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Diabetes Typ 1 und Fettstoffwechselstörung. Wer hat diese Kombi noch?
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am 28.11.2017 11:35:23 | IP (Hash): 491097169
P.S erlaube mir die Frage, woher kennst du dich so gut aus in diesen Dingen?
Lg -
am 28.11.2017 17:43:49 | IP (Hash): 622108599
Cari schrieb:
Von den zu hohen Zuckerwerten habe ich Löcher im Nierenfilter bekommen. Das gefällt mir garnicht !
Ich lese das mal als saloppe Beschreibung von nem MÄCHTIGEN Grund dafür, die Haltung zum Blutzucker gründlich zu überdenken. In allen Fällen, die ich mit positivem Ausgang kenne, hat eindeutig die sehr gesunde Blutzucker-STEUERUNG für die Wiederherstellung und den Erhalt der gesunden Nierenfunktion gesorgt - und ganz nebenbei auch noch für den gesunden Blutdruck mit weniger bis gar keinen Tabletten.
Sehr gesund bedeutet in Zahlen eine Schwankungsbreite von Minimum vor zu Maximum nach dem Essen von maximal um 60mg/dl bei nüchtern um 100. Mir ist bewusst, dass das zuerst mal ne gewaltige Umstellung bedeutet, aber der Funktionserhalt der Wasserwerke wär sie mir wert.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 29.11.2017 12:13:17 | IP (Hash): 155399150
Hallo,
genau das ist ja mein Problem. Ich kann minen Blutzucker nicht grad so mal ändern. Deswegen habe ich mich ja hier angemeldet um Leute kennzulernen dene es genauso geht. Ich bin in ärztlicher Behalndlung.
Ich finde den Satz ziemlich als Vorwurf.
.... MÄCHTIGEN Grund dafür, die Haltung zum Blutzucker gründlich zu überdenken!
Ich überdenke das schon länger aber keiner kann mir so recht helfen.
Wenns mir gut gehen würde würde ich keine Leute suchen denen es genauso geht.
Außerdem sind nicht meine Nieren geschädigt. Die arbeiten ganz Normal !
Ich brauche hier Unterstützung und keine Vorträge, da mir diese Fettstoffwechselgeschichte ziemlich alles vermießt.Aber das müsste eigeltich klar sein wenn man die Beiträge aufmerksam gelesen hätte.
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am 29.11.2017 12:37:06 | IP (Hash): 740101735
Sorry, da hab ich Dich missverstanden. Löcher im Nierenfilter habe ich so verstanden, als wenn das Funktionsstörungen bedeutet.
Den Blutzucker können wir mit ICT selbstverstädnlich in dem Rahmen steuern, den wir haben wollen. Dafür müssen wir nur passend spritzen. Herausfinden, was jeweils passt, macht die Angelegenheit schwierig, aber doch nicht unmöglich.
Die ärztliche Einstellung kann da nur immer bis etwa da hin reichen. Den "Rest" müssen die, die ich mit nicht weiter fortschreitenden Netzhaut- oder Nierenstörungen kenne, seit Jahren selbst leisten. Kein Vorwurf. Nur ein Hinweis.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 29.11.2017 12:48:23. Grund: Ergänzung -
Elfe
Rang: Gastam 01.12.2017 19:34:33 | IP (Hash): 1938833493
Hallo Cari,
habe ja schon ansatzweise beschrieben, was so meine Kombi betrifft.
Fettverdauungsprobleme zeigen sich jedoch sofort, so daß ich für Auswahl nicht unbedingt Laborwerte brauche, die dich so niederschmettern.
Auch zur Anpassung der Triglycerid-Werte kannst du über Ernährung einiges bewirken (nicht so extrem wie 'Leberfasten'), Fette-Beurteilung dabei besonders wichtig:
http://www.assmann-stiftung.de/ernaehrung/ernaehrung-triglyceride/
http://www.assmann-stiftung.de/ernaehrung/lebensmittelliste-ubersicht/
Ernährungsempfehlungen bzgl. Fettproblematik und Diabetes abgleichen notwendig, in Kleinigkeiten nur, da gar nicht so unterschiedlich.
Für gute BZ-Werte muss ich auch einen hohen Aufwand betreiben.
Fettgehalt und Verdaulichkeit einschätzen, Insulin je nach dem vor oder nach Mahlzeit, z.T. einrechnen von sogen. FPE-Einheiten. Gibt da einiges an 'Stellschrauben'.
Dein Begriff 'Hormonproblematik' ist diffus - Hormone im Organismus gibt es deren viele.
Bitte näher beschreiben, um antworten zu können.
Gruß Elfe -
am 03.12.2017 13:06:12 | IP (Hash): 1155932182
Hallo Cari,
zur familiären Hypertriglyceridämie:
Dich könnte vielleicht interessieren, dass sich ein neuer Wirkstoff zur Senkung der Triglyceride in der Entwicklung befindet: die Pemafibrate. Hier ist dazu mal eine etwas ältere Bescheibung in deutsch
www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/bahnbrechende-prominent-studie-zur-erforschung-von-praventionsmaWnahmen-bei-herzerkrankungen-von-diabetespatienten-mit-hohen-triglycerid--und-niedrigen-hdl-c-werten-564981701.html
Die aktuellen Ergebnisse (in englisch), die du mit der Suche finden kannst, sehen recht gut aus. Es wird schon noch ein paar Jahre dauern, bis das Medikament zur Verfügung steht. Das ist aber kein Problem, da sich das Risiko für Herz-, Kreislauferkrankungen auch erst über viele Jahre herausbildet.
Verlasse dich aber nicht nur auf zukünftige Medikamente. Betrachte die lieber nur als Ergänzung zu deinen eigenen Bemühungen, mit denen du ja bisher schon so große Erfolge hattest. Du solltest dir auch von niemanden eine fettreduzierte Ernährung einreden lassen. Die Tatsache, dass mehr Fett die Triglyceride senken kann, ist in der Medizin bestens bekannt. Dies ist sogar so weit erwiesen, dass selbst die DGE, die ja nun wirklich nicht viel für Fett übrig hat, es in ihrer aktuellen KH-Leitlinie bestätigen musste.
Zur BZ-Einstellung:
Es ist schwer, dir mit so wenig Informationen vernünftige Ratschläge zu geben. Hormonschwankungen oder andere Ursachen für BZ-Schwankungen kommen bei allen Typ1-Diabetikern vor. Wichtig ist, dass du mit solchen Schwankungen umgehen kannst und die Insulindosis entsprechend dem Bedarf erhöhst oder erniedrigst. Beherrscht du die Insulinanpassung gut, hast du eine kompetente Schulung bekommen? Wenn nicht, hake bei deinem Diabetologen vielleicht noch mal nach. Echte Fragen zur Insulineinstellung solltest du besser in einem INSULINERforum, z.B. Insulinclub.de stellen. Mit etwas Unterstützung lassen sich ziemlich viele Probleme gut lösen. Ich drück dir die Daumen, dass du gute Unterstützung findest und deine BZ-Führung immer besser hinbekommst.
Alles Gute, Rainer -
Elfe
Rang: Gastam 04.12.2017 02:00:52 | IP (Hash): 1938833493
Hallo Cari.
'mehr Fett' ist viel zu allgemein.
Gibt da durchaus Unterschiede: Pflanzlich/tierisch, gesättigt/ungesättigt, 'gehärtet'.
Link zur Triglyceride-Ernährungsempfehlung bereits berichtet.
Gruß Elfe