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Langsam weiss ich nicht mehr weiter

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    am 20.04.2018 05:57:29 | IP (Hash): 1932029225
    Hallo, ich bin 36 und angeblich Typ 2 Diabetikerin.

    Weiss grad gar nicht, wo ich anfangen soll...
    Ich hoffe, es wird nicht zu wirr.

    Diagnostiziert wurde ich 2001, da gab man mir Glucopharge 1000er, ich wurde nicht aufgeklärt, man sagte mir lediglich: "Nehmen Sie Morgens und Abends eine Tablette, dann können Sie essen, was sie wollen".
    Nun ja, wirklich geholfen haben die nicht - Wie auch, wenn man keine Ahnung hat, ich habe aber auf den Arzt vertraut.

    2003 gabs dann Glimiperid dazu, was die Werte etwas senkte, bin aber Morgens immer noch mit Werten um die 400 aufgewacht.
    Bin langsam skeptisch geworden und habe mir 2005 einen Diabetologen gesucht.
    Dieser schlug die Hände über dem Kopf zusammen, wegen dem Glimiperid.
    Ich wurde das erste Mal auf Insulin eingestellt. Damals Rapid und Basal (glaub ich mich zu erinnern, man musste es schütteln).
    Ich nahm innerhalb von ca 3 Monaten ca 30 kg zu, ohne dabei mehr zu essen, als vorher. Schlank war ich noch nie, aber von 116kg rauf auf 145 kg war echt heftig...
    Mir wurde unterstellt, heimlich zu essen bis hin zu einer Essstörung.
    Ich kam in eine Psychosomatische Klinik...
    Dort wurde mir das Insulin wieder "weggenommen". Begründung: Als Typ 2 benötige man keines. Ich wurde wieder auf Metformin umgestellt, welches ich komischer Weise nicht vertragen habe, also wieder Glucopharge.
    Ich bekam Diät Essen und habe bei verschiedenen Sport Therapien mitgemacht (Walken, schwimmen). Meine Werte waren katastrophal. Man unterstellte mir wieder, ich würde heimlich "naschen".
    Nach 6 Wochen rumgedoktor und fröhlichen 6 kg mehr auf der Waage, habe ich dann abgebrochen.
    Bin zu einem anderen Diabetologen.
    Der stellte mich dann auf Apidra und Lantus ein.
    Und Oh Wunder meine Werte gingen zurück und ich konnte auf 124 kg abnehmen.
    Die Werte wurden so gut, das ich fast ohne Insulin auskam.

    2007 habe ich mit meinem Diabetologen das Insulin abgesetzt, keine Verschlechterung.
    Ich war richtig glücklich.

    2013 dann der Supergau. Ich kam, nachdem ich auf offener Straße zusammen geklappt war ins KH . Wert mit normalem Gerät nicht mehr messbar, HI. Wert im Labor ermittelt. Irgendwas mit 700.
    War 10 Tage im Krankenhaus und wurde wieder auf Insulin gesetzt. Apidra und Levemir. Dort bekam ich meine erste Schulung.
    Die Werte wurden einigermaßen Stabil.
    Ich wurde entlassen und bekam einen neuen Diabetologen.
    Das selbe Spiel von vorn... meine Werte waren so gut, das er das Apidra weggenommen hat und ich wieder auf Glucopharge eingestellt wurde, allerdings zusammen mit dem Levemir, welches auf eine Morgen und Abend Dosis aufgeteilt wurde.

    2016 explodierten meine Werte wieder. Ich hatte mir eine Wundrose zugezogen. Ich musste ins KH.
    Im KH kam ich dann an eine Insulin Pumpe für 6 Tage, dann bekam ich wieder Apidra und wurde von Levemir auf Toujeo umgestellt.
    Mein letzter Hb1c Wert war bei 9,4.

    So, aktuell ist es so, meine Werte spinnen so vor sich hin, mein Diabetologe ist ratlos, ich noch mehr. Ich traue mich schon nichts mehr essen, da ich zur Zeit für eine Mahlzeit ca 75 Einheiten Apidra benötige. (Frühstück: ein Vollkornbrötchen (oder Eiweiß Brötchen) oder 2 Scheiben Vollkornbrot (oder Eiweiß Brot) mit Schinken oder Käse. Mittag fällt meistens aus, Abend dann meistens etwas Gemüse und Fleisch. Mehr traue ich mich schon gar nicht mehr).
    Sorry für den langen Text.
  • Elfe

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    am 21.04.2018 01:38:28 | IP (Hash): 289348296
    Hallo,
    dein HbA1c-Wert ist viel zu hoch und mit BZ 700 mg/dl im KH zu landen zeigt, daß du die Insuline brauchst. (Mit 8 und 400 war bei mir schon 'Drama' angesagt.)

    Insulin ist dazu da, um den Zucker im Blut in Maßen zu halten, rein symptomatisch - allerdings schwieriger zu händeln als Tabletten.
    Bemerkenswert finde ich deine Jugend - 2001 warst du noch keine 20 !
    Wurden denn jemals Antikörper bestimmt ?
    Oder einfach in Schublade gesteckt, per Körpergewicht.

