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Einstellung mit Lantus & SoloStar
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am 29.12.2017 01:55:09 | IP (Hash): 1662196608
Hi alle,
ich bin neu hier und jetzt dabei zu lernen wie ich mit Diabetes-Typ2 leben kann.
Die erste Insulin Spritze habe ich vor 3 Wochen bekomme.
Insulin glargin, Lantus SoloStar Pen mit 100 Einheten/ml & BD Nicro-Fine Ultra Pen-Nadeln 5mm.
Die letzte 10 Jahre hab ich mit Ernährung und FDH Kohlehydrate werte gehabt um die 110 - 180 nüchtern und vor dem Essen; 200 - 260 nach dem essen — ist aber nach dem essen wieder nach so 120 nach 3 Stunden nach dem Essen gesunken.
In dieses Jahr hat es sich verschlechtert -- ich kann es nicht mehr mit nur Ernährung und FDH-Kohlydraten unter Kontrolle halten. Es hat sich langsam die letzte 3 Jahre verschlechtert.
In Nov die Entscheidung es mit Langwirkende Insulin zu versuchen. Jetzt habe ich fragen und meine neue Diabetologe und Hausarzt sind alle im Urlaub. Ich habe mir in diese Forum und andere Internet Quellen information angesammelt. Nun habe ich eine Frage zu die Einstellung mit Insulin glargin.
Vorab: Messung und spritzen läuft eigentlich ganz gut.
Ich habe nach Ärztliche Anweisung angefangen jeden Tag vor- und nach dem Essen zu messen.
Ich esse hauptsächlich Abends, mit Kleinigkeiten mit wenig Kohlhydrate für Frühstück und manchmal um die Mittagzeit.
Abendessen zw. 17:00 und 20:00.
Die Einstellung:
Um 20:00 für die erste 3 Tage 4 Einheiten gespritzt.
Um 20:00 für die nächste 3 Tage, 6 Einheiten,
danach für 3 Tage mit 8 Einheiten,
dann 3 Tage mit 10 Einheiten,
dann 3 Tage mit 12 Einheiten.
Im Moment bin ich auf 14 Einheiten.
Ich habe keine wesentliche Änderung in die BZ Werte bemerkt.
Frage: “Wie schnell merkt man dass die Langzeit Insulin wirkt?”
“Ist die 3 Tage mit die Vorherige plus 2 Einheiten” gut so?; und “wie schnell senkt die BW werde”, nicht dass es in eine hypoglykämie endet ohne dass ich es merke?
“Was wenn ich merke dass ich zu wenig spritzt habe — kann ich die fehlende 2 Einheiten nach-spritzen?
PS: Pardon wenn meine Texte etwas schwierig zu lesen sind; ich habe Deutsch als Fremdsprache gelernt. Bin englische Sprachraum Aufgewachsen. Einfach nachfragen wenn es nicht deutlich ist. -
am 29.12.2017 08:47:21 | IP (Hash): 2108455638
Hallo!
Du sollst ein Langzeitinsulin spritzen und hast keine Einweisung, wie sich das ganze bemerkbar machen soll?
Dann würde ich das bei den 14 Einheiten belassen und den Nüchternwert sowie VOR dem Essen bestimmen, alles andere kostet nur sinnlos Teststreifen. Wahrscheinlich tippt Dein Diabetologe darauf, dass sich die heftig belasteten Betazellen mit Basalunterstützung erholen und Deine Werte in den nächsten Wochen besser werden.
Du bekommst kein Metformin?
Eine Hypoglykämie solltest Du bemerken... Dein Körper ist jahrelange höhere Blutzuckerwerte gewöhnt, kommst Du deutlich zu tief wird er "rebellieren".
https://www.diabetes-ratgeber.net/Unterzucker/Unterzuckerung-Warnzeichen-und-Symptome-54138_3.html
Langzeitinsulin nachspritzen ist keine gute Idee. Dann ist es eben mal zuwenig gewesen, beim nächsten mal spritzt Du wieder die richtige Menge.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.12.2017 08:56:48 | IP (Hash): 297172525
Pingumann schrieb:
“Ist die 3 Tage mit die Vorherige plus 2 Einheiten” gut so?; und “wie schnell senkt die BW werde”, nicht dass es in eine hypoglykämie endet ohne dass ich es merke?
