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am 21.01.2019 11:04:38 | IP (Hash): 578737284
SUUUUPER! Weiter so :)
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 06.02.2019 09:43:32 | IP (Hash): 713290556
Hallo mal wieder,
in den letzten Tagen habe ich nur still mitgelesen. Es gab nicht viel zu berichten. Meine Werte haben sich weiterhin langsam aber stetig verbessert. Vor ca. einer Woche lag mein Nüchternwert immer zwischen 5,1 und 6,0 - im Durchschnitt bei 5,5. Vor dem Schlafen im selben Bereich und auch eine Stunde nach dem Essen lag der Blutzucker bei maximal 6,4.
Seit 3-4 Tagen werden die Werte aber immer schlechter und da ich echt nichts verändert habe, macht mich das irgendwie verrückt. Die Nüchternwerte entwickelten sich wie folgt: So 6,2 - Mo 6,0 - Di 6,4 - heute 6,6; jeweils quasi an der Bettkante gemessen. Heute lag der Wert dann 1/2 Stunde nach dem Aufstehen (immer noch nüchtern) bei 7,4. Im Verlauf des Tages normalisieren sich die Werte wieder einigermaßen. Gestern Abend war ich nach dem Sport und eine Stunde nach dem Essen bei 5,0 (vor ner Woche lag ich bei gleicher Aktivität aber bei 4,6). Das Essen (lowCarb) selbst hat insgesamt kaum einen Einfluss.
Ich habe wirklich nichts verändert, weder am Essen, noch am Bewegungspensum, habe im Moment auch wenig Stress und bin auch nicht krank (einzig eine winzig kleine Erkältung, die ich aber, wenn ich nicht darüber nachdenke gar nicht wahrnehme - tagsüber merke ich davon gar nichts, nur morgens habe ich ein leichtes Brennen im Hals und fühle mich etwas verschnupft, spätestens nach dem Duschen sind diese Symptome aber weg).
Habt ihr noch Tipps, wie man die Werte weiter verbessern könnte? Bin ich vielleicht einfach zu ungeduldig? Sind das Schwankungen, an die ich mich gewöhnen muss? -
am 06.02.2019 10:10:10 | IP (Hash): 1156025355
Abwarten, bis die Erkältung überstanden ist. Außerdem musst du als Frau mit den monatlichen Schwankungen rechnen.
Die erhöhten BZ-Werte kommen nicht von der Erkältung an sich. Sie kommen dadurch zustande, dass dein Körper gegen die Erkältung ankämpfen muss, auch wenn er das erfolgreich tut.
Dein Messgerät ist in Ordnung und ohne schwächelnde Batterie? Du hast auch keine neue Dose Teststreifen angefangen? Daran liegt es zwar selten, aber manchmal eben doch.
Alles Gute, Rainer -
am 06.02.2019 11:03:58 | IP (Hash): 725036040
Viola82 schrieb:
bin auch nicht krank (einzig eine winzig kleine Erkältung, die ich aber, wenn ich nicht darüber nachdenke gar nicht wahrnehme
Dass du die Erkältung kaum spürst, hat keine Bedeutung. Die Infektion ist da und dein Immunsystem gibt Vollgas, die kleinen Biester wieder los zu werden. Das genügt völlig für ansteigende Werte. Ich kann derartige Infektionen an meinem Insulinbedarf sofort ablesen. Hatte schon welche _völlig_ ohne die typischen Symptome ... ohne den deutlich erhöhten Mehrbedarf an Insulin hätte ich rein gar nichts davon mitbekommen. Also wie Rainer schon empfahl: Ruhe bewahren und Messwerte erst wieder ernst nehmen, wenn die Erkältung wirklich niedergemacht ist.
Bearbeitet von User am 06.02.2019 11:06:20. Grund: Ergänzung -
am 06.02.2019 22:36:35 | IP (Hash): 1896373424
Das ist aber wirklich übel, wenn jede Kleinigkeit solche Schwankungen verursacht. Bin schon sehr gespannt auf die Nüchternwerte von morgen. Hab vorhin 90min pp 6,7 gemessen. Das liegt zwar offiziell im Rahmen aber eben doch deutlich höher als vor ner Woche und mein Nüchternwert morgens hängt idR schon FAZ schön stark von den Werren am Vorabend ab. 😕 -
am 07.02.2019 22:08:13 | IP (Hash): 1176515208
Bleib mal ganz ruhig, 6,7mm/l {120mg/dl} in 1,5 Stunden nach einer Mahlzeit sind gut und normal.
Der Nüchternwert ist ganz bestimmt nicht von so einem pp-Werten abhängig.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 07.02.2019 22:08:46. Grund: . -
am 09.02.2019 17:33:59 | IP (Hash): 1896373424
Die deutsche Version wovon? -
am 09.02.2019 18:05:44 | IP (Hash): 563095829
Hallo Viola,
die Userin bitte nicht ernst nehmen. Sie nimmt öfter mal irgend einen Satz aus dem gesamten Dialog und kopiert ihn ohne Sinn und ohne Zusammenhang als ihren Beitrag. Dieser Satzfetzen stammt aus dem Beitrag Nr. 4 von Jürgen.