    Wäre gut, wenn du eine Schulung besuchen könntest, um die Insuline richtig einzuschätzen.
    Basal ist wirklich nur für den Grundstoffwechsel, unabhängig vom Essen - Levemir passt bei mir besser per Wirkungsprofil in zwei unterschiedlichen Mengen morgens und abends als so ein sogen. 24 h-Insulin.
    Dein Essensbeispiel Frühstück zeigt ganz unterschiedliche KE-Werte an.
    Nimmst du nur KH an oder wiegst/rechnest du aus ?
    Brötchen/Brotscheiben sind nicht unbedingt per Augenschein zu schätzen.
    70/80 g per Brötchen sind durchaus gegeben = 4,5 - 5 KE - nicht 2, wie mir im KH die Ernährungsdame erzählen wollte ~ 20 g = 1 KE (Vollkorn weniger - siehe Inhaltsangaben).

    Gar nichts essen zu trauen, ist nicht gut., sondern was/wann.
    Zu berücksichtigen sind auch BE/IE-Faktoren - morgens und abends wird mehr Mahlzeiteninsulin benötigt als mittags um 12 Uhr.
    Abendessen 3 h mit Kohlenhydratanteil vor Zubettgehen sind auch kein Problem.

    Körpergewicht beruht auf Energiebilanz - Kalorien Input und Verbrauch.
    Bearbeitet von User am 21.04.2018 01:43:33. Grund: Format
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    am 21.04.2018 21:07:12 | IP (Hash): 218460663
    Der letzte Satz ist natürlich Quatsch, solltest Du selber wissen, selbst wenn Dir die Genetik das Dasein einer "Elfe" geschenkt hat.

    Der Bauer muss signifikant weniger füttern, wenn er seinen Schweinen Insulin gibt. Diabetes- und Adipositasforschung der letzten Jahre setzt sich immer mehr mit dem Mikrobiom und insgesamt dem Darm auseinander. Es gibt massive Unterschiede, was Menschen aus ihrer Nahrung "rausholen".

    Zur Fragestellerin: ich würde Dir gerne meine diabetologische Praxis empfehlen. Ich weiß nicht, ob man dies hier darf. Wenn Du magst, kannst Du mir gern eine private Nachricht schreiben. Du bist sehr schwer krank und brauchst schnell Hilfe!
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  • Elfe

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    am 22.04.2018 01:28:11 | IP (Hash): 289348296
    @Vicky
    So so, du hast eine 'diabetologische Praxis'.
    So Heilpraktiker-mäßig mit Darmsanierung im Angebot mit Mittelchen ? ~ gibt ja deren viele - angeblich - von Flohsamen über Kräuter bis zu sogen. Probiotika.

    Über Veterinär-, geschweige denn Human-Biologie, hast du keine Ahnung.
    Insulin hat eine ganz bestimmte Aufgabe: Zucker in die Zellen einzuschleusen, der sich letztendlich aus KH-haltigen Lebensmitteln (auch Stärke) bildet.
    Da haben Darmbakterien eher weniger mit zu tun, die spalten Nahrung auf, mehr nicht.

    Unsäglich, Insulin als 'Masthormon' in der Nutztierhaltung zu beschreiben, so gegoogelt oder was.

    Kannst gerne hier offen beschreiben, warum ich deiner Praxis mehr vertrauen sollte, als einer internistischen Diabetes-Schwerpunktpraxis.
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    am 22.04.2018 03:39:26 | IP (Hash): 1067788137
    @ Elfe
    Ich wurde nie getestet. Mein Papa war Typ 2, seine Schwester auch, ob seine 2 Brüder haben, weiß ich nicht, die kenne ich nicht, habe meine Tante erst durch den Tod meines Vaters kennen gelernt.
    Ich habe es nicht gelernt auszurechnen. Ich habe die Mengen vom Krankenhaus beibehalten.
    Ich wurde nie auf BEs eingestellt.

    Gestern Abend habe ich z.B gegessen: ein unpaniertes Hähnchen Schnitzel mit Salat und Pilzsauce (Champignons, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, trockener Weißwein, Brühe und etwas Sahne, Pfeffer) und jetzt einen Wert von 370... Na toll.
    Montag gehe ich zu meinem neuen Hausarzt und versuche einen neuen Diabetologen zu bekommen, da ich im Dezember umgezogen bin und bis jetzt alle 3 Monate zu meinem alten gefahren bin/fahre (ca 300 km).

    Bearbeitet von User am 22.04.2018 03:41:24. Grund: Anrede vergessen.
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    am 22.04.2018 03:39:34 | IP (Hash): 1067788137
    Ich wurde nie getestet. Mein Papa war Typ 2, seine Schwester auch, ob seine 2 Brüder haben, weiß ich nicht, die kenne ich nicht, habe meine Tante erst durch den Tod meines Vaters kennen gelernt.
    Ich habe es nicht gelernt auszurechnen. Ich habe die Mengen vom Krankenhaus beibehalten.
    Ich wurde nie auf BEs eingestellt.

