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Neu und keine Ahnung

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    am 13.09.2019 15:58:00 | IP (Hash): 1595483488
    Hallo an euch, ich hoffe vielleicht kann mir hier jemand helfen und würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen.

    Zu mir ich bin Weiblich und 24 Jahre alt und schlank. Ich arbeite in der Pflege als Pflegeassistentin hab aber so nicht viel mit dem Thema Diabetes zu tun.

    Am Dienstag war ich bei einen Test um zu Testen ob ich zu viele Bakterien im Darm habe. Dazu musste ich Glucose trinken. Also Quasi ein OGTT test. Die werte waren zu hoch nach 2 Stunden 242. Ab zum Hausarzt Da 1,5 Stunden nach dem 242 Wert lag er nur noch bei 120. Dann nächsten Tag zur Diabetologin. Langzeitwert ist auch zu hoch 5,8. Laut ihrer Aussage sollte der bei mir unter 5 liegen. Ab 6,2 würde er as entgleist werten. Nochmal ein OGTT Test auch zu hoch über 250. Sie sagt ganz klar Diabetes aber wahrscheinlich eine Unterform. Sie geht von einem Diabetes Mody aus.
    Ich soll jetzt jeden Tag zu einer Mahlzeit Messen einmal davor und einmal 2 Stunden danach. Ich für mich selber wollte aber gerne wissen wie der so abgeht. wie der so schwankt um bisschen Gefühl dafür zu bekommen.
    Hab am Mittwoch Abend noch eine Pizza gegessen. Vor der Pizza hatte ich ein wert von 92 danach 145.
    Am Donnerstag hatte ich ein bisschen gefrühstückt und bin dann zum Sport (Kraft und Ausdauer) Danach hatte ich ein wert von 92. Hab dann gegessen. Ein Schokobrötchen und 3 Quarkbällchen und 2 Scheiben Toast mit käse. (Ich weiß nicht so gutes essen aber meine Freundin hatte das mitgebracht und hatte ihr das noch nicht gesagt) nach 2 stunden 182. Noch eine Kleinigkeit gegessen und bin dann zur Arbeit. 4,5 Stunden später war ich wieder zuhause hab mich auch schlapp gefühlt Zucker war bei 86. Dann wieder den Rest gegessen also noch ein Schokobrötchen und 1 Quarkbällchen und ein Wiener Würstchen. danach lag der wert bei 138. Heute morgen nüchtern lag er bei 71 ich frühstücke nicht hab auf der Arbeit nur eine Reiswaffel gegessen. Nun lag er heute mittag bei 80. Hab dann etwas gegessen belegtes Brötchen ein Kürbisbrötchen (ohne alles) und ein Würstchen. Lag dann bei 162. Werde gleich noch eine Kleinigkeit essen und dann zum Spätdienst fahren.

    So endlich zu meiner Frage. Ich finde die Werte gar nicht sooo übel. Halt teilweise leicht zu hoch aber geht irgendwann halt auch wieder runter auf ein nüchtern wert. Kennt das jemand ist das wirklich Diabetes? Jetzt Wo ich die Werte so sehe kommt es mir eher so vor als wenn meine Bauchspeicheldrüse einfach nicht rechtzeitig in Gang kommt und nur zu spät anfängt dagegen zu steuern. Meine Sorge ist wenn ich der Ärztin nur die werte von einer Mahlzeit am Tage gebe, das ich dann viel zu Tief runter rausche wenn sie mich mit Tabletten oder Insulin einstellt.

    Die Ärztin meinte halt das es Definitiv Diabetes ist. Wenn ich die werte aber so sehe hab ich eher das Gefühl da kommt was nicht rechtzeitig in die puschen..

    Ich Hoffe ihr könnt mir helfen oder jemand hat damit Erfahrung gemacht :)

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    am 13.09.2019 17:53:08 | IP (Hash): 744433154
    Hallo.

    Schön dass du deine Geschichte mit uns teilst.
    Wenn du dich näher austauschen willst, dann schreib mir doch eine PN, dann müssen wir das hier nicht über das ganze Forum machen.
    Hab seit 25 Jahren Diabetes und kenn mich einigermaßen für einen Amateur aus ;)

    Jedenfalls ist dein Fall nicht ungewöhnlich. Mich würde interessieren, wie du jetzt deinen Diabetes behandelst. Musst du Spritzen oder nicht. Welcher Typ Diabetes wurde genau diagnostiziert? Warst du bei einem Diabetologen oder in einer Klinik?

    Liebe Grüße
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    am 13.09.2019 18:46:41 | IP (Hash): 948139261
    Wenn die Blutzucker Automatik gesund funktioniert, schwankt die Kurve um 40-50 mg/dl zwischen Tal nüchtern vor dem Essen und der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen. Wenn also jemand normal nüchtern um 70 hat, steigt sein BZ mit nem OGTT auf um 120 an und ist nach 2 Stunden wieder deutlich unter 100. Bei einem Menschen mit nüchtern normal um 90 kann der Anstieg in der Spitze bis um 140 reichen und nach 2 Stunden dann schon wieder um 110 sein.

    Größere Schwankungen gelten als besonders förderlich für Ablagerungen in den Pipelines. Und manche Prädiabetiker fühlen sich erschossen, wenn ihr System nach nem verzögerten Start und nem Stundenanstieg an 200 dann wieder in die Puschen kommt und den persönlich normalen Nüchternwert irgendwo zwischen um 70 und um 90 dann im Galopp wiederherstellt. Mit etwas Bewegung in dieser Zeit kann das System dann sogar ohne Zuckermedis so zügig und übertrieben in die Puschen kommen, dass die Kurve kurzzeitig an oder sogar unter 50 sinkt.

    Einfache Abhilfe vor allem so lange, wie das System ohne Medis noch nüchtern um 80-90 schafft, nur immer so viel BZ-Teibmittel einfüllen, wie unter den Stunden-Deckel um 140 passen. Das sorgt auch dafür, dass sich so wenig wie möglich weiterentwickelt, was sich da an Diabetes entwickelt hat. Denn das erfolgreichste Treibmittel für den immer größeren Ausggleichs- und Medikationsbedarf ist bei allen Diabetes Typen der immer höhere BZ-Verlauf, zu dem sie nun mal alle neigen, wenn frau/man da keine gesunde Grenze einhält.

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
    Bearbeitet von User am 13.09.2019 18:52:30. Grund: Ergänzt
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    am 13.09.2019 20:20:06 | IP (Hash): 411257544
    einhorn schrieb:
    Hallo an euch, ich hoffe vielleicht kann mir hier jemand helfen und würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen.

    Zu mir ich bin Weiblich und 24 Jahre alt und schlank. Ich arbeite in der Pflege als Pflegeassistentin hab aber so nicht viel mit dem Thema Diabetes zu tun.

