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Unsicher bezüglich Blutzuckerwerten
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Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 20:49:20 | IP (Hash): 1133006485
Liebe(r) Michael(a),
was ich bei Dir aber auch nicht ganz verstehe: In Deinem Vorstellungsthread hast Du geschrieben, dass Du trotz HbA1c von 5,3 mit Diabetes diagnostiziert wurdest, weil Dein oGGT nach zwei Stunden bei über 200 war. Später schriebst Du, dass Der Diabetologe aufgrund des HbA1c Diabetes doch ausschließt und hast Dich mit den anderen darüber gestritten, dass sie einen Langzeitwert unter 5,7 nicht als Ausschlusskriterium anerkennen wollen (unter anderem mit Rainer, wenn ich mich recht erinnere).
Mir sagst Du nun, dass ich Glück habe, dass meine Diabetologin den Test trotz der anderen unauffälligen Werte machen möchte, weil das untersucht werden muss.
Tut mir leid, die Logik des Ganzen verschließt sich mir etwas oder aber ich nicht insulin-, sondern ironieresistent.
Ich habe mich inzwischen selbst umfangreich informiert und bin eigentlich auch geneigt zu glauben, dass es gesunde Automatiken gibt, die niedriger funktionieren und solche die grundsätzlich etwas höher laufen, wie das ja auch in der von Rainer geposteten Graphik, auf die ich auch gestoßen war, verdeutlicht wird.
Abgesehen davon aber, denke ich auch, dass es gesund scheint, sehr hohe Spitzen möglichst zu vermeiden, weil das auf Dauer schadhaft sein kann. Darauf zu achten, was man zu sich nimmt, kann sicher nie schaden, zumal wenn man älter wird und nicht mehr alles so kompensieren kann wie in jüngeren Jahren.
Gut, ich habe es losgetreten, jetzt mache ich den Test auch, ich werde ja sehen, was er bringt, aber mich würde mit den Voraussetzungen schon auch sehr wundern - rein logisch - wenn da jetzt manifester Diabetes rauskommen sollte. Naja, ich werde es dann ja sehen, momentan kämpfe ich noch mit den Kohlenhydraten :-) -
Michael74
Rang: Gastam 20.09.2018 21:49:58 | IP (Hash): 1359633396
Ich denke alles ist bei dir möglich. Wie du schon sagtest wurde bei mir ein duabetes trotz 5,3 diabetes festgwstellt und sowohl purea wie auch ich, der es ähnlich erging wurden daraufhin von rainer und anderen rabauken hier zum abschuss freigegeben und zu lächerlichkeit freigegeben. Daher kannst du nur mit ironie hier überleben. Gestern erzählen dir hier alle wie sicher der hba1c in der diagnose ist und morgen wenn alle was anderes sagen sitzen sie auf dem Zug.
Bzgl Rainer.....schaumal in anderen foren welchen level er da hat. Dort nervt er alle mit seinen büchern über low cost bis er ignoriert wird. Dir wünsch ich viel erfolg. Gruss michaela, die eigentlich ernie heisst, aber auch die ironie versteht der hausmeister aus leipzig nicht.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 20.09.2018 23:00:58 | IP (Hash): 1133006485
Was Ihr hier untereinander austragt, vermag ich nicht zu beurteilen. Aber meinst Du nicht, dass Du mir da etwas Angst machen willst. denn gerade, dass bei mir "alles möglich" ist, halte ich nach allem, was ich mir angelesen habe, eigentlich für unmöglich.
Wenn ich mit einem vom Labor gemessenen NBZ von 92 mg/dl, der zwar im höheren Bereich des Normalen liegt, aber eben im Bereich des Normalen und gleichzeitig einem HbA1c von 5% trotzdem manifesten Diabetes hätte, wären sämtliche Richtlinien, von denen ich gelesen habe, hinfällig. -
Michael74
Rang: Gastam 21.09.2018 08:12:22 | IP (Hash): 1359633396
Ich will dir keine angst machen, wie gesagt mein nbz war auch bei 100 ähnlch wie deine 92 und der hba1c bei 5,3.....bei dir wird aber alles okay sein.. .ixh schreibe einfach nicht mehr. Für rainer und jürgen ist dies hier ihr spielplatz wo kein anderer drau darf und wenn er es wagt wird er vertrieben. Ciao
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 21.09.2018 08:36:07 | IP (Hash): 526563806
Darum, wessen Spielwiese dieses Forum ist, geht es doch an der Stelle gar nicht. Ich wunderte mich nur über Deine widersprüchlichen Aussagen: Zunächst sagtest Du, Du hättest Diabetes, weil Dein oGGT nach 2 Stunden noch bei über 200 lag, dann schriebst Du, der Arzt habe den Diabetes aufgrund Deiner anderen Werte ausgeschlossen. Was denn nun?
