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Das Coca-Cola-Syndrom
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Cracktros
Rang: Gastam 30.12.2017 16:15:50 | IP (Hash): 612302643
Auswärts Essen oder einfach Auswärts mal eine Cola trinken so wie es alle tun, ist für Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Herausforderung.
Die erste Unwägbarkeit ist das schätzen von Kohlehydraten. Andere Rezepte, als die gewohnten, und andere Teller machen aus den gewohnten Schätzen der KH und FPE eine schwierige Aufgabe. Wie gut, dass Getränke in Gläsern und Flaschen mit Volumenangaben kommen.
Zumeist vermeide ich Kohlehydrate in Getränken und weiche auf kohlenhydratfreie Limonaden und Cola aus. Nicht weil ich nicht die zuckerhaltige Cola und Limonade trinken könnte aber, ich möchte mich vor BZ-Spitzen, die durch die schnellen Kohlehydrate in Getränken entstehen könnten, ein wenig schützen. Bestelle ich eine Cola Zero oder light berechne ich auch keine KH hierfür.Am liebsten ist mir das servieren in Flaschen, denn da sehe ich was ich bekomme. Nicht immer werden Flaschen serviert. Ab und an geschehen Fehler wodurch eine kohlehydrathaltige Cola anstatt der Kohlenhydratfreien Cola serviert wird. Wie kann man Feststellen ob im Cola-Glas ein light Produkt ist oder das kohlehydrathaltige Produkt?
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
Elfe
Rang: Gastam 30.12.2017 20:05:14 | IP (Hash): 1800560219
Hallo Cracktros,
ein Geschmackstest des angeblichen Light-Getränkes könnte helfen.
Cola light bzw. nun zero schmeckt deutlich anders, light eher säuerlich - zero nicht so süß.
Wenn dir was komisch vorkommt, nachfragen beim Service.
Zum Essen bevorzuge ich mittlerweile Mineralwasser.
Neutral auch Geschmackstechnisch, um Essen durch Süßgetränk nicht zu verfälschen.
Hatte dennoch letztens auch so ein Problem.
Straßenfest, Cola light am Getränkestand wegen Durst bestellt, konnte nur aus Augenwinkel Flasche sehen, aus der das Glas gefüllt wurde.
Völlig unbekanntes Etikett, schmeckte wie normale Cola, war skeptisch.
BZ-Wert war dann doch o.k., war anderes Produkt (nicht aus Coca Cola-Linie).
Nachfragen habe ich mich nicht getraut.
Falsche Rücksichtnahme auf Umfeld, anstatt ... zu fragen.
°~° Gruß Elfe -
Cracktros
Rang: Gastam 31.12.2017 22:24:20 | IP (Hash): 2116119870
Ich muss gestehen, dass ich die Getränke nicht am Geschmack erkennen kann: Für mich schmeckt die light ähnlich wie die Zero oder jene mit Kohlehydraten. Noch schwerer wird es wenn Fritz-Kola im Spiel ist. Obwohl, die weiße von Fitz-Kola wirklich sehr, sehr gut schmeckt. Kann man das nicht mit dem BZ Messgerät messen?
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 31.12.2017 22:57:16 | IP (Hash): 1107545936
Da kannst du ausprobieren oder auch ausrechnen.
Für Cola ergibt sich:
9g pro 100ml macht 9000mg pro dl, also siehst du nur ein kräftiges High. -
am 31.12.2017 23:09:40 | IP (Hash): 486482898
Cracktros schrieb:
Kann man das nicht mit dem BZ Messgerät messen?
Vor laaanger Zeit mit ging das mit den Messgeräten bei denen sich die Farbe des Teststreifens verändert hat. Hat halt entweder "High" bei Zuckerwasser und "Low" bei Light angezeigt.
Die modernen Sensoren können das wohl nicht mehr - hab's gerade mit den Contour next one probiert. Zeigt immer "Low".
Die Färbestreifen kann man allerdings für wenig Geld immer noch kaufen... -
am 02.01.2018 02:04:41 | IP (Hash): 1922179689
http://www.diabetesinfo.de/homepage/infos-und-news/cola-light.html beschreibt es gut.
Vorteil dieser BETACHEK Teststreifen wäre auch dass man keine 'falschen' Werte im Messgerät hat.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Cracktros
Rang: Gastam 02.01.2018 17:30:28 | IP (Hash): 1775394009
Vielen Dank für die Tipps.
Mit dem BZ Messgerät von mir funktioniert es auch nicht. Es taucht eine Fehlermeldung auf. Aber, die alten Teststreifen ist ein supper Tipp.
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DO NOT FEED THE TROLL!!! -
am 02.01.2018 17:42:28 | IP (Hash): 157956818
https://www.INSULINER.de/insublog/wordpress/servicebestellung/betachek-teststreifen/ sind nicht alt, sondern hoffentlich neu, kann man ohne Funktionsverlust halbieren, mit Geschick auch dritteln und so den Preis pro Test noch mal deutlich senken :)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 05.01.2018 23:27:11 | IP (Hash): 1075941532
Die Frage stellt sich mir in ähnlicher Weise.
Was ist, wenn ich einen neuen Job möchte, und man bietet mir Cola und Kekse im Bewerbungsgespräch an. Total abzulehnen finde ich bei längeren Gesprächen komisch, das wirkt (gerade bei jemanden, der sehr schlank ist), schon fast magersüchtig. Ausserdem habe ich gearde in solchen Belastungssituationen mega Appetit und wenn dann die Kekse und die Cola vor mir stehen.... Diabetes ansprechen - dann kann ich es doch gleich vergessen mit dem Job. Das habe ich von einem mir bekannten Personaler genau so erfahren - chronische Krankheiten sind ein Nogo für anspruchsvolle Jobs, die auch Reiserei beinhalten.