    Am Dienstag war ich bei einen Test um zu Testen ob ich zu viele Bakterien im Darm habe. Dazu musste ich Glucose trinken. Also Quasi ein OGTT test. Die werte waren zu hoch nach 2 Stunden 242. Ab zum Hausarzt Da 1,5 Stunden nach dem 242 Wert lag er nur noch bei 120. Dann nächsten Tag zur Diabetologin. Langzeitwert ist auch zu hoch 5,8. Laut ihrer Aussage sollte der bei mir unter 5 liegen. Ab 6,2 würde er as entgleist werten. Nochmal ein OGTT Test auch zu hoch über 250. Sie sagt ganz klar Diabetes aber wahrscheinlich eine Unterform. Sie geht von einem Diabetes Mody aus.
    Ich soll jetzt jeden Tag zu einer Mahlzeit Messen einmal davor und einmal 2 Stunden danach. Ich für mich selber wollte aber gerne wissen wie der so abgeht. wie der so schwankt um bisschen Gefühl dafür zu bekommen.
    Hab am Mittwoch Abend noch eine Pizza gegessen. Vor der Pizza hatte ich ein wert von 92 danach 145.
    Am Donnerstag hatte ich ein bisschen gefrühstückt und bin dann zum Sport (Kraft und Ausdauer) Danach hatte ich ein wert von 92. Hab dann gegessen. Ein Schokobrötchen und 3 Quarkbällchen und 2 Scheiben Toast mit käse. (Ich weiß nicht so gutes essen aber meine Freundin hatte das mitgebracht und hatte ihr das noch nicht gesagt) nach 2 stunden 182. Noch eine Kleinigkeit gegessen und bin dann zur Arbeit. 4,5 Stunden später war ich wieder zuhause hab mich auch schlapp gefühlt Zucker war bei 86. Dann wieder den Rest gegessen also noch ein Schokobrötchen und 1 Quarkbällchen und ein Wiener Würstchen. danach lag der wert bei 138. Heute morgen nüchtern lag er bei 71 ich frühstücke nicht hab auf der Arbeit nur eine Reiswaffel gegessen. Nun lag er heute mittag bei 80. Hab dann etwas gegessen belegtes Brötchen ein Kürbisbrötchen (ohne alles) und ein Würstchen. Lag dann bei 162. Werde gleich noch eine Kleinigkeit essen und dann zum Spätdienst fahren.

    So endlich zu meiner Frage. Ich finde die Werte gar nicht sooo übel. Halt teilweise leicht zu hoch aber geht irgendwann halt auch wieder runter auf ein nüchtern wert. Kennt das jemand ist das wirklich Diabetes? Jetzt Wo ich die Werte so sehe kommt es mir eher so vor als wenn meine Bauchspeicheldrüse einfach nicht rechtzeitig in Gang kommt und nur zu spät anfängt dagegen zu steuern. Meine Sorge ist wenn ich der Ärztin nur die werte von einer Mahlzeit am Tage gebe, das ich dann viel zu Tief runter rausche wenn sie mich mit Tabletten oder Insulin einstellt.

    Die Ärztin meinte halt das es Definitiv Diabetes ist. Wenn ich die werte aber so sehe hab ich eher das Gefühl da kommt was nicht rechtzeitig in die puschen..

    Ich Hoffe ihr könnt mir helfen oder jemand hat damit Erfahrung gemacht :)




    Hallo,
    ich bin in einem ähnlichen Alter, 23 und auch schlank.
    Bei mir wurde vor einem Jahr auch eine "Unter-" bzw. eher Sonderform des Diabetes festgestellt. Bei mir nicht Mody, sondern pankreopriver Diabetes, wegen einer dummen Medikamenten-Geschichte...

    Jedenfalls was ich zu deinen Werten sagen kann, Diabetes heißt laut Definition von der DDG,
    Nüchtern über 126 ODER 2-Stunden-Wert im OGTT über 200 ODER 2x an beliebigen Zeitpunkten über 200 ODER HbA1C über 6,5.
    Also hast du nach dieser Definition auf jeden Fall Diabetes.

    Es kann sein, dass du dich noch im Anfang befindest. Deshalb deine BSD noch relativ gut die normalen Mahlzeiten abdecken kann, aber bei Belastung (also dem OGTT) es nicht mehr geschafft hat.

    Den Quatsch wegen HbA1C den deine Diabetologin von sich gibt, stimmt so definitiv nicht! Entweder du bist mal wieder ein Michael Fake, was ich jetzt aber nicht unterstellen möchte, oder aber deine liebe Diabetologin hat wenig Ahnung.
    Stoffwechselgesunde Menschen dürfen einen HbA1C bis 5,6 haben. Ab 5,7-6,4 könnte sowohl Diabetes, als auch eine Vorstufe vom Diabetes oder kein Diabetes vorliegen, deshalb müssen hier weitere Tests gemacht werden. Ab 6,5 wie oben, ist es Diabetes.
    Hier auch der Link zur Leitlinie: https://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/fileadmin/Redakteur/Leitlinien/Praxisempfehlungen/2018/DuS_S2_2018_Praxisempfehlungen_02_Diagnostik.pdf
    S.3 ist gleich die entsprechende Grafik.

    Und definitiv wird ein Diabetes mit 6,2 nicht als entgleist bezeichnet! Mein Zielbereich beim HbA1c ist zwischen 6,0-6,5. Bei vielen Diabetikern ist es das Ziel unter 7,0. Vielleicht hast du das auch falsch verstanden und sie meinte 8,2 oder so?? Also lass dich nicht verunsichern, ja du hast Diabetes, wahrscheinlich im Frühstadium entdeckt, weshalb du schauen solltest mit Ernährung soweit möglich die BZ-Werte auch nach dem Essen in einem normalen Bereich zu halten.

    Der Verdacht auf Mody kann nur sicher mit einem speziellen Gen-Test bestätigt werden. Der ist ziemlich teuer. Es gibt auch nicht nur einen MODY, sondern viele verschiedene Unterformen. Und im Test kann immer nur nach einer bestimmten Mody Unterform gesucht werden.
    Für Mody gibt es auch bestimmte Hinweise: Diabetiker, unter 25, positive Familienanamnese (3 Generationen Diabetiker), kein Insulinmangel, keine T1-Antikörper, keine Insulinresistenz, normalgewichtig
    Hier noch ein Link zu Mody:
    https://www.diabetesde.org/ueber_diabetes/was_ist_diabetes_/was_ist_mody

    LG July
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    am 13.09.2019 21:09:53 | IP (Hash): 1595483488
    Vielen dank für deine Antwort, die hab ich bis jetzt am besten verstanden.
    Vielleicht hab ich das auch mit dem HbA1c von ihr falsch verstanden aber sie hat definitiv 5,8 gesagt..
    Dann bin ich wohl bis jetzt nur bei den OGTT Test über 200. Und wenn ich wahrscheinlich zu viel süßes gegessen habe.
    Ich weiß zwar nicht was mit Michael Fake gemeint ist aber das bin ich nicht

    Meinte Mutter hat Diabetes typ 1 gehabt, aber die Ärztin meinte zu mir das ich das wahrscheinlich schon deutlich länger habe was ich bei den Werten nicht ganz glauben kann, könnte aber von den Symptomen her aber gut passen.. die ich bis jetzt alle auf meinem Darm geschoben habe.. aber ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung.