“Was wenn ich merke dass ich zu wenig spritzt habe — kann ich die fehlende 2 Einheiten nach-spritzen?
Hallo Pingumann,
ja, die weitere Erhöhung nach 3 Tagen ist richtig. Ich weiß nicht, was für Zielwerte du mit deinem Arzt vereinbart hast. Wenn es 100 oder sogar 120mg/dl sind, dann bist du von gefährlichen Unterzuckerungen so weit entfernt, dass so etwas nahezu ausgeschlossen ist.
Fehlende 2 Einheiten kannst du nachspritzen. Für Typ2-Diabetiker ist das allerdings so eine geringe Menge, dass du es auch sein lassen kannst. Generell soll man Basalinsulin nicht auf zwei Spritzstellen aufteilen, weil es etwas anders wirkt als beim Spritzen der GesaMTDosis.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 29.12.2017 09:25:02. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.12.2017 10:15:21 | IP (Hash): 997250280
Vorab https://www.healthcentral.com/article/lantus-lows - kann passieren, muss aber nicht. Ich nutze Lantus seit wenigstens 15 Jahren und habe im Durchschnitt vielleicht ein solches Ereignis alle 2-3 Monate. Nur wenn man es für unmöglich hält, wie alle Ärzte, die ich kenne, reagiert man nicht rechtzeitig und nicht passend.
Wie Du bei Gretchen lesen kannst, fällt man da als Typ 2 auch nicht plötzlich in eine Hypo, sondern der Blutzucker sinkt im Zeitrahmen von etwa ner halben bis ner Stunde nach dem Spritzen deutlich ab (normal fängt nach 1 Stunde die Wirkung gerade erst theoretisch an, ist dann praktisch noch gar nicht messbar). Und dann isst man dafür halt nach und nach, was sich für z.B. 100-140mg/dl als notwendig erweist.
Habe selbst zu den Zeiten, als ich mir Deine BZ-Höhen geleistet hab 40-60 Einheiten Lantus pro 24 Stunden gebraucht und das auf morgens und abends spritzen aufgeteilt. Hat bei der plötzlichen intensiven Fehlwirkung den Vorteil, dass man nur die Hälfte von der Tagesdosis aufessen muss ;)
An Deiner Stelle würde ich das Lantus erst einmal so lange alle 3 Tage um 2 Einheiten erhöhen, bis ich morgens einigermaßen regelmäßig nüchtern 100-140 messen würde. Gutes Gelingen!
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 29.12.2017 12:09:25 | IP (Hash): 348424325
Also, was hier fehlt, ist ein Tagesprofil welches Auskunft über die Werte vor Lantus zeigt und eines mit Lantus. Ansonsten: Das Basal wird, zumindest bei Typ 1 Diabetes, daran gemessen wie die Werte in der Nacht verlaufen, sowie die Nüchterwerte und die Werte zwischen den Mahlzeiten
Ich denke, dass dein Arzt hofft, dass eine Entlastung des Pankreas, zwischen den Mahlzeiten hilft um auch gute Werte nach den Mahlzeiten zu bekommen. Aber ich kenne mich mit Typ 2 und der Behandlung, von Typ 2, nicht aus.
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 29.12.2017 12:36:54 | IP (Hash): 1662196608
@ TypEinser, leider hat Unerfahrene und der Neuling mit Spriztzen nicht genügend Erfahrung was die Fragen sein werden kann, im Voraus. :-/
Die Fragen kommen erst wenn Anwender in die Anwendungssituation merkt dass etwas nicht ganz klar ist, z.B. die Reaktionszeit nach den Spritzen. Vielleicht hat die Ärzten etwas erwähnt, aber die Anfänger merken sich nicht alles.
