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Umgang mit DEPRESSION
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Tom
Rang: Gastam 18.12.2008 15:01:01
Hi Pozi,
dass ich DM habe, weiß mein Chef und der Mitarbeiter direkt neben mir und meine Familie, das reicht. Ich versuche, den DM so zu handeln wie das tägliche Zähneputzen. Das ist ein langer Prozess gewesen.
Ich bin GANZ sicher, dass es hier ausreichend User gibt, die auch DM haben, ABER, für die der Diabetes das KLEINSTE aller gesundheitlicher Probleme ist in Relation zu den anderen Diagnosen, die sie AUßERDEM zu bewältigen haben.
Denn DM kommt sehr oft leider nicht allein daher. Die, die NUR DM haben, sehen den eben als schlimmste Krankheit der Welt. Aber wie gesagt, eigentlich ist es mit schnuppe, wie er damit umgeht, ich würde es als sein Kollege einfach als lächerlich und geltungsbedürftig empfinden und ihn somit nicht mehr ganz ernst nehmen.können. Tut mir leid....Guten Rutsch und ein gutes 2009! Tschüss und wech von Tom -
Huki
Rang: Gastam 18.12.2008 21:39:10
@Tom
Du widersprichst Dir gerade selbst, Dein Kommentar:
"DM findet nicht mehr in versteckten Ecklein statt, es ist normal, wenn sich Jemand im Restaurant ganz normal das Insulin spritzt."
Du unterstellst mir, ich würde hausieren gehen. Ich sprech es an und Du schreibst Deinen o.g. Kommentar.
"Die, die NUR DM haben, sehen den eben als schlimmste Krankheit der Welt."
Klar, und Du bist immer und in jeder Situation perfekt, hast immer die passende Ausrede.
Huki
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Hammy
Rang: Gastam 18.12.2008 23:40:43
@Tom:
Zitat:"Die, die NUR DM haben, sehen den eben als schlimmste Krankheit der Welt." Sagt wer? DU?
Mag ja sein, dass es solche gibt, aber genau so
gibt es genug, die DM überhaupt nicht "schlimm"
sehen, sondern einfach damit (nicht dafür) leben.
Mit Verallgemeinerungen kommst du hier nicht
allzuweit. Was passiert denn mit dir, wenn du
auf Arbeit eine "geile" Hypo hast und dein Kollege
Urlaub und der Chef gerade auf Dienstreise ist?
Und Freunde, mit denen du etwas unternimmst,
hast du offensichtlich auch nicht - oder? Man
braucht mit DM nicht "hausieren" gehen - eine
kurze Info (á la Pozilei) reicht völlig. Das wäre
für mich so selbstverständlich wie Zähneputzen! -
Tom
Rang: Gastam 19.12.2008 13:39:36
DASS es so ist, dass ne Menge Leute ihren DM als schlimmste Krankheit der Welt sehen, beweist jeder neue Beitrag in den Foren. Ich bin eben nur der Meinung, dass man, wenn man nur DM hat, etwas bescheidener sein sollte. Es gibt sicher 'ne Menge Leute, die ihre Diagnose gegen den "Nur-DM" sofort eintauschen würden.
Wie willst du absichern, dass in dem Moment, wo du -egal in welcher medizinischen Not-Situation- IMMER sofort laienhafte 1. Hilfe da ist? Dann musst du alle deine Wehwechen in der Firma ans schwarze Brett tackern, das ist doch Blödsinn.
Ich halte bei dem modernen Stand der Dinge für DM in unserer heutigen Zeit, dem Service und auch der Kommunikation DM für KEINE schlimme Krankheit in dem Sinne, und bleibe bei meiner GANZ PERSÖNLICHEN Meinung, dass ich Leute für Wichtigtuer halte, die mit DM hausieren gehen.
Ich wünsch euch frohe Weihnachten. Tschüssing bis 2009.
von Tom -
Irma
Rang: Gastam 19.12.2008 14:12:33
Anonym hat hier wieder gut draufgesetzt. Und?? Fazit?? ... Das Problem mit "DM" bleibt trotzdem: der DM ist und bleibt ein Ballast, genauso wie jede andere chronische Erkrankung auch. Man kann ihn bedingt beherrschen, aber nicht so kontrolliert, wie es viele bzw. DM'ler gerne hätten. Alles Erfahrungwerte, muss man drüber reden, sich austauschen usw. Unser Körper ist leider keine programmierbare Maschine. Einer geht besser mit um, der andere schlechter. Einfach zu handhaben ist der DM jedenfalls nicht. Wenns so wäre, gäbe es dieses Forum nicht, um Rat und andere Sichtweisen + Erfahrungen zu erhalten.
von Irma -
Freimaurer
Rang: Gastam 19.12.2008 17:29:46
Ich denke, Tom ist im Verhalten zu anderen Menschen äußert ängstlich, denn er beschreibt nicht seine Gefühle, sondern nur seine Tatsachen. Er kann sich anderen nicht öffnen, weil er Angst hat, verletzt zu werden.
Gruß
Freimaurer -
Daniela
Rang: Gastam 28.12.2008 18:14:44
Hallo Huki,
Du brauchst Hilfe und die kannst Du Dir nur von ärztlicher Seite holen. eine Depression, wenn es wirklich eine ist, muss medikamentös behandelt werden.
Ursache von Depressionen ist eine Stoffwechselstörung im Gehirn, die Ausschüttung von Serotonin, Dopamin als Beispiel können gestört sein, hier ist fehlendes Insulin z.B. auch eine mögliche Ursache, denn Insulin wirkt auf die Ausschüttung dieser Neurotransmitter (Serotonin..).
Mir ging es kurz nach der Neueinstellung auch ziemlich bescheiden, konnte nicht mehr viel machen, habe nur noch funktioniert, aber das auch eher schlecht als recht. Bei mir wurde es durch die Umstellung auf Schweineinsulin besser, aber das muss bei Dir nicht auch so sein.
Du brauchst einen guten Neurologen, der Dich erstmal gründlich untersucht. Außerdem können auch andere Ursachen für Deine Stimmungslage in Frage kommen, eine gründliche Untersuchung gibt Aufschluss - nicht immer ist die Psyche Schuld!
LG, Daniela