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Schwangerschaftsdiabetes

  • Michael74

    Rang: Gast
    am 18.12.2018 18:41:00 | IP (Hash): 553061172
    Guten abend
    Meine schwester ist schwanger und es würde der übliche ogtt anstehen. Der frauenarzt verweist nun aber darauf, dass ihr hba1c bei 5,2 liegt und nach neusten Erkenntnissen, auch aus den niederlanden, dies dazu führt das bei unter 5,2 der schwangerschafts ogtt nicht mehr durchgeführt wird. Erst bei Werten darüber wrr dies der Fall......stimmt das?




    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 18.12.2018 18:58:11 | IP (Hash): 1379040178
    Michael74 schrieb:
    Meine schwester ist schwanger und es würde der übliche ogtt anstehen.


    Wieso üblich?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 18.12.2018 19:04:19 | IP (Hash): 553061172

    Weil laut ihr der kleine ogtt wohl pflicht ist.


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 18.12.2018 19:12:09 | IP (Hash): 1379040178
    Michael74 schrieb:
    Weil laut ihr der kleine ogtt wohl pflicht ist.


    In welchen Leitlinien steht das? Bitte Nachweis!

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    am 18.12.2018 20:18:44 | IP (Hash): 1327666170
    Ne Leitlinie oder einen Nachweis habe ich auch nicht, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieser Test üblicherweise gemacht wird. Ich musste den machen und im Bekanntenkreis war das auch so.
    PS.: und damals war bei mir keine Spur von Diabetes, also weder vorher ein Verdacht noch beim Test ein Befund.
    Bearbeitet von User am 18.12.2018 20:19:46. Grund: Ergänzung
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 18.12.2018 21:12:12 | IP (Hash): 553061172

    Das weisst du und ich stern....aber hier ist sich wichtig machen bei den heiligen sehr sehr wichtig.



    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 18.12.2018 23:08:11 | IP (Hash): 1379040178
    https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Evidenzbasierte_Leitlinien/2018/057-008l_S3_Gestationsdiabetes-mellitus-GDM-Diagnostik-Therapie-Nachsorge_2018-03.pdf
    S. 19
    6.1.1 Screening nach Mutterschaftsrichtlinien: 50-g-Screeningtest Im März 2012 wurde das Blutzucker-Screening auf GDM in die Mutterschaftsrichtlinie aufgenommen. Vorgesehen ist, dass bei jeder Schwangeren zwischen 24+0 und 27+6 SSW ein 50-g-Suchtest (Glucose Challange Test, GCT) angeboten werden muss. Der GCT wird unabhängig von der Nahrungsaufnahme und der Tageszeit im nicht-nüchternen Zustand mit dem Trinken von 50 g wasserfreier Glukose in 200 ml Wasser durchgeführt. Die Messung der Blutglukose erfolgt aus venösem Plasma. Für detaillierte Angaben zur Präanalytik, Methodik und Bewertung bei der Bestimmung von PlasmaGlukose wird auf die Praxisempfehlung "Definition, Klassifikation und Diagnostik des Diabetes mellitus" (Nauck 2017) verwiesen. Ein Blutglukosewert von ≥ 135 mg/dl (7,5 mmol/l) eine Stunde nach Ende des Trinkens der Testlösung gilt als positives Screening und erfordert einen anschließenden diagnostischen 75-g-oralen-Glukosetoleranztest (oGTT).

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    am 19.12.2018 08:32:29 | IP (Hash): 1327666170
    Da steht aber nichts davon, dass es nicht gemacht werden muss, wenn der Langzeitwert niedriger als 5,2 ist oder?