    Weiß halt einfach nicht was jetzt auf mich zu kommt. Die haben mir am Mittwoch 3 mal Blut abgenommen und schicken das jetzt weg. Hab den nächsten Termin erst am 25.9 und bis dahin soll ich einfach keine Süßigkeiten essen oder Trinken und einmal am Tag messen. War irgendwie ein schwacher Trost. Man macht sich doch Gedanken wie es weiter geht..
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    am 13.09.2019 21:26:54 | IP (Hash): 411257544
    einhorn schrieb:
    Vielen dank für deine Antwort, die hab ich bis jetzt am besten verstanden.
    Vielleicht hab ich das auch mit dem HbA1c von ihr falsch verstanden aber sie hat definitiv 5,8 gesagt..
    Dann bin ich wohl bis jetzt nur bei den OGTT Test über 200. Und wenn ich wahrscheinlich zu viel süßes gegessen habe.
    Ich weiß zwar nicht was mit Michael Fake gemeint ist aber das bin ich nicht

    Meinte Mutter hat Diabetes typ 1 gehabt, aber die Ärztin meinte zu mir das ich das wahrscheinlich schon deutlich länger habe was ich bei den Werten nicht ganz glauben kann, könnte aber von den Symptomen her aber gut passen.. die ich bis jetzt alle auf meinem Darm geschoben habe.. aber ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung.

    Weiß halt einfach nicht was jetzt auf mich zu kommt. Die haben mir am Mittwoch 3 mal Blut abgenommen und schicken das jetzt weg. Hab den nächsten Termin erst am 25.9 und bis dahin soll ich einfach keine Süßigkeiten essen oder Trinken und einmal am Tag messen. War irgendwie ein schwacher Trost. Man macht sich doch Gedanken wie es weiter geht..



    Michael ist ein User hier, eine ähnliche oder gleiche Person gibt es auch in einem anderem Diabetes-Forum, die ständig behauptet, dass die HbA1C Grenzen nicht stimmen. Der HbA1C Wert sinnlos ist, etc. Wir vermuten, dass diese Personen auch häufige Fake-Accounts mit immer den gleichen Fragen stellen.
    Und sobald irgendwo jemand mit solchen Aussagen normale hätten immer unter 5 etc. kommt, werden wir leider hellhörig. Weil das Thema einfach nur noch nervt.
    Also sorry, dass mir kurz der Gedanke kam. Ich glaube dir, dass du das nicht bist.

    Diabetes hat überhaupt nichts mit Süßes essen zu tun!!!
    Das zu allererst. Du brauchst dir keine Vorwürfe machen. Sollte es wirklich MODY sein, dann wird dieser Typ vererbt.

    Das mit der Blutabnahme ist schonmal gut. Weißt du was da untersucht wird??
    Man muss unterscheiden, Süßigkeiten wie Cola, Fruchtgummis, Traubenzucker etc. gehen schnell ins Blut und solltest du meiden. Jedoch ist auch in Reis, Brötchen, Nudeln etc. viele KH drin. Von deiner Mutter wirst du es ja vielleicht kennen, das muss sie alles spritzen.
    Besser für den BZ sind Mahlzeiten, wo der BZ langsamer ansteigt und deine BSD besser klarkommen kann. So hilft es bspw. Weißmehlprodukte durch Vollkorn zu ersetzen. Auch Fett und Eiweiß verzögert die KH-Aufnahme. Einfach mal probieren und austesten, wie die Spitzen weniger schlimm sind.
    Aufpassen solltest du auch bei Obst, nicht mehr Mengen davon, da ist jede Menge Fruchtzucker drin. Besser ist Gemüse.

    Bei weiteren Fragen, immer fragen.
    LG July
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    am 13.09.2019 21:44:31 | IP (Hash): 1595483488
    Oh okay, hätt ich das gewusst hätte ich es anders Formuliert.
    Sie testen jetzt erstmal welche Form es genau ist denke ich. Nur es dauert noch 2 Wochen und ich bin etwas ungeduldig.
    Mein Problem ist leider das ich paar Jahre schon massive Magen-Darm Probleme habe. Und ich meistens Dinge esse die ich am Besten vertrage egal ob es einseitig ist oder ungesund. Gab Phasen da hab ich nur Reis und Pute essen können und Reiswaffeln. Dann gibt es Zeiten da vertrage ich rein gar nichts. Oder Zeiten da gehen Mc Donalds und eis und Schokolade am besten. Im Moment geht alles eigentlich.. Nur diese Woche etwas schlechter. Ob das an den OGTT liegt wäre die einzige Möglichkeit.
    Daher ist es sehr schwer jetzt mich richtig zu ernähren weil ich nicht wieder wochenlang krank werden möchte..

    Zumindest hofft meine Hausärztin das das vielleicht der Grund ist für meine Beschwerden ist. Wobei die Diabetologin meinte es kann aber es muss nicht. Also denke ich mal eher weniger..

    Aber vielen lieben dank für deine Ratschläge
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    am 13.09.2019 21:55:54 | IP (Hash): 1579799705
    Hallo Einhorn,

    es ist auch möglich und nach meiner Ansicht sogar sehr wahrscheinlich, dass der oGTT-2-Stunden-Wert auch durch deine Magen-, Darm-Probleme so hoch ausgefallen ist. Deine anderen Werte (HbA1c und deine selbst gemessenen) sind ebenfalls nicht in Ordnung, aber auch nicht besonders katastrophal.

    Neben dem Diabetologen solltest du dich vielleicht lieber auch noch zu einem Gastroenterologen überweisen lassen. Dann musst du nur noch hoffen, dass die beiden Fachärzte gut zusammen wirken - dafür drücke ich dir die Daumen.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 13.09.2019 22:42:18. Grund: .
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    am 13.09.2019 22:05:55 | IP (Hash): 411257544
    einhorn schrieb:
    Oh okay, hätt ich das gewusst hätte ich es anders Formuliert.
    Sie testen jetzt erstmal welche Form es genau ist denke ich. Nur es dauert noch 2 Wochen und ich bin etwas ungeduldig.
    Mein Problem ist leider das ich paar Jahre schon massive Magen-Darm Probleme habe. Und ich meistens Dinge esse die ich am Besten vertrage egal ob es einseitig ist oder ungesund. Gab Phasen da hab ich nur Reis und Pute essen können und Reiswaffeln. Dann gibt es Zeiten da vertrage ich rein gar nichts. Oder Zeiten da gehen Mc Donalds und eis und Schokolade am besten. Im Moment geht alles eigentlich.. Nur diese Woche etwas schlechter. Ob das an den OGTT liegt wäre die einzige Möglichkeit.
    Daher ist es sehr schwer jetzt mich richtig zu ernähren weil ich nicht wieder wochenlang krank werden möchte..

    Zumindest hofft meine Hausärztin das das vielleicht der Grund ist für meine Beschwerden ist. Wobei die Diabetologin meinte es kann aber es muss nicht. Also denke ich mal eher weniger..

    Aber vielen lieben dank für deine Ratschläge



    Dann sitzen wir ja echt im gleichen Boot. Habe Morbus Crohn und Reizdarm mit vielen Unverträglichkeiten und kann auch nicht einfach die Diabetes-Ratschläge eins zu eins umsetzen.
    Wenn meine DiaPraxis wieder mit ihren klugen Ratschlägen kommt, das und das soll ich meiden, was ich aber super vertrage etc. dann wird es immer schwierig.

    Und Schoki, Eis und McDonals klingen zwar nicht gesund, sind aber BZ-technisch wegen dem hohen Fettgehalt gar nicht so schlimm, wie du jetzt denkst ;) Aber für den DarMTRakt Schwerstarbeit.. Ich würde an deiner Stelle auch bei Ballaststoffe aufpassen. Sind zwar BZ-technisch wieder besser, aber der Magen-Darm-Trakt mag die nicht so.

    Versuch vielleicht mal eine gute Ernährungsberatung zu bekommen. Ist leider schwer zu finden, die sich wirklich auskennt. Vorher auch mit Krankenkasse klären, ob und wieviel übernommen wird. Bei mir war der Eigenbetrag so viel, dass ich es sein lassen musste..


