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Alkohol und Hypos
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Nora
Rang: Gast -
Krümel
Rang: Gastam 04.12.2008 19:47:41
Hallo in die Runde!
Die Kommentare von DM sind auch hier wieder vollkommen überflüssig und unsinnig.
Trotzdem die Frage:
Wer oder was ist ein Alkoholiker? Ist hiermit der "Penner", der in Ecken herumliegt gemeint, oder ist hiermit der Arzt -natürlich auch jede andere Berufsgruppe oder soziale Schicht- gemeint, der nicht auffällt und trotzdem alkoholabhängig ist???
Für mich ist ein Alkoholiker ein Mensch der den Alkohol bei sich einsetzt um bei sich etwas zu verändern. Bei jeder anderen Droge ist es ebenso!
Ich grüße rundum! -
Dm
Rang: Gastam 05.12.2008 07:51:28
"Für mich ist ein Alkoholiker ein Mensch der den Alkohol bei sich einsetzt um bei sich etwas zu verändern. Bei jeder anderen Droge ist es ebenso!"
Alkohol ist Trend."Komasaufen" ebenso.
Du hast recht,wenn du sagst"ein Mensch der den Alkohol bei sich einsetzt um bei sich etwas zu verändern"...er verändert etwas extrem zum Negativen und ruiniert seine Gesundheit (nicht nur die Leber !)...
Die Menschen brauchen leider immer häufiger den letzten Kick sei es durch Alkohol oder durch Psychopharmaka..Sie sind mittlerweile total unfähig ihr Leben so zu gestalten,das sie ohne den Kick auskommen.Die Wenigsten merken wer letztlich davon profitiert (Hersteller,Finanzminister)und hinterher ist das Gejammer groß...Hätte ich doch bloß meine Finger davon gelassen !
http://www.focus.de/politik/deutschland/alkohol_aid_50462.html
...aber auch hier gilt : Gegen Dummheit ist halt kein Kraut gewachsen !
von Dm -
Liz
Rang: Gastam 05.12.2008 12:22:00
Ein Alkoholabhängiger ist ein regelmäßig trinkender Mensch. Dabei spielt die Menge am Ende keine Rolle.
Aber ich glaube, das war hier nicht die Fragestellung des Sauerländers.
Dennoch irritiert mich seine Formulierung:
..es war net so schlimm oder bzw. harmloser, dennoch war ich nicht ansprechbar.. oder so ähnlich.
Es ist doch egal, ob man DMler ist oder nicht. Man sollte doch grundsätzlich Alkohol so konsumieren, dass man sich noch um sich alleine kümmern kann.
Und wenn ich DMler bin, dann guck ich erst nach, was bestimmte Alkohlika auf den BZ machen, bevor ich ihn zu mir nehme..
Ich denke, soone Geschichte kann mal richtig dumm ausgehen und ist eigentlich auch nicht zu verharmlosen, denn nicht immer ist morgens einer da, der den "Delinquenten" möglicherweise aus der absoluten Unterzuckerung holt. Und da is man fix mal einfach ..tot. Punkt. von Liz -
Hajo Janse
Rang: Gastam 05.12.2008 12:41:42
@ Liz und andern
Quote: Ein Alkoholabhängiger ist ein regelmäßig trinkender Mensch.
Ein Alkohol Abhängiger ist ein Person die beim Abstinez von Alkohol Entzugserscheinungen sei es Körperlich oder Psygologisch aufweisst.
Abhängigkeit kann mann NUR beim Entzug nachweisen, muss leider erst Abhängig sein sein anders nicht nachweissbar.
Es ist wohl bekannt wann dass Risiko von Abhängiggkeit schnell enstehen kann.
Bitte Bedenke dass es auchGewohnheit geben kann: z.B. jede Abend vor dem Essen eine Gläschen und beim Essen noch etwas.
Wenn mann dieses aussetzt fühlt man sich auch komisch, braucht kein Abhangigkeit zu sein, kann Gewohnheit sein die man absetzt, vergleichbar mit Hundehalter die auf einmal kein Hund mehr haben. Diese bekommen auch komische Gefühlen wenn Sie dan die Haustür weit offen haben.
LG
Hajo Janse
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Nora
Rang: Gastam 05.12.2008 13:12:41
Ja genau, die Regelmäßigkeit spielt da ne Rolle... und man ist sicher nicht Alkoholiker, wenn man ein bis zweimal im Monat was trinkt!! ich verstehe garnicht, wie sich manche Themen hier entwickeln.. es ging doch kein einziges Mal um Alkholismus.. der Threadersteller wollte doch nur etwas zur Wirkung von Alkohol auf den BZ wissen.. was ist denn daran das Problem??
Und dann hier von Dummheit, Komasaufen, Alkoholismus usw. zu schreiben ist doch kein Stück angebracht!! Außerdem: wenn hier auf die heutige Zeit angesprochen wird: mal ehrlich, Alkohol wurde schon immer getrunken und ist gesellschaftlich anerkannt. Meiner Meinung nach übertreibt ihr hier alle ganz schön!! Lasst diejenigen, die ab und zu auf Partys was trinken (ich zähle mich dazu!) doch ihren Spaß!! Wenn ihr das nicht wollt ists doch auch okay. von Nora -
Stefan
Rang: Gastam 05.12.2008 14:49:55
Hallo!
