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Teilnahme Studie Lebensqualität, Diabetes Typ 2
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am 28.02.2018 11:15:42 | IP (Hash): 1112565293
SebastianUni schrieb:
Liebe Diabetiker und Diabetikerinnen ,
derzeit schreibe ich an meiner Masterarbeit zum Thema Diabetes Typ 2 und Lebensqualität und möchte euch bitten, 20 Minuten zu investieren um meinen Fragebogen auszufüllen.
Mein persönliches Ziel ist es, eine Arbeit zu erstellen, die einen direkten Nutzen für Betroffene hat. Daher hoffe ich, dass mein Beitrag hier gestattet ist und Ihr zahlreich teilnehmt oder den Link unter Freunden und bekannten teilt.
Wichtig: Es können nur Typ 2 Diabetiker teilnehmen.
Hier der Link: https://www.soscisurvey.de/SelbstvermessungundDiabetesTyp2/
Vielen Dank
Sebastian Peuckert
Ich möchte an dieser Stelle schon einmal allen Teilnehmern und Teilnehmerinnen danken. Ich bin jedochnnoch weit von den geplanten ausgefüllten Fragebögen entfehrt und würde mich freuen, wenn noch mehr (viel mehr) Betroffene an meiner Studie teilnehmen würden.
Hier gibt’s zwar keinen Amazon-Gutschein zu gewinnen, aber es besteht die Chance sich aktiv an der Erkenntnisgewinnung der Wissenschaft zu beteiligen. Und was ist bitte COOLer als das :) -
Dibein
Rang: Gastam 28.02.2018 11:30:53 | IP (Hash): 1468086696
Sebastian1986 schrieb:
Hier gibt’s zwar keinen Amazon-Gutschein zu gewinnen, aber es besteht die Chance sich aktiv an der Erkenntnisgewinnung der Wissenschaft zu beteiligen. Und was ist bitte COOLer als das :)
Ein Amazon Gutschein! :D
Aber ich habe meine Erfahrungen natürlich gerne in den Dienst der Wissenschaft gestellt. ;-)
Liebe Grüße
Dirk
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Zuckerkrank -
am 28.02.2018 11:40:05 | IP (Hash): 2108455638
Sebastian1986 schrieb:
Ich bin jedochnnoch weit von den geplanten ausgefüllten Fragebögen entfehrt und würde mich freuen, wenn noch mehr (viel mehr) Betroffene an meiner Studie teilnehmen würden.
Sebastian1986 schrieb:
Darüberhinaus halte ich es für fraglich, ob ein Außenstehender die Qualität einer Arbeit nur an einem Fragebogen ableiten kann. Denn welche Fragen in welchem Zusammenhang stehen, wo hinterher ein score gebildet wird etc ist hier nicht absehbar.
Genau da ist das Problem dieser Umfragen:
Der "typische" Volksmund-Diabetiker wird gar nicht auf die Umfragen aufmerksam – eben weil er keine modernen Medien nutzt.
Und wer sich mit Foren und dann noch mit Apps auseinandersetzt wird bei den Gesundheitsfragen die Lust auf solche Umfragen verlieren: Da werden Dinge abgefragt, die "aufgeklärte" Diabetiker, auch die mit Übergewicht, aktiv angehen und dabei schon im Alltag diesen Fragen permanent ausgesetzt sind.
Dazu kommt: Die Interviewten erfahren NIE irgendwas vom Ausgang dieser "Studie". Zumal sich die Fragebogen fast wie Zwillinge gleichen, der Nutzen in Sachen "Lebensqualität" nicht erkennbar ist und man zum Schluß des Fragebogen eher das Gefühl hat, das "Fachwissen" der Nichwissenden bestätigt zu haben.
Schlussendlich geht es gar nicht um "Diabetes" sondern eher um eine Darstellung der Vorgehensweise.
Dazu kritisiere ich grundsätzlich: Auch wenn das ganze nur eine Übungs-Arbeit ist – Die Grundlagen müssen stimmen. Das geht mit fachlichem Hintergrund los.
Aus irgendeinem Grund scheint Diabetes ein "leichtes Thema" zu sein. Ist es aber nicht!
Bearbeitet von User am 28.02.2018 11:54:37. Grund: . -
am 28.02.2018 14:44:23 | IP (Hash): 1112565293
Das ist sicher ein Problem bei Online-Fragebögen, welches eine gewisse Verzerrung hervorruft. Eine Limitation die sicherlich diskutiert werden kann. In Studien ist es generell schwierig eine repräsentative Stichprobe zu ziehen. Das geht natürlich umso mehr bei so kleinen Studien wie der meinen.
Für meine Studie brauche ich jedoch beide Arten von nutzertypen bei Diabetikern. Also Fälle die Diabetes Apps nutzen und Kontrollen die eben keine nutzen. Nur so kann ja ein unterschied festgestellt werden.