    Meine Schwangerschaft war 2010, da musste ich nüchtern antreten und war stundenlang in der Praxis...
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 19.12.2018 08:40:57 | IP (Hash): 553061172

    Google mal hba1c 5,7 schwangerschaftsdiabetes, ergebnisse des letzten jahres


    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 19.12.2018 10:18:49 | IP (Hash): 169186600
    https://www.vorbeuge-medizin.com/mvz-stuttgart/endokrinologie-und-stoffwechsel-medizin/schwangerschaftsdiabetes/
    Der Test auf Schwangerschaftsdiabetes hat nicht nur Vorteile; er kann auch zu erheblicher Belastung führen, zu Fehldiagnosen und zu Überbehandlungen (ohne belegten Nutzen, aber mit Risiken).
    Das etwas größere Baby ist die einzige mögliche Folge von Schwangerschaftsdiabetes in dem Bereich, den Michael hier beständig diagnostiziert haben möchte. Und um dieses etwas mehr Wachstum in einem Fall zu verhindern, müssen über 40 werdende Mütter diagnostiziert und behandelt werden.

    Viel interessanter sind aus meiner Sicht die Ergebnisse mit T1 Müttern, also Müttern, die Diabetes haben und die gewöhnt sind, ihren BZ mit Insulin zu steuern.
    Schon für sie ist die Steuerung im Rahmen der Vorgaben in der Schwangerschaft eine kaum zu bewältigende Aufgabe, weil sich der Insulinbedarf da im Zeitrahmen weniger Tage gravierend ändern kann. Und mütterlicher HBA1c um 7 reicht dafür, dass das Neugeborene für seine ersten Stunden keinen Glukosetropf braucht.

    Warum hier schon so ein Tanz um den BZ im prädiabetischen Rahmen gemacht wird, will sich mir beim besten Willen nicht erschließen.


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  • Michael74

    Rang: Gast
    am 19.12.2018 12:42:37 | IP (Hash): 553061172

    In dem bericht steht, dass ab einem wert von 5,2 hba1c keinerlei Störung im glukosehaushalt vorliegt und daher ein ogtt keiner schwangeren angetan werden muss, da eh keine störung vorliegt. Darum gehts im bericht.

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 19.12.2018 18:54:20 | IP (Hash): 1169572385
    Stern schrieb:
    ..., aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass dieser Test üblicherweise gemacht wird. Ich musste den machen und im Bekanntenkreis war das auch so.
    Meine Schwangerschaft war 2010, ...

    Hallo Stern,

    vor wenigen Jahren hat sich grundlegend geändert, dass der kleine oGTT bei jeder Schwangeren gemacht und auch von den Kassen bezahlt wird. Zuvor musste der Arzt ein Risiko für SS-Diabetes aus dem Hut zaubern, um den Test machen und abrechnen zu können, was viele Ärzte allerdings häufig gemacht haben.

    Jetzt wird, wie in der Leitlinie beschrieben ist, zuerst der kleine oGTT als Suchtest gemacht und bei Überschreitung bestimmter Grenzwerte anhand des komletten oGTT SS.Diabetes diagnostiziert oder ausgeschlossen. Mit der Vorschaltung des kleinen oGTT als Suchtest sollen sowohl die Schwangeren vor unnötigen Strapazen des großen oGTT verschont und unnötige Kosten vermieden werden.

    Wenn allerdings vermutet werden kann, dass SS-Diabetes mit hoher Wahrscheinlichkeit vorliegt, dann ersparen die Ärzte den Schwangeren den kleinen oGTT und machen gleich den großen Test. Das entscheidet aber der Arzt oder die Ärztin. Die Ärztin von Michaelas Schwester kann ich aber gut verstehen, wenn sie bei einem HbA1c von 5,2% nicht davon ausgeht, dass mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit SS-Diabetes vorliegen wird. Deshalb geht sie hier auch den ganz normalen Weg mit dem Suchtest. Wenn der bei Michaelas Schwester keinen Verdacht auf SSS-Diabetes zeigt, dann hat sie auch ihr ziemlich viel Auwand erspart - was der Sinn und Zweck des Suchtests ist.

