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Erfahrung mit Byetta?
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Sieglinde
Rang: Gastam 16.10.2008 18:42:07
Hallo dm!
Undiszipliniertes Verhalten kann man allenfalls
Dir vorwerfen.Statt andere Menschen,die Du gar
nicht kennst zu beleidigen und anzugreifen, solltest Du machmal vielleicht besser still sein!
Schön,dass Du auch Hellseherin bist und meine
Gedanken lesen kannst,muss Dich aber enttäuschen,eine Entscheidung ist noch überhaupt
nicht gefallen.
Ich kenn da so ein altes Sprichwort:
"Es redet keiner dümmer daher,als er ist"
Das würd ich mir mal in einer stillen Stunde durch
den Kopf gehen lassen,liebe/r dm.
lg an alle anderen,die objektiv Ihre Meinung
äussern und nicht nur Quark von sich geben!!
Sieglinde
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Rainer
Rang: Gastam 16.10.2008 18:50:28
Hallo Franziska,
schau dir vielleicht auch mal eine Gegenmeinung zu Byetta bei
http://www.bloodsugar101.com/
unter dem Punkt Drugs und dann Byetta an.
Jenny Ruhl beobachtet auf ihrer Internetseite und in ihrem Buch intensiv Studienergebnisse und Erfahrungsberichte und wertet diese mit scharfem Verstand aus.
Sie interpretiert eine Studie auf ihre Art und stellt fest, dass nur 30% der Teilnehmer nach 3 Jahren mit Byetta ausreichende BZ-Senkungen erreichen konnten. Weiter stellt sie fest, dass die restaurierende Wirkung von Byetta auf die Beta-Zellen bisher nur an Mäusen gezeigt wurde. Wir alle wissen, wie viele Mäuse in den letzten Jahren schon vom Diabetes befreit werden konnten. Nur haben Mäuse leider einen anderen Stoffwechsel als wir Menschen, deshalb steht dieser Nachweis auf sehr schwachen Füßen.
Aber immerhin, bei einigen soll Byetta sehr gut wirken. Deshalb empfiehlt Jenny Ruhl, wenn man es nimmt, zumindest genau zu beobachten, ob damit der BZ tatsächlich ausreichend gesenkt werden kann.
Rainer
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Grüni
Rang: Gastam 16.10.2008 19:25:28
>>Deshalb empfiehlt Jenny Ruhl, wenn man es nimmt, zumindest genau zu beobachten, ob damit der BZ tatsächlich ausreichend gesenkt werden kann.<< Die ist ja richtig gut, die Dame! Jeder mit
Hirn und die Mediziner allemal werden wohl kaum
Medikamente nutzen/empfehlen, die keine oder eine
unzureichende Wirkung haben. Und wo steht, dass
die 30%, denen es hilft, es NICHT nehmen sollen?
NUR bei "Dm"! Und das ist der Ausgangspunkt.
Jeder andere meint, mir hat es geholfen (ohne
oder nur anfänglichen Nebenwirkungen), probiert's
und ihr werdet sehen, ob's hilft! Es ist kein MUSS. -
Franziska
Rang: Gastam 16.10.2008 22:55:42
Hi Rainer,
ich kenne die Jenny, habe sogar mal mit ihr gemailt.
Grundsätzlich schätze ich Ihre Leistung und Meinung sehr, aber in Sachen DPP4 und Byetta bin ich etwas anderer Meinung.
Ist nicht ganz richtig, dass die betazellfördernde/schonende Wirkung bisher nur an Mäusen gesehen wurden, es gibt auch bereits Ergebnisse beim Menschen (wurden in einer Postersession auf dem diesjährigen DDG in München vorgestellt).
Dabe wurden natürlich nicht die Menschen obduziert, die leben noch, aber die Leistung der BSD wurde verglichen, und die konnte sich verbessern.
Dennoch bin ich auch nicht unkritisch, sicher zeigt die Zeit, was Byetta und Co taugen. Nur muss man ja sehen, dass bisher außer Insulin (womit nicht jeder gleich umgehen möchte) nichts Vernünftiges gegen DM existiert.
In den nächsten Jahren kommen einige neue Substanzen, das lässt hoffen, dass es vielleicht Ansätze gibt, die tatsächlich den DM besser aufhalten als bisher.
Gruß
Franziska -
xxx
Rang: Gastam 17.10.2008 08:32:23
Patienten sollten vor Beginn einer Behandlung mit Exenatid darauf hingewiesen werden, bei akuten
Bauchschmerzen mit oder ohne Übelkeit/Erbrechen sofort einen Arzt aufzusuchen. Bei Verdacht auf
eine Pankreatitis muss Exenatid abgesetzt und die Therapie auf ein anderes AntiDiabetikum
umgestellt werden... von xxx -
Dm
Rang: Gastam 17.10.2008 08:36:30
Fragt mal euren Doc wieviel Geld er pro Verordnung als Prämie kassiert ?