Im übrigen hat das zumindest meinerseits nichts mit Jürgen oder Rainer zu tun, ich habe mir durchaus selbst ein ganz gutes Bild von der Krankheit machen können und von dem, was seriöse Ärzte sagen. Als jemand, der selbst jahrelang geforscht hat, wenn auch nicht auf medizinischem Gebeit, schafft man es schon einigermaßen, sich Infos zusammenzustellen und auch Unglaubwürdiges auszusortieren.
Dennoch war mir der Austausch mit Betroffenen, die seit Jahren mit dem Thema umgehen, wichtig.
Und wenn das stimmt, was Du schreibst, dann wärst Du ja ein extremer Sonderfall, der von großem medizinischen Interesse sein müsste, weil er die Diagnosekriterien ganz grundsätzlich in Frage stellt.
Mir ist aber immer noch nicht klar, ob Du nun wirklich diagnostizierten und behandlungsbedürftigen Diabetes hast, oder nicht.
Die Frage, ob der HbA1c zur Diagnose bzw. Ausschluss ausreicht oder nicht, wird hier ja offensichtlich immer wieder heiß diskutiert. Was ich mich halt schon frage, ist wie die geballte wissenschaftliche Welt so komplett irren können soll. Ich meine, gerade bei Diabetes wurde sicherlich mehr als eine intensiv kontrollierte und seriöse Studie durchgeführt ...
Wenn ich einen durchschnittlichen Blutzuckerwert von 5 % habe, KANN rein faktisch der Zuckerwert nicht mehrere Stunden in astronomischen Höhen gewesen sein. Gut, wenn es eine Fehlmessung aufgrund von Blutarmut ist, dann vielleicht schon, dem widersprechen aber im Grunde ja auch die meist komplett normalen postprandialen Werte. Bei mir sind die Werte seit mindestens fünf Jahren (das letzte umfassende, mir vorliegende Blutbild ist von 2013) so, vermutlich hätte sich da schon längst ein manifester Diabetes entwickelt, oder auch nicht, was weiß ich.
Deswegen gehe ich ja zum Arzt, allerdings inzwischen mit immer schlechterem Gefühl, weil ich aufgrund dessen, was mir hier immer wieder gesagt wurde, doch Angst habe. Auch meine Schuld, ich weiß, ich kann mich dem letztlich nicht entziehen und hätte es wohl lassen sollen, zu fragen.
In der Tat habe ich am meisten Angst davor, dass der OGTT aufgrund meiner Statur und meines nicht gerade hohen Kohlenhydratkonsums in den letzten Jahren (ist einfach meine normale Ernährungsform) erhöht sein wird und ich mir hinterher noch mehr Sorgen mache.
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am 21.09.2018 09:57:04 | IP (Hash): 1912763262
Mir will dieses ganze Hab-ich-oder-nicht-Diagnose-Gestreite vor dem Hintergrund der normal üblichen Diabetes-Behandlung im Rahmen von HBA1c 6-7 überhaupt keinen Sinn machen. Denn wenn dieser Rahmen ohne Medis eingehalten werden kann, werden allenfalls leichte Medis dafür verordnet, dass der Arzt einen Tätigkeitsnachweis abrechnen kann. Keineswegs dazu, den BZ in den völlig gesunden Bereich zu senken und darin zu halten, denn so eine absolut scharfe Einstellung lässt sich nur kurzzeitig in Sonderfällen verordnen.
Man kann auch zu hohen Blutdruck haben, und wir kennen alle die unendlichen Diskussionen darum, ab wann Hochdruck oder d noch n icht. Und wir können munter streiten, ob 139 noch kein Hochdruck, aber 141 absolut behandlungsbedürftiger - und dann völlig verzweifeln, weil der Blutdruck wie auch der Blutzucker über den Tag und die Nacht situationsabhängig gewaltig schwankt.