Eine Meldung beim Administrator hat keine Wirkung. Zumindest wenn ich es melde, erfolgt weder Reaktion noch Antwort. Du kannst es ja auch noch mal versuchen.
Bearbeitet von User am 09.02.2019 22:48:23. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.02.2019 22:20:22 | IP (Hash): 661046421
Es ist wirklich wie verflixt bei mir. Ich kann meine Werte wirklich nicht mehr nachvollziehen. Die Erkältung ist nun wirklich schon einige Tage vorbei (und war auch nicht wirklich schlimm) aber an meinen Werten hat sich nichts geändert. Sie liegen den ganzen Tag zwischen 6,2 und 6,8 - vor dem Essen, nach dem Essen, vor dem Sport, nach dem Sport. Es tut sich einfach rein gar nichts. Bis vor ein paar Tagen gingen die Werte wenigstens nach Bewegung noch runter aber mittlerweile messe ich 6,6, dann gehe ich über ne Stunde an die frische Luft spazieren (ca 6km) und danach messe ich 6,5. Eine Stunde später immer noch 6,5 und wenn ich mich dann entscheide etwas zu Essen, dann auch eine Stunde später höchstens bei 6,7.
Besonders skurril war es vor ein paar Tagen. Ich messe ja seit ca. 10 Tagen ständig erhöhte Nüchternwerte (zwischen 6,5 und 7,5). An einem Abend habe ich vergessen mein Metformin zu nehmen - beim Aufwachen wurde mir das bewusst und ich dachte nur "nicht auch das noch..." und messe dann 5,5! Am darauffolgenden Morgen (mit abendlichem Metformin) wieder der erhöhte Morgenwert - das war wohl ein dummer Zufall ... -
am 13.02.2019 22:24:07 | IP (Hash): 1929087186
Viola82 schrieb:
An einem Abend habe ich vergessen mein Metformin zu nehmen - beim Aufwachen wurde mir das bewusst und ich dachte nur "nicht auch das noch..." und messe dann 5,5! Am darauffolgenden Morgen (mit abendlichem Metformin) wieder der erhöhte Morgenwert - das war wohl ein dummer Zufall ...
Wahrscheinlich ja - aber das kannst du ja ganz einfach ausprobieren. -
am 22.02.2019 11:22:56 | IP (Hash): 1553462533
Mittlerweile bin ich völlig ratlos. Meine Werte blieben leicht erhöht. Der Arzt meinte wir warten noch etwas ab. Übernächste Woche habe ich den nächsten Termin. Diese Woche hatte ich Urlaub und da hat es mich nun richtig erwischt. Keine Grippe aber eine saftige Erkältung mit Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Ohrenschmerzen und Abgeschlagenheit aber kein Fieber. Und was passiert? Die Werte steigen wieder stetig, die letzten 3 Tage war ich bei 7,3-7,8 nüchtern, heute morgen bei 8,6 das macht mich irgendwie doch fertig. Kann ich da den Termin übernächste Woche überhaupt abwarten? Ab welchen Werten ist es angezeigt direkt zum Arzt zu gehen?
Ich bin bei der Ernährung immer noch so strikt wie am Anfang. Schiebe jedes Maiskorn im Salat meinem Kind auf den Teller nur das Bewegungspensum hat seit ich so durchhänge natürlich nachgelassen (vorübergehend natürlich, im Moment fühle ich mich echt nicht nach Sport mit meinem Brummschädel und Husten - was aber nicht heißt dass ich mich gar nicht bewege) -
am 22.02.2019 11:23:37 | IP (Hash): 1553462533
Mittlerweile bin ich völlig ratlos. Meine Werte blieben leicht erhöht. Der Arzt meinte wir warten noch etwas ab. Übernächste Woche habe ich den nächsten Termin. Diese Woche hatte ich Urlaub und da hat es mich nun richtig erwischt. Keine Grippe aber eine saftige Erkältung mit Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Ohrenschmerzen und Abgeschlagenheit aber kein Fieber. Und was passiert? Die Werte steigen wieder stetig, die letzten 3 Tage war ich bei 7,3-7,8 nüchtern, heute morgen bei 8,6 das macht mich irgendwie doch fertig. Kann ich da den Termin übernächste Woche überhaupt abwarten? Ab welchen Werten ist es angezeigt direkt zum Arzt zu gehen?
Ich bin bei der Ernährung immer noch so strikt wie am Anfang. Schiebe jedes Maiskorn im Salat meinem Kind auf den Teller nur das Bewegungspensum hat seit ich so durchhänge natürlich nachgelassen (vorübergehend natürlich, im Moment fühle ich mich echt nicht nach Sport mit meinem Brummschädel und Husten - was aber nicht heißt dass ich mich gar nicht bewege) -
am 22.02.2019 11:58:09 | IP (Hash): 799795145
Bei so einem rasanten Anstieg der Nüchternwerte wäre ein weiteres Abwarten vielleicht nicht sinnvoll. Nur mit der Erkältung ist das nicht mehr zu erklären.
