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Sport = Mord? und hohe Schuhe?

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    am 10.09.2017 18:42:06 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Es obliegt in der Verantwortung des Diabetologen die Stoffwechselstörungen des Patienten einzuschätzen und zu beurteilen ob ein BZ Messgerät notwendig ist. Die Kasse kann Vorgaben machen, aber diese sind für den Arzt nicht bindend.

    Dummerweise halten sich viele Ärzte, auch Diabetologen an die Vorgaben, die ihre KV (nicht die KK) ihnen macht. Für Ophi gibt es absolut keine Möglichkeit, darauf Einfluss zu nehmen. Für dich übrigens noch viel weniger.

    Insofern fände ich es Ophi gegenüber fair, wenn du dich für deinen dummen Spruch entschuldigen würdest: "Zitat Heliflieger: Ich finde, dass sind bei dir die typischen Ausreden, ausgenommen deine finanzielle Lage. Hast du keine KV ?" Das wirst du wohl kaum machen. Du erkennst ja nicht einmal, wie beleidigend so eine Vollpflaumerei für eine Ratsuchende sein muss.

    Selbstverständlich bestehst du auf das letzte Wort. Du darfst es dir gerne nehmen - bitteschön.



    Da du mir öfter aufgefallen bist durch Unfähigkeit Texte zu verstehen wundert mich dein Kommentar nicht.

    Ihre Angst sich beim Inlinern zu verletzen, keine High Heels mehr tragen zu dürfen, kein Urlaub wegen Haltbarkeit von Insulin usw. ist Blödsinn. Selber Schuld wenn du auf den Zug springst.

    Und hättest du gelernt in deiner Kinderstube, dass man auch widersprechen kann ohne sein Gegenüber dabei zu diffamieren, hätte ich dir auch freundlich geantwortet. Seit ich in dem Forum bin geht mir dein pampiges, unverschämtes Benehmen auf den Keks.

    Habe fertig.
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    am 10.09.2017 22:35:48 | IP (Hash): 702972230
    ich antworte mal auf die KV- und Arztfrage:
    Da ich "nur" Prädiabetes habe (der sich ganz rasch entwickelt hat) bekomme ich keine Stäbchen verschrieben, vorerst auch kein Metformin. Die Ärzte sind eine krasse Enttäuschung.

    Mein erster Arzt hat mir eine Diät verordnet, die ich nicht halten konnte (morgens 1/2 Scheibe Vollkornbrot, da bei einer ganzen die Werte schon zu schlecht waren manchmal - davon werde ich nicht satt!! insgesamt viel zu wenig essen - zwischendurch nur Käse, was ich nicht mag, Blaubeeren, was zu teuer ist, einen Apfel pro Tag, was zu wenig ist, und Fleisch erlaubt, toll, für jemand, der aus ethischen Gründen gerne vegetarisch lebte - was ich mittlerweile verworfen habe... ). Ich bin schlank, brauche aber seit jeher viel zu futtern und würde so absolut nicht satt. Auch die Produkte, die mir in der Ernährungsberatung genannt wurden, sind für mich nicht umsetzbar: in den lokalen Supermärkten gibt es die gar nicht und die sind zum Teil megateuer.

    Mein zweiter Diabetologe sagt jetzt, ich solle "normal" essen. Normal ist für mich auch mal Pizza, etwa jeden zweiten Tag Kuchen, zwischendurch mal einen Schokoriegel, Obst (ich liebe Wassermelonen!), im Sommer ein oder zwei Kugeln Eis, mal Pommes etc. - daraufhin sagte er, 1 x pro Woche darf ich sündigen und entweder ein wenig Pizza, oder ein Stück Kuchen oder eine Kugel Eis - das finde ich alles andere als "normal", das ist für mich eine krasse Diät. Ansonsten soll ich in 1 Jahr (!!!) wiederkommen und den großen Test machen.
    Dann habe ich meine KV gebeten, Teststäbchen zu übernehmen, da meine Werte für mich noch sehr schwer einschätzbar sind. Hat sie abgelehnt.

