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Brauchen Ketone Insulin?

  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 16.03.2018 15:59:48 | IP (Hash): 1510568246
    Schade das du mich nicht zitiert hast oder möchtest du etwas sagen, dass 49 und 79 die Gesamt-Blutfettwerte sind?
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 16.03.2018 16:11:06 | IP (Hash): 1510568246
    Ich unterstelle lediglich, dass bei der Veröffentlichung https://www.diabetes-news.de/lexikon/t/triglyceride
    irgendetwas durcheinander gekommen ist. Ich kann mir vorstellen, dass aus Gesamtbluttfetten Triglyzeride wurden.
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    am 16.03.2018 16:47:03 | IP (Hash): 1074683053
    Cracktros schrieb:
    Zitat
    "Hohe Triglyceridspiegel, wie sie nach fettreichen Mahlzeiten zwangsläufig auftreten, vermindern unter Umständen die Insulinwirkung.


    Du schreibst ausdrücklich Triglyzeride, in Deinem letzten Link im Fred TG, und in diesem Link sinken die TGs ausdrücklich mit weniger KHs im Essen, obwohl Du uns die ganze Zeit das Gegenteil schreiben zu wollen scheinst. Sorry, aber ich kann auch mit bestem Willen nicht nachvollziehen, was Du nun wirklich schreiben/belegen wolltest?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

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    am 16.03.2018 18:42:29 | IP (Hash): 1304239803
    Cracktros hat ausdrücklich Erhöhung der Blutfettwerte angemahnt und damit auch recht in seinen Zitat.

    Die Cholesterinwerte sind nach fettreicher Kost vollkommen überhöht mit GesaMTCholesterin über 320 mg/dl und LDL allein von 230 allein mehr als hoch.
    Mit solchen Cholesterinwerten wird der Arzt bestimmt nicht applaudieren, sondern ein Fettsenker-Medikament verschreiben.

    Triglyceride spielen dann keine Rolle - als einseitige Sicht und unnötige Diskussionen über Ketone/Ketogen.
    Bearbeitet von User am 16.03.2018 18:44:17. Grund: Korrektur Schreibfehler
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    am 16.03.2018 18:59:00 | IP (Hash): 1074683053
    Cracktros schrieb:
    Kann es sein, dass die eigene Messung nur ein Teil der Wahrheit ist? Kann es möglich sein, dass ein Teil der Menschheit auf von außen zugeführte Fette mit einer Erhöhung der Triglyzeride reagiert?

    Weiter hierzu ist in diesem Aufsatz zu finden:
    http://www.lecturepad.org/dayspring/lipidaholics/pdf/LipidaholicsCase291.pdf


    @Elfe
    Asdrücklich NICHT Gesamtfette, sondern TG, und das in diesem Fred doch nicht nur einmal aus Versehen :(
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 16.03.2018 19:14:11 | IP (Hash): 1510568246
    Ich schreibe nicht, sondern Ziertiere "Hohe Triglyceridspiegel, wie sie nach fettreichen Mahlzeiten zwangsläufig auftreten, vermindern unter Umständen die Insulinwirkung.
    Ich kürze mal ab...

    Ich weiß nicht, warum auf dieser Webseite "Hohe Triglyceridspiegel, wie sie nach fettreichen Mahlzeiten zwangsläufig auftreten, vermindern unter Umständen die Insulinwirkung." steht. Ist es Zufall, dass es dort steht oder sollte es so sein?

    Ich weiß nicht, warum einige, die fettreiche Ernährung als Überlegene Diät ansehen lieber über Triglyceridspiegel schreiben als den Gesamtkomplex zu beachten.

    Ich weiß nicht, warum einige, wenn man über ein mehr an Ketonenen schreibt sofort eine Ketoazidose in den Sinn haben. Und ich weiß nicht warum, wenn man von negativen Eigenschaften der Ketone schreibt, sofort eine Verteidigung einer langanhaltenden Ketose erfolgen soll.

    Kurz geschrieben:
    Langanhaltende sehr hoche Blutzuckerwerte haben viele Folgen. Auch wenn bei Menschen mit Diabetes- Typ -2 eine Ketoazidose nur in den aller, aller seltensten Fällen zu erwarten ist, können bei langanhaltender hohen Werten erhöhte Ketone nachweisbar sein. Diese können zu Symptomen wie erhöhte Reizbarkeit, Aggressivität, Unkonzentriertheit...führen. Solche Symptome können fälschlicherweise der Psychologie zugeordnet werden. Korrekter weise müssten sie aber Der Diabetologe zugeschrieben werden.

    Erhöhte Blutzuckerwerte, die auf einen Mangel an Insulin oder einen relativen Mangel an Insulin hindeuten korrelieren oft auch mit hohen Cholesterin- und/ oder Triglyceridspiegel. Erhöhte Cholesterin- und/ oder Triglyceridspiegel, können unter Umständen sowohl die Insulinsensitivität als auch die Beweglichkeit von Ketonen im Blut behindern.