    Gestern Abend habe ich z.B gegessen: ein unpaniertes Hähnchen Schnitzel mit Salat und Pilzsauce (Champignons, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie, trockener Weißwein, Brühe und etwas Sahne, Pfeffer) und jetzt einen Wert von 370... Na toll.
    Montag gehe ich zu meinem neuen Hausarzt und versuche einen neuen Diabetologen zu bekommen, da ich im Dezember umgezogen bin und bis jetzt alle 3 Monate zu meinem alten gefahren bin/fahre (ca 300 km).
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  • Cracktros

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    am 22.04.2018 07:33:24 | IP (Hash): 1850378482
    Vicky schrieb:


    Der Bauer muss signifikant weniger füttern, wenn er seinen Schweinen Insulin gibt.



    Dieses Märchen kann man oft im Netz wiederfinden aber;

    Insulin ist zu teuer um es an Tiere zu spritzen,

    Das spritzen von Insulin an Tieren, die für die Mast bestimmt sind, ist zu Zeitaufwendig um es an der Praxis umzusetzen,

    Würde der Bauer mehr Futter benötigen, denn die Wirkung von Insulin, bei gesunden Schweinen, würde auf einer Unterzuckerung beruhen, wodurch die Tiere Hunger bekämmen,

    das Beispiel ist also nicht auf Diabetiker, die im allgemeinen Insulin zur Senkung zu hoher BZ -Werte anwenden, nicht anwendbar.

    Das Beispiel ist auch deswegen nicht zu verwenden weil, die Threaderstellerin ein anderes Bild zeichnet. Sie schreibt "Dort wurde mir das Insulin wieder "weggenommen".(...)Nach 6 Wochen rumgedoktor und fröhlichen 6 kg mehr auf der Waage". Das heisst also, dass sie das gegenteil von deinem Bild Zeichnet. Ohne Insulin hatte sie zugenommen. Weiter schreibt sie " Der stellte mich dann auf Apidra und Lantus ein. Und Oh Wunder meine Werte gingen zurück und ich konnte auf 124 kg abnehmen."

    Bearbeitet von User am 22.04.2018 08:15:47. Grund: -
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    am 22.04.2018 08:32:00 | IP (Hash): 1622766519
    Vicky schrieb:
    Der Bauer muss signifikant weniger füttern, wenn er seinen Schweinen Insulin gibt.


    Überall, wo ich in der Tierzucht Insulinmast dargestellt gefunden habe, ging es nicht um mehr Gewicht mit weniger Futter, sondern um mehr Futter in kürzerer Zeit für mehr Gewicht in kürzerer Zeit. Denn Insulin macht Unterzucker, und Unterzucker macht Hunger und dass Tier dann weiter frisst, wenn es eigentlich längst piefsatt ist. Ist beim Menschen genauso.

    Besonderheit bei uns mit Diabetes:
    Wenn wir uns an einen höheren BZ mit vielen Stunden am Tag bei 200 und mehr mg/dl gewöhnt haben, entsorgen wir viel von der aufgenommenen Glukose ins Klo. Mit der passenden Menge Insulin wird diese Glukose nicht mehr entsorgt, sondern in der Form von Fett gespeichert. Dann kann mit der selben Futtermenge nur zugenommen werden, mit der das Gewicht zuvor gehalten wurde. Und wer dann noch häufig gegen Unterzucker - egal ob tatsächlich oder befürchtet - anisst, verleibt sich natürlich noch entsprechend mehr Speichermasse ein :(

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    am 22.04.2018 16:14:55 | IP (Hash): 218460663
    Ja, ich habe eine diabetologische Praxis, die ich als Patientin aufsuche. Womöglich ist Dein "schnell-auf-dem-Baum-sein-und aus der Haut-fahren" ein Schlankheitselixier. Hilfreich für Dich. Für Leute, die Du so anlederst, jedenfalls nicht.

    Tatsache ist nun mal, dass nicht alle Menschen gleich viel futtern können und dabei gleich schlank bleiben können. Der eine hält bei 2500kcal und mäßiger Bewegung lebenslänglich einen BMI von 21, der andere kämpft bei 1500kcal/d mit Adipositas. Dass es nicht so simpel ist, wie Du suggerierst (Input = Output), weiß die Medizin schon länger. Die Ursachen sind komplex. Und leider gegen die Aufklärung wirkt der vorurteilsbelastete Gedanke, den Du hier zelebrierst: "Selbst Schuld, Fetti!"
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    am 22.04.2018 16:41:40 | IP (Hash): 1622766519
    Vicky schrieb:
    Tatsache ist nun mal, dass nicht alle Menschen gleich viel futtern können und dabei gleich schlank bleiben können. Der eine hält bei 2500kcal und mäßiger Bewegung lebenslänglich einen BMI von 21, der andere kämpft bei 1500kcal mit Adipositas. Dass es nicht so simpel ist, wie Du suggerierst (Input = Output), weiß die Medizin schon länger. Die Ursachen sind komplex. Und leider gegen die Aufklärung wirkt der vorurteilsbelastete Gedanke, den Du hier zelebrierst: "Selbst Schuld, Fetti!"


    DOCH! Input=Output! Wer mit 2500kcal und mäßiger Bewegung BMI 21 hält, mag die inputten. Wer mit 1500kcal zunimmt, muss halt passend nach der Waage für das Erreichen und Halten seines Wunschgewichtes entsprechend weniger kcal essen. Wie schwer das fallen kann, ist mir aus dem alltäglichen eigenem Erleben bestens bekannt. Aber genau das ist Input=Output.

