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Victoza/ Übelkeit
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am 16.05.2018 19:24:40 | IP (Hash): 1428331127
Ok, ich akzeptiere, dass Du der Seite gerne glaubst. Hab sie gelesen, aber keinen einzigen Hinweis darauf gefunden, warum ich während meiner Jahre mit 2-3 BEs pro Tag genau so viel Insulin gebraucht hab wie nun seit mehr als einem mit 12-16? Und wenigstens als Versuch einer Erklärung hattest Du mir die doch anempfohlen, oder?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
Bearbeitet von User am 16.05.2018 19:26:11. Grund: Korrektur -
Cracktros
Rang: Gastam 17.05.2018 09:39:47 | IP (Hash): 602794236
@Jürgen,
es ist ja nicht so, dass Insulin nur benöirtgt wird um KH zu verarbeiten die von Aussen zugefügt werden, sonder auch von KH die der Organismus herstellt. Nicht vergessen sollte man auch; gespeicherte Energie hat -so zu sagen- ein Haltbarkeitsdatum. Ist das Datumabgelaufen werden gespeicherte Fette und Proteine abgebaut und weiterverarbeitet.
Eine logische Erklärung were also;
Du verspeist genausoviel KH direkt wie der Organismus zuvor produzieren hat.
Bearbeitet von User am 17.05.2018 12:15:20. Grund: - -
am 17.05.2018 10:55:14 | IP (Hash): 1076129120
Insulin wird gebraucht
+ für neu eingefüllte Glukose zu ihrer ersten Verarbeitung in der Leber und da dann
-für a) zusammen mit bedarfsabhängiger direkter Weitergabe von Glukose in den Blutkreislauf
-für b) Speichern als Glykogen von dem, was nicht direkt weitergegeben wird
-für c) Umformen und Speichern als Triglyzeriede von dem, was zu viel für den Glykogen-Speicher ist.
++ für das Glykogen, was die Leber in den Nüchternzeiten nach Bedarf in den Kreislauf entlässt
+++ für die Glukose, die aus der beständigen Glukoneogenese in Leber und Nieren in der selben Art wie für neu eingefüllte
Beim Abbrechen von glukogener Ernährung (Hungern, Fasten, bewusste Ernährungsumstellung) kann die Glukoneogenese für 1-2 Tage so hoch fahren, dass sie einen großen Teil der nun eben nicht mehr von außen zugeführten Glukose ersetzt. ABER die Glukoneogenese kostet so viel Eiweiß, beim Hungern Muskelmasse, dass unsere Vorfahren damit auch kurze Hungerperioden von 14 Tagen kaum überlebt hätten. Daher stellt sich parallel zur vermehrten Glukoneogenese der weit überwiegende Teil aller Zellen unseres Organismus auf die energetische Nutzung von Fett um, so dass schon nach wenigen Tagen 40g Glukose pro Tag für all die wenigen Verbraucherzellen ausreichen, die sich weder aus Ketonen noch freien Fettsäuren versorgen können.
Nur, was wolltest Du mir mit Deinem Hinweis wirklich schreiben?
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Cracktros
Rang: Gastam 17.05.2018 12:01:30 | IP (Hash): 602794236
Entschuldige, dass ich scheinbar nicht so präzise war, um verständlich zu sein.
Logisch ist, wenn du mit beiden Formen der Ernährung den selben Verbrauch hast, dass auch beide Formen der Ernährung insgesamt zu dem selben Blutzuckeranstieg (Ergänzung: Abläufe im Orgebismus den selben Insuliverbrauch) führen würden. Folglich müsste man sich fragen; ob die Theorie, dass nur 40 g KH pro Tag produziert wird stimmen kann?
Alternativ ist zu hinterfragen ob es noch zu berücksichtigende Produktion von Eigeninsulin gibt und welchen Einfluss die Ernährung darauf hat.
Wissenschaft ist durch geringe ideologische Meinungsäußerung geprägt. Stimmen Ergebnisse von Beobachtungen nicht mit Theorien überein, stimmt auch die Theorie nicht. Alternativ könnte der Aufbau des Versuches hinterfragt werden.
