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Intervallfasten 16:8 als Typ1-Diabetiker

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    am 05.02.2019 21:54:16 | IP (Hash): 773230681
    Hallo sweet_sh,

    genauso wenig, wie Helmut sich von seinen Bekannten sagen lassen muss, dass er Intervallfasten unbedingt machen soll, musst du dir von Elfe und Helmut sagen lassen, dass du so etwas nicht machen darfst. Ob es dir hilft und du damit wirklich länger und gesünder lebst, kann dir wohl niemand 100%ig versprechen. Aber dass es das Gegenteil macht und dir am Ende sogar schadet, ist. wenn du deinen BZ dabei richtig im Griff behältst, nahezu ausgeschlossen. Schließlich sind wir Menschen entwicklungsgeschichtlich an wechselndes Nahrungsangebot besser angepasst, als an das heute übliche pausenlose Futtern.

    Dass Intervallfasten gegen Übergewicht gut hilft und von vielen besser durchgehalten werden kann als irgendwelche Diäten, ist unbesritten. Ich nehme allerdings an, dass Übergewicht nicht dein Problem ist.

    Viel Erfolg mit IF, Rainer
    Bearbeitet von User am 06.02.2019 08:29:56. Grund: .
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    am 06.02.2019 17:08:47 | IP (Hash): 2145553632
    Hallo Rainer,
    meine Aussage lautete nicht, dass ich sweet_sh das Intervall Fasten ausreden oder vermiesen wollte.
    Sondern, dass ich nichts davon halte.
    Es muß ein jeder selbst wissen, was für ihm gut ist.

    Gruß Helmut
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.02.2019 19:22:55 | IP (Hash): 1227328848
    Rainer schrieb:
    unbedingt machen soll, musst du dir von Elfe und Helmut sagen lassen, dass du so etwas nicht machen darfst.


    @Rainer
    Mal wieder ein Fall deinerseits, bes. mir, das Wort im Halse umzudrehen, bzw. Texte in deinem Sinne zu verdrehen.
    Ausdrücklich habe ich beschrieben, daß das eher ein Abnehmding ist und eher weniger ein Problem von 1ern ist (siehe Thema).

    Du hast dich hübsch deiner LCHF-Ecke eingerichtet mit paar Basalinsulinheiten.
    Und fürchtest Kohlenhydrate wie der Teufel das Weihwasser.
    Ist so aber nicht, in der heutigen Diabetes-Behandlung.
    Da wird schon genauer auf die Untergruppen der einzelnen Oberbegriffe Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette eingegangen.
    Du hast dir eine simple These gebastelt und googelst alles, um diese zu bestätigen.
    Genau falsch 'rum, Fakten recherchieren (z.B. Biologiebuch, gesunde Ernährung …) und dann Meinung bilden.
    Kann mit deinen besonders hohem tierischen Fetten ev. für dich BZ-mäßig hinkommen, aber nicht für den gesamten Organismus.
    Und diese Schleimerei bei neuen Usern ist echt peinlich °~°.

    H_Wegner schrieb:
    was bleibt einem den groß übrig, als solche Dummheiten mit Humor zu nehmen.
    Meine Devise lautet "Leben und leben lassen".
    Ich weiß, was Diabetes anrichten kann. Genug Fälle im Familien und Kollegenkreis.
    Ich denke.das meine Diabetologin und ich selbst wissen, was das beste für mich ist. Meinen Diabetes nehme ich schon ernst.
    Daher prallen Ratschläge, sagen wir mal von unwissenden Personen, um nicht das Wort du... zu verwenden an mir ab.
    Ich bin ja noch nicht lange hier im Forum. Aber wenn ich so die Diskussionen hier verfolge, dann muß ich sagen dass es sehr viele überängstliche Menschen gibt. Die anscheinend von ihrem Diabetes beherrscht werden.
    Ich möchte meinen Diabetes beherrschen und nicht umgekehrt.


