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erhöhte Blutzuckerwerte bedeuten immer gesundheitsrisiken?
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am 01.02.2019 22:11:30 | IP (Hash): 2134918625
Elfe schrieb:
ich kann dir nicht zustimmen.
Du müsstest doch eigentlich besser wissen, als ICTler mit zwei Insulinen, daß der sogenannte Nüchternwert beim Arzt bei der Behandlung dann keine Rolle spielt.
Ausschließlich der Nüchternwert beim Arzt lange nach der Bettkante spielt für die Einstellung von T2 ohne Insulin per se bis heute die erste Geige - und bis heute auch für die meisten INSULINER egal ob 1 oder 2.
Vielleicht liest Du mal die Praxisempfehlungen der DDG und zeigst mir die Stelle, an der neuerdings der Wert auf der Bettkante den Beim Arzt ersetzt haben soll?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;) -
am 01.02.2019 22:22:37 | IP (Hash): 1840380384
Hmmm,
die letzen 20-25 Jahre hat sich bei mir absolut keine Diabetologe für den in der Praxis gemessenen "Nüchternwert" als solchen interessiert.
Und eigentlich ist es blutzuckertechnisch auch total egal, ob ich da "nüchtern" aufschlage oder nicht... Zu dem Zeitpunkt bin ich schon mindestens 1,5 Stunden wach und ca 10 km mit dem Fahrrad gefahren.
"Lustig" fand in vor ca 2 Jahren, als die Azubine mich gefragt hat, ob ich schon Insulin gespritzt hätte... hab ihr nichts getan ;)
Ich vermute aber, dass die Diagnose-Grenzwerte den eventuellen leichten Anstieg berücksichtigen...
Bearbeitet von User am 01.02.2019 22:40:14. Grund: Ergänzung -
Elfe
Rang: Gastam 02.02.2019 00:43:04 | IP (Hash): 1755877297
Hallo Heike,
stimmt, der aktuelle Blutzuckerwert wird immer gemessen, aber im Arztgespräch spielt der eher keine Rolle (wie beschrieben).
"Lustig" empfinde ich die Reaktion vom Fachpersonal (auch in Ausbildung) keineswegs.
Habe durchaus Verständnis, mit gewissen Vorgaben beruflich (nicht Medizin) umgehen zu müssen: GLP (Gute Labor Praxis), SOP (Standardarbeitsanweisung). Zum Teil echt absurd so persönlich gesehen, ist aber nun mal so, wer immer das beschlossen hat.
Versuche dies auch Azubis und Werkstudenten zu erklären, so im Zwiegespräch.
@Jürgen
Kann auch per DDG für 2er eher lesen, daß HbA1c-Wert im Fokus liegt - siehe Schema Seite 152 aus
https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2018/DuS_S2_2018_Praxisempfehlungen_06_Therapie-Typ-2-Diabetes.pdf
@waterfall
Deine beschriebene Abendmahlzeit wäre eigentlich ein Super Frühstück.
So Knabbervergnügen abends könnten Gemüsesticks mit Joghurtdip sein oder sonst wie beschrieben.
Langzeitwert weiter senken unter 7 sollte Ziel sein.
Dieser sagt aus, wie sich die selber gemessenen BZ-Werte wirklich im Organismus auswirken.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 02.02.2019 00:57:47. Grund: Korrektur -
am 02.02.2019 11:00:46 | IP (Hash): 1927942680
HeikeOV schrieb:
eigentlich ist es blutzuckertechnisch auch total egal, ob ich da "nüchtern" aufschlage oder nicht...
Sehe ich für mich genau so. Was immer die da beim Besuch an aktueller Glucose messen ist mir sowas von schnuppe. Mein Morgenwert steht schon lange fest, bevor ich die Praxis betrete.
HeikeOV schrieb:
"Lustig" fand in vor ca 2 Jahren, als die Azubine mich gefragt hat, ob ich schon Insulin gespritzt hätte... hab ihr nichts getan ;)
Du bist ein guter Mensch ;-)
Bearbeitet von User am 02.02.2019 11:01:42. Grund: . -
Elfe
Rang: Gastam 02.02.2019 18:02:38 | IP (Hash): 1776732099
hjt_Jürgen schrieb:
Ausschließlich der Nüchternwert beim Arzt lange nach der Bettkante spielt für die Einstellung von T2 ohne Insulin per se bis heute die erste Geige - und bis heute auch für die meisten INSULINER egal ob 1 oder 2.
Eventuell könnte ein Blick in den Diabetes Pass das Missverständnis um den Nüchternwert aufklären,
siehe Seite 10
"Blutzucker nücht./postpr. (s. auch Selbstkontrollwerte)"
https://www.diabetesde.org/system/files/documents/gesundheitspass_diabetes_2017.pdf
Dieser Pass wird für alle Diabetiker-Typen geführt, bildet aber ab, was so generell an Untersuchungen wichtig ist, weit mehr als Nüchternwert.
