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Veränderung Langzeitblutzucker

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    am 17.03.2020 15:08:36 | IP (Hash): 1927180519
    Hallo liebe Forumgemeinde,

    im April 2019 wurde bei mir (männlich/49 Jahre) ein HbA1C Wert von 6,0 mmol festgestellt. Laut Hausarzt habe ich demnach eine leichte Diabetes Erkrankung. Medikamente nehme ich keine ein. Ich habe komplett mit Hilfe einer Ernährungsberaterin meine Ernährung umgestellt. D.h. Low Carb Ernährung. Ich achte bei der Ernährung auf den glykämischen Index. Alkoholkonsum stark reduziert (2 x im Monat 2 Flaschen Bier). Zwei Monate später war der Wert immer noch bei 6.0. Wieder 2 Monate später bei 5,7mmol und im Dezember 2019 bei 5,4 mmol! Inzwischen habe ich 27 kg abgenommen und wieder Normalgewicht und meine anderen Blutwerte sind top. Ich habe meinen Ernährungsstil beibehalten. Ich messe regelmäßig morgend meinen Nüchternwert, der immer so zwischen 67 mg/dl und 85 mg/dl liegt. Jetzt im März wurde wieder der Langzeitzuckerwert getest. Ich war ganz optimistisch, weil ich nach nach wie vor regelmäßig morgend den Nüchternwert teste und der immer wie oben beschrieben bei 67 - 85 liegt. Jetzt kam heute der Schock. Mein Langzeitblutzucker hat sich wieder auf 5,9 mmol erhöht. Die anderen Blutwerte wie Leberwerte sind weiterhin top. Beim Blutabgabe hatte ich einen Blutzuckernüchternwert von 77 mg/dl. Ich verstehe nicht, wie der HbA1c Wert wieder gestiegen ist? Glück Auf
    Bearbeitet von User am 17.03.2020 15:25:51. Grund: Ergänzung
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    am 17.03.2020 15:44:45 | IP (Hash): 299485094
    Erstmal Glückwunsch zu alledem, was Du erreicht hast!
    Und zum HBA1c die Frage: Beim selben Arzt/Labor mit der selben Methode, oder war da zwischendurch ein Wechsel?
    Angeblich soll das heute alles sehr genau sein, aber ich hab selbst erlebt, wie der Wert beim selben Labor um plusminus 1-2 Zehntel bei praktisch der selben Messung schwanken kann.

    Andererseits kann natürlich sein, dass Du dir inzwischen ne höhere und längere Kurve nach den Mahlzeiten leistest, die zwar schon beim HBA1c angekommen ist, aber Deinen Nüchternzucker noch nicht erhöht hat.

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    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 17.03.2020 15:50:09 | IP (Hash): 1927180519
    [
    Vielen Dank für die warmen Worte. Ja gleicher Arzt und gleiches Labor.

    Wie ist das mit der Kurve leisten gemeint?

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    am 17.03.2020 20:14:53 | IP (Hash): 299485094
    Nach dem Essen steigt die Kurve https://www.bloodsugar101.com/what-is-a-normal-blood-sugar wie in der Grafik hier oben auf der Seite zu ner Art Stundenspitze und sinkt dann recht zügig wieder ab. Mit unserer defekten Automatik kann sie jede Menge höher und sich jede Menge Zeit mit dem Sinken lassen. Und wenn sie ausreichend lange ausreichend viel höher verläuft erhöht das den mittleren Durchschnitt und damit den HBA1c-Wert.

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    am 17.03.2020 20:57:58 | IP (Hash): 2011090378
    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Was empfiehlst du, wie ich in den nächsten Tagen mal messen sollte?
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    am 17.03.2020 21:08:21 | IP (Hash): 427260729
    Ruhrpottler schrieb:
    Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Was empfiehlst du, wie ich in den nächsten Tagen mal messen sollte?



    Ich würde mal punktuell Messungen nach 2 Stunden machen, sollten sie zu hoch sein (normal müssten sie wie beim OGTT unter 140 liegen, andere Quellen sagen unter 120 als gesunder), würde ich nochmal nach 3 oder 4 Stunden messen.
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    am 17.03.2020 21:24:25 | IP (Hash): 299485094
    Ich bemesse mein Futter nach Art und Portionsgröße so, dass die Stundenspitze meistens unter 140 bleibt und bis auf gaaanz seltene Ausnahmen immer unter 160 mg/dl. Fazit seit über 10 Jahren HBA1c besser als 5,5.