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    Bearbeitet von User am 22.04.2018 16:45:06. Grund: Ergänzung
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    am 22.04.2018 21:15:43 | IP (Hash): 1955652767
    Hallo Jürgen,

    ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass du dir nicht zu schade bist, diese Binsenweißheit in die Diskussion einzubringen. Natürlich gilt Input = Output+Überschuss. Das geht aber ganz ganz weit an dem wirklichen Problem vorbei, warum der Output bei manchen Leuten bei 2500kcal liegt und warum andere schon bei 1500kcal einen Überschuss haben.

    Dass Sport und Bewegung dabei zwar eine Bedeutung, aber einen viel geringen Anteil haben, als allgemein angenommen wird, ist auch schon längst klar. Die eigentliche Frage ist doch, warum der Körper bei manchen Leuten Energie verschwendet, um das Gewicht konstant zu halten, während er bei anderen jedes bisschen ausnutzt, um die Fettspeicher aufzufüllen. Zur Lösung dieser entscheidenden Frage trägt dein "Input=Output"-Statement nicht das geringste bei.
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  • Cracktros

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    am 22.04.2018 21:39:38 | IP (Hash): 1850378482
    Für mich, als Individuum, ist die Frage der zumahne an Gewicht unbedeutend, da ich zu jenen zähle die nicht so gute verwehrter sind.
    Aus der Sicht eines Sporttreibenden beobachte ich etwas anderes:
    Menschen, die ohne Sport, dazu neigen die Fettpolster schnell zu füllen, können, mit Hilfe des Sportes, schneller an Muskelmasse gewinnen als jene die schlecht Gewicht zulegen können. Sie würden, wenn sie am Krafttraining teilnehmen würden, nicht zu "Leichtgewichten" mutieren, aber ihr Risiko für sogenannte "Zivilisationskrankheiten" würde extrem fallen. Das bedeutet das solche Menschen einen Höheren BMI hätten als andere, aber das Gewicht kommt nicht durch Fett zustande.


    Übrigens:
    In der Faz ist heute ein Artikel der sich der Belohnung, des Gehirnes, durch essen, widmet. Interessant war die Aussage, dass das Belohnungssystem bei stark übergewichtigen Menschen stärker reagiert als bei nicht übergewichtigen Menschen. Noch interessanter war die Aussage "„Das heißt aber nicht, dass das immer so war oder nicht veränderbar ist“, sagt Mack. Die Ernährungswissenschaftlerin betont: „Hirnaktivitäten sind wandelbar.“ Sie änderten sich beispielsweise nach Gewichtsabnahme."

    Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/fett-und-kohlenhydrate-wenn-man-nicht-aufhoert-zu-essen-15554317.html
    Bearbeitet von User am 22.04.2018 22:41:36. Grund: -
  • Cracktros

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    am 22.04.2018 21:58:59 | IP (Hash): 1850378482
    Ganz Interessant fand ich diesen Beitrag https://www.youtube.com/watch?v=xxYRxPMmLyk
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 23.04.2018 00:43:39 | IP (Hash): 1622766519
    Rainer schrieb:
    Hallo Jürgen,

    ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass du dir nicht zu schade bist, diese Binsenweißheit in die Diskussion einzubringen. Natürlich gilt Input = Output+Überschuss. Das geht aber ganz ganz weit an dem wirklichen Problem vorbei, warum der Output bei manchen Leuten bei 2500kcal liegt und warum andere schon bei 1500kcal einen Überschuss haben.

    Dass Sport und Bewegung dabei zwar eine Bedeutung, aber einen viel geringen Anteil haben, als allgemein angenommen wird, ist auch schon längst klar. Die eigentliche Frage ist doch, warum der Körper bei manchen Leuten Energie verschwendet, um das Gewicht konstant zu halten, während er bei anderen jedes bisschen ausnutzt, um die Fettspeicher aufzufüllen. Zur Lösung dieser entscheidenden Frage trägt dein "Input=Output"-Statement nicht das geringste bei.


    Tut es insonah, als dass ḱeine Tabellen sagen, was zum Gewichthalten passt, sondern ausschließlich Versuch und Erfolg auf der Waage.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 23.04.2018 02:49:10 | IP (Hash): 289348296
    Hallo Fragestellerin,
    (mag dich nicht mit deinem Nickname ansprechen, ist negativ und so solltest du dich nicht sehen!)

    Die Frage der Vererbung kann eine Rolle spielen, muss aber nicht unbedingt.
    Typ 2 ist in jungen Jahren - wie bei dir vermutet - eher die Ausnahme.

