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metformin bei prädiabetes
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am 18.12.2017 22:01:17 | IP (Hash): 1620388558
Guten Tag allerseits,
ich bin neu hier - und komme mal direkt zum Thema. Ich bin seit etwa einem Jahr als Prä diagnostiziert (sowohl Nüchtern- wie auch Zweistundenwerte beim OGTT im Präbereich), 33 J, 73 kg bei 180 cm.
Mir wurde eine Diät verordnet, die ich so nicht halten kann und will. Das ein oder andere an meinem Lebenswandel habe ich geändert, habe mit dem Rauchen aufgehört, obwohl ich nie starker Raucher war, ernähre mich gesünder - aber es gibt Grenzen, wo es für mich einfach massiv auf die Lebensqualität geht. Nicht nur, weil ich eben mal auf Süsskram scharf bin, sondern auch, weil ich Vollkornbrot und div. Gemüse magendarmtechnisch nicht gut vertrage und es mich total stresst, immer ne Extrawurst braten zu müssen. Beim Einkaufen, im Restaurant, bei Freunden etc. Wie ich hier lese, bin ich in dieser Situation nicht allein.
Ich habe in Fachpublikationen gelesen, dass ein früher Beginn mit Metformin sich positiv auf die Entwicklung des Diabetes auswirkt. Der Fortlauf entwickelt sich dann wohl langsamer. Mein Arzt ist nicht kooperativ und verordnet es mir nicht, hat angeblich Kontingente und Vorgaben, dass meine Werte erst noch schlechter sein müssen, bevor ich ein Medikament kriege. Das zu provozieren wäre wohl albern. Aber ich könnte Metformin über andere Wege beziehen.
Was sagt Ihr, sinnvoll? Oder blöde Geldausgabe und warten, bis ich (wahrscheinlich ohnehin in einigen Monaten) Metformin vom Arzt bekomme?
Bevor die Moralkeule kommt: Mir ist bewusst, dass es kein Freibrief zum Futtern ohne Grenzen ist. Aber etwas Weihnachtszeug wär schon mal ganz nett. Und eine bessere Dauerprognose sowieso.
Danke, Ian
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am 18.12.2017 22:32:03 | IP (Hash): 2015249739
Und was erwartest Du jetzt von uns?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 18.12.2017 23:00:11 | IP (Hash): 1620388558
Erst einmal einen höflichen Umgangston. Meine Frage: S.o. -
am 18.12.2017 23:20:18 | IP (Hash): 2015249739
Wenn Du machen willst, dass das Ding, das jetzt Prä genannt wird, nicht größer wächst, wäre dies hier Deine optimale Vorgehensweise http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf . Setzt allerdings voraus, dass Du jede Menge Änderungen in Deinem Alltag nicht nur ab und zu, sondern immer zulässt. Bedeutet nicht, dass Du ne Entwicklung zum Diabetes aufhalten kannst, wenn Du in der glücklichen Lage bist, dass das bei Dir funzt. kann aber niemand wissen, auch nicht der beste Arzt, sondern das kannst Du nur selbst austesten.
Und aus Deinem Eingangsbeitrag kann leider niemand sehen, ob Du irgendwas in dieser Richtung oder am Ende schon alles ausprobiert hast?
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am 19.12.2017 09:14:51 | IP (Hash): 1462486093
Danke für den Flyer, die Tipps kenne ich, aber ich komme nicht auf die dort genannten Werte, die übrigens enger gesteckt sind als die meines Arztes?! Meine Vorgabe war, 2 h nach Essen um die 140. Soll es noch enger sein?? Das erreiche ich nie!
Ich bin nicht bereit, mein Leben noch mehr einzuschränken, sprich mehr als jetzt auf KH zu verzichten. Es ist schon sehr viel, das mir schmeckt, vom Speiseplan verschwunden und ich mache mir nach jeder Versuchung, der ich mal nicht widerstehe, derbe Vorwürfe - das stresst übelst und muss enden. Und im Sozialkontakt ist man immer der Sonderling, wenn man dies, das und jenes nicht essen darf. Wurde schon gefragt, ob ich magersüchtig bin (als Kerl!). Das ist mir mega unangenehm. Auch vor meinem Chef, der soll nicht denken, dass ich chronisch krank bin, das geht ihn nichts an und würde mir schaden.
