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Überdosierung von Langzeitinsulin

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    am 11.01.2019 16:44:24 | IP (Hash): 211388583
    Hallo Forum,
    kann man Langzeitinsulin überdosieren? Falls ja, welche Folgen hätte das auf den Körper/Organe?
    (ich meine nicht Unterzuckerung)

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    - Diabetestyp 2
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    am 11.01.2019 16:49:47 | IP (Hash): 1948169831
    Überdosierung führt zu Unterzucker. Schwere Unterzuckerungen belasten den Organismus und befördern insbesondere HKE.

    Ohne Hypos liegt keine Überdosierung vor. Andere Probeleme können dadurch nicht entstehen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 11.01.2019 17:22:52 | IP (Hash): 24387658
    Günter schrieb:
    Hallo Forum,
    kann man Langzeitinsulin überdosieren? Falls ja, welche Folgen hätte das auf den Körper/Organe?
    (ich meine nicht Unterzuckerung)


    Woran merkst Du eine Überdosierung, wenn nicht an ner Unteruckerung?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 11.01.2019 18:14:33 | IP (Hash): 909398517
    Hallo Günter,

    wie jedes andere Medikament kann man auch Langzeitinsulin überdosieren.
    Schätze so aufgrund deiner letzten Beiträge ein, daß du 1 x/d das Langzeitinsulin gibst plus Tabletten.
    Wenn 'zuviel' würdest du das an Unterzuckerung merken, die du nicht hast.

    Den ganzen Aufwand treiben wir nur, um BZ-Werte in Schach zu halten.
    Wenn diese im Bereich sind, ist das gut insgesamt für Körper und Organe.

    - Nur wer auch zusätzlich mit Mahlzeiteninsulin umgehen muss, sollte dieses in Abstimmung der Dosen berücksichtigen. -

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 11.01.2019 18:15:33. Grund: x
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    am 12.01.2019 20:30:44 | IP (Hash): 211388583
    Wir diskutierten im Bekanntenkreis darüber, ob zuviel Langzeitinsulin evtl. schädlich ist für die Bauchspeicheldrüse, welche ja beim Typ 2 noch Insulin produziert.

    Es wurde befürchtet, daß bei einer regelmäßigen Überdosierung die Bauchspeicheldrüse "zu faul" wird und nach einer gewissen Zeit noch weniger oder gar kein Insulin mehr abgibt...oder sogar andere Organe dadurch beschädigt werden.

    Mit Überdosierung meine ich, wenn man sich die doppelte Menge oder mehr spritzt, als vom Arzt vorgegeben...weil die Werte daduch besser sind.

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    am 12.01.2019 21:24:05 | IP (Hash): 1815476561
    Die Wirklichkeit ist praktisch genau anders rum:
    Wegen des Typ2-BLutzuckerregeldefekts muss die Bauchspeicheldrüse bei uns schon bei gesundem Blutzucker doppelt so viel und mehr Insulin liefern, als bei gesunden Menschen. Und mit höherem Blutzucker dann noch mehr. Und umso kürzer können sie bei diesem Einsatz überleben

    Länger überleben und bei der Regelung wenigstens noch etwas mithelfen können sie nur mit genügend Insulin aus dem Pen. Am passendsten also dann, wenn der Blutzucker zu den Zeiten, zu denen er normal meistens am niedrigsten/wenigsten zu hoch ist, gerade noch über der Unterzuckerung verläuft.


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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 12.01.2019 21:54:56 | IP (Hash): 818363206
    Hallo Günter,

    ich habe jahrelang Langzeitinsulin Lantus gespritzt. Zum Schluß 50 iE den Tag. Hatte dadurch nie eine Unterzuckerung und auch anderweitig keine organischen Probleme. Seit einer Woche bin ich auf Tujeo umgestellt worden ebenfalls 50 iE. Auch damit gibt es keine negativen Erfahrungen.

    Gruß Helmut
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    am 12.01.2019 22:14:07 | IP (Hash): 2010165134
    Günter schrieb:
    Mit Überdosierung meine ich, wenn man sich die doppelte Menge oder mehr spritzt, als vom Arzt vorgegeben...weil die Werte daduch besser sind.

    Wenn du mit deiner Dosis ohne Unterzuckerung bessere Werte hast, dann ist die richtiger, als die von deinem Arzt vorgeschlagene Dosis. Mit ausreichendem Know How würdest du die Dosis alleine so anpassen, dass die BZ-Werte stimmen.

    Auch mit gespritztem Insulin arbeitet die BSD ausreichend, so lange sie das kann. Die BSD wird nicht faul. Sie hält länger durch, wenn sie mit externem Insulin passend unterstützt wird. Besonders gut kann man das bei Diabetikern mit LADA beobachten.

    Dass gespriztes Insulin an anderen Organen Schäden anrichten könnte, außer eventuell bei den Spritzstellen an der Haut, ist nicht bekannt und auch schwer denkbar. So ein inneres Organ kann ja nicht unterscheiden, ob das Insulin im Blut aus der BSD oder aus einem Pen kommt.
    Bearbeitet von User am 12.01.2019 22:40:06. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 13.01.2019 08:01:28 | IP (Hash): 274532488
    Ständige Unterzuckerungen schädigen massiv Nieren und vor allem Gehirn. Die Folgen dürften klar sein...