Und anders als beim zu hohen Blutdruck haben wir vom hohen Blutzucker betroffenen jede Menge Möglichkeiten, unseren eigenen situativ so gesund zu steuern, wie wir wollen, also auch völlig gesund. Und spätestens dann kann es auch keine diabetesbedingten Folgen geben, denn die entstehen alle ausschließlich durch höher als gesunden BZ egal ob mit oder ohne Diagnose und nicht dadurch, dass der zu hoch ansteigen könnte, wenn man ihn lassen würde.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Zolletta
Rang: Gastam 21.09.2018 10:22:10 | IP (Hash): 526563806
Das ist natürlich prinzipiell schon richtig, was Du schreibst, dennoch finde ich Diagnoserichtlinien und deren Gültigkeit in Bezug auf Krankheiten grundsätzlich wichtig und richtig.
Und doch, ich empfinde es schon als entscheidenden Unterschied, ob ich nun Diabetes habe oder nicht. Wenn ich ihn habe, bedeutet dies nämlich für mich durchaus eine Art Verzicht und Reglement mit denen ich dann zwar irgendwie leben können muss, aber nicht wollen würde, wenn ich es nicht müsste. Ich esse zum Beispiel wirklich gerne ab und an mal Gummibärchen. Ich kann darauf verzichten, natürlich, aber ich würde sie doch lieber essen, wenn sie für mich keine Gefahr darstellen bzw. ggf. Folgeschäden bedeuten. Falls ich Diabetes habe, ist für mich auch ein ganz großer Teil der "Unschuld" gegenüber dem Essen und Spontaneität dahin. Wie gesagt, ich bin weder eine große Liebhaberin von Unmengen an Kohlenhydraten noch schaufle ich ganz Süßwarenläden in mich hinein. Ich esse aber durchaus gern mal spontan, wenn es mich danach gelüstet, vor dem Einschlafen noch ein paar Rippen Schokolade. Tja, da würde ich dann immer denken: Darf ich das noch oder haben sich meine Zuckerwerte schon wieder verschlechtert und ich schaufle mir gerade mein eigenes Grab, übertrieben gesagt.
Und wenn ich, wovon Michael ja offenbar ausgeht, mit einem NZB von 92 und einem HbA1c von 5 % doch schon Diabetes haben kann, dann würde ja was mit den Diagnoserichtlinien nicht stimmen und es bestünde Handlungsbedarf. Ich persönlich nehme ja nach wie vor an, dass dem nicht so ist, da ich wissenschaftlichen Erkenntnissen an sich schon vertraue, aber es ist ja auch klar, dass man verunsichert wird, wenn man solche Sachen gesagt bekommt über eine Krankheit, mit der man keinerlei Erfahrung hat. -
am 21.09.2018 12:07:48 | IP (Hash): 1912763262
"...haben wir vom hohen Blutzucker betroffenen jede Menge Möglichkeiten, unseren eigenen situativ so gesund zu steuern, wie wir wollen, also auch völlig gesund. Und spätestens dann kann es auch keine diabetesbedingten Folgen geben, denn die entstehen alle ausschließlich durch höher als gesunden BZ egal ob mit oder ohne Diagnose und nicht dadurch, dass der zu hoch ansteigen könnte, wenn man ihn lassen würde."
hab ich vorhin geschrieben und das auch so gemeint: Wer Bedenken wg Diabetes und Schäden durch zu hohen BZ hat, sollte sich nach meiner Meinung nicht nach einer noch so sorgfältigen und umfassenden Diagnose richten, sondern 24/7 für den BZ in völlig gesunden Grenzen sorgen, also Spitzen über 140-160 möglichst systematisch vermeiden und wenigstens 12 von 24 Stunden den BZ deutlich unter 100 halten. Denn wenn auch vergleichsweise selten, so treten doch immer mal wieder diabetische Schäden mit dem BZ eindeutig unterhalb der Diagnosegrenzwerte aber im sogenannt prädiabetischen Bereich auf.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Michael74
Rang: Gastam 21.09.2018 14:13:44 | IP (Hash): 1359633396
Ich habe niemals irgendwie gesagt dass bei dir etwas herauskommt odef nicht, ich bin doch nicht dr. Rainer und stelle hier im netz diagnosen. Es ist nur so dass bei einem niedrigen hba1c wert meinerseits dpäter beim ogtt ein diabetes diagnostiziert wurde. Bei purea war es genauso und wir sind wohl keine einzelfälle. Daher wird der hba1c in der diagnose ja auch von den meissten , eben auch deiner diabetologin, nicht verwendet.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 21.09.2018 14:21:01 | IP (Hash): 526563806
Auch ich habe durchaus das gemeint, was ich schrieb.
