchen aus hellem Mehl mit selbstgemachter Erdbeermarmelade ( Gelierzucker 1:3)

    Also gespritzt, gewartet bis BZ bei 70 und dann mein erstes Marmeladenbrötchen seit Monaten genussvoll gegessen. Ich richtete mich moralisch schon auf einen pp wert von 160- 180 ein, hab deswegen engmaschig kontrolliert. Was passierte ? Der BZ hat sich in den letzten 3 Stunden von 70 auf 80 bewegt.. Mehr nicht, und das morgens wo ich so sensibel auf KH reagiere. Vor monaten wäre das undenkbar gewesen.

    Kann es sein, das sich durch verminderte KH - Zufuhr die Glucoseverwertung im Körper langfristig verbessert ? Ich bin mir auch sicher, sollte ich mit LC aufhören,wird dieser Effekt, falls es damit was zu tun hat wieder verschwinden.
    Was denkt ihr ?
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    am 28.08.2017 12:50:12 | IP (Hash): 1963798711
    Gratuliere zum unerwartet gelungenen Experiment! Es passt locker in die Menge der Millionen Einzelerfahrungen, die zusammengenommen wahrscheinlich längst ein gründlicheres Überdenken und Überprüfen der schulmäßigen Theoriepakete zum Diabetes und seinen Behandlungs-Optionen ausgelöst hätten. Aber bislang werden sie eher nicht zusammenhängend und so jede für sich als eine Ausnahme gesehen, die die schulmäßige Regel bestätigt.

    Ganz vorn bei den Ausnahmen rangiert ALLES, was mit HBA1c 6,5 und besser in irgend einer nichtschulmäßigen Weise erlebt wird, weil dieser Bereich studienmäßig praktisch nicht erfassbar ist. Vor allem nicht mit INSULINERn, denn systematisch wiederholbare Einstellungen ohne individuelle Anpassungen und Reaktionen, die ja jedes Studienergebnis verfälschen müssten, sind da praktisch völlig unmöglich.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 28.08.2017 12:51:36. Grund: Ergänzung
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    am 28.08.2017 13:48:52 | IP (Hash): 1400677933
    Heliflieger
    Ich sage, dass Du da ein hochinteressantes Thema anschneidest und zwar,
    dass wenn man den Körper entsprechen motiviert, der Körper selbst viel
    besser Reparaturen machen kann als jegliches Medikament.

    PS : Hatte mich getäuscht.
    Bearbeitet von User am 30.08.2017 00:45:47. Grund: Komplettierung
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    am 28.08.2017 22:37:54 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Gratuliere zum unerwartet gelungenen Experiment! Es passt locker in die Menge der Millionen Einzelerfahrungen, die zusammengenommen wahrscheinlich längst ein gründlicheres Überdenken und Überprüfen der schulmäßigen Theoriepakete zum Diabetes und seinen Behandlungs-Optionen ausgelöst hätten. Aber bislang werden sie eher nicht zusammenhängend und so jede für sich als eine Ausnahme gesehen, die die schulmäßige Regel bestätigt.

    Ganz vorn bei den Ausnahmen rangiert ALLES, was mit HBA1c 6,5 und besser in irgend einer nichtschulmäßigen Weise erlebt wird, weil dieser Bereich studienmäßig praktisch nicht erfassbar ist. Vor allem nicht mit INSULINERn, denn systematisch wiederholbare Einstellungen ohne individuelle Anpassungen und Reaktionen, die ja jedes Studienergebnis verfälschen müssten, sind da praktisch völlig unmöglich.

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    Nee, es war ja kein Experiment. Ich hatte ja eine ganz andere Erwartungshaltung. Ich dachte ich werde ziemlich abgestraft durch besch. BZ werte den ganzen Tag.

    Um es simpel zu formulieren, ich tat was dummes und rechnete mit dem schlimmsten

    Das es so ausgeht hätte ich nicht erwartet.