    Hallo Helmut,
    bei manchen Äußerungen fällt selbst mein angeborener rheinischer Humor zusammen.
    Die überängstlichen Menschen sehe ich hier auch, bes. bei sogen. PräDiabetes oder 2er sogar ohne Medikament oder nur Tabletten.
    Meine Erfahrung ist, daß erst, wer mit Mahlzeiteninsulin umgehen muss, genaueres zur Ernährung erklärt wird, u.a. auch die Unterschiede verschiedenster Kohlenhydrat-Quellen. Manche sind schnell im Organismus, manche nicht.

    Meine ganz besonders großen Vorbilder sind in meiner Großelterngeneration.
    Denen musste man nichts erzählen über gesunde Ernährung.
    Viel Gemüsegerichte, Fleisch nicht jeden Tag, Süßigkeiten als Nachtisch oder Sonntagskuchen.
    Je mehr ich mich mit meiner Behandlung auseinander setzen muss, eben ICT mit zwei Insulinen, desto mehr wächst der Respekt so rückwirkend: Ihr hattet ja so recht !
    Früher war es so, daß die Mahlzeiten wirklich in einem gewissen Stundentakt stattfinden mussten.
    Heute ist das nicht mehr so, da kann auch ein eher unregelmäßiger Alltag bzgl. Essenszeiten durchaus bewältigt werden.

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 06.02.2019 19:28:24. Grund: +
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    am 06.02.2019 20:04:44 | IP (Hash): 953848274
    @Elfe
    Wie Du weißt, hab ich 3 Jahre lang streng LCHF gemacht und dabei bei allen Blutuntersuchungen SUPER Blutwerte produziert, nicht nur BZ und natürlich auch HBA1c, sondern z.B. auch Cholesterin und Triglyzeride.

    Nach Deiner Schreibe wäre so eine Erfahrung praktisch unmöglich, oder?


    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 06.02.2019 20:06:47 | IP (Hash): 2145553632
    Hallo Elfe,
    die Zeiten, wo es nur ein bis zweimal die Woche Fleisch gab und Kuchen nur am Sonntag sind mir noch aus meiner Kindheit gut in Erinnerung.
    Bin auf dem Dorf groß geworden. Da gab es reichlich körperlich schwere Arbeit und folglich eine Kohlenhydrat reiche Kost. Das hat mich bis heute geprägt.
    Seit acht Wochen spritze ich ja Actrapin. Mache jetzt gerade die ICT-Schulung
    Habe sehr zur Freude meiner Diabetesberaterin meine Kohlenhydrate um 10-12 BE gesenkt.
    Nehme pro Tag 18-20 BE zu mir und das soll auch so bleiben. Mit noch weniger BE bekomme ich nämlich ganz üble Laune und die Ergebnisse geben mir ja Recht.
    Dank ICT und etwas Weniger BE sind meine BZ Nüchternwerte von 300 mg/dl auf 130 mg/dl gesunken und auch nach dem Essen bin ich spätestens nach 2-3 Stunden wieder im 130 Bereich.
    Wenn jetzt noch mein Langzeitwert von 9,2 unter 7,5 sinkt bin ich happy.
    So ganz nebenbei sind mir noch in den acht Wochen seit ich ICT mache 4 Kilo abhanden gekommen und das ohne den völligen Verzicht auf Kohlenhydrate und die Anwendung von mir dubiosen Diäten.

    Gruß Helmut
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    am 07.02.2019 12:52:43 | IP (Hash): 14562200
    [quote=H. Wegner;101230]Hallo Rainer,
    meine Aussage lautete nicht, dass ich sweet_sh das Intervall Fasten ausreden oder vermiesen wollte[/quote]Oh, das klang aber ganz anders.

    Im Prinzip hast du Sweety genauso wie Elfe vorgeworfen, dass er verrückt ist, wenn er sich für IF interessiert.