    Ich habe mal ein dreiviertel Jahr versucht meinen Diabetes nur diätisch zu behandeln. Wobei mein Nüchtern-BZ weit höher war als bei dir. (120 bis zum Schluss 160). Dann bin ich auf Insulin umgestiegen und seitdem geht es mir weit besser. Ist auch bei pankreopriver Diabetes das Medikament der Wahl.

    Was bei deinen Magen-Darm-Problemen noch wichtig ist, viele oralen Diabetes-Medikamente, sollte es mal bei dir zur Diskussion kommen, haben als Nebenwirkung Magen-Darm-Probleme. Deshalb mit dem Arzt zusammen entscheiden, was dann möglich ist.
    Habe schon von Betroffenen gelesen, dass ihre Magen-Darm-Beschwerden tatsächlich mit dem Diabetes zu tun hatten und besser wurden als der BZ besser eingestellt war. Aber ob es da wissenschaftliche Untersuchungen gibt?? Da wird nur ausprobieren helfen. Psyche kann auch viel den Magen-Darm-Trakt beeinflussen, merke ich selbst immer mal wieder.

    Bei mir wurde damals auch unmengen Blut in Verbindung mit dem OGTT abgenommen. Beim OGTT wurde auch Insulin und C-Peptid bestimmt. Antikörper, Homa-Index, etc. Alles zum Ausschluss von Typ 1 und Typ2, sowie um das Rätsel welchen Typ zu lüften.
    Wir können froh sein, dass wir so jung und schlank sind, dass Sondertypen sofort bei den Diabetologen in Betracht kommen. Wären wir älter oder übergewichtig, wäre sofort Verdacht auf Typ 2 da, auch wenn es vielleicht in Wirklichkeit gar nicht Typ 2 wäre.

    LG July
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    am 13.09.2019 22:10:06 | IP (Hash): 1595483488
    Vielen dank für deine Antwort, aber leider wurde ich von meinem Gastro schon 2 mal komplett auf den kopf gestellt und keiner kann was finden. Ich war am Dienstag grade da wegen eines Atemtestes und der hat die BZ werte festgestellt
    Liebe grüße
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    am 13.09.2019 22:42:43 | IP (Hash): 1595483488
    Oh wow da hast du recht nur das ich kein Morbus Crohn habe. und nur eine Unverträglichkeit aber die reicht mir auch schon..
    Ernährungsberatung hab ich auch schon mehrfach durch. Das klang auch alles gut und war super aber ich hab es einfach nicht vertragen. Bin mit meinem Reizdarm schon in Therapie also Psychotherapie. Alles was es an Medikamenten gibt hilft bei mir einfach gar nicht.
    Ich weiß auch das es nicht gut ist für den Magen Darm Trakt ist aber ich vertrage es deutlich besser als Gemüse und Obst. (Esse ich auch aber in Maßen). Mit zu vielen Ballaststoffen hab ich auch Probleme..

    Dann hast du ja echt schon einiges durch gemacht.
    Muss ich wohl fleißig abwarten und gucken das ich mich irgendwie bewusster ernähre.
    Bin gespannt was da noch alles bei raus kommt.

    Das wiederum ist auf einer anderen Seite das Problem das Umfeld glaubt es nicht bei mir zumindest bis jetzt. Weil ich noch nicht umgekippt bin etc. Das ich mir es nur ausdenke..

    liebe grüße
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    am 13.09.2019 23:13:12 | IP (Hash): 1763613163
    https://www.lebenmitreizdarm.de/blog/ sieht mir nach ähnlichen Erfahrungen aus. Und nach ner systematischen Strategie für ein 24/7 möglichst erträgliches Auskommen damit. Ist übrigens dem mit Diabetes recht ähnlich. Daumendrück

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 15.09.2019 20:52:20 | IP (Hash): 411257544
    einhorn schrieb:
    Oh wow da hast du recht nur das ich kein Morbus Crohn habe. und nur eine Unverträglichkeit aber die reicht mir auch schon..
    Ernährungsberatung hab ich auch schon mehrfach durch. Das klang auch alles gut und war super aber ich hab es einfach nicht vertragen. Bin mit meinem Reizdarm schon in Therapie also Psychotherapie. Alles was es an Medikamenten gibt hilft bei mir einfach gar nicht.
    Ich weiß auch das es nicht gut ist für den Magen Darm Trakt ist aber ich vertrage es deutlich besser als Gemüse und Obst. (Esse ich auch aber in Maßen). Mit zu vielen Ballaststoffen hab ich auch Probleme..

    Dann hast du ja echt schon einiges durch gemacht.
    Muss ich wohl fleißig abwarten und gucken das ich mich irgendwie bewusster ernähre.
    Bin gespannt was da noch alles bei raus kommt.

    Das wiederum ist auf einer anderen Seite das Problem das Umfeld glaubt es nicht bei mir zumindest bis jetzt. Weil ich noch nicht umgekippt bin etc. Das ich mir es nur ausdenke..

    liebe grüße



    Hallo,
    hast du mal versucht, Obst und Gemüse zu kochen/dünsten? Da ist es deutlich besser verträglich.
    Bei Nudeln/Reis (Vollkorn geht bei mir ja nicht wegen den Darmproblemen) hab ich mal den Tipp bekommen, diese vorzukochen, dann am nächsten Tag nochmal aufzuwärmen. Und es stimmt echt, dort sind die BZ Spitzen bei mir zumindest etwas niedriger.
    Mal muss halt da echt ausprobieren..

    Ich bin jetzt bald auf Reha wegen Darm und Diabetes. In einer angeblich total guten Klinik, die sich auf beides spezialisiert hat. Vielleicht bekomme ich dort noch einige gute Tipps. Die kann ich dir ja dann auch weitergeben.

    Alles Gute
    LG July

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    am 15.09.2019 22:49:28 | IP (Hash): 1595483488
    Guten Abend,
    Gemüse geht roh gar nicht außer vielleicht eine Scheibe Tomate auf einem Brötchen.
    Gedünstet oder gekocht geht eigentlich nur Brokkoli und Zucchini. Der Rest ist so 50/50 mal ja mal nein.
    Danke für den Tipp werde ich mal ausprobieren. :)

    Mein Kurantrag wurde leider abgelehnt.

    Ich habe aber nochmal eine frage:
    Heute Mittag lag mein BZ bei 88 hab dann gegessen lag dann bei 185, halbe stunde später 111 weitere 2,5 stunden später wieder bei 82. Ich habe dann zu Abend gegessen und liegt jetzt wieder bei 194.

    Hab dann zwischen den Essen starke Kopfschmerzen bekommen, schlapp und Zitterig als würde ich Unterzuckern wie so oft und jetzt krieg ich wieder starke Kopfschmerzen. Vor dem Abendessen waren sie wieder besser geworden. Hängt das mit dem BZ zusammen das der so abfällt?

    Liebe Grüße
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    am 15.09.2019 23:13:53 | IP (Hash): 411257544
    einhorn schrieb:
    Guten Abend,
    Gemüse geht roh gar nicht außer vielleicht eine Scheibe Tomate auf einem Brötchen.
    Gedünstet oder gekocht geht eigentlich nur Brokkoli und Zucchini. Der Rest ist so 50/50 mal ja mal nein.
    Danke für den Tipp werde ich mal ausprobieren. :)

    Mein Kurantrag wurde leider abgelehnt.

