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Wo bekomme ich Hilfe wegen häufiger Unterzuckerung ohne Insulin?

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    Mitglied seit: 12.06.2018
    am 02.01.2019 16:43:02 | IP (Hash): 178494798
    Ich habe das Problem, dass ich auch ohne Medikamente oder Insulin-Spritzen sehr häufig unterzuckere.
    Und Werte zwiscchen 50 und 60 mg/dl habe ich eigentlich täglich....
    (Ich habe zwar auch Werte über 200 mg/dl, aber die gehen auch recht schnell von selber wieder runter.)
    Nun habe ich den Eindruck, dass sich kein Arzt richtig zuständig fühlt- Der Diabetologe nicht, weil ich ja keinen klassischen Diabetes habe...meine Hausärztin fühlt sich auch überfordert.
    Gut, im Prinzip muss ich wahrscheinlich einfach damit leben, aber ich wüsste einfach gerne, woran es liegt, dass der Zucker immer so stark runter geht.
    Ich habe jetzt nachts meistens etwas gegessen, wenn ich aufgewacht bin. Heute nacht dachte ich einfach mal, ich probiere es aus ohne Essen, ich hatte da um 2 Uhr einen Zucker von 65 mg/dl, um 4 Uhr war er dann nur noch bei 49 mg/dl. Ich habe dann erstmal Traubenzucker, Banane, Kekse rein...aber ich merke schon den ganzen Morgen noch die Nachwirkungen (Schlapp, schwindlig).


    Bearbeitet von User am 02.01.2019 16:43:52. Grund: Bessere Lesbarkeit
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    am 02.01.2019 16:59:09 | IP (Hash): 1116918149
    Also Du nimmst keinerlei Diabetes-Medikamente und auch nichts, was als mögliche Nebenwirkung das Absenken des Blutzuckers angegeben hat?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 02.01.2019 18:07:28 | IP (Hash): 178494798
    Nein, keine Medikamente gegen Diabetes, kein Insulin, auch nichts, was als Nebenwirkung den Blutzucker senken könnte.
    Ich habe das Problem schon viele Jahre, eine zeitlang habe ich es nicht so gemerkt, da ich sehr viel Cortison genommen habe. Aber da ich jetzt das Cortison wieder reduziere (derzeit bin ich bei 17 mg Prednisolon/Tag), wird das mit den Unterzuckerungen auch wieder häufiger.
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    am 02.01.2019 18:36:43 | IP (Hash): 1956549380
    Hallo Chrissi,

    suche dir einen kompetenten Endokrinologen. Falls es noch schlimmer wird, (Werte über 50mg/dl werden noch nicht als sehr schlimm angesehen,) kannst du Hilfe in einem Pankreaszentrum bzw. Bauchspeicheldrüsenzentrum finden.

    Darüber hinaus kannst du noch dafür sorgen, dass du dich bei den niedrigen BZ-Werten weniger mies fühlst. Das kannst du erreichen, indem du die Ketolysefähigkeit des Gehirns trainierst. Peter Mersch hat darüber gute Artikel und auch Bücher geschrieben. Er betrachtet es aus der Perspektive von Migräne, ausgelöst durch Mangelzustände im Gehirn, die ja auch bei dem Unwohl sein bei niedrigem BZ die Ursache sind. Falls du dich dafür ernsthaft interessierst, such ich dir mal etwas raus, wo es gut beschrieben ist und beantworte dir gerne auch Fragen dazu.

    Alles Gute, Rainer
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 03.01.2019 19:35:16 | IP (Hash): 172902360
    Hallo Crissi,
    so um die 60 mg/dl ist bei Nichtdiabetikern eigentlich normal.
    Lass' dich davon nicht irritieren, was eigentlich per Diabetes so im Netz zu finden ist - da ist ein Sicherheitspuffer für bes. INSULINER drin.

    Was wir spüren, ist kein absoluter BZ-Wert, sondern der Unterschied zwischen hoch und tief - bei dir Herabrauschen von 200 auf 50.
    Du könntest auch mit weniger KHs auf tiefe Werte reagieren, nicht wahr los irgend was dir nehmen in den Mengen.
    Mir per UZ mit Insulin reicht nur eine BE = 10 g Zucker zum wieder wohlfühlen - entsprechend 100 ml Saft oder zwei Dextro-Traubenzuckertäfelchen oder fünf Gummibärchen.

    Kortison hat steigernde Wirkung auf den Blutzucker (Gegenhormon zum Insulin), die mit reduzierter Dosis sich nun bemerkbar macht.
    Welcher Facharzt zu welcher Behandlung von was verschreibt dir das Kortison ?
    BZ-Schwankungen da unbedingt auch ansprechen, um auch Randgebiete seinerseits zu berücksichtigen.

    Statt Endokrinologe und Pankreaszentrum kann auch eine Gastroenterolgen-Praxis Ansprechpartner sein. Bin da von Anfang an Patientin, betr. Magen/Darm (Diabetologe stimmt sich ab), im Portfolie mittlerweile auch Bauchspeicheldrüse und Leber im Visier. (3c war bei mir in Zusammenarbeit dann Diagnose).

    Ist nicht einfach, als Patient den Überblick zu behalten, wenn man zwischen Fachärzten hin und her pendelt.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 03.01.2019 19:36:41. Grund: Korrektur Text
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    am 06.01.2019 03:33:37 | IP (Hash): 1593680626
    Yep, geh zum Endokrinologen.

    Hast du denn Probleme mit den Werten? Zittern, sonstwas?

    Und ja, es gibt Erkrankungen, wo die Insulinproduktion erhöht ist. Sagte ich es schon? Geh zum Endokrinologen :-)
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    am 07.01.2019 11:51:27 | IP (Hash): 178494798
    Ja, ich habe Probleme, starke Benommenheit, weggetreten, verwirrt. Auch zittern, aber wenn ich zittere, ist der Blutzucker sogar eher wieder am steigen.
    Ich bin schon bei mehreren Endokrinologen gewesen, eine definitive Aussage wollte keiner machen.
    Momentan heisst es "Störung der Glykoneogenese", woher auch immer. Es stand früher schonmal eine Stoffwechselerkrankung im Raum.
    Und sie meinen eben, dass ich die Hypos besonders durch das Reduzieren vom Kortison habe. Das ist schon richtig, denn Kortison erhöht ja den BZ. Aber: Ich hatte die niedrigen Werte und die Beschwerden auch schon vor 10 Jahren, bevor ich jemals Kortison genommen hatte...