    Ich vermute mal, so als Patient, eine Leber die keine Glucose Speicher hat weil sie nicht ständig was einlagern muss, kann ein seltenes Marmeladenbrötchen kompensieren.
    Ist sie aber voll Glucose als Zwischenspeicher, wird sie garnix tun und die Glucose im Blut lassen.

    Nur eine Theorie, keinWissen.
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    am 28.08.2017 23:23:41 | IP (Hash): 699024926
    Krieg erst mal win paar Wiederholungen des Effekts hin, vielleicht auch mittags und abends. Vorher brauchst du wohl nicht anzufangen, dir über mögliche Erklärungen Gedanken zu machen.

    Heliflieger schrieb:
    Ich vermute mal, so als Patient, eine Leber die keine Glucose Speicher hat weil sie nicht ständig was einlagern muss, kann ein seltenes Marmeladenbrötchen kompensieren.
    Ist sie aber voll Glucose als Zwischenspeicher, wird sie garnix tun und die Glucose im Blut lassen.
    Nur eine Theorie, keinWissen.

    Wenn du mit deiner LCHP-Ernährung überwiegend in Ketose bist und die Ketoadaption (dauert ca. 6 Wochen) abgeschlossen ist, dann könnte an der Erklärung tatsächlich etwas dran sein. Die Leber füllt ihre Speicher nach erfolgter Anpassung nicht mehr bis zum Anschläg voll, weil Glukose ja nur noch für ca. 20% der Gehirns und einige weniger andere Zellen im Körper benötigt wird. Die Ketonkörper als Hauptenergielieferant des größten Teils des Gehirns können ja bei Bedarf jederzeit kurzfristig zur Verfügung gestellt werden, dafür ist keine Reservespeicherung notwendig. Natürlich sind die Leberspeicher nicht nur zu 20% gefüllt, aber ein bisschen freie Speicherkapazität könnte schon noch sein. durch die der von dir beobachtete Effekt zustande kommen könnte. Aber wie gesagt, sieh erst mal nach, ob es so einen Effekt bei dir wirklich gibt oder ob es sich nur um eine einmalige Angelegenheit gehandelt hat.
    Bearbeitet von User am 29.08.2017 06:19:44. Grund: .
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    am 28.08.2017 23:34:51 | IP (Hash): 1963798711
    Die unendlich häufig belegte diabetologische Standard-Erfahrung passt nicht zu Deiner Interpretation: Wer nach LC einen OGTT machen will, muss erst einmal 3 Tage wenigstens 150g KHs pro Tag essen, weil sonst mit den 75g Glukose beim Test auch bei Nichtdiabetikern ein ungewöhnlich hoher BZ gemessen wird.

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  • Elfe

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    am 29.08.2017 00:08:19 | IP (Hash): 1969420411
    Heliflieger schrieb:
    Lassen mich selbst an mir Zweifeln. Ich habe nun schon so lange LC gemacht, gerade heute morgen überkam mich die Lust auf eines dieser in der LC Gemeinde unaussprechlich bösen Dinger. Ein leckeres Brötchen aus hellem Mehl mit selbstgemachter Erdbeermarmelade ( Gelierzucker 1:3)

    Also gespritzt, gewartet bis BZ bei 70 und dann mein erstes Marmeladenbrötchen seit Monaten genussvoll gegessen. Ich richtete mich moralisch schon auf einen pp wert von 160- 180 ein, hab deswegen engmaschig kontrolliert. Was passierte ? Der BZ hat sich in den letzten 3 Stunden von 70 auf 80 bewegt.. Mehr nicht, und das morgens wo ich so sensibel auf KH reagiere. Vor monaten wäre das undenkbar gewesen.

    Kann es sein, das sich durch verminderte KH - Zufuhr die Glucoseverwertung im Körper langfristig verbessert ? Ich bin mir auch sicher, sollte ich mit LC aufhören,wird dieser Effekt, falls es damit was zu tun hat wieder verschwinden.
    Was denkt ihr ?