    Ich habe aber nochmal eine frage:
    Heute Mittag lag mein BZ bei 88 hab dann gegessen lag dann bei 185, halbe stunde später 111 weitere 2,5 stunden später wieder bei 82. Ich habe dann zu Abend gegessen und liegt jetzt wieder bei 194.

    Hab dann zwischen den Essen starke Kopfschmerzen bekommen, schlapp und Zitterig als würde ich Unterzuckern wie so oft und jetzt krieg ich wieder starke Kopfschmerzen. Vor dem Abendessen waren sie wieder besser geworden. Hängt das mit dem BZ zusammen das der so abfällt?

    Liebe Grüße



    Hast du Widerspruch eingelegt?? Ganz viele Reha-Anträge werden im ersten Anlauf abgelehnt. Bei mir war es genauso. Dann mit Widerspruch und min. 50 Seiten Befunde, Blutzuckerwerte, etc. wurde es doch noch genehmigt.

    Insbesondere mit dem neudiagnostiziertem Diabetes wäre es sicher eine Möglichkeit, dass es doch noch genehmigt wird. Bzw. neuer Antrag.

    Wichtig wäre dann eine Reha-Klinik, die sich wirklich mit Verdauungsproblemen auskennt. Da man selbst Wunsch- und Wahlrecht hat, kann man meist eine Reha-Klinik angeben, mit guter Begründung kommst du dann in deine Wunschklinik.

    Zu deiner Frage, ich hatte anfangs mit Insulin bereits bei 100 Unterzuckerungsgefühle, weil ich einfach so hoch lag die ganze Zeit. Mittlerweile merke ich insbesondere die Abfälle/Anstiege sehr stark. Also bei hoher Differenz innerhalb kurzer Zeit.
    Bei meinen Symptomen wurde ich von anderen Diabetikern auch immer auf die Möglichkeit eines niedrigen Blutdrucks hingewiesen, auch dieser verursacht ähnliche Symptome.
    Kleiner Tipp, miss mal genau in einer Situation wo du dich schwindlig/zittrig fühlst deinen BZ. Vielleicht gibt deine BSD nach der Mahlzeit erst verzögert, dafür dann zuviel aus, also stoppt die Insulinproduktion dann nicht rechtzeitig und du rutscht irgendwann nach der Mahlzeit in eine Unterzuckerung.

    Lg July
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    am 16.09.2019 12:26:04 | IP (Hash): 1595483488
    Nein noch nicht. Ich habe den Brief erst am Freitag erhalten. Danke für den guten Tipp Widerspruch werde ich definitiv einlegen.

    Blutdruck ist bei mir eigentlich immer normal außer einmal aber da hab ich mich nicht schlecht gefühlt.
    Bz hab ich die letzten Tage immer gemessen wenn ich das hatte aber lag immer so zwischen 70 und 80. Meistens 3-4 Stunden nach dem Essen als er ''Hoch'' war.

    Danke das du mir da bei etwas hilfst :)
    liebe grüße
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    am 16.09.2019 12:50:09 | IP (Hash): 1499617658
    Bei manchen Betroffenen machen größere Abwärtsbewegungen des BZ auch dann miese Gefühle, wenn sie nicht wirklich in Unterzucker münden, sondern in völlig gesunden Nüchternzucker.

    Einfache Abhilfe vor allem so lange, wie das System ohne Medis noch nüchtern um 80-90 oder sogar noch besser schafft, nur immer so viel BZ-Treibmittel einfüllen, wie unter den Stunden-Deckel um 140 passen. Das sorgt auch dafür, dass sich so wenig wie möglich weiterentwickelt, was sich da an Diabetes entwickelt hat.

    Konkret also z.B. ne Portion, die in der Stundenspitze einen Anstieg auf 200 macht, auf 2 Portionen mit ner Stunde Pause dazwischen aufteilen.
    Häufig sorgen auch schon 20-30 Minuten Bewegung wie Gassigehen mit dem Hund oder Supermarkt-Jogging direkt nach dem Essen der ganzen Portion dafür, dass der BZ nur völlig normal bis max etwa 140 ansteigt und dann eben auch um den völlig normalen gesunden Betrag wieder absinkt.

    Ausprobieren und Daumendrück :)

    ----------------------------------------------
    Alle Aussagen bezüglich Diabetes und Behandlung in diesem Beitrag sind mutmaßlich, denn ich bin kein Arzt. Genauso wie ich von einem mutmaßlichen Mörder schreiben muss, wenn ich gesehen hab, wie einer einen anderen erschossen hat. Denn zum Mörder darf den nur zum entsprechenden Ende eines ordentlichen Verfahrens ein ordentlicher Richter ernennen ;)
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    am 16.09.2019 16:28:07 | IP (Hash): 1621134001
    Medikamente bekomme ich noch gar nicht. Stellt sich am 25.9 raus was gemacht werden soll, wobei ich denke das es bei einer Ernährungsumstellung erstmal bleiben wird.
    Essen tue ich sowieso öfter. 3-5 mal am Tag wobei ich selten Frühstücke. Teile mein essen generell auf da ich kleiner Portion besser vertrage.

    Hatte heute mittag Reis mit Brokkoli,Pute und Ei, Einen guten Teller voll da waren die werte vollkommen okay. Vorm Essen lag der Bz bei 92. 2Stunden später lag er bei 95. Da war alles okay. Esse gleich die 2. Portion mal sehen was da passiert. Aber denke das ich mit der richtigen Ernährung das hin kriege. Und letzte Woche hab ich es auch kein Sport gemacht.

    Danke für die Tipps werde ich mal genauer drauf achten.

    Liebe Grüßen
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    am 03.10.2019 20:15:14 | IP (Hash): 1119850158
    Und hast du schon Ergebnisse welcher Typ Diabetes du nun hast?
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    am 04.10.2019 14:59:51 | IP (Hash): 1621134001
    Hey.
    Nein leider nicht. Sie hat wohl doch bis jetzt nur den Test für Typ 1 gemacht. Der wie erwartet Negativ ausgefallen ist. Dann nochmal Blut abgenommen und Testet auf Mody 1-3. In ca. 2 Wochen müsste das Ergebnis kommen. Wird dann wohl nur noch über Telefon gemacht.
    Aber sie hat mir schon gesagt das wenn es ein Typ davon ist, das es nicht relevant ist. Soll halt dann nur mit den Essen aufpassen das ich nicht übertreibe. zu 85% waren die Werte auch immer normal. Weiter machen mit Sport und es wird wahrscheinlich erst Relevant wenn ich Schwanger bin.

    Liebe Grüße
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    am 04.10.2019 15:53:27 | IP (Hash): 1559311065
    einhorn schrieb:
    Dann nochmal Blut abgenommen und Testet auf Mody 1-3.
    Aber sie hat mir schon gesagt das wenn es ein Typ davon ist, das es nicht relevant ist.

    Hallo Einhorn,

    das ist richtig. Wichtig wäre nur Typ 1 bzw. LADA, weil dafür nur die Behandlung mit Insulin sinnvoll ist. Für MODY und andere Typen ist keine spezielle Behandlung notwendig. Es ist aber gut, dass deine Ärztin das prüft.