Ist alles kein Zustand. Hinzu kommt halt, dass ich einige diabetesfreundliche Nahrungsmittel nicht vertrage (konkret Vollkornbrot, Kohl, Hülsenfrüchte, Zwiebeln, Chili - und auch von sehr Fettigen kriege ich Blähungen), dann noch ne leichte Allergie auf Hühnerei (kann ich in kleinen Mengen verarbeitet essen, aber ein ganzes Omelette oder nicht). Tja, was bleibt dann übrig zum Frühstück? -
am 19.12.2017 10:59:58 | IP (Hash): 1358454122
BZ-Hintergrund:
Nur bei Schwangerschaft wird der BZ an den gesunden Obergrenzen ausgerichtet, nüchtern bis 90mg/dl und in der Stundenspitze bis 140. Ansonsten wird der BZ an den Größen ausgerichtet, die sich über die Jahrzehnte als "einstellbar" und für die Behinderung von Folgekrankheiten durch höher verlaufenden und weiter schwankenden BZ als brauchbar erwiesen haben, nüchtern 100-140, in der Stundenspitze frei und nach 2 Stunden wieder max 140, in der schärferen Variante nüchtern 80-120, in der Stundenspitze max 200 und nach 2 Stunden wieder max 120.
Allgemeine (Be)Handlungspraxis:
Den weitesten Futter-Rahmen kannst Du mit Insulin ausschöpfen, wobei das auch nicht spontan funzt, sondern die BZ-Spitze vom Essen ist meistens deutlich schneller und höher als die Wirkspitze vom dafür gespritzten. Auch da braucht’s Vorausdenken und durchaus auch manchen Verzicht, wenn man die Spitzen in ihrer Höhe und zeitlichen Ausdehnung begrenzt halten will.
Und für’s brauchbare Umgehen damit (ist praktisch bei jedem INSULINER verschieden) musst Du halt ein bisschen systematisch austesten, für welche Menge von was Du wieviel Insulin brauchst, damit Dein BZ anschließend in dem Rahmen verläuft, den Du haben willst.
Insulin hätte es sofort gegeben, wenn Dein Dok beim OGTT zusätzlich zum BZ auch das Insulin bestimmt und da statt mehr als normal weniger als normal gesehen hätte. Wo dem nicht so ist, bist Du jetzt auf dem längeren Weg und wirst einiges an Tabletten und weiteren Mitteln durchprobieren. Spätestens immer dann, wenn Du eines nicht verträgst oder damit dann irgendwann HBA1c 7,5 überschritten werden, wird Dein Dok Dir ein anderes oder zusätzliches verschreiben, und wahrscheinlich wirst Du mit dem einen oder anderen oder einer passenden Kombination längere Zeit ganz gut auskommen. Und wenn all das für zuverlässig HBA1c unter 7,5-8 nicht mehr ausreicht, wird wenigstens bei uns in D allgemein zum Insulin geraten.
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am 19.12.2017 14:23:21 | IP (Hash): 828044104
hallo ian
ich hab mich heut rgistriern lassen,da ich anscheinend, ganz ähnliche probleme habe, ich weiss manchmal auch nicht so recht,was soll ich blos essen.
ich hab allerdings schon seit längerem D 2 und ich persönlich ;möchte gar kein metformin nehmen
soweit ich das richtig verstanden habe,wird durch dieses Medikament,
der zucker in der Leber gespeichert,
ich denke zucker in der leber,ist auf lange zeit gesehen schädlich,
falls das nicht stimmen sollte bitte ich um antworten aus dem forum
du bist ja wohl schlank und deshalb wundert es mich schon etwas ,dss du als typ 2
diabetiker eingestuft worden bist,
denn die ernährungsberaterin,meinte zu uns
99 % der typ 2 diabetiker haben übergewicht und die krankheit , käm auch daher .
ich hab versucht mich über diabetes 2 zu informieren,
die gruppen beratung ,bei der ökotrophologin war mir jetzt nicht so hilfreich,weil zu theoretisch ,ein diabetes kochkurs wär vielleicht nicht schlecht,falls es sowas gibt ???
