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Veränderung Langzeitblutzucker

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    am 17.03.2020 23:17:14 | IP (Hash): 2011090378
    OK habe ich mal ausprobiert. Mit 2 verschiedenen Messgeräten. Gluco Check von TestaMed und Contour next One. Ergebnisse identisch.

    Portion um 21:15 Uhr
    Gemüsepfanne
    400gr Champignons
    350 gr Zucchini
    in Rapsöl gebraten
    dazu 300gr Kräuterquark

    Messung 22:15 Uhr 1 Stunde nach Nahrungsaufnahme = 91 mg/dl
    Messung 23:15 Uhr 2 Stunden nach Nahrungsaufnahme = 87 mg/dl

    Normal esse ich spätestens um 19 Uhr. Heute mal ausnahmsweise bisschen später (Einkäufe für ältere Nachbarn erledigt)

    Werte sind höher als meine morgendlichen Nüchternwerte, aber deutlich unter 140/120
    Bearbeitet von User am 17.03.2020 23:18:50. Grund: Tippfehler
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    am 18.03.2020 00:05:48 | IP (Hash): 1962594406
    Hallo Ruhrpottler,

    wenn du dein Werte nüchtern und nach den Mahlzeiten unter Beobachtung hast und die meistens so gut sind, brauchst du dir aus meiner Sicht um eine HbA1c-Wert von 5,9% wirklich keine Sorgen zu machen. Mache es weiter so gut wie bisher und warte in Ruhe den nächsten HbA1c-Wert ab. Wenn der Wert dann nicht weiter angestiegen ist, kannst du gut damit leben.

    Sieh dir vielleicht auch mal die Ursachen für falsch hohe HbA1c-Werte an, z.B. führt Eisenmangel dazu, und überlege, ob etwas bei dir zutreffen könnte.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 18.03.2020 08:52:07. Grund: .
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    am 18.03.2020 06:18:12 | IP (Hash): 1960096367
    Rainer schrieb:
    Hallo Ruhrpottler,

    wenn du dein Werte nüchtern und nach den Mahlzeiten unter Beobachtung hast und die meistens so gut sind, brauchst du dir aus meiner Sicht um eine HbA1c-Wert von 5,9% wirklich keine Sorgen zu machen. Mache es weiter so gut wie biser und warte in Ruhe den nächsten HbA1c-Wert ab. Wenn der Wert dann nicht weiter angestiegen ist, kannst du gut damit leben.

    Sieh dir vielleicht auch mal die Ursachen für falsch hohe HbA1c-Werte an, z.B. führt Eisenmangel dazu, und übelege, ib etwas bei dir zutreffen könnte.

    Beste Grüße, Rainer



    Vielen Dank für die motivierenden Worte. Nüchternwert gerade eben lag bei 69 mg/dl
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    am 18.03.2020 09:35:11 | IP (Hash): 1927180519
    Messergebnisse nach dem Frühstück:

    1 Scheibe Roggenvollkornbrot mit Butter und Schinken.
    1 Hand voll Cocktailtomaten
    2 gekochte Eier

    Messung 1 Stunde nach dem Essen: 116 mg/dl
    Messung 2 Stunden nach dem Essen: 101 mg/dl
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    am 18.03.2020 10:16:40 | IP (Hash): 746090731
    sieht doch voll gut aus :)

    ----------------------------------------------
    Seit über 10 Jahren leben immer mehr Menschen völlig gesund mit ihrem Diabetes Typ 2, mit sehr viel weniger Medikamenten, als für ihre DDG-normale Behandlung, oder sogar völlig ohne.
    Sie testen immer mal wieder, welche Portionen von welchem Essen am besten in ihren gesunden Blutzucker-Rahmen passen und wann am Tag welche Bewegungsanteile und richten sich meistens danach. Geht am einfachsten schon mit Prädiabetes!
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    am 18.03.2020 11:20:25 | IP (Hash): 389568801
    Deine Messwerte sind sehr gut und würden es auch noch bleiben, wenn du die maximal mögliche Toleranz drauf rechnest. Mach weiter wie bisher, kontrolliere von Zeit zu Zeit, ob alles noch im Lot ist und lass dich von dem einmaligen leicht erhöhtem HbA1c-Wert nicht verunsichern.

    Täglich den NBZ zu messen, ist übrigens pure Teststreifenverschwendung. Du misst damit nur zufällige Schwankungen, die du auch kaum beeinflussen kannst. Miss diesen Wert einmal pro Woche oder auch aller zwei Wochen, um zu sehen, ob noch alles in Ordnung ist. Wenn du dann mal zufällig einen hohen Wert erwischst, dann miss einfach am nächsten Tag noch mal. Wenn dann der Wert stimmt, kannst du den höheren vergessen. Bei den Nüchternwerten kommt es gar nicht darauf an, wie sie konkret ausfallen, sondern nur darauf, wo sie sich gewöhnlich aufhalten.

    Weiter alles Gute, Rainer
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    am 18.03.2020 14:35:38 | IP (Hash): 1927180519
    So gerade "Mittag" gegessen:

    200gr Quark
    200gr Joghurt
    3 TL Haferflocken
    2 TL gemahlene Mandeln
    1 Apfel gestückelt
    2 EL Himbeeren

    Der Wert war nun, finde ich hoch:

    1 Stunden nach dem Essen 150 mg/dl
    2 Stunden nach dem Essen 146 mg/dl

    Das könnte die Ursache für den Anstieg in den letzten 3 Monaten sein, da ich tatsächlich vermehrt Obst (Erdbeeren, Himbeeren,Äpfel, Heidelbeeren) mit Quark/Joghurt/Skyr gegessen habe. Ich bin vom niedrigen glykämischen Index ausgegangen und dacht, das wäre OK.