    Ich habe gelesen, dass man früh mit Met anfangen soll - aber da meinte der Arzt nur, das sei nicht nötig - erstmal Diät. Dass diese Diät, die mir echt was abverlangt, meine Werte nicht in den Bereich normaler Werte bringt, ist offenbar egal. Ich könnte jetzt noch einen dritten Diabetologen probieren, aber ich habe die Hoffnung etwas verloren. Mein Hausarzt winkt ab und sagt, er hätte, wenn er gut futtert, auch mal 200 und das wäre nicht tragisch....


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    am 10.09.2017 22:41:18 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ich antworte mal auf die KV- und Arztfrage:
    Da ich "nur" Prädiabetes habe (der sich ganz rasch entwickelt hat) bekomme ich keine Stäbchen verschrieben, vorerst auch kein Metformin. Die Ärzte sind eine krasse Enttäuschung.

    Mein erster Arzt hat mir eine Diät verordnet, die ich nicht halten konnte (morgens 1/2 Scheibe Vollkornbrot, da bei einer ganzen die Werte schon zu schlecht waren manchmal - davon werde ich nicht satt!! insgesamt viel zu wenig essen - zwischendurch nur Käse, was ich nicht mag, Blaubeeren, was zu teuer ist, einen Apfel pro Tag, was zu wenig ist, und Fleisch erlaubt, toll, für jemand, der aus ethischen Gründen gerne vegetarisch lebte - was ich mittlerweile verworfen habe... ). Ich bin schlank, brauche aber seit jeher viel zu futtern und würde so absolut nicht satt. Auch die Produkte, die mir in der Ernährungsberatung genannt wurden, sind für mich nicht umsetzbar: in den lokalen Supermärkten gibt es die gar nicht und die sind zum Teil megateuer.

    Mein zweiter Diabetologe sagt jetzt, ich solle "normal" essen. Normal ist für mich auch mal Pizza, etwa jeden zweiten Tag Kuchen, zwischendurch mal einen Schokoriegel, Obst (ich liebe Wassermelonen!), im Sommer ein oder zwei Kugeln Eis, mal Pommes etc. - daraufhin sagte er, 1 x pro Woche darf ich sündigen und entweder ein wenig Pizza, oder ein Stück Kuchen oder eine Kugel Eis - das finde ich alles andere als "normal", das ist für mich eine krasse Diät. Ansonsten soll ich in 1 Jahr (!!!) wiederkommen und den großen Test machen.
    Dann habe ich meine KV gebeten, Teststäbchen zu übernehmen, da meine Werte für mich noch sehr schwer einschätzbar sind. Hat sie abgelehnt.

    Ich habe gelesen, dass man früh mit Met anfangen soll - aber da meinte der Arzt nur, das sei nicht nötig - erstmal Diät. Dass diese Diät, die mir echt was abverlangt, meine Werte nicht in den Bereich normaler Werte bringt, ist offenbar egal. Ich könnte jetzt noch einen dritten Diabetologen probieren, aber ich habe die Hoffnung etwas verloren. Mein Hausarzt winkt ab und sagt, er hätte, wenn er gut futtert, auch mal 200 und das wäre nicht tragisch....





    Frage : Bist du bei einem Feld, Wald und Wiesendiabetologe, oder in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis ?

    Erstere dürfen nur Spielen, und tragen "Diabetologe" nur noch aus historischen Gründen.
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    am 10.09.2017 23:31:16 | IP (Hash): 1341655807
    ophi schrieb:
    wie der BZ ist, weiß ich nicht, bekomme ja keine teststäbchen mehr. er war immer sehr schwankend, morgens knapp unter 100, sonst immer drüber, bisweilen bis 180.


    Wer hat denn eigentlich aus welchem Anlass mal untersucht und bei Dir einen Diabetes diagnostiziert? Und Dir mit welcher Erläuterung oder welchem Auftrag ne Packung Teststreifen verordnet?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 11.09.2017 09:30:22 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    ich antworte mal auf die KV- und Arztfrage:
    Da ich "nur" Prädiabetes habe (der sich ganz rasch entwickelt hat) bekomme ich keine Stäbchen verschrieben, vorerst auch kein Metformin. Die Ärzte sind eine krasse Enttäuschung.

