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Evt diabetes/erhöhte leberwerte/symptome

  • Rang: Anfänger
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    am 19.12.2019 20:16:28 | IP (Hash): 1200138660
    Hallo..
    Ich meine seit ich 25 war hatte ich zumindest nykturie.
    D.h min 5 mal in der nacht zur toilette.
    Habe das nie ernst genommen.

    Dan 2007 wurde bei mir eine Autoimmunerkrankung festgestellt erst sacrolitis(Entzündung der ilisiosakralgelenke=kreuz/darmbein) dann 2013 ankylosans spondylitis(entz der wirbelsäule)
    Ab da nehme ich ca 200-300 mg tilidin täglich und sporadisch nsar um die leber und magen nicht nochmehr zu belasten und weil nsar schmerztechnisch überhaupt nichts bringt

    Seit 2017 hat sich mein toilettengang verschärft und besonders in die morgenstd gelegt.

    Gewöhnlich muster:D.h ab 0.00 nachts bis 7/8uhr morgens die gewohnten 3-5 mal und ab 7/8uhr gehts dann los:
    An manchen tagen dann alle 15 min oder auch mal alle 30 min bis ich aufstehe.

    D.h sollte ich mal bis 12 nachmittags im bett liegen(weil ich kaum durschschlafe)
    Sind 12-14 toilleten Gänge keine seltenheit.

    2 hauptmuster gibt es:
    Immer ab 0.00 beginnend:

    Entweder stündliches oder(an guten tagen) jede 2 stunden auf toilette bis ich aufstehe.
    Oder ab 0.00 bis 7/8uhr 3-5 mal und dann dieser morgendlicher viertel oder halbstündiger toilettengang,bis ich aufstehe.
    Stehe ich auf tagsüber geht alles sein weg,kein erhöhter har drang bei abwechselnd sitzen/stehen/liegen.
    Überhaupt oder kaum harndrang im stehen
    Seltener harndrang beim sitzen(dann auch abwechselnd mal im viertel oder halben std takt)
    häufiger harndrang dann beim liegen min aber stündlich oder 2 stündlich oder diese morgendlichen sehr häufiger harndrang.

    Nun denn: beim urologen
    Blasenspieglung ok/3 verschiedene blasenmedikamente(die genauen nenne ich euch noch)keine linderung
    Urologe erstmal abgeschlossen

    Nephrologe:nieren ok

    Zwischen durch mal Zucker gemessen ok.
    Als es dann auch in die psyche ging liess ich ein blutbild machen:

    Erhöhte leberwerte:
    GGT =56
    GOT= 45
    GPT= 86
    LEU 11,5
    Blutzucker auch immer grenzwertig.
    Auch mal erhöhter bluthochdruck aber das scheint sich gebessert zu haben.

    Zu den positiven aspekten meines Lebens und ernährungstill :
    Kaum bis garkeine zigaretten
    Kein alkohol
    Weitgehenst gesunde und bewusste ernährung(viele Kräuter/gewürze/viel gemüse/viel obst/viel reis und kartoffel statt brot und nudeln)
    Kaum fastfood/keine limos/keine fruchtsäfte oder fertig saucen)

    Negative aspekte:
    Langjährige tilidineinnahme und KAUM bewegung/kein sport.
    Wiege bei 1,72/90kg

    Laut bmi min 20 kg übergewicht(ich denke aber das es realistische 10-15 kg sind ich kann mir niemals nie vorstellen unter 80kg zu kommen geschweige denn bei 1,72 /72 kg zu wiegen.

    Aber 80-82minimim 85 sollten jetzt anzugehen sein.

    Und ich habe abends und nachts sporadisch heisshunger attacken in denen ich sehr viel obst oder süssigkeiten verdrücke(kommt aber vielleicht ca max 5 mal im monat vor)
    Sonst aber snacke ich gerne abends obst/brot etc.

    So zusammengefasst heisst das jetzt aktuell:
    Manifestiert sind:
    1 chronische autoimmunkrankeit
    Polyurie und nykturie

    Aktuell schlechte leberwerte und grenzwertige zuckerwerte

    Neuestes symptom:
    Schlechtes sehen trotz neuer Brille und mehrmals nachgemessener Sehstärke.
    Laut Augenärtzin keine Schädigung am auge

    Jetzt meine fragen:
    Meint ihr die erhöhten leberwerte kommen vom tilidin oder eher vom Übergewicht oder kombi vom beiden?
    Ist tilidin als opioid spezifisch bekannt dafür eine fettleber auszulösen ,da stehen doch eher andere spezifische Medikamente in verdacht oder??

