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Intervallfasten 16:8 als Typ1-Diabetiker
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Elfe
Rang: Gastam 08.02.2019 17:35:15 | IP (Hash): 1417489925
Hallo Helmut,
schon gut, daß du das mit dem Traubenzucker weißt :-)
(war mir so anhand deiner Beiträge nicht offensichtlich).
Zu der wirklich unangenehmen Erfahrung, noch in der Einstellungsphase zum Novorapid, war Unterzucker im Auto zur Arbeit. Unerwartete grüne Welle quer durch die Stadt, kein Platz zum Halten, geschweige denn so ein Dextro-Dings auspacken zu können. Habe auf Bürgersteig Fußgänger nur noch als Schreck empfunden und gehofft, keinen zu verletzten. Seitdem habe ich im Auto die Dextro-Minis an Board (ohne Umverpackungsfolie in Tüte mit Clip), die man auch an roter Ampel (psst während der Fahrt) mit einer Hand herausfingern kann.
Von meinen Kollegen nicht so wirklich Verständnis, da ich als einzige (1er) mit Insulin umgehen muss.
Und ein junger 1er Azubi hat, aufgrund eines Treppensturzes, die Übernahme nicht bekommen :-(
Im Kollegenkreis auch viele 2er neu diagnostiziert mit ganz unterschiedlichen Behandlungsformen, meist stationär.
Eine Kollegin habe ich gar nicht mehr wiedererkannt, so abgehärmt regelrecht geschrumpft nach starker Gewichtsabnahme und kaum noch wirren Haaren auf dem Kopf. Kann's nun wirklich nicht sein,
um mal wieder den Dreh auf Thema 'Diät' zu bekommen.
Gruß Elfe -
am 08.02.2019 20:17:59 | IP (Hash): 999024972
Hallo Elfe,
die ersten zwei Wochen bin ich erst mal kein Auto nach dem spritzen gefahren.
Habe mich allmählich erst mal vorsichtig an die richtige Menge Insulin zu den Mahlzeiten heran getestet, bis ich mir sicher war, dass es passt.
Bin ja dann von der Hausärztin in eine Schwerpunktpraxis überwiesen worden. Die Ärztin und die Diabetesberaterin sagten, alles richtig gemacht. Jetzt bekomme ich ja bei der ICT-Schulung sozusagen den letzten Schliff.
Was das Abnehmen betrifft, habe ich in der eigenen Verwandtschaft einen Fall. Meine Cousine auch T2 hat dermaßen abgenommen innerhalb von drei Monaten. Wie ich sie bei einem Besuch vor einem Jahr sah, bekam ich vor Schreck den Mund nicht mehr zu.
Sie hat zwar jetzt tolle BZ-Werte, aber sonst hat sie sich mit dem Abnehmen keinen guten Dienst erwiesen.
Wie schon gesagt, bin ich nicht der einzige Diabetiker in der Firma. Einen Kollegen mit T1 hat es böse erwischt. Der hat Probleme mit seinen Füssen. Ich muß sagen, das auf uns in der Firma relativ viel Rücksicht genommen wird.
Ich selber gehe alle sechs Wochen zur medizinischen Fußpflege. Die TK bezahlt es ja.
Wie ich schon erwähnte hatte ich Unterzuckerungen während meiner Zeit mit Glimeperid.
Einmal aus Unwissenheit eine Flasche Wein getrunken, musste in der Nacht zur Toilette und bin dort ab geklappt. War mir eine Lehre. Ein Glas Wein ja. Eine ganze Flasche nein. Seit der Zeit habe ich in der ganzen Wohnung Dextrose verteilt. Ebenso im Auto.
Ich denke, was die Diäten betrifft sind wir beide einer Meinung. Gesunde Ernährung und etwas maßhalten ja. Aber Wahnsinns Diäten nein danke.
Gruß Helmut