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Insulin ohne (noch?)Wirkung!?

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    am 11.07.2019 16:15:51 | IP (Hash): 381144364
    Hi alle miteinander,

    habe eine Frage: spritze seit ein paar Tagen insulin (Tresiba 200) habe angefangen mit 8 IE, wie vom Doc verordnet und dann jeweils um 2 IE erhöhen (immer 3 Tage warten).
    In den Letzten Tagen haben sich die Werte nicht im geringsten Verändert. Werde also heute wieder um 2 Einheiten erhöhen, also 12IE spritzen. Ist das normal, dass es nichtmal eine Kleinigkeit an Veränderung gibt und das vllt erst mit mehr IE seine Wirkung zeigt?! 🤔 bin noch Neuling, was Insulin angeht und dachte ich frage zusätzlich mal hier nach.

    LG
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    am 11.07.2019 16:36:32 | IP (Hash): 1817223368
    Konkret soll sich was wohin verändern?

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    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 11.07.2019 16:40:16 | IP (Hash): 381144364
    Hi Jürgen,

    da es ein Basalinsulin ist, sollte sich der Wert im generellen verbessern, also logischerweise nach unten 😉 vorallem auch der NBZ, aber bisher ist eben alles ohne Veränderung. Sprich ob ich spritze oder nicht, macht derzeit keinen Unterschied auf die Werte, wenn ich es lassen würde.

    LG
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    am 11.07.2019 16:50:23 | IP (Hash): 1817223368
    Als ich vor Jahren mit Basal bei nüchtern so um die 200 mg/dl anfing, brauchte ich um die 60 Einheiten für nüchtern bei 100-140. Heute ist nüchtern bei mir 70-90, und dafür brauche ich heute 20 Einheiten.
    Also von 8 auf 12 würde auch heute bei mir wahrscheinlich keinen messbaren Unterschied machen, aber wahrscheinlich von 18 auf 22. Aber als ich die 60 Einheiten für den ganz normalen Zielbereich brauchte, hätten sich die Zuckerlis auch über 22 IEs einfach nur schlapp gelacht ;)

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    am 11.07.2019 17:03:14 | IP (Hash): 381144364
    Heißt also, unter Umständen kann es noch paar "Tage" dauern bis sich da etwas nennenswertes ändert, Geduld ist selbstverständlich eine meiner größten Stärken😂

    Bin momentan, wie also schon immer seit ich vom Diabetes weiß, morgens nüchtern bei 8,8mmol/l (ca. 158mg/dl), das zieht sich den ganzen Tag so hin, auf nach den Mahlzeiten will ich erstmal garnicht eingehen🙄
    Bearbeitet von User am 11.07.2019 17:04:24. Grund: .
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    am 11.07.2019 17:18:27 | IP (Hash): 1817223368
    Vielleicht schaust Du erstmal etwas genauer zu, ab wann die 8,8 anliegen? Meistens ist der BZ nämlich so zwischen 1 und 2-3 Uhr (bei der Nacht!) am niedrigsten und steigt gern so ab 5 rapide an. In den frühen Nachtstunden 4-5 wär schon nicht schlecht ;)
    UND der Nüchternwert lässt sich allein schon damit senken, dass man nach den Mahlzeiten weniger hohe Spitzen produziert. Allerdings nicht von heute auf morgen, sondern da sind schon 3-4 Wochen Geduld gefragt :(

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    am 11.07.2019 17:30:55 | IP (Hash): 381144364
    Das niedrigste was ich nachts gemessen habe, sind 7,8.
    Mehrmals nachts gemessen immer das selbe Ergebnis.

    Die zuckerspitzen nachdem essen, sind da "leicht" drüber, zwischen 10,0 und 13mmol/l ist da so ziemlich alles dabei. Da muss ich noch bisschen an meiner Ernährung arbeiten🤪 aber das bekomm ich auch noch hin. Bei den Nüchternwerten ist es so ziemlich egal was ich am Vorabend gegessen habe, unter 8,3 geht's da leider nie.
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    am 11.07.2019 17:38:11 | IP (Hash): 1817223368
    Für nüchtern morgens ist weniger der Vorabend wichtig, sondern da sind es die Vorwochen. MIt den 8,3 bei der Nacht hast Du ja noch ein paar Tresiba-Erhöhungen vor Dir. Daumendrück :)

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    am 11.07.2019 18:06:18 | IP (Hash): 381144364
    hjt_Jürgen schrieb:
    Als ich vor Jahren mit Basal bei nüchtern so um die 200 mg/dl anfing, brauchte ich um die 60 Einheiten für nüchtern bei 100-140. Heute ist nüchtern bei mir 70-90, und dafür brauche ich heute 20 Einheiten.
    Also von 8 auf 12 würde auch heute bei mir wahrscheinlich keinen messbaren Unterschied machen, aber wahrscheinlich von 18 auf 22. Aber als ich die 60 Einheiten für den ganz normalen Zielbereich brauchte, hätten sich die Zuckerlis auch über 22 IEs einfach nur schlapp gelacht ;)




    Das heißt dann wohl, dass der Bedarf an insulin mit der zeit weniger werden kann, oder liegt das dann "nur" an der Ernährungsumstellung und Bewegung?
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    am 11.07.2019 18:44:37 | IP (Hash): 1817223368
    Futterauswahl und -portionierung und zielgerichtet eingesetzte Bewegung machen den Löwenanteil am gesunden BZ bei T2.

    Einfaches Beispiel Hundeoma, die ich betreut hab. Wenn sie nach ihren Standardmahlzeiten vom Pflegedienst/Essen auf Rädern eine Stunde in ihrem Schaukelstuhl geruht hatte, hatte sie 250-300 auf dem Zuckertacho. Dann machte sie ihre Gassirunde mit dem Hund und kam mit um 200 zurück, die bis zur nächsten Mahlzeit bis auf 150 absinken konnten. Machte HBA1c um 8 und aus Sicht des Hausarztes BZ-senkende Medikation notwendig.

    Wenn die Oma dagegen direkt nach ihren Mahlzeiten ihre Hunderunden machte, kam sie davon mit um 80-100 wieder, und das stieg dann auch bis zur nächsten Mahlzeit nicht besonders an. Hab ihr eingeredet gekriegt, dass immer nach dem Essen, an dem der Hund selbstverständlich seinen Anteil hatte, der dann auch wie sie aus den Hosen musste. Damit ist sie dann über Jahre nach jedem Essen mit dem Hund gegangen - mit HBA1c unter 6 ohne Medis :)

    Wenn ich zu meiner Diagnose in 1991 (voriges Jahrhundert!) mit HBA1c 15und vom Diabetes gewusst hätte, was ich heute weiß, und mich entsprechend so verhalten hätte, wie ich mich heute für meinen gesunden BZ mit um 40 Einheiten Insulin pro Tag mit Essen & Bewegen verhalte, würde ich wahrscheinlich heute noch überhaupt keine Medi für meinen gesunden BZ brauchen.
    Kann ich heute niemanden für verantwortlich machen, denn vieles von dem, was heute allgemein bekannt ist, wussten damals nicht mal die Spezialisten. - Anyway, Dein Spiel!

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