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Aussagekraft 50 OGTT bei Diabetes Typ 2
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am 27.08.2018 10:12:18 | IP (Hash): 1007549634
Typ2 heißt über die dafür gesetzten Grenzwerte höher als gesunder Blutzucker - gemessen historisch zuerst am morgendlichen Nüchternwert und ggf. überprüft mit dem Zuckerwassertest oGTT. Dafür muss Patient morgens nüchtern in der Praxis antreten und beim oGTT nicht nur kurz besuchen, sondern da auch 2 Stunden plus Verwaltung absitzen.
Wenn im Laufe der normalen Sprechzeit ein Arzt bei einem Patient den Verdacht auf Diabetes hat, musste der den früher für einen weiteren Besuch morgens nüchtern bestellen und ggf dann nochmal für den oGTT.
Da hat der HBA1c-Wert den Vorteil, dass er unabhängig von kurzen direkten Einflüssen auf den Blutzucker wie gerade gegessen oder nüchtern oder wahnsinnig gestresst oder tiefenentspannt immer gleich funktioniert. Gilt allerdings erst seit einigen Jahren auch für die Diagnose seit die großen Diabetes-Gesellschaften sich weltweit auf weitgehend standardisierte Verfahren zur HBA1c-Bestimmung geeinigt haben.
Diabetes Typ2 ist also höherer als gesunder Blutzucker, wenn er einen der für die Diagnose gesetzten Grenzwerte überschreitet. Einer reicht, denn sie liegen alle sehr weit über den Werten mit gesundem Blutzucker und sind im Verhältnis zueinander so gesetzt, dass sie einander meistens entsprechen.
Und ganz ausdrücklich: die Grenzwerte sind willkürlich gesetzt und stehen nicht für irgendeine harte organische Schwelle, über der etwas deutlich anders wäre als darunter.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 29.08.2018 20:45:08 | IP (Hash): 367150028
Hallo,
ich melde mich noch einmal. Ich habe inzwischen einen Glucose- und HbA1c-Test beim Arzt machen lassen, nüchtern, am Morgen. Ergebnis: Glucose 68, HbA1c 5,9.
Am Telefon wurde mir gesagt, dass alles im Normbereich läge. Google ich den Referenzbereich des HbA1c-Test erhalte ich die Info, dass zwischen 5,7 und 6,4 zum oGTT geraten wird. Nun bin ich irritiert. Hat sich meine Arztpraxis geirrt oder habe ich falsch gegoogelt?
(Bisher hatte ich leider vergessen zu erwähnen, dass ich seit ca. einem Monat Cortison nehme (Budenofalk, 3 x 3 mg. Möglich, dass das Cortison den Blutzucker beeinflusst?)
Viele Grüße
Bonnie -
am 29.08.2018 21:24:46 | IP (Hash): 1156032968
Ja, Cortison lässt den BZ ansteigen. Inden meisten Fällen normalisiert der BZ sich wieder, wenn das Cortison abgesetzt wird. Ist bei deiner Cortisoneinnahme ein Ende abzusehen?
Sieh dir die Leitlinien der DGE zur Diabetes-Diagnose noch mal genau an. Bei einem HbA1c zwischen 5,7...6,4% wird nicht generell zum oGTT geraten. In diesem Bereich ist das HbA1c nicht ausreichend aussaefähig, deshalb soll einer der anderen Diagnoseparameter - Nüchtern BZ oder ogTT 2-Stunden Wert - herangezogen werden. Bei einem Nüchternwert von 68mg/dl ist das Ergebnis klar.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen. -
am 29.08.2018 21:38:16 | IP (Hash): 367150028
Hallo Rainer,
danke für deine Antwort.
Da der Glucosewert also niedrig genug war, weißt der leicht erhöhte HbA1c nicht auf Diabetes hin. Deshalb die Aussage der Praxis, dass alles im Normbereich liegt. OK, verstanden.
Ein Ende der Cortisontherapie ist derzeit nicht absehbar. Ich nehme das Präparat aufgrund einer neu diagnostizierten Lymphozytären Kolitis. Was jedoch vorgesehen ist, ist eine schrittweise Reduktion auf 3 mg am Tag.