    Von Elfe sind wir das gewöhnt, das ist so ihre Art. Zum Nachmachen kann man dir das aber auf keinen Fall empfehlen - es ist keine vernünftige Art.
    Bearbeitet von User am 08.02.2019 08:58:07. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 07.02.2019 16:59:19 | IP (Hash): 1227328848
    Rainer schrieb:
    H_Wegner schrieb:
    Hallo Rainer,
    meine Aussage lautete nicht, dass ich sweet_sh das Intervall Fasten ausreden oder vermiesen wollte


    Oh, das klang aber ganz anders.
    Im Prinzip hast du Sweety genauso wie Elfe vorgeworfen, dass er verrückt ist, wenn er sich für IF interessiert.
    Von Elfe sind wir das gewöhnt, das ist so ihre Art. Zum Nachmachen kann man dir das aber auf keinen Fall empfehlen - es ist keine vernünftige Art.


    @Rainer
    Du weißt ganz genau, daß das so nicht formuliert wurde !
    Brauchst du eine Lesebrille ? Nachdenken, statt Vorurteile, könnte auch helfen.
    Über 'vernünftige Art' solltest du dir mal an deine eigene Nase fassen.

    Tatsache ist, daß Fasten generell bei Diabetes ärztlich nicht empfohlen wird !
    Da geht es in der Hauptsache darum, den Blutzuckerspiegel möglichst gleichmäßig zu halten und die Ernährung anzupassen.
    Gewisse Essenspausen einhalten mach' ich mittlerweile auch.
    Liegt aber an der Wirkungsdauer des Insulins mit in der Spitze bis zu 4 h und übereinander spritzen soll man die Dosen nicht (ggfs. Hypogefahr).
    Und abends nicht so spät etwas schwerverdauliches zu essen, hängt mit der Verdauung in der Nacht zusammen und Schlafqualität.

    Ja, ich weiß noch genau, womit ich dich und Jürgen auf die Palme gebracht habe ;-)
    Das Gehirn braucht Zucker !
    Ist nicht nur eine biologische Tatsache, sondern konnte das auch praktisch erleben.
    Hatte für Arbeitswoche mit Kopfarbeit einen kleineren Insulinfaktor als für das Wochenende (mit körperlichen Tätigkeiten).
    Habt ihr mir nicht geglaubt, weil das eurem Google-Wissen widerspricht. Na denn …
    ~
    Hallo Helmut,
    dein Insulin ist Actrapid zu den Mahlzeiten ?

    Ich selber mit LADA = 1er Diagnose bin auf das schneller wirkende Novorapid eingestellt worden.
    Und die erste Frage des Diabetologen lautete: Wieviel BEs - in Form von Kartoffeln - brauchen Sie, um satt zu werden ?
    Die erste Einstellung lautete dann: 4 BE zu 4 Einheiten Insulin.
    Weitere genauere Anpassung der Dosis folgte. …

    Bis zu 6 BEs bekomme ich pro Mahlzeit/Insulin ganz gut hin, mehr aber nicht.
    Über die Jahre hat sich die Summe an BEs über den Tag deutlich gesenkt.
    Wichtig für mich sind da Frühstück und frühes Abendessen.
    Man ernährt sich bewusster und fragt sich öfter, ob denn Essen/Naschen denn wirklich sein muss.
    Mit Berechnen, Spritzen und bei mir kommen ev. noch zusätzlich zwei Medikamente (Verdauungsenzyme) dazu.
    Obst pur, was ja so als gesunde Zwischenmahlzeit gilt, ist für mich nun Nachtisch (sonst regelmäßig Unterzucker).

    Glückwunsch zu deinen guten BZ-Werten, auch nach dem Essen :-)
    Bei mir klappt das nach wie vor nicht so einfach mit Bereich 40 - 300 mg/dl, trotz gutem HbA1c kleiner 6.