    Hallo Heliflieger,
    wenn KH-Einschätzung x Morgenfaktor stimmt, passt auch ein Marmeladenbrötchen, mit entsprechender äußerlicher Insulingabe.
    Gibt kaum verbotenes, nur flüssige KHs.
    LC macht wenig Sinn, wo es bei 1ern sowieso nichts mehr an körpereigenem Insulinbildung zu 'trainieren' gibt.
    Wie schon gesagt, MittelKHmenge zu den Hauptmahlzeiten, bei anderem überlegen.
    Gruß Elfe
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    am 29.08.2017 07:53:57 | IP (Hash): 1963797468
    Elfe schrieb:
    Gibt kaum verbotenes, nur flüssige KHs.
    LC macht wenig Sinn, wo es bei 1ern sowieso nichts mehr an körpereigenem Insulinbildung zu 'trainieren' gibt.
    Wie schon gesagt, MittelKHmenge zu den Hauptmahlzeiten, bei anderem überlegen.
    Gruß Elfe


    Seit wann hast Du nochmal Deinen Diabetes?
    Und wo hast Du den Schwachsinn mit Betas trainieren gelesen?
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    am 29.08.2017 13:42:05 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Lassen mich selbst an mir Zweifeln. Ich habe nun schon so lange LC gemacht, gerade heute morgen überkam mich die Lust auf eines dieser in der LC Gemeinde unaussprechlich bösen Dinger. Ein leckeres Brötchen aus hellem Mehl mit selbstgemachter Erdbeermarmelade ( Gelierzucker 1:3)

    Also gespritzt, gewartet bis BZ bei 70 und dann mein erstes Marmeladenbrötchen seit Monaten genussvoll gegessen. Ich richtete mich moralisch schon auf einen pp wert von 160- 180 ein, hab deswegen engmaschig kontrolliert. Was passierte ? Der BZ hat sich in den letzten 3 Stunden von 70 auf 80 bewegt.. Mehr nicht, und das morgens wo ich so sensibel auf KH reagiere. Vor monaten wäre das undenkbar gewesen.

    Kann es sein, das sich durch verminderte KH - Zufuhr die Glucoseverwertung im Körper langfristig verbessert ? Ich bin mir auch sicher, sollte ich mit LC aufhören,wird dieser Effekt, falls es damit was zu tun hat wieder verschwinden.
    Was denkt ihr ?


    Hallo Heliflieger,
    wenn KH-Einschätzung x Morgenfaktor stimmt, passt auch ein Marmeladenbrötchen, mit entsprechender äußerlicher Insulingabe.
    Gibt kaum verbotenes, nur flüssige KHs.
    LC macht wenig Sinn, wo es bei 1ern sowieso nichts mehr an körpereigenem Insulinbildung zu 'trainieren' gibt.
    Wie schon gesagt, MittelKHmenge zu den Hauptmahlzeiten, bei anderem überlegen.
    Gruß Elfe



    Passt vielleicht bei dir, aber nicht bei allen. Du hast deinen Weg gefunden. Gut so. Bei mir hätte das vor Monaten nicht funktioniert. Ich wäre hochgerauscht auf 160- 180 evtl. mehr, und dann wäre er wieder gesunken. Zusätzlich hätte ich den Rest des Tages damit zu tun gehabt einen BZ Anstieg zu verhindern. Eine größere Menge Basal würde aber dazu führen, dass ich bereits bei leichter körperliche Anstrengung in die Hypo rausche.
    Mein Faktor hat sich unter LC nicht verbessert oder verschlechtert. Ich muss einfach weniger spritzen weil weniger KH.
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    am 29.08.2017 13:44:15 | IP (Hash): 688584431
    Adhka schrieb:
    Heliflieger
    Ich sage, dass Du da ein hochinteressantes Thema anschneidest und zwar,
    dass wenn man den Körper entsprechen motiviert, der Körper selbst viel
    besser Reparaturen machen kann als jegliches Medikament.
    Es ist durchaus vorstellbar, dass Du wegen deiner Low Carb Sache den Körper
    zum Ausgleich zu schaffen dazu gebracht hast, dass um das Low Carb zu
    Kompensieren sich über die Zeit der Körper kompensativ die Möglichkeit geschaffen
    hat für KH besser zu verwerten und resultierend die Glukose im Blut so weniger
    hoch ansteigt wenn KHs daher kommen. Man müsste nun sehen ob der Effekt
    bleibt und/oder wann ev. das Low Carb für eine Zeit wiederholt werden müsste.