    Das schlechte sehen und das jahrelange häufige pinkeln sprechen doch eindeutig für diabetes oder??
    Morgen früh wird dieser erweiterter zuckertest gemacht(accu check dextrose).
    Wenn es dann der zucker nicht ist (mit denen 2 smyptome zu erklären gewesen wäre(schlechtes sehen/häufiger harndrang)
    Dann muss gucken weitergucken was meine leberwerte erhöht
    Warum ich schlecht sehe(irgendwas am hirn sehnerv?)
    Und warum ich häufig zur toilette muss(doch was mit dem herzen wenn nieren/blase/zuckerwerte alles ok sind)

    Also mit 37 jahren Probleme mit
    Wirbelsäule
    Augen
    Leber
    Harndrang

    Könnt ihr euch was zusammenreimen??



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    am 19.12.2019 20:28:26 | IP (Hash): 155483710
    Diabetes IST Bluthochzucker ab den Grenzwerten, die Du überall googeln kannst. Wenigstens einer davon muss für die Diagnose wiederhol-/reproduzierbar überschritten werden.
    Es ist auch keine besondere Krankheit, die irgendwo irgendwie keimt, sondern die medizinische Bezeichnung für den Bluthochzucker von der Höhe an, wo der als behandlungsbedürftig gilt.

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegunngsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 19.12.2019 20:46:31 | IP (Hash): 1200138660
    Ich meine ich hatte vor einer woche in der apotheke nüchtern den wert 130
    Alles ab 126 wäre diabetes oder?
    Morgen weiss ich auch nochmal mehr.
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    am 19.12.2019 20:55:25 | IP (Hash): 155483710
    So mag das sein, und ich hatte das wohl überlesen, sorry.

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    am 19.12.2019 21:24:45 | IP (Hash): 389568831
    Hallo Fergi,

    ob du Diabetes hastt oder nicht, solltest du am besten von deinem Arzt überprüfen lassen. Die in der Apotheke gemessenen 126mg/dl bieten dafür keine ordentliche Aussage, weil 1. der Wert nicht gleich früh genommen wurde und 2. die Apotheke auch nur mit einem ungenauen Handmessegerät gemessen hat.

    Die Nnykturie für sich ist kein Zeichen von Diabetes. Bei Diabetes mit sehr hohen BZ-Werten müsstest du nicht nur häufig, sondern gro0e Mengen auspinkeln und trinken und das garantiert nicht nur nachts. Dein Apothekenwert zeigt trotz der möglichen Ungenauigkeit, dass dein BZ dafür kaum hoch genug ist.

    Diabetes an sich verschlechtert nicht das Sehvermögen. Das passiert erst, wenn nach jahrelangem Diabetes als Folgeerkrankung diabetische Retinopathie auftritt.Die hätte deine Ärztin aber garantiert entdeckt.

    Also ab zum Arzt, wobei du dich nicht im Vorfeld auf eine Diabetes-Diagnose fetlegen solltest.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 19.12.2019 22:06:38. Grund: .
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    am 19.12.2019 21:56:50 | IP (Hash): 1541161206
    Egal wieviel ich trinke(min 500 max1,5 liter am tag)an manchen tagen auch nur 1-2gläser wasser) es beeinflusst nicht mein harndrang.
    Und es kommt bei den toilettenmengen nicht wenig .
    Also min 100-200 ml sind es bestimmt.

    Also ich denke sogar ich scheide oft mehr aus als ich trinke?
    Ich trinke nur diese 1-1,5 liter wenn ich dran denke und das kommt eher selten vor als oft.

    Nach deiner Einschätzung rainer hat dann mein harndrang und schlechtes sehen nichts mit den zucker zu tun.

    Das problem ist viel bleibt dann ja bei dem erhöhten harndrang nicht da blase und nieren ok sind...
    Bliebe unter anderem noch das herz...

    Und beim auge? Auge ok,zucker nicht verantwortlich was also dann?
    Mrt vom hirn ist auch anberaumt...
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    am 19.12.2019 22:23:18 | IP (Hash): 155483710
    Der Harndrang und Durst beim Diabetes kommt davon, dass Glukose ausgeschieden wird, normal bei BZs über 180 mg/dl, und dass 1 Teil Glukose dabei 5 Teile Wasser bindet und mitnimmt. Wichtig: es wird nur ausgeschieden, was eingefüllt wird! Bei einem Diabetes gut über der Diagnosereife können das locker 5-10 Liter am Tag sein.