Du solltest vielleicht versuchen, kurzfristig einen Termin bei einem Diabetologen zu bekommen. Nimm deine Aufzeichnungen mit dem schnellen Anstieg der BZ-Werte mit. Es könnte sich bei dir um die Entwicklung eines Typ1-Diabetes handeln. So etwas kann dann ziemlich schnell fortschreiten und zu einer Entgleisung führen. Das solltest du dir möglichst ersparen. Falls du bereits bei einem Diabetologen ist, dann reicht ein Termin in der übernächsten Woche wahrscheinlich aus, wobei du allerdings die Entwicklung der Werte weiter beobachten musst. Wenn die Nüchternwerte bei 14 {250} angelangt sind, dann solltest du aus meiner Sicht unbedingt handeln.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 22.02.2019 11:59:42. Grund: . -
am 22.02.2019 13:44:07 | IP (Hash): 1553462533
Kommt so etwas öfter vor? Aufgrund der hohen Ausgangswerte wurde im Januar schon c-peptid und Antikörper gemessen. Die genauen Laborergebnisse habe ich nicht erhalten aber anhand der Werte würde die Diagnose Typ2 gestellt.
Ich bin beim Hausarzt in Behandlung aber der ist kein Diabetologe sondern Internist, ist aber in einem Diabetesprogramm und behandelt wohl sehr viele Diabetiker. Trotzdem in die Schwerpunktpraxis wechseln? -
am 22.02.2019 14:44:58 | IP (Hash): 799795145
Wenn C-Peptid und Antikörper überprüft wurden, dann kannst du meine Befürchtung bzgl. Typ 1 vergessen. Wenn Typ 1 ausgeschlossen werden kann, dann kannst du weiter abwarten.
Diabetologie ist ein Spezialgebiet der Internisten, insofern kannst du deinem Hausarzt genügend Kenntnisse zu Diabetes zutrauen. Vergiss meine Befürchtungen und warte ab, ob sich dein BZ wieder verbessert - ich drück dir die Daumen.
Alles Gute, Rainer -
am 22.02.2019 19:36:47 | IP (Hash): 812386587
Danke. Ich werde schauen wie sich die Sache am Wochenende entwickelt und wenn der Trend so bleibt am Montag zumindest mal dort anrufen. -
am 26.02.2019 17:15:19 | IP (Hash): 330976376
Nun, mit Verschwinden der Erkältung werden nun doch auch die Werte wieder kontinuierlich besser. Ich bin noch nicht im grünen Bereich aber früh nüchtern war ich bei 6,0 und im Tagesverlauf nüchtern wie nach dem Essen bei 6,3. Vielleicht sollte ich aufgrund der extrem hohen Ausgangswerte (vor gerade mal ca 6 Wochen) einfach doch etwas geduldiger sein?
Was ist in Bezug auf die Folgeerkrankungen eigentlich schädlicher? Der hohe Nüchternwert oder die Ausreißer nach dem Essen? -
am 26.02.2019 18:31:32 | IP (Hash): 773230680
Viola82 schrieb:
Vielleicht sollte ich aufgrund der extrem hohen Ausgangswerte (vor gerade mal ca 6 Wochen) einfach doch etwas geduldiger sein?
Was ist in Bezug auf die Folgeerkrankungen eigentlich schädlicher? Der hohe Nüchternwert oder die Ausreißer nach dem Essen?
Hallo Viola,
das klingt ja ganz gut - mit ein bisschen mehr Geduld kannst du bestimmt noch viel erreichen. :=)
In Bezug auf die Folgeerkrankungen musst du erst mal realisieren, dass ein paar Monate mit leicht erhöhten BZ-Werten nicht viel tun. Dazu braucht es stark erhöhte Werte oder sehr lange Zeit.
Ansonsten gilt wahrscheinlich, dass starke Schwankungen mehr schaden als gleichmäßiger leicht erhöhter BZ. Studien haben das besonders für Herz und Augen ergeben. Zu den Nüchternwerten kannst du dir ja hier mal meine Auffassung durchlesen:
https://www.diabetes-forum.de/Forum/Topic/14177/Laborergebnis#m_101506
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 26.02.2019 18:32:19. Grund: . -
am 26.04.2019 11:04:44 | IP (Hash): 1487893266
Komme soeben vom Arzt. Er war ziemlich zufrieden mit der Entwicklung meines Hba1c. Ich persönlich ja noch nicht ganz (zumindest nicht langfristig - für die kurze Zeit ist das bestimmt ganz okay)
Zum Vergleich:
Januar 2019: 10,8
April 2019: 6,0 -
am 26.04.2019 12:51:03 | IP (Hash): 1559313136
Klingt gut - herzlichen Glückwunsch. :=)
Ich denke, du kannst mit einem HbA1c um die 6,0% zufrieden sein. Ich habe den als Ziel und kann damit bereits auf eine 17-jährige Diabeteskarriere zurück blicken - bisher ohne jegliche Verschärfung des Diabetes und natürlich auch ohne Folgeerkrankungen.
Weiter viel Erfolg, Rainer