    Ev. mit einem niedrigeren HbA1c könnte der Effekt noch verstärkt sein.

    Wie lange machst Du das Low Carb schon, weil Zeit auch ein Faktor ist ?
    ( Ich habe da so eine Vorstellung von min. 3 Monaten, weil innerhalb dieser
    Zeit sich fast alle Körperzellen erneuert haben und möglicherweise mit
    einer anderen Evolutions-Programmierung durch Low Carb ausgelöst. )

    Ich habe etwas Ähnliches im Zusammenhang mit Selenium richtig angewendet,
    was ich sehr erfolgreich sein über 10 Jahren anwende und schon vielen
    Menschen helfen konnte, besonders auch Frauen mit Granulas in der Brust
    welche bereits nach einem Monat beim Biopsie-Termin keine hatten weil man
    keine mehr gefunden hatte und Ärzte nur von einer Überraschung sprachen.

    Ich bin froh dass Du hier bist, das gibt etwas Leben in die Bude und nicht
    nur auswendig gelerntes, oder kopiertes als eigene Erkenntnis präsentiert.

    .



    Ich glaube nicht, dass mein Körper irgendetwas repariert. Ich denke Reiner hat eine sehr gute Erklärung geliefert. Mit "Reperarur" hat das nichts zu tun.
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    am 29.08.2017 13:48:07 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:
    Krieg erst mal win paar Wiederholungen des Effekts hin, vielleicht auch mittags und abends. Vorher brauchst du wohl nicht anzufangen, dir über mögliche Erklärungen Gedanken zu machen.

    Heliflieger schrieb:
    Ich vermute mal, so als Patient, eine Leber die keine Glucose Speicher hat weil sie nicht ständig was einlagern muss, kann ein seltenes Marmeladenbrötchen kompensieren.
    Ist sie aber voll Glucose als Zwischenspeicher, wird sie garnix tun und die Glucose im Blut lassen.
    Nur eine Theorie, keinWissen.

    Wenn du mit deiner LCHP-Ernährung überwiegend in Ketose bist und die Ketoadaption (dauert ca. 6 Wochen) abgeschlossen ist, dann könnte an der Erklärung tatsächlich etwas dran sein. Die Leber füllt ihre Speicher nach erfolgter Anpassung nicht mehr bis zum Anschläg voll, weil Glukose ja nur noch für ca. 20% der Gehirns und einige weniger andere Zellen im Körper benötigt wird. Die Ketonkörper als Hauptenergielieferant des größten Teils des Gehirns können ja bei Bedarf jederzeit kurzfristig zur Verfügung gestellt werden, dafür ist keine Reservespeicherung notwendig. Natürlich sind die Leberspeicher nicht nur zu 20% gefüllt, aber ein bisschen freie Speicherkapazität könnte schon noch sein. durch die der von dir beobachtete Effekt zustande kommen könnte. Aber wie gesagt, sieh erst mal nach, ob es so einen Effekt bei dir wirklich gibt oder ob es sich nur um eine einmalige Angelegenheit gehandelt hat.



    Danke für die sehr einleuchtende Erklärung, war auch so mein Gedanke, aber du hast es wesentlich besser beschrieben.