    Du suchst nach einem Grund, warum Du mehr Flüssigkeit als normal ausscheiden könntest. Aber wie ich Deine Angaben verstehe, plagt Dich nicht die Menge, sondern die Häufigkeit der Toilettengänge. Wenn die vom Zucker käme, hättest Du ne ganz einfache Testmöglichkeit: Pipistreifen für Glukose. Probier's einfach mal!
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    am 19.12.2019 22:35:00 | IP (Hash): 1541161206
    Ich verstehe..
    Nein ich habe kaum bis nie durstgefühle.
    Ich muss also ans trinken denken und vor nehmen um die 1,5 liter auch wirklich zu trinken..

    Also bei 10 toilettengängen a 200 ml wären das 2liter..
    Bei 500 ml schon 5 liter ich kann mich aber auch irren es könnten auch locker die 5 liter sein.
    Ich glaub muss mal genau messen und fange mal heute ab 0.00 uhr an.

    Genau rainer..die Häufigkeit der Toilettengänge und vor allem warum dieses häufiger frequentierte ab 7/8 uhr dann im viertel oder halb std takt.

    Glaub zucker im urin hatte der urologe keins gefunden?
    So leicht liesse sich dann Zucker in verbindung mit erhöhten harndrang bringen?

    Das wird wohl noch eine lage diagnostik werden
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    am 19.12.2019 22:41:12 | IP (Hash): 1541161206
    Jetzt lese ich das eine fettleber auch durch diabetes versursacht werden kann.
    Somit wären es schon 3 symptome die auf zucker hindeuten aber gut.
    Morgen wissen wir mehr
    Bearbeitet von User am 19.12.2019 23:13:46. Grund: Zusatz
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    am 19.12.2019 23:18:29 | IP (Hash): 1475183752
    Moin, Moin,

    hast Du schon mal an COPD gedacht? Ich musste nachts 6 bis 7 mal raus. Lass Dich eine Nacht ins Schlaflabor einweisen. Vorab würde ich eine 24 Stunden Blutdruck Kontrolle machen. Ich hatte in der Nacht vor dem Pinkeln Blutdrücke von bis zu 200.

    Einfach mal ausprobieren.

    Liebe Grüße
    Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 19.12.2019 23:24:14 | IP (Hash): 881532415
    Wie kommst du auf copd?????

    Alles andere könnte man machen ja..
    Danke für die anregung
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    am 20.12.2019 09:48:11 | IP (Hash): 881532415
    So die werte:

    NBZ:100
    Nach Acc traubensaft und 1 std:
    230
    Nach einer weiteren std 166

    Der Arzt meinte trotzdem NOCH kein zucker aber kurz davor.
    Muss wohl jetzt alle 3 mon Blut abgeben und komme in so einen "diabetes program"???

    Meint ihr es hängt wirklich nur von diesen"10-15 kg "ab die ich zuviel habe?

    Ich mein ich MUSS so oder so abnehmen das ist klar,ich hätte aber niemals nie gedacht das übergewicht trotz gesunder und bewusster Ernährung sich so auf die blutzucker und leberwerte ausschlagen.

    Meine herren.
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    am 20.12.2019 11:11:26 | IP (Hash): 422583755
    Nicht der Diabetes macht die Fettleber, sondern die machen vor allem viiiiele gesunde Kohlenhydrate. Die Gänse kriegen ja auch für ihre Stopfleber kein Fett eingeflößt, sondern werden mit extrem fettarmem Maisbrei überfüttert. Die Leber verarbeitet alle neue Glukose, die nicht direkt verbraucht oder gespeichert werden kann, zu Fett. Das wird normal per Kreislauf in die Schwimmhilfen geschickt. Aber wenn Mensch eine Veranlagung dafür hat oder/und sooo viiiele KHs auf einmal anfallen, dass der normale Weg überfordert ist, wird das Fett direkt an Ort und Stelle eingelagert - und kann dann die normale Blutzucker-Regelung mehr oder weniger gewaltig stören. Ist aber nicht DER Grund für Diabetes Typ 2, sondern einer aus der Sammlung der möglichen, von denen die meisten wahrscheinlich noch gar nicht bekannt sind.