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    am 17.03.2020 21:53:38 | IP (Hash): 2011090378
    hjt_Jürgen schrieb:
    Ich bemesse mein Futter nach Art und Portionsgröße so, dass die Stundenspitze meistens unter 140 bleibt und bis auf gaaanz seltene Ausnahmen immer unter 160 mg/dl. Fazit seit über 10 Jahren HBA1c besser als 5,5.




    d.h. Durch Messung 2 Stunden nach Nahrungsaufnahme hast du herausgefunden, welche Portion richtig ist? Was ist denn, wenn man mehrfach am Tag kleine Portionen isst? Wird ja auch oft empfohlen.
    Bearbeitet von User am 17.03.2020 21:54:09. Grund: Tippfehler
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    am 17.03.2020 22:01:48 | IP (Hash): 1962594406
    Hallo Ruhrpottler,

    hier ist mal eine Anleitung zum Messen, an der du dich gut orientieren kannst:
    https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf
    (Quelle; https://www.bloodsugar101.com/how-to-lower-your-blood-sugar )

    Viel Erfolg, Rainer
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    am 17.03.2020 22:31:50 | IP (Hash): 299485094
    Ruhrpottler schrieb:
    d.h. Durch Messung 2 Stunden nach Nahrungsaufnahme hast du herausgefunden, welche Portion richtig ist? Was ist denn, wenn man mehrfach am Tag kleine Portionen isst? Wird ja auch oft empfohlen.


    Neenee, ich bin der, der zur Portionsbestimmung nach Art und Größe immer nach EINER Stunde misst.

    Das Ding mit den vielen kleinen Einverleibungen kann der Schlüssel zu Deiner Eingangsfrage sein, weil damit der BZ zwar nie besonders hoch ausreißt, aber auch seltener unter 100 und damit in den Bereich sinkt, in dem Menschen mit HBA1c 5,5 ihren BZ wenigstens 12 von 24 Stunden haben.
    Wenn Du jetzt fragst, ob Deine vielen kleineren Einverleibungen mit dem automatisch etwas höheren Durchschnitt schon in irgendeiner Weise negativ sein könnten, hab ich darauf keine Antwort, weil das meines Wissens noch nie untersucht wurde.

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    am 17.03.2020 23:17:14 | IP (Hash): 2011090378
    OK habe ich mal ausprobiert. Mit 2 verschiedenen Messgeräten. Gluco Check von TestaMed und Contour next One. Ergebnisse identisch.

    Portion um 21:15 Uhr
    Gemüsepfanne
    400gr Champignons
    350 gr Zucchini
    in Rapsöl gebraten
    dazu 300gr Kräuterquark

    Messung 22:15 Uhr 1 Stunde nach Nahrungsaufnahme = 91 mg/dl
    Messung 23:15 Uhr 2 Stunden nach Nahrungsaufnahme = 87 mg/dl

    Normal esse ich spätestens um 19 Uhr. Heute mal ausnahmsweise bisschen später (Einkäufe für ältere Nachbarn erledigt)

    Werte sind höher als meine morgendlichen Nüchternwerte, aber deutlich unter 140/120
    Bearbeitet von User am 17.03.2020 23:18:50. Grund: Tippfehler
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    am 18.03.2020 00:05:48 | IP (Hash): 1962594406
    Hallo Ruhrpottler,

    wenn du dein Werte nüchtern und nach den Mahlzeiten unter Beobachtung hast und die meistens so gut sind, brauchst du dir aus meiner Sicht um eine HbA1c-Wert von 5,9% wirklich keine Sorgen zu machen. Mache es weiter so gut wie bisher und warte in Ruhe den nächsten HbA1c-Wert ab. Wenn der Wert dann nicht weiter angestiegen ist, kannst du gut damit leben.