Aber wenn 140 bis 160 kein Problem ist, dann habe ich ja ohnehin kein großes Problem, denn auf 160 kam ich nur mit vielen Kohlenhydraten und meist bleibe ich unter 140 ... -
Zolletta
Rang: Gastam 21.09.2018 14:37:15 | IP (Hash): 526563806
Wie gesagt, meine Diabetologin verwendet den eigentlich schon für die Diagnose bzw. gemeinsam mit den NBZ zum Ausschluss von Diabetes. Und auch die meisten anderen Diabetologen, von denen ich im Netz gelesen habe, machen das wohl so. Es ging nur um den Kinderwunsch, damit klar ist, ob ich eine Glucoseintoleranz habe etc.
Wenn es allerdings hier schon zwei Leute gibt, wo der HbA1c so "falsch" war, wären ja die Richtlinien grundsätzlich neu zu überdenken. Dann müsste ja allerdings auch fast jeder einen Glucosetoleranztest machen ... -
Elfe
Rang: Gastam 21.09.2018 18:54:32 | IP (Hash): 255277267
Zolletta schrieb:
Auch ich habe durchaus das gemeint, was ich schrieb.
Aber wenn 140 bis 160 kein Problem ist, dann habe ich ja ohnehin kein großes Problem, denn auf 160 kam ich nur mit vielen Kohlenhydraten und meist bleibe ich unter 140 ...
Genauso ist das !
Die Leitlinien der DDG haben ihre Berechtigung und Kriterien der Diagnose sind fundiert durch Studien, Beobachtungen etc.
Wie schon gesagt: Datenlage zu Blutzuckerwerten bei Gesunden in objektiver Betrachtung ist mehr als dünn.
Diabetes heißt übersetzt: Honigsüßer Durchfluss (s. Wiki)
Ab ca. 180 mg/dl ist so die Nierenschwelle, ab dann ist Zucker im Urin nachweisbar (Jahrzehnte zur Diagnose und Behandlung üblich).
Dies ist auch mein persönlicher BZ-Wert nicht zu überschreiten (als bereits INSULINER).
Statements sind hier im Forum rein subjektiv.
Dabei wundert mich persönlich die Hypochonder-Sicht von Michael bzgl. HbA1c als 'Diabetiker ohne Medikamente' mit Zitat zu purea 'Teste Bauchspeicheldrüse'.
Die wissen doch gar nicht, worauf es ankommt, wenn man wirklich betroffen ist.
Jürgens Sicht auf 160er erschließt sich mir auch nicht, ebenso wenig sein Insulin-Handling (bevorzuge andere Handlungsweise IE/BE per logisch nachvollziehbar).
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 21.09.2018 18:58:04. Grund: Korrektur Format -
Zolletta
Rang: Gastam 24.09.2018 11:56:39 | IP (Hash): 526563806
Ich hatte ja gesagt, dass ich mich noch einmal melde, wenn ich den Toleranztest gemacht habe. Das war heute der Fall. Tja, was soll ich sagen - leider, wie ich schon befürchtet hatte - alles andere als zufriedenstellend, wenn man so will sind alle Werte aus der Norm.
101 nüchtern, 172 nach 1ST, 159 (!) nach zwei Stunden.
Also habe ich zu allen anderen Problemen, und das sind leider nicht wenige, auch noch eine ausgewachsene Glucosetoleranzstörung und vermutlich dann bald zusätzlich Diabetes.
Außerdem habe ich feststellen dürfen, dass mein Messgerät Mist misst, nämlich viel zu niedrig. Laut meinem Messgerät hatte ich nüchtern nämlich 90, nach einer Stunde 162 und nach 2 Stunden 139, also wäre alles soweit einigermaßen in der Norm gewesen.
Meinen tollen HbA1c von 5, der zuletzt gemessen wurde und meine Nüchternglucose von 92 kann ich mir also in die Haare schmieren.
Die anderen Werte kommen noch, wer weiß, vielleicht kann ich mich am Ende doch noch an einem beginnenden Typ 1 oder irgendwas anderem tollen erfreuen.