    Und: Diabetes gilt als ordentlich behandelt, wenn vor den Mahlzeiten 100-140mg/dl gemessen werden. Danach locker über 200-300 und in Spitzen auch darüber.
    Dabei wird aber in den allermeisten Fällen noch kein zuckerbedingter größerer Wasserumsatz beobachtet.

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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 20.12.2019 11:11:34 | IP (Hash): 422583755
    Nicht der Diabetes macht die Fettleber, sondern die machen vor allem viiiiele gesunde Kohlenhydrate. Die Gänse kriegen ja auch für ihre Stopfleber kein Fett eingeflößt, sondern werden mit extrem fettarmem Maisbrei überfüttert. Die Leber verarbeitet alle neue Glukose, die nicht direkt verbraucht oder gespeichert werden kann, zu Fett. Das wird normal per Kreislauf in die Schwimmhilfen geschickt. Aber wenn Mensch eine Veranlagung dafür hat oder/und sooo viiiele KHs auf einmal anfallen, dass der normale Weg überfordert ist, wird das Fett direkt an Ort und Stelle eingelagert - und kann dann die normale Blutzucker-Regelung mehr oder weniger gewaltig stören. Ist aber nicht DER Grund für Diabetes Typ 2, sondern einer aus der Sammlung der möglichen, von denen die meisten wahrscheinlich noch gar nicht bekannt sind.

    Und: Diabetes gilt als ordentlich behandelt, wenn vor den Mahlzeiten 100-140mg/dl gemessen werden. Danach locker über 200-300 und in Spitzen auch darüber.
    Dabei wird aber in den allermeisten Fällen noch kein zuckerbedingter größerer Wasserumsatz beobachtet.

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    am 20.12.2019 13:04:21 | IP (Hash): 881532415
    Und was sagen dir jetzt meine werte??
    Das was der arzt gesagt hat also keine diabetes???
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    am 20.12.2019 14:00:02 | IP (Hash): 422583755
    DER Diabetes ist dann gegeben, wenn der Arzt den so nennt. Wenn Deine Werte einmalige Ausreißer waren und du sonst immer deutlich niedrigere hast, würde ich nix gegen kein Diabetes einwenden. Wenn Du sie beliebig reproduzieren kannst, würde ich an Deiner Stelle von Diabetes ausgehen. Aber manchmal macht auch manches Medikament höheren Blutzucker, und wenn das dann abgesetzt wird, ist der Zucker wieder normal. Dann war der zwar in der Zeit der Einnahme in der diabetischen Höhe, aber kein Diabetes.

    In jedem Fall sind die Werte, die Du gemessen hast, voll im Bereich einer guten Diabetes-Behandlung. Und eine gute Behandlung ist dadurch gekennzeichnet, dass damit kein diabetisch erhöhter Wasserumsatz stattfindet, dass die Betroffenen also nicht alle Nase lang zur Toilette müssen.


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    am 20.12.2019 14:52:44 | IP (Hash): 799796082
    Fergi37 schrieb:
    So die werte:
    NBZ:100
    Nach Acc traubensaft und 1 std: 230
    Nach einer weiteren std 166
    Der Arzt meinte trotzdem NOCH kein zucker aber kurz davor.
    Muss wohl jetzt alle 3 mon Blut abgeben und komme in so einen "diabetes program"???

    Hallo Fergi,

    den Werten nach hast du Prädiabetes, noch nicht kurz vor Diabetes sondern ungefähr in der Mitte zwischen gesund und Diabetes. Dein Arzt handelt klug, wenn er dich zum Handeln auffordert und deinen BZ engmaschig überprüfen will.

    Für dich wäre es auch gut, jetzt klug zu handeln. In dieser Phase lässt sich eine Diabetesentwicklung häufig noch recht einfach zurückdrehen. Du berufst dich so auf deine "gesunde Ernährung", dabei kann dir keiner sagen, was wirklich gesund ist. Und in keinem Fall gibt es eine Ernährung, die für alle gleich gut geeignet ist. Du musst eine Ernährung suchen, die bei Diabetes bzw. einer Diabetesentwicklung geeignet ist. Hauptaugenmerk bei so einer Ernährung sollte die KH sein und zwar in Menge und Qualität. Gute Anregungen kannst du dir z.B. bei LOGI ( https://forum.nicolai-worm.de/ ) holen.

