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Vollkornprodukte und wenig Geld
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am 31.01.2020 13:08:00 | IP (Hash): 1606048802
Hallo, ich habe mich extra hier für diese Frage angemeldet
Und zwar geht es darum, dass ich auf Grund seelischer Krankheit auf sozialhilfe angewiesen bin. Kein alg2 aber vor allem beim Nahrungsmittelbudget unterscheidet sich das nicht wirklich. Nun habe ich gelesen, dass es vor ein paar Jahren mal Mehrbedarf für Diabetiker gab die am Existenzminimum lebeb müssen. Aber angeblich soll die Ernährung genausogut mit diesem Satz wie für nicht Diabetiker zu decken sein. Was ich für einen Hohn halte, denn vollkornprodukte sind meist erheblich teurer als billige weissmehl oder weisser Reis (da kostet die Wildreispackung gern dasdopplete. Ok, von vollkornnahrung bleibt man länger satt und das sollte auch dafür sorgen, dass man weniger isst und somit spart. Ich muss gestehen, dass ich meist wegen der Preise gegen die Vernunft handle und dann doch wieder das Billigzeug nehme
Ich will icht jammern aber ich habe in der Woche nur ca 36€ für Essen und Getränke. Was meint ihr dazu??? -
am 01.02.2020 17:01:36 | IP (Hash): 1882391863
Habe gerade nochmal nachgelesen.
Also Diabetes ist mittlerweile kein Mehrbedarf mehr, da ja die DDG eine normale Vollkosternährung empfiehlt und diese ist durch den normalen Satz zu decken.
Früher gab es für Diabetiker besondere teure Diabetes-Produkte, die aber gar nicht so nützlich waren, wie angenommen, deshalb gibt es diese nicht mehr und die Empfehlung lautet, normale Vollkost.
Hier ist es schön erklärt für ALG 2, wäre aber sicher analog zu verwenden bei dir.
https://www.hartziv.org/mehrbedarf/ernaehrung.html -
am 02.02.2020 21:42:08 | IP (Hash): 277645003
Ich habe Sorge, dass meine Antwort unbeabsichtigt zynisch erscheint.
Pink_hot schrieb:
Ich will icht jammern aber ich habe in der Woche nur ca 36€ für Essen und Getränke. Was meint ihr dazu???
Ich wünschte, dass ich so viel hätte.
die gute Nachricht: es geht doch, die Antwort gibst du dir selbst:
Pink_hot schrieb:
Ok, von vollkornnahrung bleibt man länger satt und das sollte auch dafür sorgen, dass man weniger isst und somit spart.
Wahrscheinlich isst du insgesamt mehr als du benötigst, dass wird mit der neuen Gewohnheit weniger.
Insbesondere Kohlenhydrate (und damit teure Vollkornprodukte) kannst du weniger einplanen und dir von dem Geld reichlich frisches Gemüse kaufen.
Bearbeitet von User am 03.02.2020 00:27:49. Grund: . -
am 02.02.2020 22:07:42 | IP (Hash): 962582152
@Torsten: Ein Zitat funktioniert hier im Forum nicht richtig, wenn ein Leerzeichen im Namen enthalten ist. Ändere den Namen z.B. in "quote=Pink_hot;", dann wird das Zitat ordentlich ngezeigt.
Bearbeitet von User am 03.02.2020 06:21:24. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Elfe
Rang: Gastam 03.02.2020 01:06:36 | IP (Hash): 1626500299
Hallo Torsten,
nein, keine Sorge, habe dich verstanden :-)
torsten1973 schrieb:
Ich habe Sorge, dass meine Antwort unbeabsichtigt zynisch erscheint.
Pink_hot schrieb:
Ich will icht jammern aber ich habe in der Woche nur ca 36€ für Essen und Getränke. Was meint ihr dazu???
Ich wünschte, dass ich so viel hätte.
die gute Nachricht: es geht doch, die Antwort gibst du dir selbst:
Pink_hot schrieb:
Ok, von vollkornnahrung bleibt man länger satt und das sollte auch dafür sorgen, dass man weniger isst und somit spart.
Wahrscheinlich isst du insgesamt mehr als du benötigst, dass wird mit der neuen Gewohnheit weniger.
Insbesondere Kohlenhydrate (und damit teure Vollkornprodukte) kannst du weniger einplanen und dir von dem Geld reichlich frisches Gemüse kaufen.
Sehe das ähnlich.
Und, es muss nicht überall Vollkorn drin sein.
Reis macht mich prinzipiell nicht satt.
Vollkornnudeln habe ich mal ausprobiert (schmecken mir nicht).
Abgesehen davon nehmen Vollkornnudeln beim Kochen gar nicht so viel Wasser auf.
Wenn man dann die gekochten Nudeln auswiegt (Nährwertangaben beziehen sich auf Trockensubstanz) tut sich das dann nicht viel per KH-Gehalt.
Vollkorn macht für mich bei Brot durchaus Sinn. Habe zeitweise sogar mal selber Brot gebacken mit Vollkornmehl nach diesem Rezept (Tipp: In Kastenform mit Backpapier auskleiden und für die Woche einfrieren)
https://www.chefkoch.de/rezepte/116481049185488/3-Minuten-Brot.html
Die früher verschmähte Salzkartoffel oder Ofenkartoffel ist bei warmen Mahlzeiten mein Favorit per Sättigung bzgl. KH-Gehalt.
Und - seit ich mich mit Diabetes und passendem Mahlzeiteninsulin befassen muss, haben sich die Kosten für die Ernährung sogar gesenkt und sind keinesfalls 36 € in der Woche.
Im Gegenteil, weil so vieles wegfällt.
Frische Kartoffeln regional sind gar nicht teuer, rohe Möhren auch nicht.
Obst schon, da ich dies allerdings nur als Nachtisch esse, relativiert sich das auch.
Gruß Elfe
Bearbeitet von User am 03.02.2020 01:11:14. Grund: Löschen Leerzeilen im Zitat -
am 03.02.2020 20:40:53 | IP (Hash): 829245766
Hallo, ich denke, es kommt nicht nur auf Vollkornprodukte an, sondern sich vollwertig ( also gutes Verhältnis von Fett, Eiweiss und Kohlenhydraten) zu ernähren. Und das ist etwas unbequem und tricky. Geld sparen kannst du vor allem, wenn du gar keine Fertigprodukte kaufst, darunter fällt auch schon eine Dose Bohnen oder Erbsen und Möhren, fertige Saucen usw.
Man spart vor allem Geld, wenn man wirklich alles selbst kocht und vorbereitet. Eine gute billige Eiweissquelle sind z.B. Linsen, Bohnen in getrockneter Form.
Aber 36,- € sind schon sportlich...Hut ab