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Brauchen Ketone Insulin?
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am 15.03.2018 19:44:17 | IP (Hash): 1559310958
Cracktros schrieb:
Kann es sein, dass die eigene Messung nur ein Teil der Wahrheit ist? Kann es möglich sein, dass ein Teil der Menschheit auf von außen zugeführte Fette mit einer Erhöhung der Triglyzeride reagiert?
Nein, dass kann nicht sein.
Die Triglyceride werden durch viele von außen zugeführte KH erhöht. Am besten funktioniert das natürlich wenn man viele KH und dazu noch viel Fett zu sich nimmt.
Viel Fett bei Reduzierung der KH führt immer zu niedrigen Triglyceridwerten. Jürgen stellt dabei keine Ausnahme dar. Ich vermute, dass du wegen deiner intensiven sportlichen Betätigung auch keine Problem mit den TG hast, ansonsten hättest du es ja einfach mal ausprobieren können.
Bearbeitet von User am 15.03.2018 19:48:27. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 15.03.2018 19:51:16 | IP (Hash): 846048646
Nein TG sind normalerweise kein Problem bei mir. Nur bei extrem schlechten BZ Werten steigen sie sehr leicht an. -
am 15.03.2018 23:32:05 | IP (Hash): 997249250
@Crachtos
Der schnellste normale Weg in die Ketose ist Fasten. Der Übergang von glukogener zu ketogener Ernährung ist dabei fließend. Die fehlende Nahrungs-Glukose wird zunächst zu einem großen Teil, also zum insgesamt notwendigen Minimum, durch Glukose aus Glukoneogenese ersetzt. Das können am ersten Tag und auch noch 1-2 darüber hinaus 200 und mehr Gramm so selbstgemachte Glukose sein. Die nehmen in dem Maße ab, in dem die Energieversorgung aus Fetten zunimmt, die der damit abnehmende Insulinumsatz zunehmend erleichtert. Von der selbstgemachten Glukose werden in voller Ketose noch ganze 40g pro 24 Stunden gebraucht.
Dazu zählt auch das anlaufende Angebot von Ketonkörpern, mit dem die Leber von da an auf Energieanforderung zu antworten beginnt, wo über irgendwo um 24 Stunden dafür keine neu gegessene Glukose mehr genutzt werden kann und ausschließlich die recht teure selbstgemachte genutzt werden muss. Und mit den ersten Ketonkörpern starten die Empfängerzellen den Prozess zur Herstellung des Enzyms, mit dem sie, wenn sie das nach einigen Tagen wieder richtig drauf haben, die Ketone genauso einfach wie Glukose nutzen können.
Herausforderung: Bei plötzlichem Insulin-Ausfall gibt es keine Zeit für die Umstellung der Zielzellen auf die Eigenproduktion des Enzyms für die Ketonkörpernutzung. Also reichlich Glukose, die ohne Insulin nicht gebraucht werden kann, und dann noch reichlich Ketonkörper, die ohne die Zeit für die Produktion der Enzyme nicht gebraucht wird. Deswegen werden zu immer mehr Zucker immer mehr Ketone in den Kreislauf gedrückt - und in der Folge seeehr logisch an der Ketoazidose schuldig gesprochen ;)
Übrigens, in dem Link gibt’s immer nur weniger TGs mit mehr Fett im Essen. Kann das sein, dass Du eigentlich einen anderen einkopieren wolltest?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Cracktros
Rang: Gastam 16.03.2018 14:25:51 | IP (Hash): 1510568246
@Jürgen,
in dieser Arbeit finden sich bemerkenswerte Information.
Die Aussage, dass sich die TG's durch eine fettreiche Kost (etwas was sich in vielen Veröffentlichungen Nachlässen lässt )käum beeinflussen lassen stimmt. Aber auch nur zum Teil. An einem Einzelbeispiel lässt sich aufzeigen, dass es eine Gruppe von Menschen gibt die sehr Wohl eine Erhöhung der Blutfettwerte durch fettreiche Kost erfahren.
Die Werte der Testperson bei Start der Ketogenen - Diät
Total cholesterol = 196, LDL-C =105, HDL-C = 75, TG = 78 (all in mg/dL)
TSH = 2.15
und die Werte nach drei Monaten Ketogenen - Diät, bei der 30 Pfund abgenommen wurde.