    Welches Obst hat nicht so viel Fruchtzucker? Heidelbeeren?

    Eure Erfahrungen mit Obst?
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    am 18.03.2020 14:56:21 | IP (Hash): 389568801
    Ruhrpottler schrieb:
    Welches Obst hat nicht so viel Fruchtzucker? Heidelbeeren?

    Hallo Ruhrpottler,

    nur zur Richtigstellung: Es liegt nicht am Fruchtzucker. Fruktose wird anders verstoffwechselt als Glukose und lässt den BZ nur minimal ansteigen. Deshalb wurde früher sogar extra Diabetikerprodukte angeboten, die nur mit Fruktose gesüßt waren. Diese zugesetzte Fruktose hat sich allerdings auch nicht als besonders gesund herausgestellt, deshalb gibt es so etwas heute nicht mehr.

    Allerdings sind im Obst, im Honig u.s.w. jeweils ca. 50% Glukose und ca. 50% Fruktose enthalten. Das ist ähnlich wie im Haushaltszucker. Dort sind es aber genau 50%, während es bei Obst je nach Sorte und Reifegrad schwankt. BZ-wirksam ist aber hauptsächlich die Glukose. Generell besteht die Erfahrung, dass Beerenobst am Besten geht. Das kann aber individuell verschieden sein. Für Äpfel wird z.B. von einigen berichtet, dass sie kaum Auswirkungen auf ihren BZ haben während andere das Gegenteil behaupten. Welche Früchte du in welcher Menge essen kannst, ohne dass dein BZ stark ansteigt, musst du ausprobieren. Genau dafür ist das Messen nach den Mahlzeiten wichtig.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 18.03.2020 14:58:51. Grund: .
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.03.2020 01:19:15 | IP (Hash): 534923687
    Hallo Ruhrpottler,

    ja, gibt schon unterschiedlichen Fruchtzuckergehalt in den Obstsorten.
    Beeren sind da wirklich gut.
    D.h. aber nicht, daß man anderes Obst meiden muss, sondern Gewicht der Portion beachten.
    Digitalwaage mit Tara-Funktion wäre für dich da gut.

    Erdbeerzeit hiesig wirklich abwarten - importierte z.Zt. aus Spanien sind (aus unterschiedlichen Gründen) nicht empfehlenswert.
    Apfel/Birne sind mit 10 g KH in 90 g auch gut - da tut's ggfs. auch mal nur ein 1/2 Apfel.
    Am zuckerreichsten mit 10 g KH bereits in 70 g Banane (allerdings mit dicker Schale berechnet) und 70 g Weintrauben.
    Aber auch hier, ne halbe Banane reicht ev.

    Deine Überlegung 'glykämischer Index' ist wirklich gut :-)
    Betrifft aber eher Auswirkung der gesamten Mahlzeit per Verdauung, im Magen mischt sich die und geht ab da in die Blutbahn.
    Erklärt auch BZ-Werte deiner beschriebenen Mahlzeiten.
    Nach 1 h messen erscheint mir zu früh, besonders dein Frühstück mit Brot, Butter und Ei.
    Aber dein 2 h-Wert zeigt schon, daß der ok ist.

    Dein HbA1c mit 6 liegt unterhalb des Diabetes mit 6,5.
    War wohl so insgesamt eine Warnung des Arztes und Ernährungsberatung.
    Abnehmen - soviel - Respekt !!!

    Nun ja, mein Fokus liegt eher auf den Werten, als später 1er & Mahlzeiteninsulin.
    Da sind BZ-Einzelwerte gar nicht so schlimm, solange der Langzeitwert passt.
    Durchaus z.Zt. höher mit 6,3 ~ wg. Unterzucker-Problematik ~.

    Jetzt müssen wir erstmal die aktuelle Corona-Lage überstehen, auch per Lebensmitteleinkauf.
    Liebe Grüße aus dem Rheinland zu Nachbar ins Ruhrgebiet von Elfe
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 19.03.2020 18:39:55 | IP (Hash): 1354275971
    Ruhrpottler schrieb:
    Was ist denn, wenn man mehrfach am Tag kleine Portionen isst? Wird ja auch oft empfohlen.


    Meine Meinung dazu: Finde diese Empfehlung altmodisch.
    Wurde letztens darauf aufmerksam, als wir eine Verwandte in einer Seniorenresidenz besucht haben.
    Da hängen zwei Essenspläne aus:
    1) Drei Hauptmahlzeiten am Tag
    2) Fünf Mahlzeiten am Tag: Für Diabetiker mit Spätmahlzeit °~°

    Kann das selbst als 1er überhaupt nicht nachvollziehen.
    Auch wenn man die heutigen Erkenntnisse allgemein sieht,
    Kohlenhydrat-Abbau wird bevorzugt vom Organismus vorgenommen zu Ungunsten Fettabbau.
    Und - der Körper kommt nicht zur Ruhe, da ständig körpereigenes Insulin ausgeschüttet wird und ständig die eigene Insulinproduktion gefordert wird.

    So Abnehm-Konzepte machen sich das als Begründung zu nutze, wie 'Schlank im Schlaf' oder neuerdings Intervallfasten.
    Finde das, aber auch sonst - auch für uns - überlegenswert.