    Mein erster Arzt hat mir eine Diät verordnet, die ich nicht halten konnte (morgens 1/2 Scheibe Vollkornbrot, da bei einer ganzen die Werte schon zu schlecht waren manchmal - davon werde ich nicht satt!! insgesamt viel zu wenig essen - zwischendurch nur Käse, was ich nicht mag, Blaubeeren, was zu teuer ist, einen Apfel pro Tag, was zu wenig ist, und Fleisch erlaubt, toll, für jemand, der aus ethischen Gründen gerne vegetarisch lebte - was ich mittlerweile verworfen habe... ). Ich bin schlank, brauche aber seit jeher viel zu futtern und würde so absolut nicht satt. Auch die Produkte, die mir in der Ernährungsberatung genannt wurden, sind für mich nicht umsetzbar: in den lokalen Supermärkten gibt es die gar nicht und die sind zum Teil megateuer.

    Mein zweiter Diabetologe sagt jetzt, ich solle "normal" essen. Normal ist für mich auch mal Pizza, etwa jeden zweiten Tag Kuchen, zwischendurch mal einen Schokoriegel, Obst (ich liebe Wassermelonen!), im Sommer ein oder zwei Kugeln Eis, mal Pommes etc. - daraufhin sagte er, 1 x pro Woche darf ich sündigen und entweder ein wenig Pizza, oder ein Stück Kuchen oder eine Kugel Eis - das finde ich alles andere als "normal", das ist für mich eine krasse Diät. Ansonsten soll ich in 1 Jahr (!!!) wiederkommen und den großen Test machen.
    Dann habe ich meine KV gebeten, Teststäbchen zu übernehmen, da meine Werte für mich noch sehr schwer einschätzbar sind. Hat sie abgelehnt.

    Ich habe gelesen, dass man früh mit Met anfangen soll - aber da meinte der Arzt nur, das sei nicht nötig - erstmal Diät. Dass diese Diät, die mir echt was abverlangt, meine Werte nicht in den Bereich normaler Werte bringt, ist offenbar egal. Ich könnte jetzt noch einen dritten Diabetologen probieren, aber ich habe die Hoffnung etwas verloren. Mein Hausarzt winkt ab und sagt, er hätte, wenn er gut futtert, auch mal 200 und das wäre nicht tragisch....






    Ich habe Mal was für dich gesucht :

    Zitat :


    "Nach derzeitiger Definition sprechen Ärzte von einem Prädiabetes, wenn eines der folgenden Kriterien erfüllt ist:

    Blutzuckerkonzentration nüchtern: zwischen 100 und 125 mg/dl (5,6-6,9 mmol/l)
    Blutzuckerkonzentration zwei Stunden nach Gabe von Glukose (Glukosetoleranz): zwischen 140 und 199 mg/dl bzw. 7,8-11,0 mmol/l
    Langzeitzuckerwert HbA1c: zwischen 5,7 und 6,4 Prozent"

    Bist du innerhalb dieser Definition, oder sogar darüber ? Wenn du die Werte nicht kennst erfrage sie bei deinem Arzt.

    Du solltest in eine Schwerpunktpraxis gehen, in aller Regel sind sie dort auf dem neuesten Stand. Du schreibst selbst, du seist schlank und du klingst für mich wie eine junge Frau, wurde bei dir auf Antikörper untersucht?

    Ein Mody abgeklärt ?
    ( Schau in Wiki unter Mody Diabetes )
    Ohne diese Untersuchung kann es sein, das du in einem Jahr insulinpflichtig bist.
    Jung und schlank passt nicht zu Typ 2, egal wie viel Hunger du hast.

    Das Problem mit dem kein Fleisch essen aus ethischen Gründen kenne ich, und die Ersatzprodukte sind sündhaft teuer.
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    am 11.09.2017 15:21:09 | IP (Hash): 1400533784
    @Heli: Danke für das Update aus dem anderen Fred!