ich hab mir auch bei youtube verschiedene beiträge angeschaut
und es gibt ja so viele verschiedene ansichten zu dem thema
da weiss man am ende garnicht so recht was denn jetzt stimmt
betrifft ernährung
ich persönlich mache es so
erstens esse ich nur 2 mal am tag
nicht dreimal
das frühstück lasse ich weg
mittags und abends gibts oft was "gesundes"
ich esse fisch mit salat
vollkornbrot höchstens 1 scheibe am tag sonst bekomme ich auch verdaungsstörungen,
ab und zu mache ich mal eine ausnahme von der regel
und gönne mir mal etwas ungesundes.
nach 6 monaten fisch und salat
hab ich mich aber schon ziehmlich dran geöhnt.
brot nudeln kartoffeln usw vertrag ich halt nicht und lass es einfach weg.
aber jetzt hab ich grad einen durchhänger und bin das kaninchenfutter leid
was soll ich blos essen ???
da bin ich wieder am anfang
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am 19.12.2017 14:55:19 | IP (Hash): 1358454122
Hier habt Ihr mal den aktuellsten wissenschaftlichen und behandlungsmäßig gerade in der Erprobung befindlichen Stand vom Typ2 https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2Fs00125-017-4504-z.pdf Da steht auch drin, dass etwa 20% von uns Typ2 schlank sind. Und beim Gewicht kann durchaus sein, dass Typ2 schon mit dem Maß an gesunder Ernährung und gesunder Bewegung ungesund und für den Diabetes förderlich zunehmen, mit dem ein gesunder Mensch sein Gewicht und seine Gesundheit hält. Viele Beobachtungen legen den Schluss nahe.
Zur Leber:
Alles, was wir durch die Futterluke einfüllen, wird in Magen und Darm in schöne kleine Teilchen zerlegt und muss dann durch die Leber. Gibt keinen Weg dran vorbei. Und die Leber gibt das dann fein dosiert in den Blutkreislauf zur Verteilung im ganzen Körper. Und nichts würde gesund funktionieren, wenn die Leber z.B. den Zucker nicht zwischenspeichern und statt nach und nach z.B. aus 1KE direkt ins Blut lassen würde. 1KE sind 10g Glukose, bei durchschnittlich 5 Litern Blut im erwachsenen Körper 2 Gramm pro Liter entsprechend einem zusätzlichen BZ von 200mg/dl. Wenn wir von 100 nüchtern ausgehen, müsste der BZ also nach dem Essen von nur 1 KE = nicht mal ne halbe Scheibe Brot auf 300mg/dl ansteigen.
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am 19.12.2017 17:24:51 | IP (Hash): 1462486093
Wenn ich das richtig verstehe, sollte ich also 15% Körpergewicht verlieren und habe dann eine gute Chance, "geheilt" zu sein. Aber was ist mit all den schlanken Diabetikern, immerhin 20% der Typ 2er? Bei mir ist nicht viel zu verlieren, mit 15% weniger Gewicht sehe ich aus wie ein Skelett! Oder soll ich es mal probieren, zumindest 3-4 Kilo zu verlieren, ob es dann besser wird...
Fettig esse ich schon, vor allem seit der Prädiabetes-Diagnose. Bleibt ja sonst nicht viel übrig, was ich essen darf und vertrage. Womöglich ist das auch noch kontraproduktiv?! -
am 19.12.2017 19:08:00 | IP (Hash): 327442965
73 kg bei 180 cm Körpergröße.
Also eher Typ 2A.
Über welche im Labor gemessenen Werte reden wir denn hier?
Diät finde ich bei T2a schon sehr lustig...
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am 19.12.2017 20:09:52 | IP (Hash): 1358454122
Geheilt wärst Du in meinen Augen, wenn Du wieder alles essen und trinken könntest und Dein BZ damit im völlig gesunden Rahmen bliebe. Zurückdrehen halte ich im Zusammenhang mit dem Leberfasten für angemessen, und das kann bei der einen super und bei dem anderen überhaupt nicht gelingen. Was jeweils persönlich funzt, lässt sich ein Stück weit vermuten, aber tatsächlich nur systematisch testen, und die Testresultate können anfänglichen Vermutungen u.U. gewaltig widersprechen.
