Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Ebenfalls neu
-
am 16.01.2019 23:42:25 | IP (Hash): 510122268
Metformin bremst die Glukose-Ausgabe der Leber. Macht es eigentlich von da an, wo es da hinein gelangt. Aber die Bremswirkung ist nicht gewaltig. Schließlich wird da der BZ auch nicht gesenkt, wie Du aus Deiner KiWu Zeit weißt, sondern nur ein bisschen am Ansteigen gehindert. Ne Woche Leberfasten ist garantiert um Welten wirksamer als ne Woche Höchstdosis Metformin.
----------------------------------------------
Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 17.01.2019 00:21:11 | IP (Hash): 609268810
Wie Jürgen schon sagt,
die Einnahme von Metformin ist eine gute Unterstützung.
Um vieles wirksamer und nachhaltiger ist die Veränderung des Lebensstils mit Ernährungsumstellung und mehr Bewegung.
Es ist beinahe schon egal, mit welcher Ernährungsweise du sich anfreundet, wichtig ist eine Kalorienrestriktion und das Ende des Bombardements mit leicht verfügbaren Kohlenhydraten.
Bearbeitet von User am 17.01.2019 00:22:14. Grund: . -
am 17.01.2019 06:09:47 | IP (Hash): 363002209
Viola82 schrieb:
Die Triglyceride sind ja genauso schlecht wie die Blutzuckerwerte. Ich hoffe, dass ich das wirklich schnell in den Griff bekomme...
Na klar, das kriegst du mit dem eingeschlagenen Weg schnell in den Griff.
Schnell heißt aber nicht in wenigen Tagen oder Wochen, sondern in ein paar Monaten. Die Zeit hast du auch. Es geht nicht um die schnelle Senkung von BZ und Triglyceriden, es geht um dauerhafte Verbesserung. Dass der BZ dabei noch eine Weile zu hoch verläuft, ist kein Problem. So lange die Werte in die richtige Richtung gehen, bist du gut dabei - egal ob das nun 3 oder 4 Monate oder noch länger dauert.
Viel Erfolg, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.01.2019 06:10:47. Grund: . -
am 17.01.2019 08:43:28 | IP (Hash): 1493777981
Gestern Abend 11,9, heute nüchtern 13,2 - kann man das schon als ersten Erfolg sehen?
Wenn "schnell" nicht in Tagen/Wochen bedeutet, wäre es dann sinnvoll anfangs mit Insulin die Werte zu senken und das Insulin dann mit besser werdenden Werten zu reduzieren bzw. wieder davon los zu kommen, oder wöre eine Insulingabe bzgl. Leber, Blutwerten und Gewichtsreduktion eher kontraproduktiv? -
am 17.01.2019 10:12:45 | IP (Hash): 363002209
Viola82 schrieb:
Wenn "schnell" nicht in Tagen/Wochen bedeutet, wäre es dann sinnvoll anfangs mit Insulin die Werte zu senken ...
Alles was (nicht nur einmalig) in die richtige Richtung geht, ist ein Erfolg. Besonders gut kannst du den Erfolg am weiteren Sinken der Nüchternwerte ablesen.
Die schnelle Senkung mit Insulin wäre eine Option und manchmal wird das auch gemacht. Dummerweise gibt es aber Studien, die raus gefunden haben, dass sich bei einer schnellen Senkung mit starken Diabetesmedikamenten ein starkes Risiko für Neuropathien und Retinopathien ergibt. Also gehe lieber in Ruhe die Tippel-Tappel-Tour. Nachteile ergeben sich daraus nicht, aber du kannst die beschriebenen möglichen Risiken vermeiden.
Alles Gute, Rainer
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 17.01.2019 10:13:02. Grund: . -
am 17.01.2019 10:26:31 | IP (Hash): 1734406319
Insulin hat keine einheitlich für alle berechenbare Wirkung, sondern die muss bislang für jeden neuen User in Wochen systematischen Testens herausgefunden werden. Was Du damals in der Schwangerschaft erlebt hast, war derbe übers Knie gebrochen und ist insgesamt nur deswegen für Schwangere einigermaßen erträglich, weil es sich da um recht wenig zu hohen BZ handelt, der da mit recht kleinen Dosen ausgeglichen werden kann/konnte. Und da konnte frau auch schnell mal nen Happen reinschieben, wenn der BZ ein bisschen zu tief gesunken war/sinken wollte.