    Ja, du hast Recht, es kann auch nur eine Eintagsfliege sein. Und ich werde dahingehend auch noch weitere Versuche machen, aber nicht heute oder morgen, ich will es ja nicht "tottesten" weil ich wieder anfange zu viele KH aufzunehmen.
    Außerdem fürchte ich sowieso, dass dieser Effekt verschwindet sobald man von LC auf Normalkost umsteigt.
    Ich werde darüber berichten.
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    am 29.08.2017 14:53:34 | IP (Hash): 2114321886
    Heliflieger
    Im Nachhinein kann man sagen, dass es schade ist nicht ein Diagramm
    zuhaben um aufzuzeigen von welchem Moment an mit LC sich dann das
    einstellt. Deine weiteren Abklärungen werden interessant sein ob das ein
    Phänomen nur zeitlich begrenzt ist und/oder ob das LC in gewissen
    Abständen zu wiederholen ist.

    .
    Bearbeitet von User am 29.08.2017 18:24:07. Grund: Komplettierung
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    am 29.08.2017 16:12:54 | IP (Hash): 1833018841
    Adhka schrieb:
    Es ist auch bekannt, dass das Gehirn Insulin produziert um seinen
    Glukosebedarf abzudecken, aber wenn das nun mehr produzieren
    kann aus was für Gründen ? auch als eine eventuelle Möglichkeit.

    Quatsch mit Soße.

    Das Gehirn produziert nur geringe Menge Insulin und die auf keinen Fall, um seine Glukosebedarf zu decken. Nervenzellen decken ihren Glukosebadrf nämlich insulinunabhängig.

    Insulin hat im Körper mehrere unterschiedliche Aufgaben. Wofür die geringen Mengen Insulin im Gehirn gebraucht werden, ist nicht bekannt. Auf keinen Fall aber für die Glukoseverwertung. Die Vorstellung, dass das Gehirn zur Insulinversorgung beitragen könnte, ist blödsinnig. Neben der Tatsache, dass es sich nur um geringe Mengen handelt, würde die Blut-Hirn-Schranke dafür sorgen, dass das Insulin nicht in den übrigen Körper kommen kann.

    Über so geringes Wissen und so dämliche Ideen kann man nur mit dem Kopf schütteln. :=(

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    am 29.08.2017 16:21:34 | IP (Hash): 2114321886
    Rainer was meinst Du was man über deine haltlosen Aussagen macht ?
    Etc. und von wegen Insulin könnte nicht aus dem Gehirn in den Körper
    wie bekanntlich aber Insulin vom Körper ins Gehirn geht !

    .
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    am 29.08.2017 16:26:07 | IP (Hash): 1963797468
    Rainer schrieb:
    Wenn du mit deiner LCHP-Ernährung überwiegend in Ketose bist und die Ketoadaption (dauert ca. 6 Wochen) abgeschlossen ist, dann könnte an der Erklärung tatsächlich etwas dran sein. Die Leber füllt ihre Speicher nach erfolgter Anpassung nicht mehr bis zum Anschläg voll, weil Glukose ja nur noch für ca. 20% der Gehirns und einige weniger andere Zellen im Körper benötigt wird. Die Ketonkörper als Hauptenergielieferant des größten Teils des Gehirns können ja bei Bedarf jederzeit kurzfristig zur Verfügung gestellt werden, dafür ist keine Reservespeicherung notwendig. Natürlich sind die Leberspeicher nicht nur zu 20% gefüllt, aber ein bisschen freie Speicherkapazität könnte schon noch sein. durch die der von dir beobachtete Effekt zustande kommen könnte. Aber wie gesagt, sieh erst mal nach, ob es so einen Effekt bei dir wirklich gibt oder ob es sich nur um eine einmalige Angelegenheit gehandelt hat.


    Würde aber bedeuten, dass der OGTT bei ketogener Ernährung ohne die 3 KH-Tage statt erheblich zu hoch wie bei einfach LC/LOGI erheblich zu niedrig ausfällt, oder?

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    am 29.08.2017 16:54:24 | IP (Hash): 1833018841
    hjt_Jürgen schrieb:
    Würde aber bedeuten, dass der OGTT bei ketogener Ernährung ohne die 3 KH-Tage statt erheblich zu hoch wie bei einfach LC/LOGI erheblich zu niedrig ausfällt, oder?.