Für die 20% schlanken T2 gibt es ne einfache fachologische Erklärung: Das sind keine 2er. Die Wissenschaft ist nur noch nicht so weit, dass die Unterschiede zum T2 ausreichend systematisch gefunden hätte ;)
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am 20.12.2017 00:08:25 | IP (Hash): 1462486093
Hallo, noch jemand mit T2 der schlank ist! Wie hat man es bei Dir erkannt?
Wäre COOL, wenn man die Sache mit Abnehmen ungeschehen machen könnte, aber 15% ist schon echt viel, das wären bei mir etwa 7 kg und damit wäre ich richtig doll im Untergewicht. Hab auch den Eindruck, dass die Diät nur recht wenig bringt. Solange ich nicht auf total leeren Magen esse, macht es gar nicht so viel Unterschied, was es ist.
Wäre Metformin da nicht eine Entlastung, die kaputten Zellen etwas zu schonen (sorry für die inkorrekte Ausdrucksweise, Ihr wisst, was ich meine)?
@Jürgen: Was meinst Du denn, dass schlanke 2er eher verkappte 1er sind? Mein T2 (auch noch im Prä-Bereich) kam ja mit der Schwangerschaft und ist leider geblieben, trotz Schlankheit und null familiärer Belastung. -
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am 20.12.2017 08:55:47 | IP (Hash): 336817210
ophi schrieb:
@Jürgen: Was meinst Du denn, dass schlanke 2er eher verkappte 1er sind? Mein T2 (auch noch im Prä-Bereich) kam ja mit der Schwangerschaft und ist leider geblieben, trotz Schlankheit und null familiärer Belastung.
Da meinen eher die Fachleute, und die meinen, dass sie für die schlanken 2er noch weiter nach nem Grund für ne andere Zahl wie 21 odr 123 suchen müssten. Einige davon können auch durchaus LADA sein, also langsame T1. Würde ein aufmerksamer Dok aber mit der Insulin-Bestimmung rausfinden, weil LADA da mit weniger als normal auffällt, wo beim 2er sehr viel mehr als normal gemessen wird.
Alles, was wir normal an Diät essen, z.B, LC oder LOGI oder LCHF kann nicht zum Ziel haben, den Diabetes zu heilen, sondern nur, den Blutzucker nach diesem einen jeweiligen Essen nicht so hoch wie nach ner normalen Portion von normalem Essen ansteigen zu lassen.
Die Ausnahme macht die VLCD bei all denen, bei denen zu viel Fett in der Leber die Steuerfunktion der Leber behindert: Mit dem plötzlichen fast nix essen wird als erstes von diesem Fett verbraucht, und wenn das tatsächlich die Störung gemacht hat, ist die dann so lange wech, wie sich da nicht wieder neues ansammelt.
Für's Entfetten reichen beim einen 4 oder 5 und bei der anderen 8 oder 10, auf jeden Fall weniger als 14 Tage. In der Zeit schmelzen noch keine Kilomengen. Wenn der Nüchtern-BZ in der Zeit nicht irgendwann erheblich sinkt, dann war das Leberfett da auch nicht der Grund für die Fehlsteuerung :(
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am 20.12.2017 10:39:56 | IP (Hash): 1840421192
GUT DANKE
für deinen Beitrag,
du denkst also ,zusätzlicher Zucker ; der in der Leber gespeichert wird,hat keine negativen Auswirkungen ?