    Ich selber habe eine starke familiäre Belastung eines Elternteils - bin in Linie die 4. Generation mit Diabetes.
    Bin allerdings als Urenkelin die erste, bei der Typ 1 festgestellt wurde.
    Für mich vollkommen überraschend, hatte irgendwann mal schon mit Typ 2 gerechnet, wurde allerdings mit 40 (durchaus älter als du) als späte 1er (LADA) diagnostiziert.
    Den Insulinpen (Mahlzeiteninsulin Novorapid) bekam ich allerdings schon beim ersten Termin in die Hand gedrückt mit einfachen Anweisungen und Vorgabe Insulin:KE 1:1.
    KE meint eine Kohlenhydrateinheit, da wird mit 10 g gerechnet, durchaus einfacher zu rechnen, bei aufgedruckten Kohlenhydratangaben auf verarbeiteten Lebensmitteln (eine Stelle abstreichen - BE (Broteinheiten) rechnet mit 12 g).

    Deine Krankenhauseinstellung kann auch nur eine vorsichtige Anfangsdosierung sein und ist nun auch schon ca. 5 Jahre her.
    In einer Schulung und im Behandlungsgespräch wird die Dosierung von Insulinen genauer besprochen und angepasst.
    Kohlenhydratschätzung ist nur ein Punkt.
    Des weiteren gilt es, den normalen Biorythmus zu beachten.
    Bedeutet, morgens und abends wird mehr Insulin benötigt als mittags und nachts.
    Für die gleiche Menge KHs spritze ich (mittlerweile) doppelt soviel Insulin morgens und abends als zum Mittagessen.

    Daß deine BZ-Werte nach wirklich KH-armen Abendessen so stark steigen, deutet darauf hin, daß deine Basalversorgung per Toujeo nicht passt.
    Jeder Patient muss das - leider - selber austesten, weil wir unterschiedlich sind.
    Ärztlich gibt es allerdings Hilfestellung, wie/wann wir Basalraten, Mahlzeiteninsulin (IE/BE-Faktoren) und Korrektureinheiten überprüfen können. Anhand der selbst gemessenen BZ-Werte kann der Arzt erst entscheiden.

    Bei deinem neuem Hausarzt alles erzählen, was du weißt und dich plagt.
    Ein guter Arzt fragt nach - auch Hausärzte betreuen Diabetiker.
    Können eben auch Blutuntersuchungen veranlassen und an ein Labor schicken.
    Auch Überweisung an eine Diabetesschulung ist möglich, ohne daß du komplett zu einem Diabetologen wechseln musst.

    Themen wie Energiebilanz, Grundumsatz und 'Masthormon' wurden angesprochen.
    Grundumsatz beschreibt den Energiebedarf für den Grundstoffwechsel.
    Zwischen Männlein und Weiblein gibt es da schon grundsätzlich einen Unterschied: Frauen brauchen 400 kcal weniger als Männer (Quelle: Kalorien mundgerecht), physiologisch per Fett-/Muskelaufbau.
    Mit mehr Parameter wie Körpergröße, Alter u.a. gibt es online, wo sich das einschätzen lässt.
    Mein Grundumsatz liegt bei nur 1500 kcal und bin zudem noch ein guter Verwerter.
    Brauche durchaus Ballaststoffe, um Verdauung überhaupt auf Trapp zu halten - sind allerdings nicht BZ-relevant.

    BZ kleiner der Nierenschwelle = ca. 180 mg/dl einzuhalten ist wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.
    Ausschläge weit höher passieren auch mir, korrigiere allerdings nach 3 h - so insgesamt passt das per Langzeitwert und keinerlei Folgeerkrankungen.
    Angeblich über Klo ausscheiden bzw. speichern ist kein guter Kommentar, Ausflug zur angeblichen Schweinemast vollkommen überflüssig.

    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 13.04.2018
    am 23.04.2018 06:05:06 | IP (Hash): 365945316
    Vielen Dank für die Antworten.
    Das mit dem Input, Output weiß ich.
    Aber wie kann ich den denn berechnen?
    Ich nehme am Tag kaum mehr als 1000 -1200 Kalorien zu mir. War noch nie der große Esser, bereite alles, so gut es geht, selbst zu. Habe eine leichte Abneigung zu Fertigprodukten, da auch bei guter Deklaration, man nicht sicher sein kann, was drin ist.

    @ Elfe
    Mein Nickname hat nichts mit meinem Gewicht zu tun...
    Eher damit, dass ich es sehr gut verstehe in so ziemlich jedes Fettnäpfchen, mit Anlauf und Begeisterung , zu treten/springen.
    Frei nach dem Motto: Huiiiii ein Fettnäpfchen, yeah, Anlauf, Sprung, ERSTER!!! - MIST...

    Liebe Grüße
    Chrissy (wem das lieber ist)
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 23.04.2018 20:04:36 | IP (Hash): 289348296
    Hallo Chrissy - ja, diese Anrede ist mir lieber :-)
    - hatte meine Einschätzung auch nicht nur auf dein Körpergewicht bezogen, sondern eher auf die hohen Blutzuckerwerte und du nicht weißt, wie du das händeln kannst bzw, essen 'darfst' -.
    Deine aktuelle Beschreibung ist eher psychologisch zu sehen.
    Die Reaktion deiner Mitmenschen vermitteln dir angebliches Fettnäpfchen.
    Wenn du mit dir im reinen bist, ist das o.k..
    Ich hab's auch lieber gerade heraus, damit können manche allerdings nicht umgehen.
    Jedem recht machen zu wollen und können, ist sowieso nicht möglich.