    Beste Grüße, Rainer

    P.S.: Eine Userin schreit hier im Forum rum, dass man solche Zusammenhänge nur wissen kann, wenn man selber schwanger ist oder war. Das ist natürlich ausgemachter Blödsinn, so etwas wissen alle diejenigen, die die entsprechenden Veröffentlichungen aufmerksam verfolgen. Das können sowohl Schwangere als auch jede andere Person sein, die sich für Themen rund um Diabetes interessiert.
    Bearbeitet von User am 20.12.2018 12:22:06. Grund: .
  • Michael74

    Rang: Gast
    am 19.12.2018 20:03:37 | IP (Hash): 553061172

    Es ist nicht nur die ärztin von ihr rainer, sondern in den niederlanden wird es generell so gemacht, dass auch kein kleiner ogtt als suchtest verwendung findet, sondern generell bei hba1c unter 5,m2 keine weiteren tests stattfinden.


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    am 22.12.2018 15:04:24 | IP (Hash): 1702719477
    Ich hoffe es ist OK, wenn ich hier noch weitere Fragen zum Schwangerschaftsdiabetes stelle? Vielleicht hat ja jemand einen Tipp?

    Ich bin etwas am verzweifeln hier mit den Ernährungsberaterinnen/ Ärzten. Ich habe einen renalen Diabetes und scheide darum immer wieder Glucose über den Urin aus. Da dieser in meiner Familie sehr häufig ist, wurde nie weiter geprüft ob die Nierenschwelle zu niedrig ist oder aber die Resorption gestört ist. Die Fall Kind hat Zucker im Urin ist halt "normal" und wurde dann einfach beim Doc in die Kartei eingetragen.
    Vor meine Schwangerschaft war ich regelmässig bei meiner Betriebsärztin für Checkups. Dort wurde meist ein nüchtern Glucosewert von unter 70 festgestellt. Dann hatte ich eine stressige Phase auf der Arbeit und immer wieder Unterzuckerungsanfälle. Habe dann von meiner Hausärztin ein Blutzuckermessgerät in die Hand gedrückt bekommen und hatte dabei immer wieder Werte unter 70.
    Aussage war dann sie haben kein Diabetes und alles ist Ok. Die hatten wohl auch den Langzeitwert geprüft. Ich habe dann meine Ernährung auf weniger Kohlehydrate umgestellt (besonders Brot reduziert) und die niedrigen Werte wurden weniger.
    So nun bin ich schwanger, heuer in der 25.SSW. Da ich vor einigen Wochen Zucker im Urin hatte (welche Überraschung) wurde ich zum Glucosetest geschickt. Dabei war mein Nüchternwert nach morgenlichem Erbrechen und 1hrs Auto fahren und leichtem flattern unterwegs dann bei 104. Das die zwei Werte danach absolut im Rahmen waren hat keinen interessiert. Nüchternwert über 92 bzw.95 und zack war die Diagnose da. Habe dann die Instruktion bekommen 5mal am Tag Werte zu messen. Dabei waren die Nüchternwerte je nachdem wie schlecht es mir morgens ging (ich bin meist aufgestanden, habe gemessen und bin dann kotzen gegangen..) mal Richtung 100 mal unter 90. Tagsüber hatte ich mal Ausrutscher in den Bereich 150 aber meist eher unter 140 oder 120. Ich bin es gewöhnt durch den renalen Diabetes den ganzen Tag kleine Mahlzeiten zu essen. So liegen meine vor der Mahlzeitwerte gerne mal bei 90-100, da ich halt 1hrs vorher was gegessen habe.
    Wie auch immer die Werte haben sich nicht wirklich verschlechtert. Mein Kind wurde in ssw19 als zu leicht (33% Perzentil) und mit kleinem Kopf gemessen. Zu dem Zeitpunkt habe ich aber auch immer wieder über Tag erbrochen. Jetzt beim Termin war meine FÄ happy, Gewicht ~50% Perzentil, Kopfumfang noch leicht zurück, Bauchumfang bei ~50%. Tag danach beim Diabetologen/ Ernährungsberaterin wurde dann gleich gesagt wir müssen im Januar mit Insulin anfangen. Meine Aussage nur wenn dei Werte schlechter werden wurde milde belächelt.
    Ich muss gestehen, ich weiß bald nicht mehr weiter. Heute nach um 3Uhr bin ich wach geworden mit Schweiß und Krümel hat gekickt. Glucose lag da bei 62. In den Morgenstunden stieg der Wert dann an und ich habe mich gleich erbrechen müssen. Hab danach noch etwas schlafen können. Nach dem Aufwachen dann 90 gemessen. 2Scheiben Roggenmischbrot mit Butter gegessen und im Stall gearbeitet. Zack war der Wert bei 145. Laut Leitlinie ist der Zielwert 140. Laut Ernährungsberaterin darf ich nur 120. Nur wenn ich jetzt langzeitinsulin abends spritze, dann fällt doch der 3Uhr Wert noch tiefer ab?