Ich muss das erstmal verdauen ... ich bin irgendwie sprachlos, wie man immer so in die Scheiße langen kann. Ja, ich weiß, nun wird man mir wieder sagen, das ist harmlos gegenüber den Diabetikern, aber ich betrachte die GesaMTSchau meines Lebens, die Bilanz und die ist zum k... -
Michael74
Rang: Gastam 24.09.2018 14:34:12 | IP (Hash): 1359633396
Tja, ich wollte dier keine angst machen aber es ist nunmal so dass der hba1c keine wertigkeit in der diagnose besitzt. Ich habe dies ja leider auch erfahren und bin wie purea auch hier dafür fertig gemacht worden. Daher wird er über kurz oder lang aus der diagnose verschwinden.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 24.09.2018 14:57:58 | IP (Hash): 526563806
In der Diagnose von Diabetes vielleicht doch, was weiß ich, den habe ich ja (noch) nicht. In Bezug auf mögliche Störungen scheint er tatsächlich keine zuverlässige Aussage zu liefern, sonst hätte mein Test heute morgen anders ausgesehen. Gut, eine gewisse Störungsanfälligkeit wird auch dem OGTT nachgesagt, das kann beim NBZ schon sein, der war das letzte Mal ja auch o.k. und ich habe heute Nacht sauschlecht geschlafen ... Aber der Zwei-Stunden-Wert war de facto viel zu hoch. Und an die Kohlenhydratzufuhr habe ich mich ja gehalten.
Meine Handlungsoptionen sind jetzt auch wieder begrenzt. Ich kriege keine Medikamente, sondern nur die allgemeine Empfehlung, "auf die Ernähung" zu achten, was ich aber schon seit Jahren tue.
Damit kann ich mich für mein Gefühl jetzt nur hinsetzen und abwarten bis der Prädiabetes zum Diabetes wird. Und das ist ein so richtiges Scheiß-Gefühl ... -
Michael74
Rang: Gastam 24.09.2018 15:06:01 | IP (Hash): 1359633396
Ich kenne jemanden der hba1c 5,2 hatte und bei seinem ersten ogtt 210....danach hat die ärztin den test wiederholt und dann hatte er 160.....wer weiss vielleicht hätte er bei noch einem weiteren 120 gehsbt. Die ärztin fand die 160 auch sehr eigenartig wegen dem 5,2er wert
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 24.09.2018 15:39:07 | IP (Hash): 1867587142
Wo Du jetzt weißt, wie weit Dein Gerät von der ärztlichen Messung abweicht, kannst Du Deine Messungen ab sofort um etwa den Wert korrigieren. Und immer etwa, denn auch wenn die Zahlen zwischen den 10er Schritten schön genau aussehen, geben sie doch nicht mehr als die Tendenz, also eher zum Zehner drunter oder zum Zehner drüber.
OK, Du hast eine sogenannte Glukosetoleranzstörung. Dabei liegen alle Deine Blutzucker-Messwerte auch unter erhöhter Belastung und völlig ohne Medis im Bereich einer sehr guten Diabetes-Behandlung praktisch nahe gesund, und es spricht sehr viel dafür, dass sich da nix weiter entwickeln muss, vor allem, wenn Du normal weiter BZ-schonend isst. Also absolut kein Grund, einen Strick zu kaufen und sich zu erschießen.
Kurzfristig interessant wird vielleicht der HOMA-Index. Wenn der deutlich über normal sein sollte, kann das auf eine Empfängnisbehinderung hinweisen, die sich zwar nicht garantiert, aber in vielen Fällen mit Metformin ausräumen lässt. Gilt zwar dabei immer noch als off-label Gebrauch, aber wird wohl von immer mehr Gyns so gehandhabt.
Ich mag nicht, wie Du dauernd den Kopf so tief hängen lässt, dass Du bei einem Deiner nächsten Schritte selbst drüber stolperst ;(
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
Zolletta
Rang: Gastam 24.09.2018 15:52:48 | IP (Hash): 526563806
Hallo Jürgen,
vielen Dank für Deinen Versuch der Aufmunterung, auch wenn er bei mir heute wohl nicht auf sehr fruchtbaren Boden fällt. Ich weiß ihn dennoch zu schätzen. Also: Messen soll ich gar nicht mehr, werde ich auch nicht mehr machen, wenn dann höchstens sporadisch, weil ich mir die Messstreifen gar nicht leisten kann, die sind ja schon schweineteuer und ich habe extrem viel Geld dafür ausgegeben. Über die in meinen Augen ziemlich starken Abweichungen zumm Messgerät war ich aber doch erstaunt.