Oder was ist mit Dates? Ich kann schon verstehen, dass wenn sogleich Diabetes angesprochen wird, das keinen guten Eindruck hinterlässt, dass sich ein potenzieller Partner denkt, dass das zu kompliziert werden könnte. Aber dann in der Cafeteria nachfragen, ob welcher Kuchen die wenigsten Kohlenhydrate hat, ist sicher genauso doof (schon klar, dass ein potenzieller Partner es in absehbarer Zeit herausfinden würde - aber vielleicht nicht sofort! ich hatte auch mal einen chronisch kranken Partner, hätte ich das gleich gewusst, hätte mich das sehr verunsichert, ich fand es richtig so, dass er nicht mit der Tür ins Haus gefallen ist - sprich ich bin der Meinung, dass das nicht ins erste Date gehört!!).
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am 06.01.2018 00:13:57 | IP (Hash): 1816964824
Das hast du jetzt aber extrem an den Haaren herbeigezogen. Ich kenne Bewerbungsgespräche auf beiden Seiten, also sowohl als Bewerber, als auch aus der Arbeitgeberseite...ich habe noch nie erlebt, dass Cola angeboten wurde und habe auch noch nie Cola angeboten. Klassisch sind Wasser oder Kaffee. Wasser ist immer unproblematisch und falls Kekse auf dem Tisch stehen, lässt man sie sowieso stehen. Mit keksverklebtem Mund kann man kein vernünftiges Gespräch führen.
Und bei Dates...wer mich will, der will mich so wie ich bin und umgekehrt. Und wenn ich weiß, dass ich in ein Café gehe, dann weiß ich das doch schon vorher und esse eben vorher nichts oder nur Salat.
Außerdem verstehe ich sowieso nicht, weshalb du sowas fragst, du hast doch angeblich deinen Partner und sowieso keinen Diabetes...also alles gut...oder doch nicht??? -
Cracktros
Rang: Gastam 06.01.2018 00:15:38 | IP (Hash): 841741416
Ich trage eine Insulinpumpe und ein CGM ergo es fällt beim ersten Date auf, dass ich Diabetiker bin. Ebenso, fällt es bei einem länger Bewerbungsgespräch auf.
Ob das ein generelles Nogo, für Führungspersonal mit Reisetätigkeit, ist kann ich nicht sagen. Zumindest stellte es in meiner Firma kein Problem da. Eventuell gibt es an dieser Stelle überhaupt keine generell zutreffende Aussage.
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am 06.01.2018 08:57:01 | IP (Hash): 1062069139
ich habe gehört, dass Diabetes bei einer Verbeamtung ein Problem darstellt. Mein Ex-Chef hat mal mit seinen Mitarbeitern über Bewerber gesprochen. Einer war Asthmatiker und da sagte er gleich "der ist womöglich nicht belastbar"... ich würde es, wenn ich wieder in der Situation bin, verschweigen wollen. Vorher informiere ich mich aber noch einmal, wie da rechtlich die Lage ist. -
am 06.01.2018 09:10:06 | IP (Hash): 142716670
ophi schrieb:
Vorher informiere ich mich aber noch einmal, wie da rechtlich die Lage ist.
Irgendwie habe ich das Gefühl, dass du die Sachen gerne etwas verkomplizierst.
Solange bei dir keinen ärztliche Diagnose "Diabetes" vorliegt, bist du keine Diabetikerin. Da gibt es nichts, was du verschweigen oder offenbaren müsstest. -
am 06.01.2018 09:33:49 | IP (Hash): 1079316512
ophi schrieb:
chronische Krankheiten sind ein Nogo für anspruchsvolle Jobs, die auch Reiserei beinhalten.
Also, ich habe einen - so würde ich einfach mal behaupten - sehr anspruchsvollen Job und bin etwa einmal in Monat auf Dienstreise. Meinen Typ1 habe ich schon viel länger als meinen Job und nie ein Geheimnis draus gemacht.
Aber ich denke, das hängt ganz stark von den Erfahrungen ab, die ein Personaler vorher mit chronisch Kranken gemacht hat. Wenn da Typen dabei waren, die sich ständig auf ihre Erkrankung berufen haben, wenn sie etwas nicht machen wollten/konnten, habe die nachfolgenden es natürlich schwerer.
Diabetiker sind genau so belastbar wie alle anderen auch, müssen nur machmal etwas mehr dafür tun!
Bearbeitet von User am 06.01.2018 09:34:23. Grund: Korrektur -
Cracktros
Rang: Gastam 06.01.2018 10:07:17 | IP (Hash): 1658479228
Als Typ-1-Diabetiker bin ich es gewohnt planvoll und systematisch vorzugehen. Während andere spontan etwas unternehmen und hinterher die Scherben aufheben bedenke ich, im voraus, die Auswirkungen dieser Handlung und finde Lösungsansätze um keine Scherben entstehen zu lassen . Warum sollte diese Fähigkeit ein Nachteil im Job sein?
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am 22.10.2021 10:17:18 | IP (Hash): 1266874715
kann man doch bei http://www.google.de schauen
Bearbeitet von User am 22.10.2021 10:17:37. Grund: falsch