    Vielleicht hat ja jemand eine Idee? Wie gesagt ich stehe hier irgendwie alleine mit meinen Ängsten und Bedenken.
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    am 22.12.2018 15:43:00 | IP (Hash): 109093687
    Wenn Du meine Tochter wärst, würde ich Dir dringend empfehlen, Dich von den Ärzten und Beraterinnen nicht verrückt machen zu lassen und dafür und dabei unbedingt zu berücksichtigen, dass offenbar zum Programm geworden ist, Schwangere verrückt zu machen.
    Für eines meiner Enkel war die Mutter in so einer Verrücktmachbehandlung und hat mit BZs nach dem Essen bis so um 180 und den Ultraschallbildern die Androhung von nem Riesenbaby gekriegt, das sie bei der Geburt zerreißen müsste. Tatsächlich raus gekommen sind dann lange untergewichtige Haut & Knochen.

    Generell:
    Bei Neugeborenen gilt Unterzucker erst ab 36mg/dl. So lange Dein BZ drüber liegt, brauchst Du keine Angst wegen ner möglichen Unterversorgung Deines Kindes zu haben. Und keine Statistik weist bisher nennenswert mehr Komplikationen als allgemein bei gesunden Müttern für Kinder von T1-Müttern auf, die ihren BZ während der Schwangerschaft zuverlässig im Rahmen von um 70 bis um 170mg/dl gehalten haben.

    Zu Messpunkten, auf die es zu den Untersuchungen ankommt, würde ich meiner Tochter in Deiner Situation raten, wenigstens 3 Stunden vorher NIX KH-haltiges zu essen oder zu trinken, auch auf die Gefahr einer Unterzuckerung hin! Halt lieber mit nem Taxi hin statt selber fahren.
    Denn in diesen Paraxiszusammenhängen ist halt üblich, den Angaben der Schwangeren nur sehr begrenzten und den eigenen Messungen sehr viel mehr Glauben zu schenken. Und so lange man dort nicht über Auffälligkeiten stolpern MUSS, die sich im normalen Rahmen nicht wegerklären lassen, wird man alles belächeln, was Du sagst, und Dir halt das übliche Programm angedeihen lassen. - Ganz feste Daumendrück!

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    am 22.12.2018 19:19:04 | IP (Hash): 1702719477
    Na der Termin für den Glucosebelastungstest ist ja bereits gelaufen. ich kann nur versuchen darauf zu drängen, dass er wiederholt wird. Da muss ich bei meiner Frauenärztin mal nachforschen ob sie das machen würden.
    Ja, ich habe auch das Gefühl, dass ich nicht voll genommen werde von der Ernährungsberaterin. Sie wollte ja sofort unbedingt, dass ich auf Insulin gesetzt werde und ich nur, nein, mache ich nicht mit. Der Arzt fragte dann bei meinen Werten wie viel insulin ich den spritzen würde, meine Aussage war NIX. Darauf hin meinte er auch, es wird weiter beobachtet.
    Meine Mutter dreht jedes Mal wenn ich nach einem Termin dort anrufe am Rad. Sie selber ist zwar seit vielen Jahren raus aus der Frauenklink, hat dort aber lange gearbeitet. Sie hat inzwischen einen T2 und nimmt Tabletten. Sie ist aber auch fast 80. Mein Vater hat auch Diabetes. Muss gestehen ich weiß gar nicht ob T1 oder T2. Der träumt von meinen Werten. :D
    Sie beide teilen meinen Zweifel an einer Notwendigkeit von Insulin. Sonst wäre ich schon längst durchgedreht.
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    am 22.12.2018 22:06:26 | IP (Hash): 109093687
    WICHTIG:
    JETZT Absolut unwichtig, wie heißt, was Du da mit Deinem Zucker hast.
    JETZT bis zum Stapellauf ist nur noch wichtig, dass Dein BZ mit der wenigsten Aufregung in dem Rahmen bleibt, in dem bisher die meisten Geburten mit den wenigsten Komplikationen für Mütter und Kinder verlaufen sind - unterhalb der normalen Nierenschwelle, also zuverlässig unter 160-180mg/dl.