TC = 323, LDL-C = 230, HDL-C 83, TG 49 (all in mg/dL)
Total LDL-P = 2643 nmol/L
Diese Person gehört nicht der bekannten Gruppe die mit erblich bedingten Fettstoffwechselstörungen zu kämpfen hat, sondern stellt eine eigene Gruppe da.
Zusammengenommen bedeutet es, dass werde die Aussage "Hohe Triglyceridspiegel, wie sie nach fettreichen Mahlzeiten zwangsläufig auftreten,.." noch die Aussage "Viel Fett bei Reduzierung der KH führt immer zu niedrigen Triglyceridwerten." richtig ist. Das generalisieren verkennt viele Faktoren.
Bearbeitet von User am 16.03.2018 14:27:17. Grund: - -
am 16.03.2018 14:58:09 | IP (Hash): 792853263
Cracktros schrieb:
Die Werte der Testperson bei Start der Ketogenen - Diät
...TG = 78
und die Werte nach drei Monaten Ketogenen - Diät, bei der 30 Pfund abgenommen wurde
... TG 49
Zusammengenommen bedeutet es, dass werde die Aussage "Hohe Triglyceridspiegel, wie sie nach fettreichen Mahlzeiten zwangsläufig auftreten,.." noch die Aussage "Viel Fett bei Reduzierung der KH führt immer zu niedrigen Triglyceridwerten." richtig ist. Das generalisieren verkennt viele Faktoren.
Hi Crackros,
willat du jetzt etwa noch behaupten, dass 49 größer als 79 ist???
Das habe ich etwas anders gelertnt.
P.S.: Das Zitat wurde auf Grund eines Wunsches von Cracktros nachträglich hinzu gefügt.
Bearbeitet von User am 16.03.2018 20:45:40. Grund: . -
Cracktros
Rang: Gastam 16.03.2018 15:59:48 | IP (Hash): 1510568246
Schade das du mich nicht zitiert hast oder möchtest du etwas sagen, dass 49 und 79 die Gesamt-Blutfettwerte sind? -
Cracktros
Rang: Gastam 16.03.2018 16:11:06 | IP (Hash): 1510568246
Ich unterstelle lediglich, dass bei der Veröffentlichung https://www.diabetes-news.de/lexikon/t/triglyceride
irgendetwas durcheinander gekommen ist. Ich kann mir vorstellen, dass aus Gesamtbluttfetten Triglyzeride wurden. -
am 16.03.2018 16:47:03 | IP (Hash): 1074683053
Cracktros schrieb:
Zitat
"Hohe Triglyceridspiegel, wie sie nach fettreichen Mahlzeiten zwangsläufig auftreten, vermindern unter Umständen die Insulinwirkung.
Du schreibst ausdrücklich Triglyzeride, in Deinem letzten Link im Fred TG, und in diesem Link sinken die TGs ausdrücklich mit weniger KHs im Essen, obwohl Du uns die ganze Zeit das Gegenteil schreiben zu wollen scheinst. Sorry, aber ich kann auch mit bestem Willen nicht nachvollziehen, was Du nun wirklich schreiben/belegen wolltest?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Elfe
Rang: Gastam 16.03.2018 18:42:29 | IP (Hash): 1304239803
Cracktros hat ausdrücklich Erhöhung der Blutfettwerte angemahnt und damit auch recht in seinen Zitat.
Die Cholesterinwerte sind nach fettreicher Kost vollkommen überhöht mit GesaMTCholesterin über 320 mg/dl und LDL allein von 230 allein mehr als hoch.
Mit solchen Cholesterinwerten wird der Arzt bestimmt nicht applaudieren, sondern ein Fettsenker-Medikament verschreiben.
Triglyceride spielen dann keine Rolle - als einseitige Sicht und unnötige Diskussionen über Ketone/Ketogen.
Bearbeitet von User am 16.03.2018 18:44:17. Grund: Korrektur Schreibfehler -
am 16.03.2018 18:59:00 | IP (Hash): 1074683053
Cracktros schrieb:
Kann es sein, dass die eigene Messung nur ein Teil der Wahrheit ist? Kann es möglich sein, dass ein Teil der Menschheit auf von außen zugeführte Fette mit einer Erhöhung der Triglyzeride reagiert?
Weiter hierzu ist in diesem Aufsatz zu finden:
http://www.lecturepad.org/dayspring/lipidaholics/pdf/LipidaholicsCase291.pdf
@Elfe
Asdrücklich NICHT Gesamtfette, sondern TG, und das in diesem Fred doch nicht nur einmal aus Versehen :(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.