    Für die SS interessant und manchmal auch etwas schwierig wäre MODY 2, das ist aber auch die seltenste von den dreien. Bei MODY 1 und 3 passiert nicht viel anderes, als bei normalem SS-Diabetes.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 05.10.2019 04:42:24. Grund: .
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    am 04.10.2019 20:53:13 | IP (Hash): 1119850158
    Hallo Einhorn,

    Kann mich Rainer nur anschließen.
    In gewisser Weise ist es eigentlich egal, welcher Typ, wenn die gleiche Behandlung daraus folgt. Wobei es manchmal auch hilft, einfach zu wissen, was man jetzt genau ist.

    Bei mir hat sich die Typen-Frage jetzt nochmal gestellt. Unabhängig von den Ergebnissen vom OGTT vor einem Jahr. Wir sind jetzt vom momentanen Stand ausgegangen.
    Typ2 scheidet aus, weil ich Insulin unbedingt brauche, Diät funktioniert ja nicht. MODY scheidet auch aus, deswegen. Und für Typ2 spricht ja auch sonst nichts.
    Dann bleibt noch Typ1 (LADA) oder pankreopriver Diabetes. Und hier ist man sich bei mir unsicher.

    Für Typ1 würde der Crohn und Hashimoto sprechen. Wenn dann allerdings LADA-Form und die ist in meinen Alter etwas ungewöhnlich. Hab ja noch Restfunktion.
    Gegen Typ3c spricht, dass die BSD-Entzündung nicht sehr schwer war und auch im Ultraschall zumindest der Kopf der BSD recht gut aussieht.
    Jedoch für Typ3c spricht, dass ich Kreon brauche (also ein Enzym zur Fettverdauung der BSD) und dass ich sehr geringe Insulindosen habe, ist angeblich typisch für Typ3c. (Spritze momentan 6 IE Toujeo und ca. 7-10 IE Fiaps je nach KE)

    Schlussendlich kamen wir zu dem Entschluss, eigentlich ist es egal. Ich brauche Insulin und fertig. Ob jetzt Typ1 oder 3c, beide sind insulinpflichtig. Mir geht es besser damit. Und mit min. 95% TIR (80-140) was will man denn da noch groß verbessern ;)

    Was ich damit sagen möchte, auch bei dir ist es momentan in gewisser Weise eigentlich egal, ob Typ2 oder MODY oder irgendein seltener anderer Typ3. Jedenfalls brauchst du momentan kein Insulin. Und da kannst du ja froh sein.
    Ich hoffe deine Reha wird doch noch genehmigt. Damit man dir noch besser helfen kann. Eine gute Adresse habe ich dir ja schon per PN geschickt.

    Alles Gute
    LG July
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    am 04.10.2019 23:19:17 | IP (Hash): 1621134001
    Guten Abend,
    ich denke auch das es egal ist welcher Typ Diabetes es nun ist. SS steht auf jeden fall auch erstmal definitiv nicht auf dem Plan..
    Muss nur noch gucken wo ich eine gute Adresse kriege die sich evtl. gut mit Ernährung und Sport auskennt. Auch wenn ich nicht wirklich Unterzucker aber hab öfter das Gefühl. Und bin ab und zu doch leider mal etwas zu hoch wie heute. Wollte um 19.30 zum Sport hab da mal gemessen wie sich das verhält BZ lag bei 198. Um 21.30 als ich wieder zuhause war lag er bei 74. Auch wenn der noch normal war hatte ich einfach das Gefühl gleich aus den latschen zu kippen. und empfinde das recht unangenehm..

    Ich hoffe auch das die Reha noch genehmigt wird und nochmal vielen dank für die Adresse :)

    Liebe grüße
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    am 04.10.2019 23:24:46 | IP (Hash): 1057708352
    Manche von uns reagieren mit Unterzuckergefühlen, wenn der BZ innerhalb von 1-2 Stunden um größere Beträge sinkt, so wie bei Dir heute. Im normalen gesunden Leben sind nur 40-50 mg/dl an Differenz zwischen Tal vor und Spitze nach dem Essen und entsprechend auch wieder Tal nach dem Sport.

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    am 04.10.2019 23:34:42 | IP (Hash): 1621134001
    Danke beruhigt mich schon mal das nicht nur ich das habe oder gar verrückt bin. Weil das ist echt unangenehm auch wenn es nicht all zu oft vorkommt. Hoffe nur das ich das irgendwie noch unter Kontrolle bekomme das es vielleicht gar nicht mehr so ist.

    Liebe grüße
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    am 05.10.2019 19:36:01 | IP (Hash): 1058999684
    Bei den meisten ohne Zuckermedis hilft dafür, die Spitze nicht so hoch zu essen, auch nicht vor dem Sport. Denn da muss ja kein Ausgleich für die Medikation gegessen werden. - Anyway, halt systematisch ausprobieren - daumendrück!

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    am 05.10.2019 23:28:39 | IP (Hash): 1621134001
    Danke Jürgen, ich werde mich da mal durchprobieren ist nur manchmal schwer dann beim Essen einfach aufzuhören. Aber muss ich wohl durch wenn ich möchte das dieses Gefühl nicht mehr auftritt.
    Liebe Grüße
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    am 08.10.2019 09:12:06 | IP (Hash): 799797199
    Hallo Einhorn,

    ein gutes Rezept für dich wären wahrscheinlich auch mehrere kleine Mahlzeiten.

    Für den BZ ist das sehr gut. Diabetikern empfiehlt man es nur nicht mehr allgemein, weil dabei die Gefahr besteht, dass man insgesamt mehr isst. Das sollte aber für dich kein Problem sein, weil du ja kein Übergewicht hast.

    Beste Grüße, Rainer
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  • Michael74

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    am 08.10.2019 10:06:05 | IP (Hash): 700081539
    Hallo Rainer.
    Ich dachte immer am besten seien nur die drei Mahlzeiten am Tag und nicht soviel zwischendurch , da dann der bz immer wieder kurzfristig ansteigt und nicht die change hat bis zur nächsten Mahlzeit runter zu kommen. Hat da mein Arzt Blödsinn erzählt? Mit der Bitte um keine zickige Antwort

    Auch wenn sich die Ideen und Vorschläge meinerseits sehr professionell und logisch anhören, ersetzen sie nicht den Gang zum Doktor, um sich dies bestätigen zu lassen; sie dienen nur einer ersten Beratung.
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    am 08.10.2019 12:29:49 | IP (Hash): 1621134001
    Hallo Rainer,
    Danke für den Tipp. Ich esse schon 3-5 mal Tag kommt immer drauf an wie ich arbeite. Ich denke das Problem ist eher was ich dann Esse. Manchmal echt nicht vorteilhaft. Aber passiert zum Glück nicht so häufig.
    Liebe grüße
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    am 08.10.2019 12:35:51 | IP (Hash): 1621134001
    Hallo Michael,
    Ich denke das du an sich recht hast aber in Einzelfällen kann es bestimmt Sinnvoll sein. Wie bei mir.
    Wenn ich 2 Stunden nach dem Essen etwas hoch bin ca. 200 bin ich weitere 2 stunden später meistens wieder ungefähr bei 100 oder tiefer. Und ich häufig Sport mache also direkt nach dem Sport (1,5 Stunden später) bin ich sogar bei 70.
    Daher denke ich kleinere Mahlzeiten Sinnvoll sind. Auch wenn ich mir mal was Gönnen möchte es dann lieber in 2 kleine Portionen zu essen als in einer.