    Es geht in der Tat um eine Abnahme, allerdings weniger um überflüssiges Körperfett, sondern um das Fett in den inneren Organen, insbesondere in deiner nichtalkoholischen Fettleber. Erfahrungsgemäß wird beim Abnehmen zuerst dieses Fett abgebaut, deshalb geht es gar nicht um eine gewaltige Abnahme. Probiere es aus und sieh dir in 3 Monaten die neuen Werte an, dann hast du eine hervorragende Erfolgskontrolle.

    Viel Erfolg, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 20.12.2019 14:53:38. Grund: .
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    am 20.12.2019 14:57:22 | IP (Hash): 1253699598
    Moin,

    ich bekam die Diagnose, weil ich im Schlaflabor getestet wurde. Kam darauf wegen der Häufigkeit der Urin Entleerung.

    LG Rolf



    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 22.12.2019 14:43:20 | IP (Hash): 1096667896
    hallo fergi,

    mit den zuletzt gemessenen werten bist du, wie rainer schon sagt, im prädiabetischen bereich.
    d.h., wenn du das nicht als anregung auffasst, dem entschieden entgegenzuwirken, so bist du auf dem weg, diabetes zu entwickeln.
    vielleicht erst in einigen jahren, aber der weg ist eingeschlagen.

    diabetes, so habe ich nach meiner diagnose erkannt, ist eine erschreckend wenig erforschte erkrankung. wie jürgen sagt: ein zustand mit erhöhten blutzuckerwerten, definiert durch das überschreiten eines definierten grenzwertes.

    der zustand auf dem weg zwischen gesund und definitiv erkrankt wird prädiabetes genannt.


    warum ich dir schreibe: weil mich das alles an mich selbst erinnert.

    bei mir hat es auch mit chronischen erkrankungen angefangen, die man als rheumatische, chronisch entzündliche oder autoimmunerkrankungen bezeichnet. (colitis ulcerosa, ständige rückenschmerzen, auch Spondylitis ankylosans hab ich schon in einer krankenakte gelesen, habs aber nicht weiter verfolgt, weil ich das nicht auch noch wahrhaben wollte)
    dann kam noch die fettleber dazu. habs auch erstmal auf die medikamente geschoben, da ich mir eigener fehler nicht bewusst war.

    meinen ernährungs- und lebensstil hab ich auch als gesund und vorbildlich erachtet.

    aber bei mir waren sicher schwerwiegende fehler eingebaut. hab mich bewusst und planvoll ernährt, dachte aber, dass genügend zucker lebensnotwendig sei und kannte nur übermäßige portionsgrößen.

    nachdem ich alles, was mich gesundheitlich schwer belastete als folge genetischer veranlagung und nicht beeinflussbarer umwelteinflüsse angesehen hatte, so wusste ich von typ2diabetes, dass der stark mit einer ungünstigen lebensweise zusammenhängt.

    und habe von einem tag auf den anderen alles, vor allem ernährungstechnisch, umgestellt. am schwersten war es, gewohnheiten aufzugeben, von denen ich dachte, dass sie mich kulturell prägen, und von als sicher geglaubte annahmen aufzugeben und dinge zu probieren, die ich als gefährlichen abstrusen esoterischen unsinn angesehen hatte.

    aber es hat geholfen.
    dass ich mir über meinen diabetes kaum noch gedanken machen muss, ist eher eine randerscheinung.
    dass mich all das andere nicht mehr plagt, dass es mir so gut geht, ich so viel kraft habe, wie noch nie...

    ich muss davon ausgehen, dass ich mich von kindheit an systematisch fehlernährt habe. und dann kam eins um das andere zusammen.

    dir möchte ich raten, die diabetikerschulung zu besuchen und hoffentlich die richtigen ratschläge bzgl. lebensstil dort zu bekommen.
    denke an das, was auch jürgen sagt: zuviel des "guten essens", vor allem kohlenhydrate, ist auch zu viel energiezufuhr.
    von deinen 90er kg in die 80er, besser noch in die70er zu kommen, dürfte neben unansehnlichen polstern vor allem die verfettung von leber und bauchspeicheldrüse minimieren.

    wenn dir dann auch bewegung wieder leichter fällt, gehst du ganz von selbst auch noch die insulinresistenz an.

    alls gute.

    Bearbeitet von User am 23.12.2019 01:32:04. Grund: .
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