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Ø Nüchternwerte über ein Jahr

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 14.03.2018 15:23:18 | IP (Hash): 1468086696
    Typ-1, Typ-2, Typ-3, Typ-4, Typ-Montag. Auch nicht schlecht.


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    Zuckerkrank
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 103
    Mitglied seit: 02.06.2017
    am 14.03.2018 15:50:33 | IP (Hash): 1616371194
    Über "Schwankungen" und "Streuungsbreite" der Nüchternwerte kann man aus den Angaben keine Aussagen treffen so wie es hier versucht wurde.
    Könnte zB sein dass die Nüchternwerte zwischen 50 und 200 pendeln, im Durchschnitt kommt Montags halt 128 raus und am Dienstag 125. Dass verschiedene Wochentage einen ähnlichen Durchschnitt haben sagt das nichts über die Streuung aus.


    "Wenn ich das "richtig" deute, bekommen mir die "Arbeitstage" besser als das Wochenende."

    Fände ich durchaus logisch. Montag morgens geht die Woche am höchsten los denn nach dem Wochenende ohne Arbeit ist die Insulinempfindlichkeit am schlechtesten. Durch die Bewegung/Arbeit innerhalb der Woche steigt die Insulinempfindlichkeit langsam, die Werte sinken, bis die Arbeitswoche am Samstag vorbei ist.
    Wenn jemand einen Bürojob ohne Bewegung arbeitet aber am Wochenende einem sehr aktivem Hobby nachgeht hätte man wohl genau den umgekehrten Fall.

    Vorbei die Unterschiede ja immer nur wenige mg/dl sind, die Messgeräte streuen ja selbst auch noch.
    Anderseits sind es die Werte eines ganzen Jahres, da könnte ich mir vorstellen dass die Fehler der Messgeräte sich rausmitteln und man durchaus solche Trends erkennen kann.
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    am 14.03.2018 17:57:11 | IP (Hash): 2121573062
    Stimmt, über Schwankungen und Streuungsbreite kann man keine Aussagen machen, das habe ich übersehen. Aber ich denke, wenn man Nüchternwerte um die 200 hat, dann stellt sich die Frage nicht mehr, ob man Diabetiker ist...
    Falls es noch nicht gemacht worden ist, würde ich raten, beim Arzt mal einen Glukosetoleranz Test machen zu lassen, am besten montags. ;-)
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.03.2018 18:33:41 | IP (Hash): 197845073
    Irgendwie witzig. Ich hatte nur von der Streubreite der Messmedien geschrieben. Und dann entwickelt sich vom Motagsdiabetes her die Geschichte hier schon wieder Richtung todernst :(

    Wofür braucht man mit Werten wie hier dargestellt eine Diagnose? Jeder, der lesen kann, weiß, dass die eindeutig außerhalb vom gesunden Bereich liegen UND mitten im guten diabetologischen Behandlungsbereich von diagnostizierten Diabetikern.

    Anspruch auf Medikation gibt es vorschriftsmäßig erst mit Überschreiten dieses guten Einstellungsbereichs, und dann wird der Diabetes auch ganz sicher vom behandelnden Arzt diagnostiziert und benannt. Da könnt Ihr Metformin drauf nehmen ;)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.