Wie @ Rainer und @hjt_Jürgen vorschlagen, mache weiter wie bisher. Es scheint dass meine Ärtztin erst mal sehr langsam angehen wollte, weil ich selbst noch nicht die Wirkungs Erfahrungswerte haben; wie @Cracktros Bemerkt habe.
Danke alle 4 so weit! Ich habe von die 4 Antworten schon mehr Einsicht und Sicherheit gewonnen.
:-)
Bearbeitet von User am 29.12.2017 12:41:02. Grund: Typos -
am 29.12.2017 12:49:00 | IP (Hash): 2108455638
Pingumann schrieb:
@ TypEinser, leider hat Unerfahrene und der Neuling mit Spriztzen nicht genügend Erfahrung was die Fragen sein werden kann, im Voraus. :-/
Die Fragen kommen erst wenn Anwender in die Anwendungssituation merkt dass etwas nicht ganz klar ist, z.B. die Reaktionszeit nach den Spritzen.
Vielleicht hat die Ärzten etwas erwähnt, aber die Anfänger merken sich nicht alles.
Klar! ;-))
Ich meinte ja auch eher eine Anleitung vom Arzt, was das Insulin bewirken soll.
Natürlich kannst Du nicht alles darüber wissen, sonst würdest Du nicht fragen..
Ich gehe eher davon aus, dass der Arzt sich nicht deutlich genug ausgedrückt hat. Passiert leider sehr oft.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.12.2017 13:04:06 | IP (Hash): 1662196608
hjt_Jürgen schrieb:
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Habe selbst zu den Zeiten, als ich mir Deine BZ-Höhen geleistet hab 40-60 Einheiten Lantus pro 24 Stunden gebraucht und das auf morgens und abends spritzen aufgeteilt. Hat bei der plötzlichen intensiven Fehlwirkung den Vorteil, dass man nur die Hälfte von der Tagesdosis aufessen muss ;)
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An Deiner Stelle würde ich das Lantus erst einmal so lange alle 3 Tage um 2 Einheiten erhöhen, bis ich morgens einigermaßen regelmäßig nüchtern 100-140 messen würde.
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... Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung ... !!! ...
@Rainer: Die Zielwerte war 100-120, wie es in die letzte paar Jahre war. Die Aufteilung finde ich eine gute Idee. Es war mit Metformin 1x1000 Morgens und 1x1000 Abends genau so. Ich vertrage Metformin immer slechter, deswegen auch die neue Einstellung auf Lantus. Dass der Tagesdosis auf 2 aufgeteilt werden kann minimiert das Risiko für eine Unterzuckerung, oder? -
am 29.12.2017 13:30:05 | IP (Hash): 2108455638
Pingumann schrieb:
Dass der Tagesdosis auf 2 aufgeteilt werden kann minimiert das Risiko für eine Unterzuckerung, oder?
Nö.
Je nach Dosis wirkt Lantus bis zu 24 Stunden.
Basalinsulin soll aber zuverlässig 24 Stunden wirken – deshalb teilt man die Tagesdosis auf.
Geschickterweise so, dass keine große Wirk-Überlappung stattfindet. Sonst heißt es: Unterzuckerungsgefahr. -
am 29.12.2017 20:09:50 | IP (Hash): 297172525
Pingumann schrieb:
@Rainer: Die Zielwerte war 100-120, wie es in die letzte paar Jahre war. Die Aufteilung finde ich eine gute Idee. Es war mit Metformin 1x1000 Morgens und 1x1000 Abends genau so. Ich vertrage Metformin immer slechter, deswegen auch die neue Einstellung auf Lantus. Dass der Tagesdosis auf 2 aufgeteilt werden kann minimiert das Risiko für eine Unterzuckerung, oder?
Hallo Pingumann,
die Aufteilung der Lantusdosis war nicht meine, sondern Jürgens Empfehlung. Ich würde dir jetzt in der Einstellungsphase dringend davon abraten. So etwas kannst du ausprobieren, wenn deine Therapie einigermaßen rund läuft und du mit Feintuning noch kleine Verbesserungen erreichen willst. Von der Wirkung von Metformin kannst du nicht einfach schließen, dass Lantus ähnlich wirkt. Diese beiden Medikamente arbeiten total unterschiedlich.
