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Meniskus OP mit Pumpe

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 10.04.2019
    am 10.04.2019 17:44:55 | IP (Hash): 1461203338
    Hallo
    Ich bin Typ 1 Diabetiker hab in Kürze eine Knieoperation (Athroskopie) und darf meine medtronic 640G Pumpe mit in den OP Bereich nehmen.
    Dazu meine Frage: Habt ihr Erfahrungen mit dem POSITIONIEREN und BEFESTIGEN der Pumpe ?
    Und wo würdet ihr den Katheder setzen? Seitlich oder am Oberbauch ?
    Die Pumpe trage ich normalerweise an dem Gürtel, aber den wird man ja in den OP Bereich nicht reinnehmen können.
    Gibt es ev etwas, dass man die Pumpe um den Hals hängt und befestigt ???
    Mit rocktap befestigen ?
    Vielen Dank für eure Tipps und Ideen bzw Erfahrungen.
    Chrissx
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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 11.04.2019 17:47:55 | IP (Hash): 419473483
    Hallo, unbedingt mit deinem Operateur besprechen und auch nachfragen, ob das Team mit der Pumpe überhaupt umgehen kann und wie lange die OP dauert und welche Narkose ansteht.
    Lt. diesem Link dauert die Athroskopie ca. 15 - 45 min als überschaubare Zeitdauer
    https://www.chirurgie-orthopaedie.de/operation/arthroskopie-knie/index_ger.html

    Per Pen bei unterschiedlichen Untersuchungen/Behandlungen mit zeitlich weggetreten, wird mir geraten, eher mit höherem Blutzucker im Vorfeld zu beginnen, als Sicherheit gegenüber Hypos.
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    Mitglied seit: 26.10.2015
    am 11.04.2019 18:59:19 | IP (Hash): 1359188850
    Hallo,
    ich würde die einen schönen langen Schlauch verwenden und die Pumpe erstmal oben am OP-Hemd festklemmen... wenn du deine Unterwäsche anbehalten darfst - wovon ich ausgehe - kannst du sie auch an der Unterhose festmachen...
    Im OP werden die dann schon entscheiden, wo sie am wenigsten stört.

    Den Katheter würde ich am Bauch setzen... da sollte er nicht im Weg sein.

    Falls Du auch das CGMS verwendest, solltest Du es vorher erklären: Wie sehe ich den Alarm, wenn es piepst und wie sorge ich für Ruhe - oder die Alarme deaktivieren.
    Bearbeitet von User am 11.04.2019 19:00:11. Grund: .
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    am 11.04.2019 19:10:27 | IP (Hash): 1761738652
    Und nicht erschrecken, die meisten kranken Häuser sehen 200mg/dl als gut und 100 als schwere Hypo, und ich hab bislang noch keinen Chirurgen getroffen, der sich auch nur ansatzweise mit dem Thema BZ auskannte. Daumendrück!

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 15.05.2019 16:39:11 | IP (Hash): 1948489613
    Ich bin schon 2 x an der Schulter operiert worden (keine Vollnarkose), jedes Mal lag die Pumpe neben mir nicht angeklipst oder so. Wie schon geschrieben es kannte sich keiner im Krankenhaus nur annähernd mit einer Insulinpumpe aus. Die weitläufige Meinung der der Ärzte war " das geht doch alles vollautomatisch".
    Ich hatte die Basalrate für 4 h um 30 % gesenkt, damit keine Unterzuckerung eintritt. Das war aber eigentlich unnötig denn der BZ lag nach der OP bei 14 mmol/l.

    Reiner
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    am 08.06.2019 19:11:18 | IP (Hash): 1483002734
    Hallo,

    ich hatte Ende April 2019 eine Schulter OP unter Vollnarkose. Ich habe mit dem Ärzteteam vorher besprochen, dass die Pumpe dran bleibt, lediglich gelegentlich der Blutzucker gemessen werden sollte.
    Laut Ärzte lag die Pumpe die ganze Zeit angekoppelt neben mir.
    Im Aufwachraum wurde mir mitgeteilt, die Werte waren die ganze Zeit ohne Beanstandungen gewesen.
    Wieder im Zimmer konnte ich das bestätigen.

    Mit freundlichen Grüßen


    Gerd