Steht das im Verhältnis dazu ,das er euch die Gesundheit langfristig ruiniert ? von Dm -
Rainer
Rang: Gastam 17.10.2008 12:22:35
@Franziska
Ich rate nicht davon ab, Byetta zu nehmen. Ich finde es nur gut, wenn man seine Entscheidung nicht nur auf Grund von Lobeshymnen treffen muss, sondern sich auch kompetente Gegenmeinungen ansehen kann. Ich denke wir sind uns darüber einig, dass Jenny Ruhl kompetent ist - auch wenn man im Detail nicht alles genauso sehen muss wie sie. Für die Diabetiker, bei denen Byetta gut wirkt und bei denen andere Medikamentationen nicht mehr ausreichen, ist es ganz sicher ein Segen.
@ANONYM
Du hast recht, jeder Arzt wird die Wirkung seiner Therapie kontrollieren. Nur was ausreichende Kontrolle ist, dazu gibt es auch bei Leuten mit Hirn weit auseinanderfallende Meinungen. Jenny Ruhl meint mit Kontrolle selbstverständlich nicht nur die vierteljährliche Messung des HbA1c-Wertes.
Die Kontrolle kann nur anhand der pp BZ-Verläufe erfolgen. Sie schreibt, dass Byetta die Magenentlehrung verzögert und dass dadurch die Spitzen eventuell erst sehr viel später auftreten werden. Deshalb kann Kontrolle der Wirkung am Anfang nur heißen: messen, messen, messen. Und natürlich die richtigen Ziele setzen, aber auch dazu fallen ja die Meinungen selbst bei Leuten mit viel Hirn weit auseinander.
Rainer
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Tom
Rang: Gastam 17.10.2008 12:35:10
Ich nehme seit einigen Monaten, zusammen mit Metformin und Glimepirid, habe bisher 13 kg abgenommen UND auch seit Glimepirid super Werte (Zwischen 4,4-7,4, auch NACH dem Essen). Entgegen der erwähnten ausquetschenden Wirkung der BSD durch Glimepirid wirkt Byetta schonend und reanimierend auf die Betazellen.
Die Nebenwirkungen sind gering, man muss nur einfach mal mit ner Wärmflasche auf dem Bauch oder etwas Haushaltsnatron gegen die anfängliche Übelkeit vorgehen. Nach 14 tagen hat sich alles gegeben. Mit Byetta hat man eine fast 24h Sättigkeit. man nimmt natürlich NICHT ab, wenn man "weiterfrisst wie ein Scheinendrescher". Ich kenne unter den Byettanern, die ich gelesen oder persönlich kontaktiert habe, nur EINE, die nicht abgenommen hat, die hat aber auch ihr Futterverhalten nicht eingeschränkt.
Ich kann Byetta nur weiterempfehlen., Eine Byetta-Therapie ist laut meiner Diabetologin für die nächsten 3 Jahre mindestens abgesichert. Ich habe vorher Insulin gespritzt und hoffe, dies niemals wieder tun zu müssen. Selbstverständlich wird die Therapie labortechnisch begleitet. Sollte die Therapie mal nicht mehr gehen und eine Rückkehr zu Insulin notwendig, so hat sich mit Sicherheit die Insulinempfindlichkeit verbessert.
Diejenigen, die die Byetta-Therapie angeblich wegen der Nebenwirkungen "abbrechen" mussten, haben dies nach Nachfrage bereits wegen der leichten Übelkeit am 3. Tag getan!!! Also völlig unsinnig.
Und Dm. Kennst du den Spruch des Kabbarettisten Dieter Nuhr, begleitet von einer kleinen Pinguinfigur:
Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal: FRESSE halten! Du gehst uns einfach nur auf den Sack! von Tom -
Dm
Rang: Gastam 18.10.2008 08:19:03
"Sollte die Therapie mal nicht mehr gehen und eine Rückkehr zu Insulin notwendig, so hat sich mit Sicherheit die Insulinempfindlichkeit verbessert. "
...ja,nachdem sich die Bauchspeicheldrüse nun endgültig verabschiedet hat bestimmt !
Diesen Pharmavertretern hier (inkognito versteht sich) würde ich kein Wort mehr glauben und den Ärzten ,die BYETTA verordnen soundso nicht mehr ! von Dm -
Hammy
Rang: Gast