Wenn Du heute in der Größenordnung spritzen würdest, würdest Du wahrscheinlich keinerlei Effekt messen. Für den müsstest Du dir sehr viel mehr einjagen und hättest dann ne Menge aufzuessen, wenn sich Dein BZ mit Deinem allgemeinen SehrWenigEssen recht plötzlich praktisch von selbst ein vergleichsweise gewaltiges Stück senken sollte.
UND mit möglichem schnellem Normalisieren des BZ-Verlaufs ohne großen Medi-Einsatz gibt es einstweilen keine negativen Erfahrungen. Daumendrück !!!
----------------------------------------------
Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 17.01.2019 16:41:31 | IP (Hash): 1493777981
Hallo zusammen,
ich habe noch eine Frage. Hab mich jetzt mit euren Links durch ein paar Threads im LOGI-Forum geschlagen. Dort wird viel zur Fettleber hin und her diskutiert und es fällt mehrfach die Empfehlung per Ultraschall untersuchen zu lassen, ob man eine Fettleber hat. Ich frage mich an dieser Stelle: Warum sollte man diese Untersuchung machen? Wenn man Leberfastet und die Werte wieder in den Griff bekommt, welche Vorteile hat dann die Diagnose? Hat das irgend einen Einfluss auf die Behandlungsform beim Arzt? -
am 17.01.2019 17:04:25 | IP (Hash): 363002209
Du brauchst die Ultraschalluntersuchung nicht unbedingt. Damit könnte dein Arzt dann gut untersuchen, wie sich deine nichtalkoholische Fettleber (NAFL) verbessert hat. Das kann er bei dir noch viel besser an den verbesserten BZ-Werte sehen.
Ohne Ultraschall kann man auch schon viel am Fettleberindex FLI sehen. Den kannst du ja hier mal mit dem FLI-Rechner in der Mitte des Beitrags ausrechnen:
https://www.diabetes-online.de/a/fettleber-diabdialog-mit-dr-nicolai-worm-1703137 -
am 17.01.2019 17:44:47 | IP (Hash): 1493777981
Den Index habe ich berechnet mit erschreckendem Ergebnis, da ja die Triglyzeride so hoch sind und der BMI ja auch. Der Arzt meinte die Triglyzeride würden mit dem Blutzucker wieder sinken. Den Index werde ich wohl erst wieder in 6 Monaten berechnen.
Und ich habe schon die nächste Frage. Angeblich - ich selbst bekomme es ja nicht mit - habe ich seit 2 Tagen v.A. morgens üblen Mundgeruch. Sprich, seit ich mich so drastisch KH-arm ernähre. Habe gelesen, dass das von Ketonen kommen kann. Was ich nicht verstehe: diese bilden sich (wie ich gelesen habe) um das Gehirn zu Versorgen, wenn zu wenig Glukose im Blut ist. Was bei meinem Blutzuckerspiegel doch wirklich nicht anzunehmen ist - oder ist bei mir alles so kaputt, dass mein Körper gar nicht mehr weiß was er tut? :-/ -
am 17.01.2019 19:54:02 | IP (Hash): 363002209
Du machst einen Fehler, der leider von vielen gemacht wird. Du verwechselst die gefährliche Ketoazidose mit der ganz normalen und in keiner Weise gefährlichen Ketose.
Was du bei dir bemerkst ist sehr wahrscheinlich die ungefährliche Ketose. Die macht sich am Anfang auch durch Acetongeruch bemerkbar. Das vergeht wieder, wenn du länger oder öfter in Ketose bist.
Eine Ketoazidose wäre bei dir äußerst unwahrscheinlich. Dazu gehört neben sehr hohem BZ auch noch absoluter Insulinmangel. Du hast noch ausreichend Eigeninsulin, sonst könnten sich deine Werte nicht so verbessern, wie du es beschreibst.
Alles Gute, Rainer