    Wie Du am besten in dem Bereich bleibst, können Dir weder Dok noch Beraterin sagen, sondern das kannst ausschließlich Du austesten. Immer schön zu den Zeiten, zu denen Dein BZ nach dem Einverleiben die größten Ausflüge macht. Und dann nimmste halt von den Sachen mit den größeren Ausflügen nur immer so viel, dass die Ausflüge in Deinem Rahmen bleiben. Klar besser max 120-140 als max 140-160 usw, und wirklich gut nur mit möglichst wenig Krampf.

    Und NEIN, zwischen den Mahlzeiten unter 90 sind kein irgendwie organisch begründetes MUSS, sondern lediglich willkürlich gesetzte Vorschrift. Und wenn Dein BZ mit Deinen vielen Kleinen "Mahlzeiten" meistens so um 100 spielt, is das ganz sicher völlig in Ordnung. Daumendrück :)

    Und NEIN! Deinem Kind kann kein Insulin fehlen, weil es keinen Weg für Insulin von der Mutter zum Kind gibt!

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  • Elfe

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    am 23.12.2018 01:56:04 | IP (Hash): 1920901007
    Versuche mal, die Informationen aufzudröseln.
    'Renaler Diabetes' ist eher ein Nierenproblem
    https://de.wikipedia.org/wiki/Diabetes_renalis

    Schwangerschaftsdiabetes wird für sich alleine beobachtet.
    Dabei geht's darum, relativ strenge BZ-Werte einzuhalten, als Schutz für Entwicklung des Kindes, und nicht unbedingt - nur so KH-mäßig - wichtige Bestandteile der Nahrung auszulassen.
    Da kann auch mal Insulin helfen, wenn dann aber per Überweisung an Diabetologen, nicht Gyni.

    Nicht von dir vermutetes Langzeitinsulin wird Schwangeren gegeben, sondern eher kurzwirkendes Mahlzeiteninsulin.
    Deine berichteten Werte sind durchaus im Rahmen mit 140 nach 1 h-Messung nach Mahlzeit während der Schwangerschaft.
    (145 per Handgerätmessung auch, so genau ist das nicht.)
    https://www.diabetes-news.de/wissen/schwangerschaft-und-diabetes/schwangerschaftsdiabetes

    Bin nicht in einer Frauenklinik beschäftigt, in anderem Labor.
    Meine Kollegin hat während der Schwangerschaft Mahlzeiteninsulin geben müssen, was sie nach erfreulicher Geburt des Kindes nicht mehr brauchte.
    Rein zufällig hatten wir beide das selbe Insulin - sie in der Schwangerschaft und ich als 1er.

    Per Arbeitsfeld eher sowieso schon gemeinsames Verständnis ~ logisch, Zahlen, Schlussfolgerungen
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 22.12.2018
    am 23.12.2018 13:21:26 | IP (Hash): 274661446
    also irgendwo mag mich das Forum nicht, darum versuche ich es jetzt als zweigeteilter Post.

    also irgendwo mag mich das Forum nicht, darum versuche ich es jetzt als zweigeteilter Post.