Bearbeitet von User am 02.02.2019 18:04:15. Grund: Korrektur Text -
Michael74
Rang: Gastam 02.02.2019 18:13:07 | IP (Hash): 1100796255
Liebe elfe
Die Wichtigkeit des nbz wertes hat doch die ddg erst wieder beschrieben. Vor Jahren sollte der hba1c in der Diagnose den nbz bzw. Ogtt ablösen. Nachdem es dort aber leider zu Unstimmigkeiten gekommen ist, würde der nbz wieder als zuerst zu prüfender wert eingestuft. Also erzähl nicht immer so einen quatsch über die Sinnlosigkeit des nbz
Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung. -
am 02.02.2019 18:34:08 | IP (Hash): 1763930047
Elfe schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Eventuell könnte ein Blick in den Diabetes Pass das Missverständnis um den Nüchternwert aufklären,
siehe Seite 10
"Blutzucker nücht./postpr. (s. auch Selbstkontrollwerte)"
https://www.diabetesde.org/system/files/documents/gesundheitspass_diabetes_2017.pdf
Dieser Pass wird für alle Diabetiker-Typen geführt, bildet aber ab, was so generell an Untersuchungen wichtig ist, weit mehr als Nüchternwert.
Und wie kommen die weitaus meisten T2 an ihre Werte wenn nicht ausschließlich die beim Arzt, die KEINE Testmedien bekommen und keine Ahnung von postprandial haben, wohl aber so einen niedlichen blauen Pass?
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
Bearbeitet von User am 02.02.2019 18:35:24. Grund: e -
Elfe
Rang: Gastam 02.02.2019 19:39:05 | IP (Hash): 1776732099
Michael74 schrieb:
Die Wichtigkeit des nbz wertes hat doch die ddg erst wieder beschrieben. Vor Jahren sollte der hba1c in der Diagnose den nbz bzw. Ogtt ablösen. Nachdem es dort aber leider zu Unstimmigkeiten gekommen ist, würde der nbz wieder als zuerst zu prüfender wert eingestuft. Also erzähl nicht immer so einen quatsch über die Sinnlosigkeit des nbz.
Brauchst du ev. eine Lesebrille oder Nachhilfe im logischen Denken !?
Du schreibst ständig über Glaubwürdigkeit des Langzeitwertes und Nüchternwert könnte auch einen Hinweis geben.
Bist du selbst diagnostizierter Diabetiker oder bildest du dir das ein !?
Was du als 'Quatsch' meinerseits empfindest, ist, wenn man wirklich bereits in der Scheiße sitzt - mal so drastisch ausgedrückt, damit du das verstehst.
Bei mir war BZ-Wert um größer 400 mg/dl bereits Anlass, um Insulinpen in die Hand gedrückt zu bekommen.
Kein Nüchternblutzucker, kein oGTT.
Internet ist eine Sache.
Aber in der Realität findet Behandlung im Zwiegespräch zwischen Arzt und Patient statt.
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am 03.02.2019 21:15:33 | IP (Hash): 1199446936
zum Thema LZ Wert: Ich habe erst neulich gelesen, das es gesundheitsschädlicher sei den Wert auf unter 6, 5 zu bringen, als in einem Bereich von gut eingestellten 7 bis 7,5 zu liegen. Basierend auf wissenschaftlichen Untersuchungen.
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am 03.02.2019 23:16:31 | IP (Hash): 1801046090
Du hast richtig gelesen. Aber vielleicht wäre gut, wenn Du das auch überdenken würdest:
Bis herunter auf HBA1c 7 lässt sich der Blutzucker ärztlich einstellen. Und damit ist auch möglich, diese Einstellung in einer Studie doppelt blind zu überprüfen. Das bedeutet, dass das Ergebnis auch ohne jedes Zutun des Patienten überprüft werden kann.
ALLE BESSEREN ERGEBNISSE KÖNNEN NUR MIT DER AKTIVEN MITWIRKUNG DES PATIENTEN ERREICHT UND ÜBERPRÜFT WERDEN.
Es gibt zwar inzwischen mehrere tausend hervorragende Ergebnisse mit nahe bis gesundem Blutzucker innerhalb von wenigen Tagen völlig ohne Medis und HBA1c im Rahmen einer 5 Jahre laufenden Studie in GB.
UND es gibt immer mehr tausend veröffentlichte gute Erfahrungen einzelner Betroffener,
aber eben nur Einzelfälle.
In 10 Jahren wird viiiiileicht offiziell auf die neue Art umgestellt. Vielleicht (auch nicht) ganz einfach, weil die neue Möglichkeit erstens sehr viel mehr professionelle Anleitung von Seiten der Ärzte und Betreuer bedeutet, als HBA1c 7, und weil diese neue Möglichkeit von den Betroffenen in den ersten Wochen und Monaten sehr viel mehr Lernen und Disziplin erfordert als die konventionelle.
Aus meiner Sicht ist die neue Methode besser, denn damit kann gelingen, viele Jahre ohne Medikamente mit gesundem Blutzucker praktisch gesund zu leben. Aber mit der alten Methode sind die meisten Betroffenen bis jetzt zwar mit mehr Medikamenten und über die Jahre mit mehr Komplikationen - auch ganz gut zurecht gekommen. Mussten nur halt viele Jahre auch Insulin spritzen. Aber mach ich ja heute auch - allerdings mach ich mir damit auch völlig gesunden BZ im Rahmen von HBA1c 5,5 und besser . Daumendrück !
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Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
Bearbeitet von User am 03.02.2019 23:18:41. Grund: e