    Liebe Grüße
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    am 08.10.2019 13:10:30 | IP (Hash): 299484798
    Michael74 schrieb:
    Mit der Bitte um keine zickige Antwort


    Bin nicht Rainer, aber Deiner Bitte würden wir viel leichter entsprechen können, wenn die Menge Deiner Beiträge so sachbezogen wie Deine Frage hier stehen würde. Zu Deiner Frage:

    Einfach entweder oder geht nicht. Mit seiner Überlegung steht Dein Dok nach wie vor in guter Gesellschaft. Aber die mögliche Erholung (= weniger Insulin ausgeben, als produziert wird, und so wieder einen Puffer für die nächst Mahlzeit aufbauen) geht nur, wenn der BZ zwischendurch deutlich unter 100 mg/dl sinkt.
    Und ABER wo die 3 Mahlzeiten größere Schwankungen zwischen Tälern vor und Spitzen nach dem Essen machen als mehrere kleinere, ist abzuwägen, welches Risiko man höher bewertet und deswegen eher vermeiden will. Also das der mehrmals täglichen größeren Schwankung oder das der wenigeren Erholung zwischen den häufigeren Spitzen?
    Wobei das der wenigeren Erholung sich mit den niedrigeren Spitzen auch erledigen kann. Denn mit niedrigeren Spitzen nach dem Essen pflegt auch der BZ zwischen den Essen häufig mit der Zeit niedriger zu verlaufen.

    Was von alledem beim Einzelnen am besten funktioniert und passt, geht nicht einfach zum Ansagen, sondern ausschließlich zum Ausprobieren und Austesten. Und wenn da Risiken gegeneinander abgewogen werden müssen, sollten wir eigentlich über die Zeit raus sein, wo ein Dok das einfach so für seine Patienten macht.

    Aber hier haben wir es mit der Anfrage zu nem konkreten Beschwernis zu tun, also einem miesen Symptom. Und als erstes Ziel JEDER chronischen Behandlung gilt das Vermeiden mieser Symptome. Und ob Rainers Vorschlag nun a) dafür passt und b) wie viel Risiko mit welchem BZ zwischen den häufigeren Spitzen sein Befolgen bringt, kann kein Arzt einfach so sagen, auch Deiner nicht, sondern das kann das Einhorn nur für sich selbst ausprobieren und austesten.

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  • Elfe

    Rang: Gast
    am 09.10.2019 00:44:45 | IP (Hash): 377100558
    Hallo Einhorn,
    hohe/auffällige BZ-Werte zur Diabetes-Diagnose ist ein weites Feld.
    Wenn Typ 2 per Jung & Schlank nicht passt, wird auf weniger häufiges Typ 1/Typ 3 getestet.
    Macht insofern Sinn, per ärztlicher Einschätzung, welche Medikamente denn sinnvoll sein können.

    Dieses Schlapp/Schwäche-Gefühl beruht vermutlich auf Differenz BZ hoch zu tief - darauf reagieren wir.
    Reis/Reiswaffeln u.a. steigern den BZ.
    Blutzuckermäßig nicht so gut.
    Achte auf deine Ernährung in sofern, Hauptmahlzeiten klug zusammen zu stellen (Reis kann da auch ein Bestandteil sein) - drei sollten da genügen.
    Als Proviant zur Arbeit ist für mich belegtes Brot + Stück Obst oder Möhrchen so meins.

    Unverträglichkeiten per Magen/Darm ist ein eigenes Problem und gar nicht so einfach, sämtliche Ernährungsempfehlungen übereinander zu bekommen.
    Passt so irgendwie: Auf BZ-Wirkung und auf Verträglichkeit der Lebensmittel zu achten.
    Gruß Elfe
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    Mitglied seit: 13.09.2019
    am 12.10.2019 22:20:51 | IP (Hash): 1621134001
    Danke Elfe,
    Mit Reis und Reiswaffeln hab ich eigentlich keine Probleme. Reiswaffeln hab ich eigentlich immer nur als Snack dabei falls ich doch mal auf Arbeit Hunger kriegen sollte oder wenn ich unterwegs bin und nichts geeignetes findet sollte was ich vertrage. Reis Esse ich recht viel bestimmt ein Kochbeutel am Tag. Meist zusammen mit Brokkoli, Pute Ei oder nur so.
    3 Mahlzeiten könnte ich bestimmt auch schaffen aber eher Mittags, Nachmittags und Abends.

    Im Moment Rühr ich auch nicht viel in meiner Ernährung rum. Versuch nur das wo ich feststelle das der Bz zu hoch einzudämmen oder aufzuteilen.

    Ich warte noch ab was die Ergebnisse bringen. Sollte nächste Woche bescheid kriegen. Hoffe aber nochmal ein Termin zu bekommen um meine Fragen noch alle los zu werden.

    Liebe Grüße
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    am 03.11.2019 16:24:35 | IP (Hash): 155716127
    Hallo ihr Lieben,
    ich bin es nochmal, ich krieg grade etwas Panik und vielleicht könnt ihr mir ja etwas helfen.
    Also gestern Abend hat mich meine Ärztin angerufen und mir endlich das Ergebnis mitgeteilt.
    Habe den Mody 3 Typ.
    Also ich muss nochmal hin um das genauer zu besprechen was gemacht werden soll. Aber sie meinte ich soll wahrscheinlich Tabletten nehmen oder sogar minimal spritzen wenn ich so weiter essen möchte.
    Darauf hin hab ich ein wenig angst bekommen weil Nüchtern ist mein bz bis jetzt immer zwischen 70-90.
    2 Stunden nach dem Essen hab ich Maximal 200 (meist aber auch im normal Bereich). Wenn ich dann am Arbeiten bin oder beim Sport bin, bin ich meistens 1-2 weitere stunden später wieder bei 70-100 total normal. Wenn ich aber wirklich faul bin und nur aufm den Sofa liege meisten 100-130 (ist aber nicht oft der fall)
    Jetzt zu meiner frage würde mein Bz nicht zu tief rutschen wenn ich z.b wirklich minimal gegen spritze um nicht auf 200 zu kommen dann aber arbeiten gehe oder Sport oder allgemein weil ich immer viel in Bewegung bin?
    Die genau Wirkung von Tabletten bei Diabetes kenn ich jetzt nicht aber würde der Bz nicht dann zu tief rutschen?
    Hab einfach angst das ich dann mit Unterzuckerung zu tun habe was ich persönlich schlimmer finde als wenn der wert z.b bei 200 ist. weil ich auch viel mit dem Auto unterwegs bin, ich alleine wohne und das macht mir grade echt angst und weiß halt nicht was ich davon halten soll..

    liebe Grüße
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    am 03.11.2019 17:04:56 | IP (Hash): 720133710
    Hab wenig Verständnis für Deine Ärztin. Nüchtern hast Du völlig gesunden BZ. Für die regelmäßigen Spitzen nach den Mahlzeiten bei maximal besser 140 als 160 kannst Du Dein Essen nach Art und Portionsgröße austesten und auswählen, und wenn’s dann 1-2 mal im Monat auf 200 geht, macht das auch keinen Beinbruch. Nur häufigere höhere Spitzen können(!) dafür sorgen, dass der Nüchternwert mit der Zeit höher ansteigt. Aber das würde ja nicht von heute auf morgen passieren, und das würdest Du ja mitkriegen, und dann wär immer noch Zeit, über ne passende Medikation nachzudenken. Also nix Panik, Ruuuuhe :)

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    am 03.11.2019 17:30:37 | IP (Hash): 155716127
    Danke Jürgen, Hat mir echt angst gemacht das sie gleich von Insulin redet, natürlich gibt immer Zeiten wo viele Geburtstage sind und ich deutlich mehr esse aber deshalb sofort mit Insulin spritzen anfangen fand ich schon krass..
    ich hab leider keine Ahnung wie sinnvoll es ist da schon etwas gegen zu tun außer mit Ernährung und Bewegung, Sie möchte halt das ich mir nächste Woche einen Termin hole und sie mich mit einem vom beiden einstellen also Tabletten oder Insulin..
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    am 03.11.2019 17:58:55 | IP (Hash): 720133710
    Insulin ist halt das Mittel, das sich am gezieltesten für mehr KHs anwenden lässt, also besser zu dosieren als Tabletten. Aber wenn man's nicht jeden Tag anwendet, wird die jeweils passende Dosis selbst dann zum Würfelspiel, wenn man die zuvor mit dem Arzt in mehreren Wochen des Ausprobierens einigermaßen gefunden hätte.