    Wie Heli schon geschrieben hat, spricht auch nach meiner Meinung bei Dir viel für einen Diabetes, bei dem sich der Blutzucker nicht allein mit dem passenden Behandlungsverhalten aus gezielter Ernährung und Bewegung im gesunden Rahmen halten lassen wird, vielleicht schon kurzfristig nicht und bestimmt nicht im Rahmen von mehreren Jahren.
    Aber auch mit Insulin kann lässt sich’s gesund leben und alt werden, wie eines meiner Vorbilder bis heute eindrücklich demonstriert http://www.diabetes-book.com/bernstein-life-with-diabetes/ Und in D haben wir praktisch alle Möglichkeiten, unseren Blutzucker so gesund steuern zu können, wie wir wollen und auch das dann auch wirklich machen.

    Allerdings kann uns die Systematik unserer medizinischen Versorgung dabei schon recht massiv behindern, z.B. mit einem noch nicht so üppig entwickelten Diabetes, wie Du ja mit den fehlenden Teststreifen schon erlebst.
    Hintergrund: In unserem fachoffiziellen System werden Teststreifen ausschließlich zu dem Zweck gestellt, Unterzuckerungen zu erkennen und nach Möglichkeit zu verhindern. Und Unterzuckerungen werden demnach praktisch ausschließlich mit kurzwirksamem Insulin möglich.
    Das gesunde Steuern des eigenen Blutzuckers, wie viele von uns INSULINERn das praktizieren und viele Nichtinsuliner auf eigene Kosten, hat noch einen langen Weg in die fachoffizielle Denke - wenn es den denn überhaupt je schaffen wird.

    Was ich an Deiner Stelle machen würde? Aus meiner heutigen Position hard core, d.h. mit meiner Ernährung systematisch hohen Blutzucker provozieren, und zwar so lange, bis ich langsam- und schnellwirkendes (Basal-Bolus, ICT) Insulin und Teststreifen zu Lasten meiner kranken Kasse verordnet bekäme. Das würde längstens ein halbes bis ein Jahr dauern, und dann könnte ich meinen Blutzucker so gesund steuern, wie ich das wollte. Wäre zwar nervig, nicht zuletzt, weil ich dafür alle paar Wochen beim Arzt aufschlagen und noch ne weitere Pillensorte ausprobieren müsste, aber schlimmeres und vor allem irreparables würde in diesem Zeitrahmen eher noch nicht passieren.

    Wie geschrieben, wäre mein Ansatz HEUTE mit über 25 Jahren Medizin- und Diabetes- und vielen Jahren Selbsthilfe-Erfahrung. Keine Ahnung, ob ich’s in Deiner Situation so durchziehen würde, selbst wenn ich den Ratgeber gut persönlich kennen und ihm ansonsten eher blind vertrauen würde. - In jedem Falle Dein Spiel. Daumendrück :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
    Bearbeitet von User am 11.09.2017 15:23:35. Grund: Ergänzung
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    am 11.09.2017 18:11:44 | IP (Hash): 1488629999
    vielen dank für eure Tipps!
    dann antworte ich mal auf die Fragen:
    - die Praxen, in denen ich war, sind echte Diabetespraxen - helfen mir aber wie beschrieben kaum weiter, da ich ja noch im Prästadium bin. ich soll in einem Jahr wiederkommen (dann sicher mit ausgewachsener Diabetes). Mein Hausarzt, dem ich sehr vertraue, sieht es nicht so eng - er habe auch ab und zu Werte um die 200 (allerdings ist er doppelt so alt wie ich).
    - es ist angeblich Typ 2, Typ 1 wurde ausgeschlossen - MODY habe ich nie zuvor gehört, wurde wohl auch nicht drauf getestet (falls das so einfach möglich ist).
    - ich wäre NIE auf die Idee gekommen, BZ zu messen, habe auch keine familiäre Belastung. ich hatte Gestationsdiabetes und gehöre zu den ganz wenigen, bei denen es seit der Geburt geblieben ist - obwohl ich noch stille und das ja positiv sein soll. das Kind wurde im April geboren. Habe schon große Sorge, dass die Werte nach dem Stillen noch schlechter werden (wollte jetzt bald aufhören), da das Kind ja auch Zucker "verbraucht".
    - vor Insulin habe ich so massive Angst, weil mir das Reisen in tropische Länder (langes Reise, keine 3 Wochen, eher Monate) sehr viel bedeutet und beruflich sehr wichtig ist - dabei sind aber Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer undenkbar. Ich kaufe Essen immer "on the road" (das spart sehr viel und schmeckt super, Magenprobleme kriege ich so schnell nicht) und kann nicht genau planen, wann ich einen vertrauenswürdig ausssehenden Stand finde, was genau ich da kaufe und wieviel BE das haben könnte. Deswegen hoffe ich sehr, dass ich ganz lange mit Metformin oder so auskommen werde. Sollte man das nicht möglichst früh beginnen? schon im Prädiabetes?

