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Sensor für Typ 2 aus Österreich

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    am 01.11.2017 19:33:22 | IP (Hash): 688584431
    Rainer schrieb:
    Heliflieger schrieb:
    Diabetologische Schwerpunktpraxen verschreiben das Zeug erst garnicht.


    Das ist einfach nur eine dumme Behauptung. :=(



    Belege, oder wieder Mal aus der Luft gegriffen ?

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    am 01.11.2017 19:38:18 | IP (Hash): 1865970180
    Heliflieger schrieb:


    Weil die BSD schneller ganz aufgibt. Eine gute Methode vom T2 zum T1 zu werden...



    Und sowas von `nem langjährigen Typ1 - nicht ernsthaft, oder?
    Insulinpflicht macht aus `nem Typ2 ´nen insulinpflichtigen Typ2, sonst nichts.

     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 01.11.2017 19:44:01 | IP (Hash): 688584431
    HeikeOV schrieb:
    Heliflieger schrieb:


    Weil die BSD schneller ganz aufgibt. Eine gute Methode vom T2 zum T1 zu werden...



    Und sowas von `nem langjährigen Typ1 - nicht ernsthaft, oder?
    Insulinpflicht macht aus `nem Typ2 ´nen insulinpflichtigen Typ2, sonst nichts.




    Da merkt man den Qualitätsunterschied zwischen T 1 und T2 Schulung. Wir lernen auch die Unterschiede.

    T1 ist absoluter Insulinmangel, also fast kein bis kein Insulin.

    T2 ist Insulinresistenz. Also genug oder zuviel Insulin.
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    am 01.11.2017 19:51:11 | IP (Hash): 1865970180
    Aber auch wenn das Insulin beim Typ2 nicht mehr vorhanden ist, weil BSD erschöpft, bleibt die (dauerhafte) Resistenz und der Typ2 ein Typ2!
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    am 01.11.2017 19:58:22 | IP (Hash): 688584431
    HeikeOV schrieb:
    Aber auch wenn das Insulin beim Typ2 nicht mehr vorhanden ist, weil BSD erschöpft, bleibt die (dauerhafte) Resistenz und der Typ2 ein Typ2!



    Nope. Absoluter Insulinmangel lässt ein T2 zum T1 werden, weil er die gleichen Probleme wie ein T1 hat. Gefahr der Ketoacidose und schwerer Hypos welche ein T2 wegen Eigeninsulin und halbwegs funktionierender Gegenregulatoren nicht hat . Was denkst du wieviele ex T2 in meiner letzten T1 Schulung waren ? Rund duie hâlfte.

    Noch ein Edit,alle von ihnen würden nicht mit Insulin behandelt sondern Medis.
    Bearbeitet von User am 01.11.2017 20:02:11. Grund: Kopfschüttel
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    am 01.11.2017 21:06:48 | IP (Hash): 1865970180
    Sehe ich anders, und auch die mir bekannte Literatur.

    Typ 1 ist in der Regel gekennzeichnet durch einen Autoimmundefekt (Antikörper allerdings nicht immer nachweisbar), schnelle Zerstörung der Beta-Zellen mit rascher Insulinpflicht.

    Typ 2 In gekennzeichnet durch eine Insulinresistenz. Die Beta-Zellen werden stark beansprucht und sterben nach und nach ab, was irgendwann zur Insulinpflicht führen kann.
    Viele insulinpflichtige Typ2er haben übrigens durchaus noch eigenes Insulin, es reicht aber wegen der Resistenz nicht mehr.

    Ein Typ 1 kann zusätzlich einen Typ 2 entwickeln. Aus einem Typ 2 wird bei korrekter Diagnose kein Typ1.

    Nur weil die Behandlung irgendwann sehr ähnlich wird und damit auch die Risiken, heißt das nicht, dass es die gleicher Erkrankung ist.