    160-180mg/dl? Dafür müsste ich Honig pur futtern. :D

    Danke euch beiden, aber ich bin nun immer noch am Zweifeln wohin sie meine Werte drücken wollen.
    Nur mal so zur Übersicht ich hatte folgende Werte: (und ich mache keine spezial Ernährung sondern ganz normal)

    Datum Nüchtern Nach d. Frühstück vor Mittag Nach Mittag vor Abend nach Abend
    15.12 89 134 93 107 117 100
    16.12. 88 129 104 118 105 120
    17.12. 91 107 108 99 97 94
    18.12. 94 128 114 102 105 117
    19.12. 92 134 81 95 99 105
    20.12. 90 96 83 154 79 85
    Bearbeitet von User am 23.12.2018 13:25:08. Grund: html tags what ever??
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    am 23.12.2018 13:27:12 | IP (Hash): 274661446
    21.12 fast Stundenwerte bei kontinuierlichem futtern nach dem Frühstück:
    95 136 Frühstück und Übelkeit.. 90 95 104 86 110 121 93 97 100 86 90 nachtwert gegen 3Uhr 62 hab dann Kleinigkeit gegessen und diese 2hrs später in Resten ausgekotzt und bin dann ins Bett
    22.12. immer schön 1-2hrs vor den Hauptmahlzeiten nichts mehr gegessen..
    90 -145 1hrs 119 2hrs 80 101 1hrs 110 2hrs 87 94 1hrs 104 2hrs
    So Variante a.) (davon sprachen sie bis dato um den Morgenwert zu drücken) wäre Langzeitinsulin. Dann würde aber mein Nachtwert (wenn er den immer so niedrig ist) noch niedriger sein, oder?
    Variante b.) Mahlzeitinsulin, das würde ja maximal zum Frühstück zum tragen kommen, nur wenn ich das auskotze (was mir auch ab und an noch passiert) dann rutscht der Glucosewerte auch Richtung 60.

    Bezüglich dem renalen Diabetes, damit kann ich gut leben. Habe als Verhaltensregeln von meinen Betriebsärztin (mache zeitweise eine körperliche Arbeit weit weg von Supermarkt und co.) dass ich immer eine Kleinigkeit zu Essen dabei habe und tendiere darum dazu über den Tag verteilt immer Kleinigkeiten zu Essen. Typischer Tag ist 21.12 für so einen Essmodus.

    Den einzigen Werte wo ich halt sehe wo es einen Ausschlag gibt nach Oben ist halt Frühstück. Und am 20.12. mit 154 das Sushi (was lecker war :) und wird halt jetzt bis zum "Schlupftermin" gestrichen...).

    Bearbeitet von User am 23.12.2018 13:27:52. Grund: html tags what ever??
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    am 23.12.2018 14:32:04 | IP (Hash): 510237875
    Im Schnit machen KHs um ne Stunde nach ihrem Einverleiben und Drinbleiben ne BZ-Spitze, und dann sinkt er wieder.
    Wenn Dein BZ nachst ohne Essen bis um 60 rum absinken kann, wäre das für jeden vernünftigen Diabetologen ein Grund für kein Langzeitinsulin zur Nacht.
    Und wo Du immer noch nicht weißt, was von dem Essen da vor Dir auf dem Teller dann auch drin bleibt, wäre das für jeden vernünftigen Diabetologen ein Grund gegen Insulin vor dem Essen, zumal Du ja auch gar nicht so viel isst, dass Dein BZ da immer weit über 140 ausfliegt. Und Insulin für nach dem Essen erübrigt sich, weil dann von der Glukose (der zu vielen wie der nicht zu vielen) ja schon wieder ein Teil auf dem Weg in die Blase ist.

    Wenn Du Deinen BZ wie bisher mit beständigen kleinen Futterportionen im braucharen Rahmen halten kannst, spricht ALLES dafür, dass Du das weiter so machst. Und bei den 120 als Stundenspitze nach dem Essen stell Dir getrost vor, dass das nicht einmal eine insulingeübte Typ1 Frau bringt. Jede Wette, dass die Dir da nicht ein einziges Beispiel für eine Anleitung geben könnten, die ihnen dort gelungen ist und die nicht beständig über Unterzucker geklagt hätte. Dazu auch
    https://www.vorbeuge-medizin.com/mvz-stuttgart/endokrinologie-und-stoffwechsel-medizin/schwangerschaftsdiabetes/
    Der Test auf Schwangerschaftsdiabetes hat nicht nur Vorteile; er kann auch zu erheblicher Belastung führen, zu Fehldiagnosen und zu Überbehandlungen (ohne belegten Nutzen, aber mit Risiken).
    Was da mit Dir veranstaltet wird, ist ein Paradebeispiel für eine Überbehandlung.