Beste Grüße, Rainer -
am 29.12.2017 20:17:53 | IP (Hash): 997250280
Da is nix Feintuning, sondern schlicht gesunder Menschenverstand. Wenn das Zeug statt normal seeehr schön ebenmäßig ab und zu mal plötzlich wie ein sehr schnelles Insulin zum Essen wirkt, ist seeehr hilfreich, wenn da dann nur die halbe Tagesdosis verrückt spielt!
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Cracktros
Rang: Gastam 29.12.2017 22:06:45 | IP (Hash): 2116287673
Eigendlich müsste das Risiko einer Unterzuckerung bei BOT fast bei null liegen, oder? Das Eigeninsulin Schütt auch bei manchen Fehlern, liest man.
Im Gegensatz dazu sind Typ- 1-Doabetiker ziemlich anfällig für UZ.
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am 29.12.2017 22:58:23 | IP (Hash): 997250280
Das ist schlicht ein gerne genommenes Märchen, das Dir eigentlich logisch auffallen müsste. Vielleicht probierst Du's mal: Da spritzt sich also ein 2er ausreichend Insulin für eine Hypo - und dann schützt ihn sein eigener Pankreas vor dieser Hypo, indem er zusätzlich dazu noch mehr Insulin ausgibt???
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Rang: Gastam 29.12.2017 23:04:17 | IP (Hash): 2116287673
Ich sage es mal so 1 Einheit Basal entscheidet, bei mir, ob ich eine Hypo bekomme oder nicht. Wie ist es bei jemanden unter BOT?
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Bearbeitet von User am 29.12.2017 23:05:50. Grund: Eine -
am 29.12.2017 23:14:44 | IP (Hash): 997250280
Das ist doch primitivster Abzähl-Unsinn: Für nen 2er INSULINER sind 2 oder 5 oder 10 Einheiten das, was für Dich 1 Einheit ist. Der zählt in 2ern oder 5ern oder 10ner oder…
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Cracktros
Rang: Gastam 29.12.2017 23:17:49 | IP (Hash): 2116287673
ich zähle eher in 0,5 Schritten.
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am 29.12.2017 23:35:08 | IP (Hash): 997250280
Weiß ich. Bei mir gehen dafür aktuell 1-2. Beim Fredstarter vielleicht 5-7 oder 8-10, aber er hat keine Erfahrung mit Insulin und keine Erfahrung mit dem aktiven Steuern seines BZ und ne Menge Bammel vor ner Unterzuckerung und dazu die Ansage von winzigen Schritten - und da kommt jetzt ein einer, der ihm erzählt, dass schon ne halbe Einheit Insulin bei ihm den Unterschied zwischen munter und Lichtaus machen kann. Denn Unterzuckerung ist halt in der veröffentlichten Panik darum Lichtaus, mit dem man in ner Pfütze jämmerlich ersaufen kann.
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Cracktros
Rang: Gastam 30.12.2017 00:03:46 | IP (Hash): 348424325
Im Gegenteil: Es geht eher darum zu beschreiben dass es Unterschiede gibt zwischen langjährigen Typ-1-Diabetes und frische Typ-2 in der BOT behandlung. Das Risiko eine Unterzuckerung ist bei Typ 2, in BOT, sehr, sehr gering. Wer die ganzen Geschichten von starken Unterzuckerungen liest, der hat es zumeist mit langjährigen Typ 1ern zu tun.
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Bearbeitet von User am 30.12.2017 00:13:04. Grund: doppelt -
am 30.12.2017 12:02:02 | IP (Hash): 997250274
https://www.healthcentral.com/article/lantus-lows
Auch nur mit Lantus-BOT kann ein 2er um 30mg/dl messen, und das ist ohne jeden Zweifel eine eindeutige und ernsthafte Unterzuckerung. Allerdings noch keine schwere, denn mit ner schweren hätte die Frau fremde Hilfe gebraucht und auch davon geschrieben.