    So annähernd den Grundumsatz einschätzen, kannst du z.B. auf diesen Websites
    https://www.apotheken-umschau.de/kalorienrechner
    https://www.fitforfun.de/abnehmen/energiebedarf_aid_3823.html

    Hätte im übrigen nicht geschätzt, daß du nur bis zu 1200 kcal zu dir nimmst.
    So belegtes Brot zum Frühstück und abends Fleischgericht mit Soße, mein Fehler.

    Könnte gut sein, daß sich dein Körper auf die niedrige Energiezufuhr eingestellt hat und auf Sparflamme gegangen ist - der sogen. Jojo-Effekt.
    https://www.fitforfun.de/abnehmen/jojo-effekt_aid_4125.html

    In erster Linie wäre gut, wenn du die BZ-Werte senken könntest.
    Habe seit Insulinverschreibung meine Ernährung entsprechend angepasst, BZ-mäßig und satt werden.
    Beginne den Tag mit Müsli - Haferflocken und Milch als einzig verwertbare KHs, Mandeln oder Nüsse für was zu beißen, eingeweichter Leinsamen als Ballaststoff für die Verdauung und Sattmacher (+ Tröpfchen flüssigen Süßstoff) = 1,6 KE.
    Wenn's sein muss, reicht dies auch bis zum Abendessen.

    Habe keine Abneigung gegen 'Fertigprodukte'.
    'Verarbeitete Lebensmittel' ist eine genauere Bezeichnung.
    Dazu gehören aber auch Brot und Brötchen und anderes, was man nicht unbedingt mit Fertigessen zum nur Aufwärmen verbindet.
    Habe mich aufgrund von Laktoseintoleranz genauer damit beschäftigen müssen, wo überall der Milchzucker als Hilfsstoff versteckt ist.

    Praktisch sind Fertigessen für mich und mittlerweile auch gut zu händeln.
    Per neuerer Gesetzgebung werden Milchbestandteile und Laktose fettgedruckt auf den Packungshinweisen angegeben.
    Die KH-Angaben sind jedoch mit Vorsicht zu beachten.
    Hersteller machen keinen Unterschied, welche insulinmäßig gegenzusteuern sind - woher sollten die das auch wissen - Thema bei INSULINERschulung,

    Gruß Elfe
    P.S.: Wie war's beim neuen Hausarzt, fühlst du dich gut aufgehoben ?
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    am 23.04.2018 21:07:08 | IP (Hash): 1176514989
    Fettnäpfchen schrieb:
    Ich wurde nie getestet. Mein Papa war Typ 2, seine Schwester auch, ob seine 2 Brüder haben, weiß ich nicht, die kenne ich nicht, habe meine Tante erst durch den Tod meines Vaters kennen gelernt.
    Ich habe es nicht gelernt auszurechnen. Ich habe die Mengen vom Krankenhaus beibehalten.
    Ich wurde nie auf BEs eingestellt.
    Montag gehe ich zu meinem neuen Hausarzt und versuche einen neuen Diabetologen zu bekommen, da ich im Dezember umgezogen bin und bis jetzt alle 3 Monate zu meinem alten gefahren bin/fahre (ca 300 km).

    Hallo Chrissy,

    deine Geschichte hört sich sehr danach an, als hättest du dich mit deinem Diabetes bisher eher rumschubsen lassen. Ich finde es gut, dass du deinen Diabetes jetzt selbst in die Hand nehmen willst und dir einem kompetenten Diabetologen suchst. Bei dem alten Diabetologen brauchst du wirklich nicht zu bleiben, wenn er dir nicht helfen kann oder will und dich dabei noch mit festen Spritzmengen arbeiten lässt.

    Ich empfehle dir, eine diabetologischen Schwerpunktpraxis in deiner Umgebung zu suchen, dort ist häufig am meisten Sachverstand vorhanden. Wenn du bereit bist, für einen kompetenten Diabetologen auch ein bisschen weiter zu fahren, dann findest du bestimmt eine geeignete Praxis. Du solltest mit deinem neuen Arzt unbedingt den Umstieg auf ICT vereinbaren. Dazu wirst du eine Schulung benötigen, die aber in solchen Schwerpunktpraxen auf jeden Fall dazu gehört. Dass du deine Insulindosis je nach deinem Essen berechnen und selbstständig anpassen kannst, wenn sich die Wirkung ändert, ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass du deinen Diabetes auf Dauer in den Griff bekommen kannst.

    Die Frage, ob du Typ2-Diabetes hast oder nicht, kannst du ja bei deinem neuen Arzt mal ansprechen, Besonders wichtig ist das aber nicht. Deine Diabetesentwicklung, so wie du sie beschrieben hast, deutet ziemlich sicher auf einen Typ2-Diabetes hin. Außerdem ist die Frage, ob nicht doch ein Typ1-Diabetes oder LADA dahinter steckt, besonders dafür wichtig, weil diese Formen von Anfang an mit Insulin behandelt werden müssen. Da du jetzt sowieso mit Insulin behandelt wirst, würde so eine Feststellung keine andere Therapie erfordern und keinen Unterschied machen.