Viele Grüße
Bonnie -
Michael74
Rang: Gastam 31.08.2018 09:10:36 | IP (Hash): 296795987
Wobei lieber jürgen, die unsicherheit des hba1c auch daran zu erkennen ist dass er bei schwangerschaften nicht zum einsatz kommt. Dir lieber rainer gebe ich recht dass ein nbz bei einem gemessenen hba1c immer ratsam ist. -
am 31.08.2018 11:28:18 | IP (Hash): 1962602019
Michael74 schrieb:
Wobei lieber jürgen, die unsicherheit des hba1c auch daran zu erkennen ist dass er bei schwangerschaften nicht zum einsatz kommt.
So ein Quatsch - typisch Michaela. :=(
Die Gründe dafür, dass das HbA1c bei SS-Diabetes nicht angewendet werden kann, sind:
- weil das HbA1c für die in der SS vorgesehenen sehr viel strengeren BZ-Grenzen nicht spezifisch genug ist und
- weil bei einem schnellen Anstieg der BZ-Werte, wie er in der 2. SS-Hälfte durchaus häufig auftritt, eine Betrachtung des Durchschnitts der letzten 8..10 Wochen nicht sinnvoll ist.
Mit Sicherheit oder Unsicherheit des HbA1c-Wertes hat das nicht das geringste zu tun, er ist lediglich zur Diagnose von SS-Diabetes aus den oben genannten Gründen ungeeigent. Mit ein bisschen Überlegung hättest du auch darauf kommen können - du solltest endlich anfangen zu überlegen, ehe du deinen Blödsinn raushaust.3 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michael74
Rang: Gastam 31.08.2018 14:31:36 | IP (Hash): 296795987
Danke Rainer....spezifisch heisst übersetzt..nicht genau genug..danke dass du sies selbst nochmal erwähnt hast. Lieb von dir. -
am 31.08.2018 16:21:06 | IP (Hash): 1408128152
Du bestehst auf Deine GENAUE Diagnose Diabetes so, als wenn da eine Stufe existiere, vor deren Überschreiten alle Funktionen zuckermäßig völlig gesund ablaufen und mit deren Überschreiten wenigstens eine dieser Funktionen zuckermäßig völlig krank abläuft.
Nur, wenigstens jeweils 10-20% über und unter den zur Diagnose Diabetes definierten Grenzwerten gibt es keinerlei auch mit genauesten Geräten und Verfahren irgendwie erkennbare gesündere oder krankere Funktionen.
Das Genau, das Du hier beständig einforderst, gibt es schlicht nicht. Alle Diagnose-Grenzwerte sind physiologisch völlig willkürlich gesetzt und entsprechen in keiner Kombination und auch nicht in ihrer Summe einer irgerndwie erkennbaren Schwelle zwischen gesund und krank.
Was daran ist für Dich so schwer zu verstehen?
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.09.2018 12:58:18 | IP (Hash): 454995912
Michael74 schrieb:
Wobei lieber jürgen, die unsicherheit des hba1c auch daran zu erkennen ist dass er bei schwangerschaften nicht zum einsatz kommt. Dir lieber rainer gebe ich recht dass ein nbz bei einem gemessenen hba1c immer ratsam ist.
Jetzt hat man Dir es soooo oft erklärt - und Du hast es immer noch nicht verstanden.
Was genau stimmt mit Dir nicht?
HbA1c = Langzeitwert
SS-Diabetes oder T1 = Manifestation innerhalb weniger Tage.
Jetzt die Frage an dich:
Unterschied wenige Tage vs. Langzeitwert Hba1c (mehrere Wochen)
Michael74 schrieb:
Danke Rainer....spezifisch heisst übersetzt..nicht genau genug..danke dass du sies selbst nochmal erwähnt hast. Lieb von dir.
Lass dóch endlich den Unsinn. Du blamierst Dich schon oft genug als Tatjana bei onmeda... -
Michael74
Rang: Gastam 01.09.2018 13:10:24 | IP (Hash): 296795987
Ich dachte ich sei michaela...jetzt soll ich auch noch tatjana von onmeda sein? Sorr y damit kann ich nicht dienen, die inhalte dieser dame gehen wirr hin und her wenn man es liest. Heute so morgenso. Ich hingegen bin ein konsequenter verfechter davon den hba1c in der diagnose abzuschaffen und sehe es ähnlich wie die ddg welche diesen wert ja schon requalifiziert hat.