Wobei mich interessiert was das Ganze mit der Ausgangsfrage zu tun hat?
Bearbeitet von User am 17.05.2018 12:59:15. Grund: Ergänzung -
am 17.05.2018 15:21:32 | IP (Hash): 1076129120
Spätestens seit Deinem ersten Beitrag in diesem Fred hat der absolut nix mehr mit der ursprünglichen Fragestellung zu tun und sich zu einer völlig anderen entwickelt, wobei ein bisschen vom Spannungsfeld Typ1:Typ2 offensichtlich durchläuft ;)
Dass Wissenschaft durch geringe ideologische Meinungsäußerung geprägt sei, halte ich für einen frommen Wunsch. Das viele Eisen im Spinat und die Lebensleistung eines Ancel Keys https://de.wikipedia.org/wiki/Ancel_Keys setzen da nur 2 offensichtliche von unendlich vielen weiteren großen Fragezeichen.
Wo ich mit meinen 2 grundverschiedenen Ernährungsformen bei völlig gleichem Rahmen aus Gewicht und alltäglichen Aktivitäten und gleichem BZ-Rahmen über Jahre mit gleich viel Insulin auskomme, muss in meinem Organismus manches anders ablaufen, als die bisher gängigen Theorien dazu liefern.
Nicht zuletzt auch vor dem Hintergrund, dass ich beim gleichen wie meinem aktuell alltäglichen BE-Umsatz vor 20 Jahren meine INSULINER Karriere mit 140-160 IEs alltäglich gesamt im Rahmen von HBA1c 7und angefangen hab. Ok, mit mehr Gewicht. Aber wo ich damals noch mit nur einem Stock locker ne Stunde laufen konnte, kaum mit weniger Bewegung als heute.
Klar will ich mir bei aller Individualität nicht einbilden, dass mein Ding hier völlig einzigartig wäre. Ganz bestimmt gibt es allein in D wenigstens einige hundert Betroffene mit nahezu gleichen und einige tausend mit erstaunlich ähnlichen Erfahrungen. Nur bewegen wir uns im Bereich von HBA1c 6 und niedriger unterhalb jeder Studien-Schwelle. Fortlaufend umfassendes Protokollieren und Vergleichen möglichst vieler solcher Protokolle würde da sehr viele interessante neue Aufschlüsse geben und neue Optionen eröffnen.
Zeitgemäß stelle ich mir dafür die Companion App https://plus.google.com/u/0/105354254756585536961/posts/JBWRw3jhRmi auf dem Smartphone vor:
Damit erfasse ich auf jeweils einen Blick alles, was ich esse und trinke, auf jeweils eine Eingabe alles, was ich an Medis nehme, über den Bewegungssensor fortlaufend alles, was ich körperlich mache, und ideal über den Blauzahn-BZ-Sensor fortlaufend den BZ-Verlauf dazu. Das ganze fortlaufend optimierend aufbereitet, so dass die App mir noch sehr viel zutreffender als ich bei allem Fleiß und bei aller Sorgfalt und richtigen Schätzer- und Rechnerei mit Blick auf das Stück Kuchen hier auf meinem Teller angeben kann, wie viele Einheiten Apidra ich dafür am besten spritze, wenn ich mich gleich anschließend ne Stunde im Garten beschäftige. Auch wenn ich die Sorte Kuchen noch nie gegessen hab, aber die App kennt unter den tausend ähnlichen Fällen im Bestand einige, deren Esserfahrung sie schon erfasst hat und so praktisch an mich weitergeben kann.
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Cracktros
Rang: Gastam 17.05.2018 17:51:29 | IP (Hash): 602794236
Na, na, na .... als ob mein Betrag der 1. war der aus dem Rahmen fiel.
Und um nun einen Schlusspunkt zu setzen.
Punkt. -
Elfe
Rang: Gastam 18.05.2018 01:21:14 | IP (Hash): 670949411
Hallo Jürgen,
du kannst immer noch nicht lassen, dich als Maschine - Modell Auto wahrzunehmen.
Nahrung oben rein, beobachten mit allem möglichen technischem Aufwand, wie !nur! Blutzuckerverlauf ist.