    Gruß Elfe
    P.S. an Jürgen: Deine Frage an mich ist wohl nicht ernst gemeint, oder ;-)
    Cholesterin ist laut Aussage meines Arztes eine Frage der Veranlagung, was kaum mit Ernährungsgewohnheiten zu senken ist.
    Was mich an deinen Beiträgen eher wundert, daß du immer noch an deinem alten LCHF festhältst und deinen neueren Beobachtungen mit mehr KHs nicht genügend Beachtung schenkst !?
    Müsstest du doch eigentlich schon aufgrund ICT und sogar (auch) absolvierter Hypo-Schulung wissen !?
    Bearbeitet von User am 07.02.2019 17:09:57. Grund: Format
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    am 07.02.2019 17:31:07 | IP (Hash): 28235886
    Hallo Elfe,
    ja ich spritze Actrapid zu den Mahlzeiten. Werde in zwei Wochen auf NovoRapid oder Fiasp umgestellt. muß bloß erst noch meine Vorräte an Actrapid verbrauchen.
    Bei der Arbeit klappt es leider nicht immer mit dem Spritz-Ess Abstand. Mal steht während der Pause ein Lieferant vor der Tür oder ich stehe mit dem Transporter irgendwo in Hamburg im Stau. Deswegen die Umstellung. Ansonsten komme ich mit dem Actrapid gut klar.
    Von Diäten hat mir auch meine Diabetes Beraterin abgeraten. Etwas weniger Kohlenhydrate, etwas FdH:) und etwas mehr Bewegung und dazu ICT und alles ist schick.

    Nun noch mal zu Rainer.
    Ihm geht es mit meinem Beitrag, wie dem Pfarrer mit der Bibel.
    Man kann alles nach seinem Gusto auslegen.

    Gruß Helmut
  • Elfe

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    am 07.02.2019 18:57:34 | IP (Hash): 1227328848
    Hallo Helmut,

    mit Novorapid muss ich kaum einen Spritz-Ess-Abstand einhalten (erst ab 250 mg/dl).
    Fiasp wäre mir in der Wirkung zu schnell, aber das muss man selber für sich leider überprüfen.

    Beim Autofahren ist wichtig (auch sonst unterwegs), Traubenzucker dabei zu haben, falls denn UZ droht.
    Habe dazu Dextro-Minis dabei, die man auch so gut per 2 g unverpackt, gut herausfingern kann.

    Ansonsten, im Alltag, ist belegtes Brot + Stück Obst so mein Proviant.
    Abends kann ich mir dann in Ruhe, ohne Chef und Kollegen, meine Mahlzeit zusammenstellen.

    Gruß Elfe
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    am 07.02.2019 19:57:16 | IP (Hash): 28235886
    Hallo Elfe,
    ich vergesse eher mein Smartphone aber nicht den Traubenzucker. Den habe ich jeder Hosen bzw. Jackentasche stecken und im Auto noch zusätzlich eine kleine Flasche Cola.
    Unterzuckerungen sind mir noch bestens in Erinnerung, aus der Zeit als ich noch Glimeperid eingenommen habe. Ich denke mal, dass es bei mir auf auf Novorapid hinaus laufen wird.
    Habe damit vor drei Jahren schon Erfahrungen gesammelt. Musste damals wegen einer Virusentzündung des Hörnervs Kortison nehmen.
    Da schoss mein BZ richtig durch die Decke. Also gab es im Krankenhaus Novorapid zu den Mahlzeiten.
    Nach absetzen des Kortisons gingen die BZ Werte zwar wieder zurück aber nicht auf die Werte vor der Entzündung. Danach war irgendwie der Wurm drin.
    An für sich nehmen die Kollegen schon Rücksicht auf mich. Bin ja nicht der einzige Diabetiker in der Firma.
    Könnten eigentlich schon einen eigenen Club gründen.
    Hast aber recht. Ruhe hat man erst zu Hause.

    Gruß Helmut