Meine Hypothese lautet, dass diejenigen die sich mit ihrer Krankheit über Gesundheits Apps beschäftigen eine höhere Lebensqualität haben als diejenigen die es im Grunde einfach nur hinnehmen. Auch wenn das jetzt plakativ ausgedrückt und am Ende nicht für den einzelnen stimmt. Ich denke, dass man einen Zustand besser versteht und hinnehmen kann, wenn man ihn in seinen Einzelheiten Und vermeintlich Einfluss nehmen kann.
Dass ich hier, im Rahmen eines Forums, so viel über die Interna meiner Studie preisgebe, kann natürlich auch für Verzerrungen Sorgen. Denn indem meine Hypothese klar ist, besteht die Möglichkeit, dass der Fragebogen anders ausgefüllt wird als ohne meine Erklärungen. Da ich das nur hier in diesem Forum jetzt mache, halte ich das nicht für äußerlich schlimm. Aber auf allen Kanälen sollte ich das sicherlich nicht machen…
Deinen Angriff mit den Grundlagen, verstehe ich nicht. Wo fehlt es mir? Ich glaube mich auf theoretischer Basis sehr gut mit dem Thema aus zu kennen. Natürlich kann ich nichts über die gefühlte Lebensqualität einer Einzelperson sagen, aber am Ende zählt für mich als Epidemiologen die Operationalisierte, vergleichbare Lebensqualität. Diese Yfrage ich mit 26 Fragen ab. Spezifischer, genauer geht es in der Wissenschaft leider nicht.
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am 28.02.2018 14:46:21 | IP (Hash): 1063553151
Sebastian1986 schrieb:
Unstrittig ist das Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel oder eben Herzkreislauferkrankungen Risikofaktoren sind, die die Chance erhöhen an T2DM zu erkranken. Das das nicht jedem passiert ist doch genauso klar wie die Tatsache, dass nicht jeder Raucher an Lungenkrebs erkrankt. Es erhöht eben zunächst einmal die Wahrscheinlichkeit
Zitat gekürzt
Nun, ich bestreite es. Als sich bei mir erste Anzeichen eines Diabetes zeigten, hatte ich einen BMI von18 und ich war damals wie heute kein starker Esser. Daß mir das keiner glauben will, bin ich gewohnt und ja, es war eindeutig ein Typ 2 und kein Einser, denn ich bin noch jahreland ohne Medikamente ausgekommen, allerdings wurde der Diabetes immer stärker (wenn man das so sagen kann) und heute, nach ca. 40 Jahren bin ich auch seit lägerer Zeit beim Insulin angekommen, wenn auch ohne besondere Folgeschäden.
So viel zu den üblichen Verallgemeinerungen als da sind, Diabetiker essen zu viel, bewegen sich zu wenig. Diabetes kann geheilt werden, wenn man sich nicht gehen läßt, etc.etc.
ICH KANN ES NICHT MEHR HÖREN! -
am 28.02.2018 15:51:01 | IP (Hash): 1109752254
Sebastian1986 schrieb:
Unstrittig ist das Ernährung, Übergewicht, Bewegungsmangel oder eben Herzkreislauferkrankungen Risikofaktoren sind, die die Chance erhöhen an T2DM zu erkranken.
Ok, sagt im populistischen Umkehrschluss beim Dicken mit Typ2, dass der sich den halt mit den Kilos angefressen hat, oder? Alle Welt und auch die WHO weiß(!) schließlich, ist Fakt, dass Typ2 auf Kilos aufbaut.
Und da kommen dann immer mehr Chirurgen und verkleinern oder umgehen Typ2-Mägen mit gutem Erfolg: In über 50% aller Fälle normalisieren sich Blutzucker- und Insulin-Werte.
Bestätigt die allgemeine Weisheit - wenigstens auf den ersten Blick. Auf den zweiten widerspricht das Ergebnis der allgemeinen Weisheit DIAMETRAL, denn die Normalisierung tritt schon im Zeitrahmen von etwa EINER WOCHE nach der OP ein, in der die Betroffenen praktisch nur Wasser und kaum 1 Kilo Substanz abgenommen haben.
Wo bleibt da das populistische Narrativ vom Gewicht, das den Typ2 macht? Die Frage ist inzwischen über 10 Jahre alt. Aber statt zu sagen, dass wir keine Antwort wissen, vorverurteilen wir einstweilen munter weiter das Gewicht. Wissenschaft wie sie leibt und lebt ;)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.02.2018 16:19:12 | IP (Hash): 2108455638
Sebastian1986 schrieb:
Deinen Angriff mit den Grundlagen, verstehe ich nicht. Wo fehlt es mir? Ich glaube mich auf theoretischer Basis sehr gut mit dem Thema aus zu kennen.
Es soll ja nun kein Angriff sein.
