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Spritzen - ab und zu
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am 22.09.2017 22:58:00 | IP (Hash): 688584431
Adhkad, schrieb:
Ich habe mich noch nie von Packzeug irritieren lassen.
Das ist auch richtig so, das Packzeug gibt man vor dem Einchecken gleich in die Gepäckaufgabe. Wär ja blöd so ohne Packzeug im Urlaub. -
am 23.09.2017 13:27:56 | IP (Hash): 688584431
Adhkad, schrieb:
HeliFliege
Dein gestriges Beispiel von 220mg/dl auf 120mg/dl unter 8E Bolus bestätigt
einen E-Faktor von 12,5mg/dl/E ( Ich nenne das E-Faktor statt Korrekturfaktor
weil mir das besser passt. )
Der Normalbereich für Typ 1 ist der E-Faktor von 30-60mg/dl, so hat TypEi
60 oder Elfe 40 mein Sohn 30 und ich als Typ 1 mit auch Typ 2 ca. 20 !
Es sind die Typ 2 welche wegen der Insulinresistenz einen E-Faktor von 1-20 haben !
Das zeigt dass sich zu deinem Typ 1 über die Jahre auch eine gewisse
Insulinresistenz dazu gesellt hat, welche auch erklären könnte weshalb
manchmal wenn Du spritzt nicht das erwartete Resultat hast und auch
manchmal aus für dich unerklärlichen Gründen erhöhte Glukose hast,
welche aber so als von der Leber erklärbar ist.
Es ist halt eben nicht so dass man bei Diabetes nur in schwarz-weiss
denken kann wie TypEi, sondern das kann sehr individuell sein und so
alles gerechtfertigt ist was für zum Guten der Glukosekontrolle beiträgt.
Resultierend solltest Du das mit deinem Arzt absprechen und wegen
der Insulinresistenz mit erhöhten Leberglukose halt 3x täglich 250mg
Metformin ausprobieren ( 250mg von runden 500 mit Tablettenteiler ).
Von deinem Körpergewicht her kannst Du das machen, ich leider nicht.
Ich mache dich hier auf das aufmerksam, obwohl Du es nicht verdienst.
.
Du bist echt ein Genie, dass ich bei ( seit heute 99,5 kg) beinahe 100kg auch eine Insulinresistenz habe wäre mir nie in den Sinn gekommen.
Ich sehe in Metformin keinen Nutzen, vor allem weil meine Basis - Bolus Einstellung wohl hinfällig wäre, und ich mit meinen Spritzen seit 31 Jahren eine intensive Beziehung habe die ich nicht aufs Spiel setzen will. Auch muss ich dich enttäuschen, ich habe keine unerklärlich hohe Glucose werte, außer beim Sport, ( Anstieg auf etwa 150 ) aber die hat Elfe auch, und sie hat definitiv keine IR. Und das erwartete Resultat habe ich meist auch, allenfalls mal überrascht zum positiven hin, wie vor einigen Wochen das mit dem Marmeladenbrötchen.
Ich habe mich jedenfalls nie beklagt, dass ich meinen Diabetes nicht in den Griff bekäme. -
am 23.09.2017 14:00:09 | IP (Hash): 688584431
Adhkad, schrieb:
HeliFliege
Das Metformin reduziert ja bekanntlich nicht nur die Leberglukose,
sondern erhöht auch die Insulinsensitivität ca. 10-15% und so
müsstest Du halt dann dein Basal-Insulin neu justieren und
deinen Bolus auch um das etwas reduzieren, das ist alles.
Das als zusätzlich zur Insulintherapie zu verstehen !
Meine HbA1c Angaben von weniger 6% könnest Du auch verstehen.
.
Und wozu ? Wenn jemand das Spritzen verhindern, oder hinaus zögern will ist Metformin sicher ne feine Sache, aber ich muss sowieso spritzen, also was hab ich davon, außer Ärger mit einer neuen Einstellung und dann vertrage ich es zum Schluss vielleicht nicht. -
am 23.09.2017 14:30:38 | IP (Hash): 1149374227
Adhkad, schrieb:
Das Metformin reduziert ja bekanntlich nicht nur die Leberglukose,
sondern erhöht auch die Insulinsensitivität ca. 10-15%.
Das ist die Interpretation aus dem geringeren Insulinbedarf, in keiner Weise spezifisch belegt. Und der geringere Insulinbedarf kommt einmal mit der Verringerung der zu vielen Glukose aus der Leber - normal kein Typ1-, sondern nur ein Typ2 Problem - und mit der receptor-up-regulation - auch wieder vorrangig eine Typ2-Herausforderung und mit Typ1 im Heli-gesunden BZ-Rahmen überhaupt kein Problem.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 23.09.2017 14:31:32. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 23.09.2017 15:35:22 | IP (Hash): 688584431
Hmmm... Hab mich mal etwas belesen :
Ich bin kein Diabetologe und habe mich mehrheitlich mit meinem Typ1 befasst, aber da steht eine B M I abhängige IR sei normal und nicht mit Typ II zu vergleichen und auch nicht so ( Metformin) zu behandeln.