Auch Cracktros hat versucht, dir zu erklären, daß ein Organismus eben so nicht funktioniert.
Wenn die Energie der zugeführten Nahrung nicht ausreicht, greift der Stoffwechsel auf Reserven zurück und bildet über Umwege die Glukose, die für lebenswichtige Versorgung notwendig ist - Auto mit Reservekanister sozusagen.
Was du dir ansonsten zusammen gereimt hast, bzgl. 'Vorfahren und Eiweiß kosten, Fettnutzung' ist doch die Verteidigung der LCHF-Meinung.
An biologischen Grundlagen bist du nicht wirklich interessiert.
Du fühlst dich vermeintlich sicher mit Werte-Überwachung.
Konsequent wären da Nutzung von Insulinpumpe und CMG.
Cracktros ist da als Anwender ein besserer Ratgeber als ich.
Eine App für KH-Schätzung nutzen zu wollen, um ein Stück Kuchen essen und auch noch ne Stunde Gartenarbeit einrechnen zu können - da erwartest du zuviel.
Da werden nur irgendwelche Algorithmen per Module verdrahtet.
KH-Gehalt- und kcal-Energie-Verbrauch-Daten sind frei verfügbar.
Auf BZ-Wirkung eher nicht.
Bearbeitet von User am 18.05.2018 01:23:38. Grund: Korrektur Text -
am 18.05.2018 07:58:17 | IP (Hash): 1360644486
Elfe schrieb:
Wenn die Energie der zugeführten Nahrung nicht ausreicht, greift der Stoffwechsel auf Reserven zurück und bildet über Umwege die Glukose, die für lebenswichtige Versorgung notwendig ist - Auto mit Reservekanister sozusagen.
Stimmt zu 100%. Das ist das wirksamste Rezept zum Abnehmen. Nur nehme ich seit 4 Jahren nicht ab. In den 3 Jahren LCHF und jetzt seit einem mit KHs statt Fett als Hauptenergieträger nehme ich also genau so viel Energie auf, wie mein Organismus braucht bzw. verbraucht :)
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am 18.05.2018 09:13:55 | IP (Hash): 1552368147
hjt_Jürgen schrieb:
Elfe schrieb:
Wenn die Energie der zugeführten Nahrung nicht ausreicht, greift der Stoffwechsel auf Reserven zurück und bildet über Umwege die Glukose, die für lebenswichtige Versorgung notwendig ist - Auto mit Reservekanister sozusagen.
Stimmt zu 100%.
Meinst du das ernst Jürgen???
Das stimmt in der Simplifizierung nicht einmal zu 10%.
Bearbeitet von User am 18.05.2018 09:14:48. Grund: . -
am 18.05.2018 09:24:22 | IP (Hash): 1360644486
Da steht lebenswichtige Versorgung. Bedeutet für mich die um 40g/Tag für die Zellen, die ausschließlich auf Glukose angewiesen sind und die ja dafür auch überhaupt kein Insulin brauchen. Und da kann ich aus meiner Sicht bedenkenlos voll zustimmen :)
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am 18.05.2018 11:06:43 | IP (Hash): 1552368147
Dann lies dir die Aussage noch mal genau durch:
Elfe schrieb:
Wenn die Energie der zugeführten Nahrung nicht ausreicht, greift der Stoffwechsel auf Reserven zurück und bildet über Umwege die Glukose, die für lebenswichtige Versorgung notwendig ist - Auto mit Reservekanister sozusagen.
Ein einigermaßen passendes Bild wäre bestenfalls der Umstieg auf ein Auto mit Elektroantrieb, bei dem noch ein kleiner zusätzlicher Benzintank für die Standheitzung benötigt wird.
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am 18.05.2018 11:27:15 | IP (Hash): 1360644486
Elfe und Autotechnik? - Und überhaupt, was soll das im hier zur Diskussion stehenden Zusammenhang? Wenn die Energie der zugeführten Nahrung nicht ausreicht, nehme ich ab. Aber seit 4 Jahren nehme ich weder ab noch zu. Also kann die zugeführte Energie nur passen - Ergänzung: also recht genau ausreichen :)
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Bearbeitet von User am 18.05.2018 11:28:04. Grund: Ergänzung