    Vom alltäglichen Aufwand her würde ich an Deiner Stelle für die nächsten Jahre so etwas wie LOGI für alle Tage vorziehen und an Kuchen- & Plätzchen-Tagen mal versuchen, aber nicht krampfhaft, mit der Hälfte von dem auszukommen, was ich da bislang verdrückt hätte. Und ok, dann würde der BZ eben ausnahmsweise mal ein Stück höher ausfliegen.

    Vielleicht noch wichtig für Deine Einschätzung Deiner Situation: Eine sehr gute Einstellung beim INSULINER bedeutet nüchtern und vor dem Essen 80-120 und in der Spitze um ne Stunde nach dem Essen unter 200 - für jeden Tag. Und da bist Du doch einstweilen noch völlig ohne Medikamente super und besser drin. Also nicht verrückt machen lassen. Es ist Dein Diabetes, und es geht um Dein alltägliches möglichst gesundes Auskommen damit. Daumendrück :)

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    Hallo Einhorn,

    ich kann verstehen, dass du Angst vor Insulin hast.
    Hatte ich auch. Als ich das allererste Mal Mahlzeiteninsulin bekommen habe, ich habe alle paar Minuten gescannt, ob ich in Unterzucker komme. Nichts ist passiert.
    Wobei ich sagen muss, meine Ausgangslage war eine Andere! Nüchtern trotz basale Insulinunterstützung 110er Bereich. Nach dem Essen bin ich nie auf den Wert vor dem Essen gekommen. Zum Schluss ständig Spitzen über 200. Ich habe halt auch einen Insulinmangel. Trotzdem hatte ich auch Angst.

    Ich würde an deiner Stelle mal mit der Ärztin reden. Normalerweise macht man Quartalsziele. Also wie viel muss der BZ sich innerhalb der nächsten 3 Monate verbessert haben. Und solltest du das nicht mit Diät erreichen, dann kann man in 3 Monaten wieder diskutieren, was man dazugeben kann. Tabletten oder Insulin.

    Wobei ich ganz klar sagen würde, bei deinen zusätzlichen Verdauungsproblemen muss geschaut werden inwieweit eine Diät überhaupt durchführbar ist.
    Bei mir ist eine Zucker-Diät absolut nicht möglich. Die Ärzte und Diabetesberaterinnen sind bei mir in der Reha erschreckt, dass man bei mir trotz Crohn eine Zucker-Diät machen wollte. Ende vom Lied war: ich habe kein Obst mehr über Wochen gegessen, weil ich dort immer über 200 kam, bei jeden Nudeln hatte ich ein schlechtes Gewissen und auch die Tomatensauce hatte mir meine Diabetologin quasi verboten gehabt.
    Also sei vorsichtig, du brauchst trotz guter BZ Werte in der Ernährung ausreichend Vitamine.

    LG July


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    danke für eure lieben Antworten!
    Ich denke ich versuch sie erstmal zu überzeugen es mit Diät hinzukriegen. Wobei ich glaube das mein Körpergewicht dabei runter gehen wird. Weil so im normalen Alltag kommt es nicht oft vor das ich übertreibe und dann bleibt der bz auch unten. Oder wenn mal was im Büro gibt wie Kuchen oder sowas hab ich in der Regel auch noch nichts gegessen und verschiebe dann mein Mittag essen 2 stunden nach hinten. Ich hab jetzt schon ewig nicht gemessen aber so im Alltag hab ich es nicht mehr gemerkt das er zu hoch war oder schnell rutscht.
    Wenn ich aber unterwegs bin sieht es leider anders aus. Wenn Freunde Geburtstag oder allgemein irgendwas ansteht haben und ich später dazu komme haben sie ein stück Torte für mich zurück gelegt also dann was wo sie wissen das ich das vertrage von der Intoleranz her und machen mir auch Separat was zu Essen und besorgen mir Cola das ich halt mit Essen kann. Geben total acht auf mich und dann kann ich einfach nicht nein sagen weil sie sich so mühe geben.

    Zu dem Thema Insulin hat sie mir auch schon irgendwas gesagt. Glaube die werte mussten zwischen 0,4 und 4, irgendwas liegen und ich war bei 1,2. Da meinte sie das ist der unterste Normalbereich.

    Ich denke mit Portionen aufteilen ist eine Diät gut möglich nur ob ich das schaffe das wirklich durchzuziehen grade jetzt wo die leckere Weihnachtszeit anfängt ist die frage.

    Ich Versuche mal morgen da schnell einen Termin zu bekommen und guck mal was sie sagt
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    am 03.11.2019 23:06:50 | IP (Hash): 1095836847
    Hallo Einhorn,

    ich denke, dass du weder vor Insulin noch vor Hypos Angst zu haben brauchst. Bei deinen BZ-Werten ist es sehr unwahrscheinlich, dass deine Ärztin dir Insulin verschreibt. Die modernen Diabetestabletten, die sie dir eventuell verschreiben wird, senken den BZ nur noch dann, wenn er zu hoch ist. Gefährliche Hypos können mit diesen Medikamenten gar nicht auftreten. Damit werden lediglich hohe BZ-Spitzen nach den Mahlzeiten erfolgreich geglättet, was du dir ja wünscht.

    Es ist gut, dass du jetzt deinen Diabetestyp genau kennst. MODY Typ 3 verschärft sich übrigens bei vielen nicht allzu schnell. Bei deiner frühen Entdeckung und dem zeitigen Gegensteuern hast du gute Chancen, deinen Diabetes mit erträglichem Aufwand dein Leben lang gut im Griff behalten zu können. Dein Vorhaben ist gut, es zunächst nur mit der geeigneten Ernährung zu versuchen. Aber halte nur so lange daran fest, wie es wirklich funktioniert und nimm bei Bedarf rechtzeitig die Unterstützung von Medikamenten dazu. Falsch wäre lediglich, sich nur auf die Medikamente verlassen zu wollen. Das machst du ganz bestimmt nicht.

    MODY wird übrigens autosomal dominant vererbt. Wenn einer deiner Eltern, Großeltern, Geschwister auch Diabetes haben, dann ist es bei denen sehr wahrscheinlich auch MODY Typ 3, auch wenn das bisher nicht so diagnostiziert wurde. Du solltest denen Bescheid sagen, vielleicht ist es hilfreich bei deren Therapie.

    Alles Gute, Rainer

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    Bearbeitet von User am 04.11.2019 23:10:36. Grund: .
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