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Langzeitiger hoher hb1c und Konzentration

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 2
    Mitglied seit: 18.08.2018
    am 19.08.2018 01:52:00 | IP (Hash): 1881232616
    Hallo,
    Ich bin neu hier. Nora 23, seit dem ich 10 bin habe ich Diabetes. Eigentlich schon immer schlecht eingestellt. Das lag vielleicht auch an meinen Eltern die mir nicht geholfen haben.egal.
    Jetzt bin ich 23 und habe mein Studium geschmissen, weil ich mich nicht konzentrieren kann, ich würde nichtmal sagen das es die Motivation ist. Auch Bücher lesen klappt bei mir nicht mehr so gut. Ich weiß nicht was das ist und ich bekomme es echt mit der Angst zu tun das mein Gehirn reale Schäden hat. Ich bin auch Veganer nehme aber auch Ersatz Produkte und ich würde das nicht gerne aufgeben.
    Kennt sich jemand damit aus?
    Hat jemand Erfahrung?
    Habe ich vielleicht adhs?
    Kann es sein das es an meiner Schilddrüse liegt?

    Ich habe damit abgeschlossen das ich wohl nie den perfekten hb1c bekommen werde und das ich mein l thyroxin passend morgens nehme. Aber es regt mich schon ein wenig auf und ich fühle mich Lebens unfähig.
    Oder sollte ich darüber ner mit meinem Therapeuten reden?
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.08.2018 08:47:41 | IP (Hash): 558533295
    Einstellung war, als 1mal pro Quartal für ein paar Tage im kranken Haus eingelegen und getestet wurde, weil BZ-Testen ohne Labor noch nicht ging. Da wurde dann vom Arzt bestimmt, wie viele BEs morgens-mittags-abends und dazu jeweils wie viele IEs. Und 3 Monate weiter wurde dann wieder im kranken Haus geschaut, wie das Regime gepasst hatte, und ggf. modifiziert. Das war die Einstellung.

    Heute können wir unseren BZ schon lange selbst testen und brauchen den nicht mehr blind zu fahren. Wir können zu jeder Zeit am Tag nachschauen, wo er sich gerade befindet, und mit etwas systematischem Beobachten und Nachhalten/Aufschreiben erkennen, mit welchem Verhalten (Essen+Bewegen) wir zu welcher Zeit in welcher Zeit welchen BZ bewirken. Und ebenso, wie weit senkend sich dabei jeweils unser Insulin auswirkt. Wir können unsere BE-Faktoren damit fortlaufend überprüfen und optimieren und unseren BZ damit praktisch in den Grenzen steuern, die wir selbst bestimmen und haben wollen.

    Wenn mir also heute jemand von seiner schlechten Einstellung klagt, dann verstehe ich: "Ich finde meine BZ-Ergebnisse mies, hab aber auch kein Bock, selbst die Verantwortung zu übernehmen und die Arbeit dafür zu leisten und mir bessere zu machen."

    Klar kannst Du jetzt heftig widersprechen und dagegen halten, dass ich das alles völlig falsch verstehe und dass aber…. Ok, Du bist herzlich eingeladen ;)

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 19.08.2018 12:59:08 | IP (Hash): 404148233
    Hallo Nora,
    nennen wir es einfach mal anders: Du hast nicht oder nicht ausreichend gelernt, deinen Blutzucker unter Kontrolle zu halten... das lässt sich nachholen! Geh zum Diabetologen, lass dich dich schulen und dir am Besten ein FGM/CGM verschreiben und dann wirst Du das sicher schnell hinbekommen :)

    Hoher und sehr niedriger Blutzucker wirken sich auf die Konzentrationsfähigkeit aus und können durchaus auch zu Entwicklungsstörungen am Gehirn führen.
    Ich gehe aber bei dir erstmal nicht davon aus, dass da dauerhafte Schäden sind. Bring erstmal deinen Blutzucker unter Kontrolle.
    Bei Werten über 200mg/dl und unter 40mg/dl habe ich auch die Konzentrationsfähigkeit einer Amöbe ;)

    Auch falsch dosiertes L-Thyroxin kann zu Konzentrationsstörungen führen.

    Bearbeitet von User am 19.08.2018 14:36:00. Grund: .
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 89
    Mitglied seit: 15.03.2015
    am 19.08.2018 23:16:01 | IP (Hash): 779845596
    Wie sind denn Deine Blutzuckerwerte?
    Bearbeitet von User am 19.08.2018 23:16:56. Grund: *
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 20.08.2018 23:49:41 | IP (Hash): 1500493051
    Hallo Nora,

    auch ohne Therapeuten sind deine Fragen nacheinander zu beantworten.

    L-Thyroxin morgens direkt nach Aufstehen einnehmen.
    Habe Dosis parat im Bad (soll vor Frühstück eingenommen werden).

    Konzentrieren zu können, ist auch abhängig vom Blutzuckerspiegel.
    Also nicht unbedingt auf niedrig zu achten, sondern durchaus die 100 mg/dl als Zielwert sehen.
    Das Gehirn ist ein großer Zuckerverbraucher.
    Unterzucker merke ich persönlich, wenn denken nicht mehr klappt.

    Vegan ist eine besondere Herausforderung.
    Statt irgendwas an 'Ersatz-Produkten' zu nehmen, ist ein großes Blutbild angebracht.
    Gezielt dann Medikamente.
    Eisen als Mangel vermutlich hat durchaus viele Auswirkungen.
    Auch Müdigkeit, Konzentrationsmangel etc.
    Bearbeitet von User am 20.08.2018 23:50:29. Grund: Format