"Für mich ist ein Alkoholiker ein Mensch der den Alkohol bei sich einsetzt um bei sich etwas zu verändern." (Zitat von Anonym)
Weswegen gönnt man sich sonst diesen Rauschmittelgenuß? High sein, frei sein!
Übrigens: vom Alkohol wird einem übel und schwindelig und am nächsten Tag hat man einen dicken Kopf. Andere Drogen wirken da sicherlich angenehmer und könnten dann auch das Prädikat "Für Diabetiler geeignet" tragen.
Stefan
P.S. Das soll natürlich keine Aufforderung zum Kiffen und Koksen sein. Man kann durchaus auch ohne Drogen fröhlich sein und sich gut fühlen. -
Ragnar
Rang: Gastam 05.12.2008 16:54:56
Hallo
Ich bin auch so ein drogenabhänger.
Trinke jeden abend meine zwei Flaschen Bier.Hat mir bis jetzt nicht geschadet.Ich muß auch regelmäßig spritzen,irgend welche Schäden hab ich auch nicht.Ob ich ein oder was weiß ich wieviel Jahre ich früher oder später sterbe ist mir mit 60 Jahren gleich.Ich lebe grundsätzlich so das es mir Spaß macht,messen zum Essen ist O.K. und wenn´s mal vorher hoch ist macht auch nix
von Ragnar -
Krümel
Rang: Gastam 06.12.2008 16:06:46
"Für mich ist ein Alkoholiker ein Mensch, der den Alkohol einsetzt um bei sich etwas zu verändern."
(hatte dieses Zitat oben eingesetzt und nun zum evtl. besseren Verständnis gekürzt.)
Hallo!
Jede/r hat für sich seine eigene Erfahrung mit der legalen Droge Alkohol gemacht und bildet sich sein Urteil über Alkoholismus.
Richtig ist, Alkohol ist eine legale Volksdroge. In diesem unseren Lande -mit den blühenden Landschaften- gibt es inzwischen mehr als 4 Millionen alkoholabhängige Menschen, die Dunkelziffer liegt bei 100%.
Obiges Zitat drückt aber auch aus:
Nicht die Menge ist entscheidend um als Alkoholiker zu gelten, allein der Anlass zu dem Alkohol eingesetzt werden m u s s -der ohne Alkohol nicht oder kaum bewältigt werden kann- ist entscheidend.
Etwas überspitzt ausgedrückt: Die Oma, die morgens ihr Fläschchen Piccolo benötigt um "in die Hufe zu kommen" ist alkoholabhängig! Sie könnte es auch mit Kaffee versuchen, aber nein, sie hat die Erfahrung mit Alkohol gemacht. Sie trinkt sonst keinen Alkohol, nur dieses Fläschchen am Morgen.
Oder: Das Kerlchen, das ohne vorher ein Schnäpschen zu trinken (Mut antrinken) keine Frau ansprechen kann ist ebenfalls alkoholabhängig. Es spricht höchstens 1 x im Monat eine Frau an, benötigt dazu aber vorher sein Schnäpschen, ohne dieses kann er es nicht! Sonst trinkt er keinen Alkohol, er verabscheut ihn. Aber zu diesem Anlass m u s s er den Alkohol einsetzen. Er ist alkoholabhängig!
Nicht die Menge macht den Alkoholiker, es ist der Anlass!
Dies schreibt ein seit 28 Jahren "trockener" (also keinen Alkohol mehr zu sich nehmender) Alkoholiker. Diese Krankheit bleibt, auch ohne Alkohol zu sich nehmen zu müssen. Sie kann durch den Betroffenen nur zum Stillstand gebracht werden, er/sie hat aber gelernt den/die Anlässe -in denen früher Alkohol zugeführt werden musste- auf andere Art zu bewältigen.
Sicher eine nie endende Diskussion, aber immer wieder Interessant.
Mit den allerbesten Grüßen, besonders an die Menschen, die glauben besonders gut mit Alkohol umgehen zu können. -
klausdn
Rang: Gastam 06.12.2008 20:16:18
ist nach neuen erkenntnissen falsch definiert.
die oma lassen wir mal außen vor.
aber der mann , wenn der heiratet braucht der kein gläschen denn er hat eine frau.
daher ist er nicht abhängig.
(außer er säuft vor verzweiflung erst recht)
oft wird auch behauptet wenn ein trockener nur eine minimale menge alkohol trinkt wird er rückfällig, auch das stimmt nicht. wer nicht mehr trinken will - bei dem im hirn den schalter umgelegt ist - du willst gar nicht, der ist auch nicht mehr gefährdet.
es gib das gleiche problem mit dem rauchen,
es gibt gezwungene nichtraucher die alle anderen
"bekehren" als zwang haben. die haben mit einer zigarette nen rückfall.
genauso gibt es menschen denen es garnichts ausmacht wenn sie rauch riechen, denn sie haben nicht denzwang mitzumachen.
daher ist sucht=zwang..