Liebe Grüße ans FORUM -
am 20.12.2017 10:51:05 | IP (Hash): 336817210
Wieso zusätzlicher? Alle Glukose, die wir essen, wird zum größten Teil zuerst in der Leber gespeichert, also alle aus Zucker, Mehl, Kartoffeln, Reis, Nudeln, Brot, Cola, Fanta....usw. Und was davon den Glukose-zu-Glykogen-Speicher in der Leber übersteigt, wird in Fett umgewandelt und in den Schwimmhilfen gespeichert - und bei T2 manches davon auch zur gründlicheren Störung der BZ-Regelung als Fett direkt in der Leber :(
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am 20.12.2017 11:00:40 | IP (Hash): 1840421192
AN IAN
Also bei deinem Gewicht,wärs ja meiner Meinung nach Quatsch ,noch Gewicht zu reduziern,vielleicht holst du dir nochmal eine persönliche Beratung von einer Ökotrophologin
Das hab ich mir als Plan fürs nächste Jahr ,auch vorgenommen.
Betrifft fettes Essen
das soll ja auch ungesund seien,
Fett und auch Zucker,sollen ja bekanntlich zu Arteriosklerose führen,
früher war mir das Egal,
aber wenn man erstmal ein paar Gesundheitsprobleme hat; wird man doch nachdenklicher
Dazu möchte ich mal etwas Berichten,
Meine Tochter geht regelmäßig Blut und Plasma spenden,
man hat ihr geraten an den Tagen,vor der Plasma Spende nicht fett zu Essen
und
wenn das Blutplasma durch die Maschine läuft,kann man angeblich ,das Fett im Blut richtig sehen
Das hat mich doch zum nachdenken gebracht.
Essen soll natürlich schmecken,
Fleisch und Wurst und alles Fettige ist nunmal lecker
aber
Ich hab das jetzt Alles etwas reduziert, Fleisch esse ich ja nicht mehr,wenn dann Fisch der hat weniger fett und mehr gesunde Inhaltsstoffe MICRONÄHRSTOFFE
Die sind ja auch wichtig
L G -
am 20.12.2017 11:15:08 | IP (Hash): 336817210
Vielleicht liest Du mal was aktuelles? https://www.welt.de/icon/essen-und-trinken/article171692391/Ernaehrung-Darum-sollten-wir-wieder-mehr-Fett-essen.html
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am 20.12.2017 11:22:09 | IP (Hash): 1840421192
Hallo Jürgen
betrifft metformin
ich hab grad mal nachgelesen
da steht
Eine wirkung von metformin,ist
es vermindert ,die freisetzung von glukose aus der leber,
für mich heisst das ,der zucker bleibt in dem organ ,
und ich frag mich ob sich das auf die dauer ,schädlich außwirken kann
das meinte ich, mit zusätzlichem Zucker
es ist ja bei allem so
ALLZUVIEL IST UNGESUND
UND
AUF DIE DOSIS KOMMT ES AN
L G -
am 20.12.2017 11:32:13 | IP (Hash): 336817210
Bei uns mit T2 wird viel zu viel Glukose freigesetzt. Deswegen haben wir einen mehr oder weniger viel zu hohen Blutzucker. Dafür reicht schon die Glukose, die Nieren und Leber selbst aus Eiweis produzieren. Dafür brauchen wir keine Kartoffel und kein Brot zu essen.
Und das Metformin wird dafür genommen, dass die Leber weniger von dem Zuviel ausgibt. Und noch einmal: Was an Glukose für den Zuckerspeicher der Leber zuviel ist, wandelt sie in Fett, und Fett können wir endlos speichern :(
Nachtrag:
Wenn die Glukose im Blut ist, kann auch der beste Chemiker nicht mehr unterscheiden zwischen der aus einem Löffel Haushaltszucker oder aus einer halben Scheibe Vollkornbrot oder aus einer Biokartoffel oder einer Cola oder....
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Bearbeitet von User am 20.12.2017 17:00:45. Grund: Ergänzung -
Elfe
Rang: Gastam 27.12.2017 18:00:15 | IP (Hash): 1800560219
ian schrieb:
Guten Tag allerseits,
ich bin neu hier - und komme mal direkt zum Thema. Ich bin seit etwa einem Jahr als Prä diagnostiziert (sowohl Nüchtern- wie auch Zweistundenwerte beim OGTT im Präbereich), 33 J, 73 kg bei 180 cm.