Auch finde ich es schon deprimierend, dass der gute HbA1c-Wert und die zuletzt noch normale Nüchternglucose so gar nichts über einen wirklich gesunden Blutzucker aussagen.
Ich fragte mich halt noch immer, ob die erhöhten Werte mit meiner Körperkonstitution und meiner insgesamt über Jahre hinweg relativ kohlenhydratarmen Ernährung zu tun haben können, aber, was es auch sei ... ich werde es nicht erfahren. Ich muss mich jetzt mit einem weiteren Problem in meinem Leben abfinden und kann nur hoffen, dass die restlichen Untersuchungen nicht noch Schlimmeres zutage fördern.
Das gehört zwar eigentlich nicht hier her, aber Du hast schon recht, insgesamt bin ich mit meinem Leben brutal unzufrieden. Das Schlimmste ist, dass ich seit Jahren um Verbesserungen kämpfe, ich im Gegenzug aber nur einen Rückschlag nach dem nächsten einstecken darf und inzwischen einfach keine Kraft mehr habe. Ach, und ich sag's nur der Vollständigkeit halber: Falls jetzt der Rat mit einem Psychologen kommt, da war ich schon, der konnte mir überhaupt nicht helfen und war selbst darüber überrascht, dass ein Mensch fast ausschließlich Pech im Leben haben kann. Das fand sogar ich dann schon beinahe beeindruckend. -
Zolletta
Rang: Gastam 24.09.2018 17:00:04 | IP (Hash): 526563806
Aber was sagt, dass letztlich aus? Im Grunde genommen doch, dass auch der OGTT irgendwie störanfällig ist. Zwischen 210 und 160 liegt ja auch so einiges.
Ich habe nun eben das Vergnügen, in der Maschinerie drin zu sein. Jetzt soll ich jedes Jahr so einen blöden OGTT machen. Schon der heute war für mich die totale Tortur. -
Michael74
Rang: Gastam 24.09.2018 19:05:04 | IP (Hash): 1359633396
Der ist wohl auch gegenüber stress sehr anfällig. Da du ja, ohne dir zu nahe treten zu wollen, phsychisch sehr labil wirkst und wahrscheinlich sehr erregt warst wärend des ogtt könnte dies einen einfluss im negativen sinn gehabt haben. Vielleicht würde er anders aussehen wenn du deine phsysche im griff hast.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 24.09.2018 22:42:57 | IP (Hash): 1133006485
Dass ich jetzt als psychisch labil hingestellt werde, war mir schon fast klar. Angesichts meines Daseins ist das vermutlich auch kein wunder. Aber heute morgen war, außer, dass es mich tierisch genervt hat, dass mich die Ärztin quasi gezwungen hat, da heute morgen reinzukommen, in einer Woche, in der es überhaupt nicht passte und ich um 6.00 Uhr aufstehen musste und danach den ganzen Tag nicht mehr leistungsfähig war wegen des "tollen" Ergebnisses, war nichts. Jetzt soll ich den Scheiß auch noch einmal pro Jahr machen, aber ich habe schon beschlossen, das mach ich nicht. Wenn ich wenigstens außer der "Ernährungsempfehlung" was rumgekommen wäre. Dann hat die Ärztin auch noch ständig wahnsinnig sensibel von der "Schwangerschaft" gesprochen, die sich eh nicht mehr einstellen wird. Ach ja, und zur Krönung dufte ich bei der dritten Blutabnahme noch neben einer glücklichen Mami sitzen, die er Neugeborenes hätschelte. Mehr Mist geht echt nicht mehr, auch wenn mich hier keiner versteht. -
Michael74
Rang: Gastam 25.09.2018 07:43:00 | IP (Hash): 1359633396
Die ärztin hat dich nicht gzwungen sondern du hast solange gebohrt bis sie den ogtt gemacht hat...dies hast du selver gesagt. Ob du ih n jetzt jährlich wiederholst ist deine sache und ich wüsste auch nicht ob ichs machen würde. Ansonten finde ich im gesamten threat den letzten beitrag von jürgen am besten. Du hast eine glukosestörung aber die muss sich nicht weiter verschärfen sonsern kann genauso stehen bleiben und dann hat sich garnichts verändert.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
Zolletta
Rang: Gastam 25.09.2018 08:14:44 | IP (Hash): 526563806
Dann habe ich das falsch dargestellt, wobei ich doch glaube geschrieben zu haben, dass ich darum gebeten hatte, die Insulinresistenz noch zu untersuchen und den OGTT möglichst nur dann zu machen, falls ich tatsächlich nochmal schwanger wäre, was ja ohnehin komplett unwahrscheinlich ist.