UND
abgesehen von ner seltenen Lantus Fehlfunktion kommt ein BOT 2er, der sich mit alle paar Tage 2 Einheiten mehr nach und nach von oben an sein Nüchternziel von 100-120 herantastet, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht in ne Unterzuckerung.
ABER praktisch keine Veröffentlichung in den allgemeinen Info-Medien geht auf solche Hintergründe ein, sondern ALLE machen JEDEN Unglücksfall bei INSULINERn am Insulin fest, auch wenn eine Unterzuckerung überhaupt nicht nachgewiesen wurde. Das geht sogar so weit, dass wegen irgendwelcher Filmszenen auf nem Gefangenentransport geglaubt wird, dass ein Insuliner eine tödliche Unterzuckerung erleidet, weil er kein Insulin bekommt. Vor dem Hintergrund kann ich keinem NeuBOTter verdenken, wenn er bei jeder Injektion Schiss hat.
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Elfe
Rang: Gastam 30.12.2017 23:35:49 | IP (Hash): 1800560219
Hallo Pingumann.
dein Insulin ist ein Langzeitinsulin, was über den Tag eigentlich nur den Grundstoffwechsel abfangen soll, unabhängig von Mahlzeiten.
Hat und soll keinen Einfluss nehmen auf Mahlzeiten.
Nachspritzen von Langzeitinsulin eher in Wirkung unübersichtlich, x-Stunden später !
Dein Nüchternblutzuckerwert gibt ersten Hinweis auf abendliche Dosis.
Ob Langzeitinsulindosis stimmt, lässt sich leider nur durch Auslassen von Mahlzeiten ermitteln
http://www.diabetesinfo.de/fortgeschrittene/therapie/basalinsulin/basaltest.html
3 Tage zur Dosisanpassung sind durchaus angebracht.
Ich selber passe jedoch Dosis vorsichtig an, in 1/2 Einheiten (per Halbschrittpen kleinstmöglich).
Bin aktuell bei morgens 7 Einheiten und abends bei 4,5 Einheiten mit Levemir, ist kein 'versprochenes' 24 h Insulin, also sowieso 2 x spritzen.
Messwerte vor und nach Essen zu notieren, sind wichtig für nächstes Arztgespräch, was an Verschreibung von und Dosis wieviel zu verschreiben wäre.
Gruß Elfe -
am 30.12.2017 23:55:38 | IP (Hash): 997250274
Elfe schrieb:
Ob Langzeitinsulindosis stimmt, lässt sich leider nur durch Auslassen von Mahlzeiten ermitteln
Gilt bei 2ern deswegen nicht, weil bei uns mit BOT das Eigeninsulinmenge nicht bestimmbar ist. Bei uns gilt nur, dass Basal dann für ausreichend BZ passen muss, wenn wir am wenigsten Insulin brauchen, also z.B. so bei der Nacht zwischen 24 und 2 Uhr.
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am 31.12.2017 11:09:01 | IP (Hash): 1107545936
Elfe schrieb:
Ich selber passe jedoch Dosis vorsichtig an, in 1/2 Einheiten (per Halbschrittpen kleinstmöglich).
Es ist schon erschreckend, dass manche ihre T1-Spritzerfahrung an Typ2-Diabetiker weiter geben wollen, so als gäbe es überhaupt keine Unterschiede. :=(
@Pingumann,
bleibe bei der Erhöhung um jeweils 2IE, wie deine Ärztin es dir vorgeschlagen hat. Mit einer Anpassung um 0,5IE kann es bei dir als Typ 2er ewig dauern, bis du die passende Dosis gefunden hast. Halbe Schritte könntest du mit deinem Solostar-Fertigpen sowieso nicht darstellen. Was Elfe als Typ 1er macht und dir zum Nachmachen empfiehlt, ist für dich nicht relevant.
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