Den Link kann ich nicht einfügen, sonst wird gemeckert "keine BBC Codes erlaubt"
Weiß der Geier warum -
am 23.09.2017 15:53:26 | IP (Hash): 1149374227
Um die Mitte der 80ger Jahre wurde entdeckt, dass bei Diabetes, der kein Insulin brauchte, heute Typ2, reichlich Insulin in Umlauf war. Und die Frage wollte beantwortet werden, warum? Vielleicht, weil die normale Menge nicht ausreichte? Also musste da was sein, was sich der normalen Insulinmenge widersetzte, also eine Resistenz, eben die Insulin Resistenz: Damit die widerspenstigen Zellen die Glukose einlassen, muss demnach mehr Insulin die da hineindrücken.
Würde umgekehrt bedeuten, dass die Zellen ohne solchen Druck nicht ausreichend versorgt würden. Konnte man damals nicht so einfach wie heute testen. Heute reichen Auspinkel-Pillen, mit denen sich in vielen Fällen sehr viel Glukose einfach entsorgen lässt - OHNE JEDEN MANGEL für die Zellen, die sich da angeblich widersetzen :(
Weil die direkte Interpretation der IR somit schlicht Unsinn ist, hab ich mir angewöhnt, die IR als unbestimmten Sammelbegriff für die gestörte Regelung von Glukose und Insulin zu sehen.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 23.09.2017 19:01:12 | IP (Hash): 397630331
hjt_Jürgen schrieb:
Würde umgekehrt bedeuten, dass die Zellen ohne solchen Druck nicht ausreichend versorgt würden. Konnte man damals nicht so einfach wie heute testen. Heute reichen Auspinkel-Pillen, mit denen sich in vielen Fällen sehr viel Glukose einfach entsorgen lässt - OHNE JEDEN MANGEL für die Zellen, die sich da angeblich widersetzen :(
jürgen das ist ein lächerlich schwacher Beweis.
Du müsstest eigentlich Bescheid wissen, dass die Muskelzellen - sowohl die der peripheren Muskulatur als auch die vom Herz und den anderen inneren Organen - alles als Treibstoff verwenden können. Wenn weniger Glukose zur Verfügung steht, dann verbrennen sie einfach Fett oder Eiweiß und werden damit bestens versorgt - mit weniger Glukose und OHNE JEDEN MANGEL. -
am 23.09.2017 19:16:49 | IP (Hash): 1149374227
Das ist ein schwacher Einwand, denn hier ist von ununterbrochen glukogener Ernährung die Schreibe, also nix Umstellung auf hauptsächlich Fettverbrennung :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 23.09.2017 23:05:12 | IP (Hash): 1031497772
Hilfe ! Ich bin jetzt echt verwirrt.
Also meine Situation sieht so aus, dass ich GAR KEINE AHNUNG vom Spritzen habe bisher. Ich weiß nicht, wieviel man so spritzt um was zu erreichen. Was wäre eine Minidosis?
Und spritzt man auch, wenn man zwischendurch mal einen Bonbon, eine Kugel Eis oder ne Hand voll Chips isst?
Ich weiß nichts davon und mein Arzt wollte auch erst einmal nicht mit mir darüber reden (Zeitmangel blabla, sei sowieso noch nicht so weit... ). Aber die Ratschläge meines Arztes sind unter aller Sau ("ganz normal essen"- "also auch mal ne Pizza?" - "Nein!" - "also auch mal Kuchen, Waffel, normales Brot, ne gute Portion Obst, mal Saft, Kakao..." - "nein, maximal eins davon einmal pro Woche" - was bleibt denn da übrig? Von Würstchen kotze ich bald!). Ich habe kein Medikament verschrieben bekommen, soll in 1 Jahr(!!) wiederkommen, dabei habe ich schon deutlich prädiabetische Werte.
Mein Hausarzt - kein Spezialist, aber mit offenerem Ohr - würde mir Insulin verschreiben, oder auch Metformin - er sieht meine Werte als nicht kritisch an (er habe auch ab und zu 200) und würde wenn eher zu Metformin tendieren, da ich bei exakt gleichem Essen mit gleichem "Ausgangswert" sehr unterschiedliche 1- und 2-Stundenwerte habe (1 h manchmal um die 120, mal in Richtung 200, 2 h manchmal 130, manchmal 70). Das ist also schwer kalkulierbar und er fürchtet, dass ich mit Insulin in Unterzuckerungen geraten könnte, meint aber, dass ich ein klein wenig spritzen könnte, falls ich von vorneherein weiß, dass ich sehr viel und kh-reich essen werde.
Was meint Ihr?
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am 23.09.2017 23:34:20 | IP (Hash): 397630331
hjt_Jürgen schrieb:
Das ist ein schwacher Einwand, denn hier ist von ununterbrochen glukogener Ernährung die Schreibe, also nix Umstellung auf hauptsächlich Fettverbrennung :).
Dazu braucht es keine "Umstellung", das müsstest dir eigentlich klar sein. Das funktioniert bei den Muskelzellen immer. Dabei wird lediglich die Reihenfolge eingehalten und vorhandene Glukose zuerst verbraucht. Es würde ja auch keinen Sinn machen, Fett zu verbrennen und die überschüssige Glukose danach mit entsprechendem Aufwand in Fett umzuwandeln.
Eine Umstellung wird lediglich für das Gehirn gebraucht. Um das geht es aber hier nicht, weil das kein Insulin zur Aufnahme von Glukose benötigt.
Bearbeitet von User am 24.09.2017 10:27:20. Grund: .