    Ich drück dir die Daumen, dass du möglichst schnell einen guten Diabetologen findest und mit ihm zusammen deinen BZ wieder in einen vernünftigen Bereich bekommst.

    Alles Gute, Rainer
    Bearbeitet von User am 24.04.2018 06:14:02. Grund: .
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    am 24.04.2018 07:07:08 | IP (Hash): 1588216461
    Elfe schrieb:


    Hätte im übrigen nicht geschätzt, daß du nur bis zu 1200 kcal zu dir nimmst.
    So belegtes Brot zum Frühstück und abends Fleischgericht mit Soße, mein Fehler.


    'Verarbeitete Lebensmittel' ist eine genauere Bezeichnung.


    Gruß Elfe
    P.S.: Wie war's beim neuen Hausarzt, fühlst du dich gut aufgehoben ?



    Wenn man Sauce selber macht, kann man gut einsparen.

    Bei Fertigprodukten meinte ich sowas wie Fertigsauce, Pizza, "Miracoli", Dosen (Eintöpfe) etc.

    Die neue Hausärztin ist nicht schlecht, hat aber von Diabetes 0 Ahnung...
    Die meinte, das man Diabetes mit Akupunktur heilen kann...
    Muss echt schauen wo es hier einen Diabetologen gibt, wo ich ohne Auto hin komme.
    Liebe Grüße
    Chrissy
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    am 24.04.2018 07:24:42 | IP (Hash): 1588216461
    Rainer schrieb:

    Hallo Chrissy,

    deine Geschichte hört sich sehr danach an, als hättest du dich mit deinem Diabetes bisher eher rumschubsen lassen.

    Ich empfehle dir, eine diabetologischen Schwerpunktpraxis in deiner Umgebung zu suchen, dort ist häufig am meisten Sachverstand vorhanden. Wenn du bereit bist, für einen kompetenten Diabetologen auch ein bisschen weiter zu fahren, dann findest du bestimmt eine geeignete Praxis.

    Du solltest mit deinem neuen Arzt unbedingt den Umstieg auf ICT vereinbaren.

    Deine Diabetesentwicklung, so wie du sie beschrieben hast, deutet ziemlich sicher auf einen Typ2-Diabetes hin.
    Außerdem ist die Frage, ob nicht doch ein Typ1-Diabetes oder LADA dahinter steckt, besonders dafür wichtig, weil diese Formen von Anfang an mit Insulin behandelt werden müssen.

    Ich drück dir die Daumen, dass du möglichst schnell einen guten Diabetologen findest und mit ihm zusammen deinen BZ wieder in einen vernünftigen Bereich bekommst.

    Alles Gute, Rainer



    Naja man denkt ja schon, dass Ärzte - vor allem Fachärzte eine gewisse Ahnung haben sollten.

    Klar bin ich bereit. Das Problem ist nur, dass ich immer auf Öffis angewiesen bin, da ich keinen Führerschein besitze.

    Sorry für die blöde Frage aber was ist:
    ICT und LADA (ich vermute, dass es dabei nicht um die Automarke geht)

    Hoffe ich auch. Da die ersten Folgeschäden schon da sind, kann man wohl nur noch "Schadens Eindämmung" betreiben...

    Liebe Grüße
    Chrissy
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    am 24.04.2018 07:24:43 | IP (Hash): 1588216461
    Rainer schrieb:

    Hallo Chrissy,

    deine Geschichte hört sich sehr danach an, als hättest du dich mit deinem Diabetes bisher eher rumschubsen lassen.

    Ich empfehle dir, eine diabetologischen Schwerpunktpraxis in deiner Umgebung zu suchen, dort ist häufig am meisten Sachverstand vorhanden. Wenn du bereit bist, für einen kompetenten Diabetologen auch ein bisschen weiter zu fahren, dann findest du bestimmt eine geeignete Praxis.

    Du solltest mit deinem neuen Arzt unbedingt den Umstieg auf ICT vereinbaren.

    Deine Diabetesentwicklung, so wie du sie beschrieben hast, deutet ziemlich sicher auf einen Typ2-Diabetes hin.
    Außerdem ist die Frage, ob nicht doch ein Typ1-Diabetes oder LADA dahinter steckt, besonders dafür wichtig, weil diese Formen von Anfang an mit Insulin behandelt werden müssen.

    Ich drück dir die Daumen, dass du möglichst schnell einen guten Diabetologen findest und mit ihm zusammen deinen BZ wieder in einen vernünftigen Bereich bekommst.

    Alles Gute, Rainer



    Naja man denkt ja schon, dass Ärzte - vor allem Fachärzte eine gewisse Ahnung haben sollten.

    Klar bin ich bereit. Das Problem ist nur, dass ich immer auf Öffis angewiesen bin, da ich keinen Führerschein besitze.

    Sorry für die blöde Frage aber was ist:
    ICT und LADA (ich vermute, dass es dabei nicht um die Automarke geht)

    Hoffe ich auch. Da die ersten Folgeschäden schon da sind, kann man wohl nur noch "Schadens Eindämmung" betreiben...