    Mathematisch ausgedrückt:
    "aus Typ1 folgt Insulinpflicht"
    ist ungleich
    "aus Insulinpflicht folgt Typ1"
    Die korrekte Umkehrung ist "aus keine Insulinpflicht folgt kein Typ1" ;)

    Ich war noch nie in einer Schulung zusammen mit Typ2ern, würde ich auch ablehnen.

    Allerdings bin ich mit dir einer Meinung, dass man die BSD-Ausquetsch-Medis möglichst vermeiden und die Betas besser frühzeitig mit Insulin unterstützen sollte.
    Bearbeitet von User am 01.11.2017 21:08:19. Grund: Korrekturen
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    am 01.11.2017 21:22:58 | IP (Hash): 688584431
    HeikeOV schrieb:
    Sehe ich anders, und auch die mir bekannte Literatur.

    Typ 1 ist in der Regel gekennzeichnet durch einen Autoimmundefekt (Antikörper allerdings nicht immer nachweisbar), schnelle Zerstörung der Beta-Zellen mit rascher Insulinpflicht.

    Typ 2 In gekennzeichnet durch eine Insulinresistenz. Die Beta-Zellen werden stark beansprucht und sterben nach und nach ab, was irgendwann zur Insulinpflicht führen kann.
    Viele insulinpflichtige Typ2er haben übrigens durchaus noch eigenes Insulin, es reicht aber wegen der Resistenz nicht mehr.

    Ein Typ 1 kann zusätzlich einen Typ 2 entwickeln. Aus einem Typ 2 wird bei korrekter Diagnose kein Typ1.

    Nur weil die Behandlung irgendwann sehr ähnlich wird und damit auch die Risiken, heißt das nicht, dass es die gleicher Erkrankung ist.

    Mathematisch ausgedrückt:
    "aus Typ1 folgt Insulinpflicht"
    ist ungleich
    "aus Insulinpflicht folgt Typ1"
    Die korrekte Umkehrung ist "aus keine Insulinpflicht folgt kein Typ1" ;)

    Ich war noch nie in einer Schulung zusammen mit Typ2ern, würde ich auch ablehnen.

    Allerdings bin ich mit dir einer Meinung, dass man die BSD-Ausquetsch-Medis möglichst vermeiden und die Betas besser frühzeitig mit Insulin unterstützen sollte.



    Jaja, der wes ich doch. Aber wir produzieren T1 am laufenden Band durch die Ausquetschmedis. Das muss nicht sein. Schlimm genug mit 16 schon T1 zu sein, müssen nicht noch nachhelfen. Aber viele Ärzte machen das aus Faulheit. Jemandem ICT beibringen ist aufwendiger als Pillen verschreiben.
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    am 02.11.2017 16:53:56 | IP (Hash): 767359371
    Auch mit ICT oder Pumpe bleibt ein T2 ein T2. Aber alle fachoffizielle Typ2-Therapie in D ist in der Tat bislang darauf ausgerichtet, dass im Schnitt im Zeitrahmen von 8-10 Jahren zur ICT übergegangen werden muss. Und dass dabei auch bei bester Befolgung mit den Jahren immer größere Faktoren und Insulinmengen nötig werden können.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 02.11.2017 17:48:53 | IP (Hash): 674082096
    HeikeOV schrieb:
    Allerdings bin ich mit dir einer Meinung, dass man die BSD-Ausquetsch-Medis möglichst vermeiden und die Betas besser frühzeitig mit Insulin unterstützen sollte.

    Hallo Heike,

    volle Zustimmung. Allerdings wäre es total falsch, die oralen AntiDiabetika als Ausquetschmedis abzustempeln, nur weil es Tabletten sind. Diese ausquetschende Wirkungweise trifft lediglich auf die Sulfonylharnstoffe zu.

    Für die SHs gilt in der Tat auch Helis Behauptung, dass diese nur noch von Hausärzten und fast gar nicht von Diabetologen verschrieben werden. Mit den anderen Diabetesmedikamenten sollte er sich allerdings zuerst mal beschäftigen, ehe er solche blödsinnigen Behauptungen raushaut.