    Kurz Hintergrund :

    - Insulin hat neben der Schlüsselfunktion bei der Einschleusung von Kohlehydraten in Zellen auch regulatorische Aufgaben im Fettstoffwechsel.

    -Ketone sind wasserlösliche Moleküle, die sich in fettreichen Milieu nicht sehr gut lösen lassen ( Ergänzung: und somit beim Transport, in fettreicher Umgebung, "behindern") .


    Bearbeitet von User am 16.03.2018 19:33:52. Grund: -
  • Cracktros

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    am 16.03.2018 20:33:15 | IP (Hash): 1510568246
    @ Jürgen

    zum Thema Ketone die die Bluthirnschranke überwinden und so die Energieversorgung des Gehirnes sicherstellen:

    Ja, richtig! Das ist ein Segen.
    Aber sind neben denWerten des Blutzuckers auch die
    Blutfettwerte erhöht gibt es ein Problem: Die Blutfette konzentrieren sich sehr stark an der Grenze zur Blut-Hirn-Schranke. Das führt dazu, dass die Ketone nicht im ausreichender Menge durchkommen. Daraufhin fährt das Gehirn auf einen Energiesparmodus und fordert mehr Energie an. Also mehr Ketone.
    Bearbeitet von User am 16.03.2018 20:40:20. Grund: -
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    am 16.03.2018 20:46:03 | IP (Hash): 1074683053
    Cracktros schrieb:
    Die Blutfette konzentrieren sich sehr stark an der Grenze zur Blut-Hirn-Schranke.


    Interessante Theorie oder belegtes (wie und womit?) Untersuchungsergebnis?

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 16.03.2018 20:53:32 | IP (Hash): 1510568246
    Ich gebe zu, dass es lange her ist, dass ich es lesen musste und kann mich nicht mehr an das Buch erinnern, in dem ich es fand.


    Bearbeitet von User am 16.03.2018 20:54:38. Grund: -
  • Cracktros

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    am 17.03.2018 00:38:28 | IP (Hash): 1510568246
    Übrigens: Die Theorie Gründet sich auf Gewebeschnitte aus der Pathologie. Bei Menschen, die längere Zeit mit höhen Blutfettwerten gemessen wurden, wurde nach dem Tod das Gewebe, an verschieden Stellen entnommen und untersucht und mit Menschen die Normal-Werte hatten abgeglichen. Dabei Stellte sich heraus, dass an Gewebe, welches nahe der Blut-Hirn-Schranke ist, mehr Fett angelagert ist als an anderen Stellen.
    Die Permeabilität von Ketonen und Insulin wurde im Labor untersucht.
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    am 17.03.2018 14:10:33 | IP (Hash): 169186597
    Cracktros schrieb:
    Übrigens: Die Theorie Gründet sich auf Gewebeschnitte aus der Pathologie. Bei Menschen, die längere Zeit mit höhen Blutfettwerten gemessen wurden, wurde nach dem Tod das Gewebe, an verschieden Stellen entnommen und untersucht und mit Menschen die Normal-Werte hatten abgeglichen. Dabei Stellte sich heraus, dass an Gewebe, welches nahe der Blut-Hirn-Schranke ist, mehr Fett angelagert ist als an anderen Stellen.
    Die Permeabilität von Ketonen und Insulin wurde im Labor untersucht.


    Jetzt interessiert mich die Quelle natürlich noch ne Nummer intensiver, weil ich mal gelernt habe, dass Insulin normal nicht ins Hirn gelangt.

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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 17.03.2018 15:41:22 | IP (Hash): 346197714
    Wie gesagt, die Quelle kenne ich nicht mehr, zumal es Sekundärliteratur war.

    Sie hatten Gewebe aus verschieden Stellen im Körper- also nicht nur an der Grenze zur Blut-Hirn-Schranke untersuch und daher kommt die Aussage mit der Permeabilität des Insulins.
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    am 17.03.2018 16:15:00 | IP (Hash): 169186597
    Wenn Du nicht noch mal zufällig über die Quelle stolperst, werden wir das Rätsel darum wohl nicht mehr aufgelöst kriegen. Dabei hätte mich das Ding mit dem Insulin bei Toten irre interessiert, weil doch Insulin nach ner halben Stunde im Blut praktisch nicht mehr nachweisbar ist.

    Da müssen so spezielle Untersuchungen mit dem vorher eingeholten Einverständnis der Betroffenen und ihrer Angehörigen praktisch Minuten nach dem Tod erfolgen. Vielleicht ist das sogar der Schlüssel zu Deiner Quelle. Denn wenn die seriös war, hat es da ne umfassende Dokumentation gegeben, und die wäre garantiert noch nicht tief verschüttet, weil Untersuchungen, die solch enge Voraussetzungen erfüllen, auch heute noch eher selten vorkommen.

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