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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 11.09.2017 19:00:49 | IP (Hash): 688584431
    ophi schrieb:
    vielen dank für eure Tipps!
    dann antworte ich mal auf die Fragen:
    - die Praxen, in denen ich war, sind echte Diabetespraxen - helfen mir aber wie beschrieben kaum weiter, da ich ja noch im Prästadium bin. ich soll in einem Jahr wiederkommen (dann sicher mit ausgewachsener Diabetes). Mein Hausarzt, dem ich sehr vertraue, sieht es nicht so eng - er habe auch ab und zu Werte um die 200 (allerdings ist er doppelt so alt wie ich).
    - es ist angeblich Typ 2, Typ 1 wurde ausgeschlossen - MODY habe ich nie zuvor gehört, wurde wohl auch nicht drauf getestet (falls das so einfach möglich ist).
    - ich wäre NIE auf die Idee gekommen, BZ zu messen, habe auch keine familiäre Belastung. ich hatte Gestationsdiabetes und gehöre zu den ganz wenigen, bei denen es seit der Geburt geblieben ist - obwohl ich noch stille und das ja positiv sein soll. das Kind wurde im April geboren. Habe schon große Sorge, dass die Werte nach dem Stillen noch schlechter werden (wollte jetzt bald aufhören), da das Kind ja auch Zucker "verbraucht".
    - vor Insulin habe ich so massive Angst, weil mir das Reisen in tropische Länder (langes Reise, keine 3 Wochen, eher Monate) sehr viel bedeutet und beruflich sehr wichtig ist - dabei sind aber Hotels mit Kühlschrank auf dem Zimmer undenkbar. Ich kaufe Essen immer "on the road" (das spart sehr viel und schmeckt super, Magenprobleme kriege ich so schnell nicht) und kann nicht genau planen, wann ich einen vertrauenswürdig ausssehenden Stand finde, was genau ich da kaufe und wieviel BE das haben könnte. Deswegen hoffe ich sehr, dass ich ganz lange mit Metformin oder so auskommen werde. Sollte man das nicht möglichst früh beginnen? schon im Prädiabetes?




    Frage :
    Werden in deiner Praxis auch T1 Diabetiker behandelt , gibt's dort Schulungen für Insulinpumpen, für cg

    Wenn dir sowas nie aufgefallen ist, scheint es keine Schwerpunktpraxis zu sein.

    Ich habe Mal wieder für dich gesucht :

    "Ursächlich ist die vermehrte Sekretion verschiedener Schwangerschaftshormone, wie etwa Cortisol, das humane Plazentalaktogen, Östrogen, Progesteron, und Prolactin, die als Gegenspieler des Insulins fungieren und ihrerseits zu einer zunehmend höheren Insulinresistenz während der Schwangerschaft führen. Kann die Bauchspeicheldrüse durch eine erhöhte Insulinausschüttung keinen Ausgleich mehr schaffen, entwickelt sich ein Schwangerschaftsdiabetes mit erhöhten Blutzuckerwerten.