Mir wurde eine Diät verordnet, die ich so nicht halten kann und will. Das ein oder andere an meinem Lebenswandel habe ich geändert, habe mit dem Rauchen aufgehört, obwohl ich nie starker Raucher war, ernähre mich gesünder - aber es gibt Grenzen, wo es für mich einfach massiv auf die Lebensqualität geht. Nicht nur, weil ich eben mal auf Süsskram scharf bin, sondern auch, weil ich Vollkornbrot und div. Gemüse magendarmtechnisch nicht gut vertrage und es mich total stresst, immer ne Extrawurst braten zu müssen. Beim Einkaufen, im Restaurant, bei Freunden etc. Wie ich hier lese, bin ich in dieser Situation nicht allein.
Ich habe in Fachpublikationen gelesen, dass ein früher Beginn mit Metformin sich positiv auf die Entwicklung des Diabetes auswirkt. Der Fortlauf entwickelt sich dann wohl langsamer. Mein Arzt ist nicht kooperativ und verordnet es mir nicht, hat angeblich Kontingente und Vorgaben, dass meine Werte erst noch schlechter sein müssen, bevor ich ein Medikament kriege. Das zu provozieren wäre wohl albern. Aber ich könnte Metformin über andere Wege beziehen.
Was sagt Ihr, sinnvoll? Oder blöde Geldausgabe und warten, bis ich (wahrscheinlich ohnehin in einigen Monaten) Metformin vom Arzt bekomme?
Bevor die Moralkeule kommt: Mir ist bewusst, dass es kein Freibrief zum Futtern ohne Grenzen ist. Aber etwas Weihnachtszeug wär schon mal ganz nett. Und eine bessere Dauerprognose sowieso.
Hallo Ian,
Metformin liefert keine eindeutig positiven Hinweise zur Gabe schon im Prä-Diabetes-Bereich und wird deshalb kritisch gesehen.
Lebensstiländerungen sind mit 58 % immer noch besser als die 33 % zur Beeinflussung des Diabetes-Risikos.
https://www.kardiologie.org/herz-und-diabetes/praediabetes-metformin-koennte-atherosklerose-aufhalten/12332966
Wenn überhaupt, wird eher über Prävention von ev. Folgeerkrankungen nachgedacht, nicht Prävention von Diabetes generell.
Hohe Blutzuckerwerte entstehen, wenn Kohlenhydrate der Nahrung und die körpereigene Insulin-Reaktion nicht mehr so optimal übereinstimmen.
Eine 'Diät mit Vollkorn und Gemüse' ist gar nicht notwendig.
Lediglich die Vermeidung von Blutzuckerspitzen und Verdauungsgeschwindigkeit der Mahlzeiten gibt es zu beachten.
Die Blutzuckerwirkung von Kohlenhydraten lässt sich beeinflussen durch Anwesenheit von Fett, Eiweiß und Ballaststoffen.
Normale Mahlzeiten beinhalten diese:
Sättigungsbeilagen (Kartoffeln/Nudeln z.B.) mit Fleisch, Soße und Gemüse/Salat sind kein Problem.
Weißes Brötchen mit Mett/Wurst/Käse auch durchaus möglich.
Auch Schokolade mit Fettanteil ist o.k. (bewusst paar Riegel statt Tafel).
Kuchen - Torte mit Sahne - oder Buttercreme auch händelbar.
Süßes als Nachtisch einer Hautmahlzeit sowieso, z. Zt. Mandarinen ev.
'Extrawurst' ist gar nicht notwendig, auch nicht in deinem sozialen Umfeld, was dich zusätzlich belastet.
Für Metformin gibt es für dich keine Begründung im Prädiabetesbereich und abnehmen brauchst du auch nicht (Metformin wird bei übergewichtigen 2ern als Appetithemmend verschrieben).
Metformin hat durchaus auch Nebenwirkungen, denen du dich nicht aussetzen musst
http://flexikon.doccheck.com/de/Metformin
Gruß Elfe
P.S.: Finde es persönlich bedenklich, wie mit Präsis und 2ern umgegangen wird.
Kann doch echt nicht sein, daß erst INSULINERn die Zusammenhänge bzgl. Ernährung per Schulung erklärt werden, selbst dann keine 'Diät' nötig, nur Vermeidung von Zucker pur = als Getränk, Zuckerbonbons, Gummizeugs