    Sieh dir vielleicht auch mal die Ursachen für falsch hohe HbA1c-Werte an, z.B. führt Eisenmangel dazu, und überlege, ob etwas bei dir zutreffen könnte.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 18.03.2020 08:52:07. Grund: .
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    am 18.03.2020 06:18:12 | IP (Hash): 1960096367
    Rainer schrieb:
    Hallo Ruhrpottler,

    wenn du dein Werte nüchtern und nach den Mahlzeiten unter Beobachtung hast und die meistens so gut sind, brauchst du dir aus meiner Sicht um eine HbA1c-Wert von 5,9% wirklich keine Sorgen zu machen. Mache es weiter so gut wie biser und warte in Ruhe den nächsten HbA1c-Wert ab. Wenn der Wert dann nicht weiter angestiegen ist, kannst du gut damit leben.

    Sieh dir vielleicht auch mal die Ursachen für falsch hohe HbA1c-Werte an, z.B. führt Eisenmangel dazu, und übelege, ib etwas bei dir zutreffen könnte.

    Beste Grüße, Rainer



    Vielen Dank für die motivierenden Worte. Nüchternwert gerade eben lag bei 69 mg/dl
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    am 18.03.2020 09:35:11 | IP (Hash): 1927180519
    Messergebnisse nach dem Frühstück:

    1 Scheibe Roggenvollkornbrot mit Butter und Schinken.
    1 Hand voll Cocktailtomaten
    2 gekochte Eier

    Messung 1 Stunde nach dem Essen: 116 mg/dl
    Messung 2 Stunden nach dem Essen: 101 mg/dl
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    am 18.03.2020 10:16:40 | IP (Hash): 746090731
    sieht doch voll gut aus :)

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    am 18.03.2020 11:20:25 | IP (Hash): 389568801
    Deine Messwerte sind sehr gut und würden es auch noch bleiben, wenn du die maximal mögliche Toleranz drauf rechnest. Mach weiter wie bisher, kontrolliere von Zeit zu Zeit, ob alles noch im Lot ist und lass dich von dem einmaligen leicht erhöhtem HbA1c-Wert nicht verunsichern.

    Täglich den NBZ zu messen, ist übrigens pure Teststreifenverschwendung. Du misst damit nur zufällige Schwankungen, die du auch kaum beeinflussen kannst. Miss diesen Wert einmal pro Woche oder auch aller zwei Wochen, um zu sehen, ob noch alles in Ordnung ist. Wenn du dann mal zufällig einen hohen Wert erwischst, dann miss einfach am nächsten Tag noch mal. Wenn dann der Wert stimmt, kannst du den höheren vergessen. Bei den Nüchternwerten kommt es gar nicht darauf an, wie sie konkret ausfallen, sondern nur darauf, wo sie sich gewöhnlich aufhalten.

    Weiter alles Gute, Rainer
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    am 18.03.2020 14:35:38 | IP (Hash): 1927180519
    So gerade "Mittag" gegessen:

    200gr Quark
    200gr Joghurt
    3 TL Haferflocken
    2 TL gemahlene Mandeln
    1 Apfel gestückelt
    2 EL Himbeeren

    Der Wert war nun, finde ich hoch:

    1 Stunden nach dem Essen 150 mg/dl
    2 Stunden nach dem Essen 146 mg/dl

    Das könnte die Ursache für den Anstieg in den letzten 3 Monaten sein, da ich tatsächlich vermehrt Obst (Erdbeeren, Himbeeren,Äpfel, Heidelbeeren) mit Quark/Joghurt/Skyr gegessen habe. Ich bin vom niedrigen glykämischen Index ausgegangen und dacht, das wäre OK.

    Welches Obst hat nicht so viel Fruchtzucker? Heidelbeeren?

    Eure Erfahrungen mit Obst?
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    am 18.03.2020 14:56:21 | IP (Hash): 389568801
    Ruhrpottler schrieb:
    Welches Obst hat nicht so viel Fruchtzucker? Heidelbeeren?

    Hallo Ruhrpottler,

    nur zur Richtigstellung: Es liegt nicht am Fruchtzucker. Fruktose wird anders verstoffwechselt als Glukose und lässt den BZ nur minimal ansteigen. Deshalb wurde früher sogar extra Diabetikerprodukte angeboten, die nur mit Fruktose gesüßt waren. Diese zugesetzte Fruktose hat sich allerdings auch nicht als besonders gesund herausgestellt, deshalb gibt es so etwas heute nicht mehr.