Eher eine Feststellung... ich z.B. habe mir einige Apps und App-ähnliche Funktionen in BZ-Testgeräten angeschaut und mit mit all diesen Dingen absolut unzufrieden... In Bezug auf meine Lebensqualität geht es mir ohne also besser. Allerdings ist es gerade in Sachen Diabetes auch für Lebensqualtät absolut wichtig, den Alltag (mit oder ohne Hilfsmittel) vernünftig ohne Einschränkungen zu erleben.
Natürlich wirst das Studienziel nicht preisgeben um vernünftige Ergebnisse zu erhalten.
Und Du wirst die Methodik Deiner Arbeit gewiss gut geplant haben... Das Thema Diabetes ist dann aber gerade in Sachen Lebensqualität, Akzeptanz, Therapiefähigkeit und schlußendlich Therapiemöglichkeiten erheblich komplexer! Auch wenn auf auf T2 beschränkt... da wäre noch die Untergruppe wichtig. Eben weil der "gewöhnliche Diabetiker" dann auch mal ein T2a ist, der eine völlige andere Lebensqualität gewöhnt ist.
Was ich eigentlich damit sagen möchte: Es gibt ja nun schon seit Jahren viele Leute, die mit Studien, Therapieansätzen, neuen Hilfsmittel schwung in die Sache bringen wollen und grundsätzlich am eigentlichen Problem scheitern: Dem Diabetes. -
am 28.02.2018 17:44:13 | IP (Hash): 1895841382
...und um auf den Kern des ganzen zu kommen:
Epidemiologie ist ein wichtiges Feld. Und gerade in Sachen Diabetes versagen Epidemiologen permanent und mit wachsendem Eifer! Warum?
Weil man nicht an die Ursachen geht sondern irgendwie den Betroffenen helfen will und/oder auf diesem Weg die Ursachen ergründen möchte. Dabei ist es absolut essentiell, mehr über "Diabetes" oder einer groben Eingrenzung auf "Typ 2" zu wissen als die üblichen Dinge wie "Dick", "Faul", "Gefräßig. Schon aus der Tatsache heraus, dass es eben NICHT als Ursache für den besagten Typ 2 herhält. Umso mehr, als das die Risiken gar nicht mal so signifikant für eine potentielle Manifestation sind als vielmehr genetische Konstellationen!
Um das einzugrenzen wäre die Anfrage an Diabetiker T 2 b zur richten.
Leider ist es so, dass schon hier im Forum einige Nutzer mehr Fachwissen haben als so mancher Hausarzt mit Diabetes-Patienten...
Was Dir jetzt in diesem Forum passiert und was ich Dir als EINZIGEN, der mit solchem Thema abschließt sehr hoch anrechne ist die Tatsache, dass Du Dich einer Diskussion stellst: Die Fragen zum Thema Diabetes im Leben spiegeln gerade so das Wissen um die Erkrankung wider, dass Nichtbetroffene mit einer Diabetes-Oma T2 und Übergewicht haben.
Und die wachsenden Fallzahlen zeigen deutlich, dass wir Wissenschaftler brauchen, die genauer schauen. Schöne Grafiken und Statistiken sind das eine, Ursachen und Folgen das andere.
Ich wünsche Dir natürlich bei der Studie ausreichend Probanden und einen guten Abschluss.
Und seh das nicht als Angriff, sondern eher als hoffnungsvollen Dialog.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.02.2018 18:26:03 | IP (Hash): 1817281471
Sebastian1986 schrieb:
Meine Hypothese lautet, dass diejenigen die sich mit ihrer Krankheit über Gesundheits Apps beschäftigen eine höhere Lebensqualität haben als diejenigen die es im Grunde einfach nur hinnehmen. Auch wenn das jetzt plakativ ausgedrückt und am Ende nicht für den einzelnen stimmt. Ich denke, dass man einen Zustand besser versteht und hinnehmen kann, wenn man ihn in seinen Einzelheiten Und vermeintlich Einfluss nehmen kann.
Und warum?
Was bitte soll eine App an meiner Lebensqualität ändern? Und warum denkst du, dass ich mit einer App meinen Zustand besser verstehe? Und warum sollte ich mit einer App mehr Einfluss nehmen können? Und warum unterstellst du Menschen ohne App dass sie ihren Zustand einfach nur hinnehmen?
Das sind schon üble Unterstellungen und du solltest das mal erklären...vielleicht verstehe ich es dann auch ohne App :-)
Einen wichtigen Tipp habe ich aber für dich...bevor du hier Weisheiten über Diabetiker und deren Lebensqualität vom Stapel lässt, empfehle ich dir, dich mal mit deiner Rechtschreibung zu befassen...dafür gibt es ganz sicher auch eine App...und sie würde das Befinden deiner Leser beeinflussen...
Nix für ungut...aber das musste gesagt werden...
Bearbeitet von User am 03.03.2018 09:00:41. Grund: Fehler beseitigt1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2018 08:59:03 | IP (Hash): 1817281471
Sehr schade, dass du deine Weisheiten nicht erklärst...ich hätte es schon gerne verstanden...