    Etwa 2 % aller Fälle von Schwangerschaftsdiabetes liegt ein MODY Typ 2 zugrunde. Charakteristisch für diese autosomal-dominant vererbte Störung ist eine Mutation im Glucokinase(GCK)-Gen"

    Büsschen könntest ja auch selbst schauen ;)

    Also ein Schwangerschaftsdiabetes der nach Entbindung nicht verschwindet ist nicht gut :(

    Deutet wirklich eher darauf hin, dass du zu den 2 % gehörst. Das gute daran, es gibt Mody Formen die mit Medis behandelbar sind, nicht mit Metformin sondern Sulfonamiden.
    Das ist auch das einzig gute daran, der Rest der Modys wird insulinpflichtig.
    Also wäre es in deinem Interesse Mody abklären zu lassen.

    Abott macht inzwischen sogar Werbung mit dem FreeStyle Libre das optimale System für schwangere Frauen mit Diabetes zu haben.

    Ich weiß aber nicht ob das für Schwangerschaftsdiabetes gilt, oder für Diabetiker die schwanger werden.

    Mein Gefühl sagt mir, du bist nicht in einer Schwerpunktpraxis.

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 11.09.2017 19:30:48 | IP (Hash): 546221907
    Hallo Ophi,
    deine Psyche schlägt Purzelbaum.
    Und du surfst zuviel im Internet, was bei 2ern ev. vorkommen kann und du ängstigt dich.

    Du bist erst im Prädiabetes-Bereich, da lässt sich durch Ernährung schon eine Menge bewirken.
    Vollwertig und auch vegetarisch möglich, nicht so streng wie du z.Zt. meinst
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Ob du jemals Metformin, andere Medikamente oder Insulin jemals brauchen wirst, ist gar nicht im voraus zu erkennen und zu vermuten.
    Verlaufskontrolle deiner Laborwerte (HbA1c) jährlich ist ausreichend, ev. Medikamente entsprechend.

    Für BE-Schätzung gibt es Grundregeln.
    Ob Nudel oder Glasnudel, Panade oder Backteig.
    Länderspezifisch lassen sich zusätzlich typische Mahlzeiten herausfinden, was ist KH-lastig, Menge per Augenmaß beurteilen.
    KH-freie Lebensmittel sind überall gleich: Fleisch, Fisch, Ei.
    Gemüse-KHs ausgenommen Hülsenfrüchte haben kaum Auswirkung auf den Blutzucker.

    COOL down!
    Gruß Elfe
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 18.08.2017
    am 11.09.2017 19:34:26 | IP (Hash): 688584431
    Elfe schrieb:
    Hallo Ophi,
    deine Psyche schlägt Purzelbaum.
    Und du surfst zuviel im Internet, was bei 2ern ev. vorkommen kann und du ängstigt dich.

    Du bist erst im Prädiabetes-Bereich, da lässt sich durch Ernährung schon eine Menge bewirken.
    Vollwertig und auch vegetarisch möglich, nicht so streng wie du z.Zt. meinst
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung

    Ob du jemals Metformin, andere Medikamente oder Insulin jemals brauchen wirst, ist gar nicht im voraus zu erkennen und zu vermuten.
    Verlaufskontrolle deiner Laborwerte (HbA1c) jährlich ist ausreichend, ev. Medikamente entsprechend.

    Für BE-Schätzung gibt es Grundregeln.
    Ob Nudel oder Glasnudel, Panade oder Backteig.
    Länderspezifisch lassen sich zusätzlich typische Mahlzeiten herausfinden, was ist KH-lastig, Menge per Augenmaß beurteilen.
    KH-freie Lebensmittel sind überall gleich: Fleisch, Fisch, Ei.
    Gemüse-KHs ausgenommen Hülsenfrüchte haben kaum Auswirkung auf den Blutzucker.

    COOL down!
    Gruß Elfe



    Elfe, sie hat einen sich manifestierenden Schwangerschaftsdiabetes, ist schlank und Jung.
    Ich finde sie hat jedes Recht besorgt zu sein.