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Erfahrungswert Haferkur

  • Elfe

    Rang: Gast
    am 18.01.2018 17:30:26 | IP (Hash): 725927109
    Hallo TypEinser,

    stimmt schon, habe auch zu Anfang nur Minimengen Mahlzeiteninsulin gebraucht (manch andere LADAs hatten hier geschrieben, daß sie nur Basal bekommen).
    Die LADA-Diagnose stand jedoch nur zu Anfang.

    Aufgrund schlechter körperlicher Symptome dann alles mögliche an Untersuchungen.
    Ca. drei Jahre später stand dann fest, komplett gibt die Bauchspeicheldrüse ihre Funktionen auf.
    Bin also eher Typ 3c, die Insulinbehandlung und BZ-Steuerung ist dennoch gleich geblieben.
    Das Problem ist, daß ich nicht nur Insulin ersetzen muss, sondern auch die fehlenden Verdauungsenzyme (per Medikament zu berechnen auf Fettmenge).
    Durch die zögerliche Verdauung (auch Eiweiß schwer) passe ich eher die Mahlzeitzutaten an, damit sich Blutzucker und Insulin per Wirkung treffen.
    Durchaus unschöne Situationen durchgestanden.
    Nach lecker Essen gehen erst Hypo, jede Menge Traubenzucker nötig, um dann später die hohen BZ-Werte herunterspritzen zu müssen.
    Könnte auch noch ein drittes = länger wirkendes Mahlzeiteninsulin bekommen, aber so wichtig ist mir Fleisch/Pommes dann nun doch nicht.

    Immerhin konnte ich ein paar Jahrzehnte normal essen und lebe noch, will mich nicht beklagen.

    Dich hat die Diagnose Typ 1 vermutlich früher ge-/be-troffen ?

    Gruß Elfe
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 11.12.2018
    am 11.12.2018 16:28:10 | IP (Hash): 880462062
    Das ist hier zwar schon ganz schön alt, aber ich bin zufällig auf diesen Thread gestoßen und möchte anmerken, dass hier die Haferkur völlig falsch angewendet wird! Erstens sind die Hafermengen zu hoch (es sollten nur 75 g pro Mahlzeit genommen werden), die Menge der Mandeln ist doppelt so hoch als in einer anderen Quelle erwähnt und Milch ist gänzlich tabu!!!
    . . ."Dementsprechend kann die Haferkur ihre Wirkung offenbar am besten entfalten, wenn mehr als 3 g Beta-Glucan (ca. 40 g Haferkleie) am Tag verspeist werden, die tägliche Kalorienzufuhr gering ist und weder Milch noch Butter im Spiel sind. Milch- und Aminosäuren feuern nämlich Glucagon an, das die Insulinwirkung hemmt. Zudem enthalten Milchprodukte (und auch Fleisch) gesättigten Fettsäuren, die ihrerseits die Insulinsensitivität herabsetzen.". . .