    Allerdings sind im Obst, im Honig u.s.w. jeweils ca. 50% Glukose und ca. 50% Fruktose enthalten. Das ist ähnlich wie im Haushaltszucker. Dort sind es aber genau 50%, während es bei Obst je nach Sorte und Reifegrad schwankt. BZ-wirksam ist aber hauptsächlich die Glukose. Generell besteht die Erfahrung, dass Beerenobst am Besten geht. Das kann aber individuell verschieden sein. Für Äpfel wird z.B. von einigen berichtet, dass sie kaum Auswirkungen auf ihren BZ haben während andere das Gegenteil behaupten. Welche Früchte du in welcher Menge essen kannst, ohne dass dein BZ stark ansteigt, musst du ausprobieren. Genau dafür ist das Messen nach den Mahlzeiten wichtig.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 18.03.2020 14:58:51. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.03.2020 01:19:15 | IP (Hash): 534923687
    Hallo Ruhrpottler,

    ja, gibt schon unterschiedlichen Fruchtzuckergehalt in den Obstsorten.
    Beeren sind da wirklich gut.
    D.h. aber nicht, daß man anderes Obst meiden muss, sondern Gewicht der Portion beachten.
    Digitalwaage mit Tara-Funktion wäre für dich da gut.

    Erdbeerzeit hiesig wirklich abwarten - importierte z.Zt. aus Spanien sind (aus unterschiedlichen Gründen) nicht empfehlenswert.
    Apfel/Birne sind mit 10 g KH in 90 g auch gut - da tut's ggfs. auch mal nur ein 1/2 Apfel.
    Am zuckerreichsten mit 10 g KH bereits in 70 g Banane (allerdings mit dicker Schale berechnet) und 70 g Weintrauben.
    Aber auch hier, ne halbe Banane reicht ev.

    Deine Überlegung 'glykämischer Index' ist wirklich gut :-)
    Betrifft aber eher Auswirkung der gesamten Mahlzeit per Verdauung, im Magen mischt sich die und geht ab da in die Blutbahn.
    Erklärt auch BZ-Werte deiner beschriebenen Mahlzeiten.
    Nach 1 h messen erscheint mir zu früh, besonders dein Frühstück mit Brot, Butter und Ei.
    Aber dein 2 h-Wert zeigt schon, daß der ok ist.

    Dein HbA1c mit 6 liegt unterhalb des Diabetes mit 6,5.
    War wohl so insgesamt eine Warnung des Arztes und Ernährungsberatung.
    Abnehmen - soviel - Respekt !!!

    Nun ja, mein Fokus liegt eher auf den Werten, als später 1er & Mahlzeiteninsulin.
    Da sind BZ-Einzelwerte gar nicht so schlimm, solange der Langzeitwert passt.
    Durchaus z.Zt. höher mit 6,3 ~ wg. Unterzucker-Problematik ~.

    Jetzt müssen wir erstmal die aktuelle Corona-Lage überstehen, auch per Lebensmitteleinkauf.
    Liebe Grüße aus dem Rheinland zu Nachbar ins Ruhrgebiet von Elfe
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.03.2020 18:39:55 | IP (Hash): 1354275971
    Ruhrpottler schrieb:
    Was ist denn, wenn man mehrfach am Tag kleine Portionen isst? Wird ja auch oft empfohlen.


    Meine Meinung dazu: Finde diese Empfehlung altmodisch.
    Wurde letztens darauf aufmerksam, als wir eine Verwandte in einer Seniorenresidenz besucht haben.
    Da hängen zwei Essenspläne aus:
    1) Drei Hauptmahlzeiten am Tag
    2) Fünf Mahlzeiten am Tag: Für Diabetiker mit Spätmahlzeit °~°

    Kann das selbst als 1er überhaupt nicht nachvollziehen.
    Auch wenn man die heutigen Erkenntnisse allgemein sieht,
    Kohlenhydrat-Abbau wird bevorzugt vom Organismus vorgenommen zu Ungunsten Fettabbau.
    Und - der Körper kommt nicht zur Ruhe, da ständig körpereigenes Insulin ausgeschüttet wird und ständig die eigene Insulinproduktion gefordert wird.

    So Abnehm-Konzepte machen sich das als Begründung zu nutze, wie 'Schlank im Schlaf' oder neuerdings Intervallfasten.
    Finde das, aber auch sonst - auch für uns - überlegenswert.