    Liebe Grüße
    Chrissy
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    am 24.04.2018 12:12:42 | IP (Hash): 991063678
    Fettnäpfchen schrieb:
    Sorry für die blöde Frage aber was ist:
    ICT und LADA

    LADA ist eine besondere Form von Typ1-Diabetes, die du aber sehr wahrscheinlich nicht hast.

    ICT ist die Abkürzung für "Intensivierte konventionelle Therapie" und meint genau das, was du dringend brauchst:
    - die Spritzmenge nach dem Essen (nach BE oder KE = Broteinheiten bzw. KH-Einheiten) ausrichten und
    - selbstständig anpassen, wenn sich Veränderungen ergeben.

    Nur so kannst du deine BZ-Werte wirklich gut genug im Griff behalten. Die selbständige Dosisanpassung ist auch sehr wichtig, wenn du etwas wirkungsvolles unternimmst, um dein Gewicht trotz Insulin nach unten zu bekommen. Es gibt dafür Möglichkeiten, die aber bei dir schnell zu schweren Hypos führen würden. Sprich mit deinem neuen Arzt unbedingt über ICT, das ist für dich wirklich sehr wichtig.

    Alles Gute, Rainer
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  • Elfe

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    am 24.04.2018 17:54:22 | IP (Hash): 289348296
    Hallo Chrissy,
    ich selber finde es wichtig herauszufinden, welchen Diabetes-Typ du hast.
    Bin selber LADA (wie geschrieben).
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes-Typ-1/LADA-Latent-Autoimmune-Diabetes-in-Adults-27730.html
    Halte LADA durchaus für möglich, aufgrund der Insuline als junge Erwachsene.

    Die Haupttypen Diabetes unterscheiden sich grundsätzlich:
    Typ 1 ist eine Autoimmunkrankheit, bedeutet, das eigene Immunsystem zerstört per Fehlsteuerung die eigenen insulinbildenden Zellen - körpereigenes Insulin muss im Laufe der Zeit durch steigend äußerlich zugeführte Insulinspritzen ersetzt werden
    Bei Typ 2 ist noch genügend oder sogar mehr körpereigenes Insulin verfügbar, aber die Wirkung ist herabgesetzt.
    Gewichtsabnahme und angepasste Ernährung können ausreichen, ggf. mit Tabletten unterschiedlicher Wirkungsansätzen.
    Bei Glucopharge was dir verschrieben wurde
    "Der Wirkstoff senkt bei Diabetikern den Blutzuckerspiegel. Der Effekt kommt über drei Mechanismen zustande: aus der Nahrung wird weniger Zucker aufgenommen, die Leber gibt weniger Zucker an die Blutbahn ab und der im Blut transportierte Zucker wird besser in die Körperzellen aufgenommen. Der Wirkstoff beeinflusst nicht die körpereigene Insulinproduktion in der Bauchspeicheldrüse."
    Das zwischenzeitliche Glimpirid regt die Insulinproduktion die Insulinproduktion weiter an, was dein Arzt damals nicht gut fand und statt dessen Insuline verschrieb.

    Du hattest bereits schon 2 x Insuline verschrieben bekommen - Mahlzeiteninsulin und Basalinsulin, die Anleitung dazu wie anzuwenden fehlt noch zur wirklichen ICT (Intensified Conventional Therapie).
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Insulin/Intensivierte-Insulintherapie-ICT-27680.html

    Für Arztsuche am Wohnort kannst du online eine Vorauswahl treffen über Fachgebiet 'Diabetologie'
    https://weisse-liste.arzt.apotheken-umschau.de/
    http://www.bundesaerztekammer.de/service/arztsuche/
    Zu ermitteln sind auch Hausärzte mit Fachgebiet Diabetologie.
    Für Schwerpunktpraxis braucht man - jedenfalls aus meiner Erfahrung - eine Überweisung vom Hausarzt.

    Wie zeigen sich deine vermuteten Folgeschäden?
    Um so wichtiger, die BZ-Werte herunterregeln zu können.

    Gruß Elfe
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    am 24.04.2018 19:47:25 | IP (Hash): 1588216461
    Elfe schrieb:
    Hallo Chrissy


    Wie zeigen sich deine vermuteten Folgeschäden?
    Um so wichtiger, die BZ-Werte herunterregeln zu können.

    Gruß Elfe



    Nicht vermutet...
    Habe eine Neuropathie in den Füßen.
    Ständige Schmerzen.
    Einblutung im rechtes Auge, wird behandelt, bekomme Spritzen ins Auge.
    Augenhintergrund auf beiden Seiten geschädigt, werde bald gelasert. Erst das linke, dann wenn die Spritzen abgeschlossen sind auch das rechte Auge.

    Liebe Grüße
    Chrissy
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    am 25.04.2018 02:18:53 | IP (Hash): 429617085
    Hallo Chrissy,
    das ließt sich ja alles grauselig. Mich würde das auch alles total fertig machen. Ich würde mir psychische Hilfe holen. Wenn dir der Psychater so nicht passt einfach wechseln, auch mit ÖPNV hast du da etwas auswahl.
    Du kannst auch mit der Krankenkasse sprechen oftmals gibt es auch die Möglichkeit die ersten Sitzungen bei dir zu machen, oder das das Taxi bezahlt wird von der Krankenkasse.