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    am 23.12.2018 16:24:40 | IP (Hash): 1702719477
    hjt_Jürgen schrieb:

    Was da mit Dir veranstaltet wird, ist ein Paradebeispiel für eine Überbehandlung.



    Das Gefühl beschleicht mich inzwischen auch.. (und nicht erst seit gerade) ich wurde ja gleich in die Schublade geschoben Schwangerschaftsdiabetes nachdem mein OGTT folgende Werte brachte 104, 1hrs 148 (erlaubt 180), 2hrs 105 (erlaubt 153).
    Damit war ich halt mit dem Nüchternwert über 92...
    Damals war ich schon so ähm Leute ich glaube das ist nix. Nein, also sie müssen jetzt Tagesprofile anlegen. Dann habe ich die Praxis gewechselt, weil das Diabetikerzentrum 1hrs weit weg ist mit dem Auto. Da wurde ich dann sofort gefragt ob ich bereits Insulin spritze. Ich nur ne warum die Werte sind nicht entsprechend..!? Da wurde mir dann gesagt also mit den Werten sind sie aber bereits über den Grenzwert. ich nur ähm bitte?

    Habe jetzt einen Termin in der pränatal Klink gemacht. Mama bezahlt mir das zu Weihnachten und dann sollen sie das krümelige Krümel nochmal schallen und sagen was sie denken.
    Der ist in der ersten Januarwoche. Dann sind wir wieder ein paar Wochen weiter. Und wenn da kein auffälliger Befund bei raus kommt, dann mache ich mit dem Thema SSD Feierabend.
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    am 23.12.2018 21:19:02 | IP (Hash): 1007526173
    Hallo Raudhetta,

    ich sehe das auch wie du. Bei diesen Werten und unter diesen Umständen solltest du dich nicht weiter von deinem Diabetologen ärgern lassen. Zumal neben den BZ-Werten auch die Größenentwicklung deines Babys Beachtung finden soll, was den Diabetologen wohl gar nicht interessiert.

    Deine Nachessenswerte liegen ja, wenn du ein bisschen bei der Ernährung acht gibst, gut im Rahmen. Bei einzelnen Überschreitungen brauchst du dich übrigens nicht verrückt zu machen. Die sind kein Problem, wenn du daraus für die Zukunft die richtigen Schlüsse ziehst, was du ja offensichtlich gut machst.

    Für niedrigere Nüchternwerte müsstest du Langzeitinsulin nehmen, was aber bei so niedrigen Werten in der Nacht wirklich nicht geht. Das müsste Der Diabetologe auf jeden Fall auch so sehen. Außerdem sind deine Nüchternwerte, bis auf besondere Ausnahmefälle, ja auch voll in Ordnung. Also lass dich nicht weiter ärgern, beobachte weiter die Entwicklung deiner BZ-Werte und mach dir keine Sorgen, so lange die BZ-Werte überwiegend im richtigen Rahmen liegen.

    Alles Gute für dich und dein Baby, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

    P.S.: Wenn dir jemand erklären will "Nicht von dir vermutetes Langzeitinsulin wird Schwangeren gegeben, sondern eher kurzwirkendes Mahlzeiteninsulin.", dann soll dir derjenige mal erklären, wie du mit Kurzzeitinsulin die Nüchternwerte verbessen sollst. Zum Glück hast du das ja auch nicht ernst genommen und hast diesen Blödsinn nicht geglaubt.
    Bearbeitet von User am 23.12.2018 21:23:09. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 23.12.2018 21:54:31 | IP (Hash): 1702719477
    Ich danke euch beiden. :)