    Nein. Das wäre nur der Fall, wenn die ganzen 75g Glukose noch in die Glykogenspeicher der Leber reinpassen würden. Das machen sie aber eindeutig nicht, sonst würden wir mit ketogener Ernährung ganz andere BZ-Verläufe produzieren können. Hier geht es, wenn überhaupt, dann vielleicht um 10...15g Glukose. Mit den restliche 60...65g lässt sich die heftigere BZ-Reaktion beim oGTT nach einer LC-Ernährung noch gut genug erklären.
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    am 29.08.2017 17:58:38 | IP (Hash): 1963797468
    Naja, son Nutella Brötchen hat schon ein bisschen mehr als um eine BE ;)

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    am 29.08.2017 18:12:14 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Naja, son Nutella Brötchen hat schon ein bisschen mehr als um eine BE ;)

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    Ich kann euch 2 gerade nicht genau folgen um was es geht :)


    Also die 75 g Traubenzucker in 250 ml Wasser sind schon arg heftig, dabei über das Ziel hinauszuschießen ist für einen Diabetiker normal, andernfalls wäre er geheilt.

    Und ganz wichtig, ich habe ja das Brötchen mit Insulin abgedeckt, der Test wird ja nicht mithilfe von Insulin gemacht.

    Um meine Verwunderung nochmal zu erklären, ich kam innerhalb von 3 Stunden nach einem leckeren Marmeladenbrötchen nicht über einen BZ von 80, auch stunden später war ich nur etwas über 90.

    Für mich ist das eine kleine Sensation.
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    am 29.08.2017 18:26:32 | IP (Hash): 1963797468
    und wie viele mg/dl hattest Du darüber hinaus erwartet?

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    am 29.08.2017 18:42:38 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    und wie viele mg/dl hattest Du darüber hinaus erwartet?

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    Habe ich hier schon geschrieben, "normal" vor LC waren so gute 160 - 180 mg als peak, nach 2 Stunden war ich dann wieder um 100, hatte aber den ganzen tag mit BZ -Anstieg zu kämpfen und musste laufend korrigieren.
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    am 29.08.2017 18:51:52 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    und wie viele mg/dl hattest Du darüber hinaus erwartet?

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    Habe ich hier schon geschrieben, "normal" vor LC waren so gute 160 - 180 mg als peak, nach 2 Stunden war ich dann wieder um 100, hatte aber den ganzen tag mit BZ -Anstieg zu kämpfen und musste laufend korrigieren.
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    am 29.08.2017 19:22:21 | IP (Hash): 1963797468
    Wobei dann das Marmeladenbrötchen durchaus zusätzlich zur extra dafür gedachten Spritzung auch ein Stück vom häufigeren zwischendurchen Korrigieren profitiert haben könnte, oder?

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    am 29.08.2017 19:51:19 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    Wobei dann das Marmeladenbrötchen durchaus zusätzlich zur extra dafür gedachten Spritzung auch ein Stück vom häufigeren zwischendurchen Korrigieren profitiert haben könnte, oder?

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    Nein, vorgestern habe ich 0,0 korrigiert. Ich schrieb nach 3 Stunden war der BZ bei 80 ( fing bei 70 an)

    Nach mehreren Stunden, also nachmittags war ich bei rund 90.



    Ja, vorher, also vor LC hatte ich damit hohe pp Werte und musste laufend korrigieren den Tag über.

    Lest doch mal ordentlich was ich schreibe bitte. Andere verstehen es ja auch.
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    am 29.08.2017 20:10:12 | IP (Hash): 1963797468
    entschuldige bitte

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    am 29.08.2017 20:11:30 | IP (Hash): 688584431
    hjt_Jürgen schrieb:
    entschuldige bitte

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    KeinThema, kommt vor :)

    Passiert mir auch, nobody is perfect.

    Alles gut ! :)