Die Ärztin war es dann, die sagte, nein, das müssen wir jetzt machen, sonst ist es zu spät etc.
Und was kam raus? Nix, außer: auf die Ernährung achten. Und ein weiteres Damoklesschwert, das über mir schwebt, denn über die Wahrscheinlichkeiten, mit dem Befund Diabetes zu bekommen, habe ich mich informiert und die sind doch sehr hoch. Da ich in meinem ganzen Leben noch nie das Glück hatte, dass etwas für mich letztlich zum besseren ausgeschlagen hat, weiß ich, worauf ich mich einstellen kann.
Ich habe mich in den letzten Jahren ja schon recht gesund ernährt und eher weniger als zu viel gegessen und trotzdem bin ich jetzt in der Situation, hat also eh nix gebracht.
Eins finde ich allerdings tatsächlich: Man sollte die Wissenschaft schon mal drauf aufmerksam machen, dass dieser HbA1c vielleicht zur Einstellung von Diabetikern taugt, aber letztlich nichts über einen gesunden Blutzuckerverlauf aussagt. Denn 5 %, wie bei mir sind ja mehr als "gesund" und trotzdem habe ich so eine doch nicht geringfügige Störung ...
Bearbeitet von User am 25.09.2018 08:29:18. Grund: Tippfehler -
Michael74
Rang: Gastam 25.09.2018 09:12:42 | IP (Hash): 1359633396
Den wert nutzt doch schon seit jahren kein arzt mehr zum ausschluss. Das war doch von beginn an klar als der versuch gestartet wurde. Dann sollte dir bewusst werden dass jede schreckliche krankheit wie ein damoklesschwert über dir hängt.viel spass beim nachdenken was du alles bekommen hast. Mein freund ist letzte woche an krebs gestorben mit 40 jahren. Vor einem jahr war er kerngesund.
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 25.09.2018 09:25:23 | IP (Hash): 1847315451
Super. Die Wissenschaft weiß bis heute nicht, was Diabetes ist. Der wird bislang mit willkürlich gesetzten Grenzwerten vom Hauptsymptom definniert, dem höher als allgemein als gesund gesehenen Blutzucker. Und wo die Grenzen willkürlich gesetzt sind, kommt es auf ein halbes Pfund mehr oder weniger zur Diagnose nicht wirklich an, vor allem nicht unterhalb des Rahmens, der für die ordentliche Diabetesbehandlung gilt.
Es ist absoluter Schwachsinn zu glauben, dass sich mit irgendeinem BZ-Wert oder einer Kombination daraus die Entwicklung eines Diabetes für irgendeine Zeit sicher ausschließen lässt.
Und es ist absoluter Schwachsinn zu glauben, dass bei einem völlig gesunden (auch das ist statistisch basierte willkürliche Definition) BZ nicht viel mehr als normal an Insulin in Umlauf sein und damit eine erhebliche Insulinresistenz vorliegen könnte.
Charakteristisch für Diabetes Typ1 und Typ2 ist, dass der BZ damit unbehandelt immer höher anzusteigen pflegt. Mit Typ1 mit nachweislich immer weniger bis keinem eigenem Insulin, meistens innerhalb weniger Wochen bis Monate, mit Typ2 mit nachweislich immer mehr eigenem Insulin, meistens über Jahre, bis sich die Insulinausgabe auch hier verringert. Wird mit dem HOMA Index bestimmt.
Und den BZ bei voll entwickeltem Diabetes 24/7 ordentlich bis gesund steuern ist keine Hexerei, sondern mit der Gewöhnung daran eine eher leichtere Übung. In meinen Augen eine leichte und leicht ausgleichbare Behinderung. Jeder appe Arm und jedes lahme Bein behindert um Welten mehr.
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