    Ja, ich würde sagen ich esse im Rahmen. Hatte in meinem Ernährungsprotokoll einmal Spagetti Bolognese 2 Teller (und ich meine tiefe Teller mit ordentlich Inhalt ;)). Da wurde mir dann von der Ernährungsberaterin gesagt das eine Sauce aus dem Glas (wir nehmen immer frisches Hack und dann ein Glas, weil x-Stunden mag ich nicht kochen lassen) versteckten Zucker hätte. Sie starte dann ungläubig meinen Wert von 130 an und meinte dann ne als ich solle doch 120 schaffen. Als Abendbrot hatte ich dann nur noch einen Salat, weil ich halt immer noch satt war. Da fragte sie ob ich das den so vertragen hätte... komplett ungläubig und ob ich danach nicht noch hätte was essen müssen...

    Wie auch immer, ich schaffe es auch nicht die 150 zu knacken, wenn ich morgens ein Croissant mit Schokoflocken und zwei Scheiben Rosinenbrot mit Schokoflocken esse. Nicht das ich das regelmässig machen würde, aber wenn man auf Besuch ist und es auf dem Tisch steht...
    Warum ich mit zwei Scheiben Roggenbrot mit Käse es schaffe genauso hohe Glucosewerte im Blut zu haben. ich weiß es schlicht nicht. Hab dann morgens Knäcke gegessen passte der Ernährungsberaterin auch nicht, dass wäre ja zu wenig am Morgen.

    Wie gesagt um so mehr ich das mit Abstand betrachte um so unglaublicher wird es für mich.

    PS: @Rainer isch bin zwar ne Ingenöse und dem Ingenör ist nichts zu schwör aber so ganz deppert bin isch och nicht. ;) Sonst hät ich denen nicht so lang Kontra jeben könne. Aba jenug is jenug. De Rheinländer is ja nen jemüdliches Tierschen, dass ma lange tritzen mud und dann wird er irjendwann störisch und besst dann och mal. (wenn du verstehst was ich meine:D)
    Nur hier oben im Norden wird das gerne zum Anlass genommen zu denken, dass man nicht besonders clever ist und ist dann verwundert, wenn das störrische Etwas dann irgendwann sagt, dass der Gegenüber "Dumfug" erzählt.
    Bearbeitet von User am 23.12.2018 22:12:54. Grund: PS
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 24.12.2018 01:45:32 | IP (Hash): 1920901007
    Hallo Raudhetta,

    als Ingenieurin hast du schon längst bewiesen, wie Fakten per Logik ausgewertet werden :-)
    und das kennen wir auch im Rheinland so.
    Werde allerdings ungemütlich, wenn mir Leute ein X für ein U vormachen wollen.
    Ernährungsberaterinnen dürfen dir gar nicht Insulin empfehlen, sondern nur Ärzte - ist im Rheinland genauso wie sonst über alle Bundesländer.

    Und da du mit Übelkeit kämpfst, ist Insulin nicht angebracht, da Teil des Essens gar nicht mehr vorhanden ist, du findest ja so schon tiefe 60er als schlimm per Unterzuckerungssymptome (Unruhe in der Nacht mit viel Schweiß).
    P.S.: Auch hier im Rheinland haben es Ingenieure schwer, können nur schwer um Anerkennung ringen (ohne Promotion) und wurden eher uns technischem Personal gleichgesetzt ~ Frust.
    Habe im übrigen nur von meiner Kollegin berichtet, die wirklich Mahlzeiteninsulin in ihrer Schwangerschaft spritzen musste, Tatsache.
    Aber so eng waren wir nicht, daß ich Einzelwerte wusste. Erst nach erfolgreicher Geburt hat sie ihre Arbeitsstelle und Kollegen in der Fa. besucht und habe erst da von Anwendung des selben Insulins erfahren (statt wegwerfen habe ich ihre noch vorhandenen Ampullen aufgebraucht).
    Wäre mir als frische LADA-1er sowieso nicht im Traum eingefallen, mich in Mutter/Kind-Behandlung einzumischen - 2er-Diabetes-Männer trauen sich hier da seltsamerweise mehr zu :-(

    Liebe Grüße aus dem Rheinland und frohe Weihnachten
    Elfe